Der neue Crosser ist da! :) Giant TCX Advanced Pro 1

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Hab’ ja lange drauf warten müssen. Mal wieder typisch für die Bikeindustrie – Rad im Frühjahr vorstellen, Lieferbar ist es dann ab Herbst. Aber nur in Homöopathischen Dosen und nur in gewissen Größen. Die Größe, die man selber braucht, kommt natürlich nochmal 2 Monate später und nach ganz Deutschland überhaupt nur in 5 Exemplaren und zu einem Händler…

Tadaa: Mein neues Rad. Das Giant TCX Advances Pro 1 Disc, Modell 2015 in Größe S.

Giant TCX Advanced Pro 1

Gestern vom Crossladen Radsport Schrauth in Cochem abgeholt. Ja, das liegt an der Mosel. Aber, das war der einzige Laden, der sowohl das Giant in S besorgen konnte und der überregional für Knowhow im Bereich Crossbikes steht.

Ich kenne das ja mittlereweile – je nach gesuchtem Rad bzw. Radmarke gibt es nur wenige Läden, wo Auswahl, Beratung und Verfügbarkeit (für Testfahrten und für den anschließenden Kauf) die nötige Schnittmenge bilden. Für Giant Cross-Räder ist das Radsport Schrauth.

Beratung, Kommunikation und Abholungstermin mit Radeinstellung war erste Sahne. Was man wissen muss: das ist ein Laden von Crossern für Crosser. Da steckt sehr viel Praxiserfahrung mit den Teilen dahinter. Es ist weniger ein Laden, der auf Showbikes spezialisiert ist – beim Finishing geht da noch ein bisschen. Werde z.B. die Lenkerbandwicklung nochmal selbst mit einem schwarzen Abschlussband anstelle des Fizik-Bandstückchens versehen.

Dennoch: Daumen hoch erst mal für den Crossladen. :)

Wie das Rad so wirklich fährt, werde ich noch feststellen. Für jetzt müssen es erst mal Indoor-Fotos machen. Bin leider noch krank und kann dann hoffentlich Ende nächster Woche wieder auf’s Rad.

Giant TCX Advanced Pro 1

Das Rad wiegt inklusive Pedalen (Shimano XTR) 8,38 kg. Das ist schon mit meinen neuen Laufrädern. Habe die Originallaufräder direkt gegen handeingespeichte Räder tauschen lassen: Stan’s Notubes IronCross Felgen, Sapim CX Ray Speichen und DT Swiss 240 Naben.

Das Giant wird überall hervorragend getestet, nur die Laufräder bekommen immer ihr Fett ab. Die sind nämlich samt Reifen vergleichsweise schwer. Die Zeitschrift Rennrad hat mal gewogen: 3604 g gesamt, davon 1590 g vorn. Ich habe mein Vorderrad gewogen (komplett mit Reifen und Milch in unbekannter Menge): 1284 g. Das ist ordentlich. Zum Vergleich: mein Vorderrad vom Canyon, ein Mavic R-SYS SLR WTS (mit Mavic Reifen und Maxxis Ultralight Schlauch, natürlich ohne Scheibenbremse) wiegt 884 g.

Die Steckachse vorn wiegt 64,4 g. Beim Hinterrad kommt noch ein Ritzelpaket Ultegra 11fach, 11-28 Z. hinzu und es wiegt damit 1590 g. Am Hinterrad kommt ein Schnellspanner zum Einsatz, der wiegt 73,0 g.

Insgesamt wiegt der Laufradsatz mit seinen Tektro-Scheibenbremsen (140 mm) so: 2874 gr + 137,4 gr mit Steckachse+Schnellspanner.

Vorderradnabe DT Swiss

Die Reifen sind die Clément X’Plor USH 120 TPI 35-622 im Tubeless Set-up. Ich hoffe mal, das wird so funktionieren. Es ist ein Experiment. Ich wollte keine typischen Stollenreifen und das Profil der X’Plor USH hat mir da sehr zugesagt. Auch die Seitenstollen sind zwar scharfkantig, aber gut um die Schulter heruntergezogen und nicht seitlich ausgestellt. Das ist bei Semislicks gut, um in Wiese oder anderem weichen Geläuf beim Kurvenfahren Traktion zu bieten. Das halte ich aber nicht gut, um auf hartem Boden (Pflaster, Asphalt) gutmütiges Kurvenverhalten zu zeigen.

TCX-Hinterrad

Leider sind die Clément nicht für tubeless vorgesehen. Einerseits ist es deswegen ein Experiment und andererseits, weil ich noch nie ein tubeless Setup hatte. Will ich aber am Crosser unbedingt ausprobieren. Denn Snakebite-Platten sind sonst auf steinigen Waldwegen immer im Hinterkopf…

Ritzel und Scheibenbremse

Leider gibt es von Campagnolo noch keine EPS mit hydraulischer Scheibenbremse. Bei Shimano finde ich (gerade für einen Crosser) die Anordnung und das taktile (nicht vorhandene) Feedback der Tasten der elektronischen Schaltung sehr viel schlechter Gelungen als bei Campa. Deswegen Shimano Ultegra, aber mechanisch. Diese gibt es ja nun mit integrierter hydraulischer Scheibenbremse – eine feine Sache.

Jetzt muss sich das Giant nur noch auf den Trails beweisen. Eine gute Figur kann es auf jeden Fall schon einmal machen. :)

Giant mit Clément

Diagonalen

Zur Mündung der Wupper in den Rhein. Eine Rennrad-Tour Wupper ab- und Dhünn aufwärts.

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Ein Tour-Tagebuch und wasserwirtschaftliche Wander- und Radtour-Tipps für den Unterlauf der Wupper. Oder wie man 232 Fotos macht und damit eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 13,5 km/h erreicht. ;-)

Auch am Samstag des ersten (und mit dem Feiertag langen) Oktoberwochenendes war das Wetter prima. Strahlend blauer Oktoberhimmel und Sonnenschein sowie angenehm warme Temperaturen lockten für eine Ausfahrt in Kurz-Kurz.

Ich wollte mal den Unterlauf der Wupper erkunden. Und mir ihre Mündung in den Rhein anschauen. Als unmittelbares Ziel für den “Erkundungsanfang” hatte ich mir Leichlingen ausgeschaut. Aber natürlich war auch davor der Weg das Ziel. Mal hier, mal da schauen – aber schon zusehen, dass ich eher direkt in Richtung Leichlingen unterwegs war.

Hierfür bediente ich mich mal Strava. Und dort dem Routenersteller-Werkzeug. Das funktioniert erstaunlich gut. Zwei Klicks: Der Startpunkt auf der Straße vor meiner Wohnung und der Zielpunkt auf einer Straßenecke nahe der Wuppermündung. Et voilá – eine voll brauchbare und interessant aussehende Route über rund 45 Kilometer. Das sah gut aus. Ich hab’ sie trotzdem wieder gelöscht und lies eine Route von meiner Wohnung bis nach Leichlingen planen und klickte mir dann von dort eine Strecke möglichst direkt entlang der Wupper bis zur Mündung zusammen. Den Rückweg wollte ich ein Stück der Dhünn entlang legen. Auch hier wieder wenige Klicks mit Zwischenzielen und wieder vor meine Wohnung und schon stand die Route zurück vorbei an Altenberger Dom, über Darbringhausen, Bergisch Born und nach Wuppertal.

Früher hatte ich festgestellt, dass der Garmin Edge 800 gerne schon mal (eher) eingefroren ist, wenn man eine Strecke, direkt aus Strava erzeugt, auf ihn importiert. Mit dem Garmin Edge 1000 ist mir das noch nicht passiert. Aber auch hier wäre es trotzdem besser gewesen, hätte ich das .TCX-File aus Strava doch noch einmal in GPSies (mein Lieblings-Service für die Suche von Strecken im In- und Ausland und für das Erstellen eigener Strecken) importiert und von dort herausgeschrieben. Der Datei aus Strava fehlt nämlich leider das Höhenprofil…

Nun gut – es bleibt festzuhalten – der Routenersteller von Strava ist eine feine Sache, die bei mir bisher zu sehr brauchbaren Streckenvorschlägen geführt hat.

Meine Route führte mich so erstmal über die Nordhöhen und somit ruhig und zügig vorbei an Varresbeck und knickte dann nach Süden ab, um mich mitten hinein nach Vohwinkel zu bringen. Hier endet auch die Schwebebahn.

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Die Wuppertaler Schwebebahn an der Kreuzung Kaiserstraße-Gräfrather Straße, unmittelbar vor der Wendehalle.

Ich fand es gut, dass mich die Strecke nicht über die Radwege Nordbahntrasse und dann die Verbindung zur Korkenziehertrasse führte. So konnte ich auch mal diese Ecken erkunden und mir die Stadtteile auf dem Weg ansehen. Z.B. kam ich an Haribo vorbei. Gut, da bin ich nicht der größte Fan von. Nichtsdestotrotz habe ich mal kurz einen Blick (durch die Schaufenster) in den am Samstag sehr gut besuchten Werksverkauf geworfen. :)

Auch die Innenstadt Solingens hatte ich bisher nur beruflich oder mal auf möglichst kurzem Durchradeln besucht. Heute bummelte ich etwas mehr dadurch und hielt Umschau. Das war erst ganz nett. Bald hatte ich aber von den vielen Ampeln und Baustellen in Solingen die Nase voll. Das ist im Moment echt nicht schön da…

Bald war das aber hinter mir und es wurde mit der Abfahrt über die Leichlinger Straße hinunter zur Wupper wieder schön. Wer mag – dort unten an der Wupper angekommen ist man ganz nahe am bekannten Wipperkotten. Eine Besichtigung lohnt sich!

Ich bin aber direkt weiter nach Leichlingen gefahren und habe mir dort beginnend dann ausführlich die Wupper angesehen. Und auch meine vorgeplante Strecke dort abgewandelt, wo ich mal hier durch die Innenstadt und über diverse Brücken und mal dort über einen (ab und an auch mal unbefestigten) Radweg direkt entlang der Wupper bummeln konnte.

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Die Wupper in Leichlingen, flussaufwärts blickend.

Wenn man das übrigens die ganze Wupper entlang machen möchte – also von der Quelle bis zur Mündung oder umgekehrt – dann kann man per Pedes oder mit dem Crosser oder Mountainbike den Wupperweg benutzen. Das ist ein 125 km langer Wanderweg, den der Wupperverband in Zusammenarbeit mit dem Sauerländischen Gebirgsverein entlang der Wupper erschlossen hat. Er ist mit der einem Rautensymbol und der Ziffer 6 gekennzeichnet. Infos, herunterladbare Broschüren, GPS-Tracks und weitere Hinweise gibt es z.B. auf dieser Seite des Wupperverbandes.

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In Leichlingen an der Wupper und am Wupperweg. Das Zeichen mit der Raute und der Nummer 6 weisst den Weg.

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Die Wupper glitzert im Gegenlicht, das gleichzeitig das Ufergrün wunderbar zum Leuchten bringt.

Ich rolle langsam weiter und stelle fest, dass der an diesem Samstag stattfindende Leichlinger Obstmarkt anscheinend etwas ganz Großes ist. Jedenfalls regeln Parkwächter die Einbahnzufahrt ziemlichen Parkverkehrs auf Wiesenflächen direkt an der Wupper und anschließenden Arealen. Das stört mich aber nicht weiter und über einen kurzen Anstieg komme ich über schmale Straßen und vorbei an einem Gestüt, Höfen und Gärten bald nach Leverkusen hinein. Aber bin auch direkt wieder an der Wupper und zwar dort, wo die Rehbockanlage Naherholung bietet und auch der Wiembach in die Wupper mündet. Ich bin in Opladen.

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Die Mündung des Wiembachs (rechts im Bild) in die Wupper. Fotografiert von der Wupperbrücke in der Rehbock-Anlage von Leverkusen-Opladen.

Wupperbrücke Opladen

Diese Wupperbrücke in der Ludwig-Rehbock-Anlage wurde 2012 errichtet.

Wupperbrücke Opladen

Eine interessante Konstruktion aus beiderseitigen Stahltrögen und Gitterrost-Mittelteil. Ein schöner Farbkontrast.

Wenig weiter flussabwärts findet sich der Pegel Opladen. Hier wird (wie an vielen anderen Stellen) ständig die Fließtiefe der Wupper aufgezeichnet und darüber der Abfluss bestimmt. Wichtige Daten für wasserwirtschaftliche Planungen und z.B. Hochwasserinformationen.

Pegel Opladen

Der Pegel Opladen. Von hier fließt die Wupper noch 5,47 km bis zur Mündung in den Rhein. An dieser Stelle entwässert sie ein Gebiet von 606 Quadratkilometern. Noch ist ihr allerdings ihr größter Nebenfluss, die Dhünn, nicht zugeflossen.

Wieder ein kurzes Stück unterhalb führt meine Strecke auf einen Radweg, der hier unbefestigt aber mit dem Rennrad sehr gut befahrbar ist. Er führt direkt neben einem Mühlengraben entlang.

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Ein grüner Tunnel aus Laub, Licht und Wasser

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Der Radweg entlang des Mühlengrabens

Dieser Mühlengraben wurde 1839/40 in der heutigen Form ausgebaut und sorgt hier im flachen Gelände für eine Fallhöhe von 5 Metern.

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Seitliches Abschlagsbauwerk vom Mühlengraben in die dahinter liegende Wupper. Etwa auf halber Länge des Obergrabens.

Dieser Mühlengraben führt zur letzten Wasserkraftanlage der Wupper vor ihrer Mündung – der Reuschenberger Mühle.

Die Reuschenberger Mühle ist ein großes, klassizistisches Mühlengebäude und ein Industriedenkmal von überregionalem Rang. Ihre Ursprünge gehen bis auf das Jahr 1477 zurück. Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1847. Seinerzeit wurde die Wasserkraftanlage mit Turbinenantrieb und einem aufwendigen Grabensystem in Betrieb genommen.

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Die Reuschenberger Mühle, ein imposantes Bauwerk.

Ich bin etwas drum herum getromert. Konnte aber leider keinen direkten Blick auf den Einlauf und die Rechenanlage werfen. Ein paar interessante Ein- und Ausblicke gab es trotzdem. :)

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Die Rückseite der Reuschenberger Mühle. Links ist hinter dem Buschwerk ein Teil der Rechenreinigungsanlage zu erblicken. Hier läuft das Wasser des Obergrabens in den Turbineneinlauf.

An der Reuschenberger Mühle gibt es einige wenige weitere Mieter. Z.B. ein Arztbedarfhandel. Und eine für Rennradfahrer sehr bedeutsame Adresse in Deutschland!

Ich präsentiere aus der Reihe V.I.P. (b.p.d): Very Important Places (behind plain doors)…

Tadaaa!

Campagnolo Deutschland. Ein kleines Gebäude an der Reuschenberger Mühle bei Leverkusen.

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Hier ist die Deutschlandzentrale von Campagnolo (und Fulcrum) Deutschland. Samstags leider geschlossen. ;-) Klar, dass ich mein Rennrad daneben stellen musste. :)

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Das Industriedenkmal-Ensemble Reuschenberger Mühle mit vorgegliedertem, passend gestaltetem Gewerbegebäude. Welches Campagnolo Deutschland beherbergt.

Ich folge anschließend dem Untergraben über einen schmalen, asphaltiertem Weg auf einer Deichkrone (die hier nur wenig über das Gelände herausragt) und quere die nächste Brücke. Hier sehe ich die Einmündung des Untergrabens in die Wupper.

Wiedereinleitung des Untergrabens der Reuschenberger Mühle in die Wupper

Wiedereinleitung des Untergrabens der Reuschenberger Mühle in die Wupper

Ab hier kann ich linkerhand auch schon den mächtigen Hügel einer Deponie sehen. Der Deponie, wegen der in den 70er Jahren die Wuppermündung etwas weiter nach Norden verlegt wurde. Hier, unmittelbar vor dem Rhein, sind auch Deiche von Bedeutung. Und so komme ich durch die Deichtorstraße, die ein ebensolches Deichtor auch beherbergt. Hier kann im Bedarfsfall der Deich mittels Barrierenelementen über die Straße hinweg geschlossen werden.

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Ein Deichtor in Leverkusen.

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Noch ein paar hundert Meter Wupperabwärts ist der Deich auch mit respektabler Höhe versehen. Rechts unten im Bild kann man zwei Pontonbrücken über die Wupper sehen.

Die letzte Brücke über die Wupper vor ihrer Mündung in den Rhein

Die letzte Brücke über die Wupper vor ihrer Mündung in den Rhein. In Bildmitte hinten sieht man den letzten Bogen der Wupper unmittelbar vor dem Rhein.

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Und zurückblickend noch eine Brücke. Eine Pontonbrücke im Zuge einer Baustelle der RWE.

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Geschafft! Ich und mein Canyon sind an der Mündung der Wupper angekommen!

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Kiesufer, Wupper, Längsbauwerk, dahinter liegende Buhnen (nicht zu sehen) und der Rhein.

Ja, schön hier. So am Rhein. Und bei warmer Oktobersonne. Nach einigen Fotos schiebe ich mein Rad wieder auf den Radweg und noch mal geht es über die Wupper, um nur 800 Meter über dem Radweg dem Rhein stromauf zu folgen. Denn dort geht es nochmal über die Wupper. Über die alte Wuppermündung. Diese ist heute durch die Mündungsverlegung nur noch ein kurzer Altarm. Diesen Altarm kann man allerdings auf einem Denkmal überqueren. Der Schiffsbrücke über die alte Wuppermündung.

Just in diesem Jahr zu Ostern ist dieses denkmalgeschützte Kleinod wieder errichtet worden, wie ich den großen Hinweistafeln entnehme, die an den Zuwegungen errichtet sind und über die Fördermaßnahme informieren. Drei kleine Boote (bzw. aktuell erst zwei, das dritte Boot wird noch durch einen Ponton ersetzt) tragen einen schmalen Steg. Wie man sieht, ist der Wasserstand im Rhein und somit der alten Wuppermündung derzeit nicht sehr hoch.

Diese schmale Brücke ruht auf drei kleinen Booten, welche Einigkeit und Recht und Freiheit getauft wurden. Einigkeit fehlt momentan noch, dieses Boot wird momentan durch einen Ponton ersetzt. Man kann diese Brücke nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Auf ihr gibt es ein kleines Café, welches Getränke, Kaffee und leckeren Bio-Kuchen verkauft.

Diese schmale Brücke ruht auf drei kleinen Booten, welche Einigkeit und Recht und Freiheit getauft wurden. Einigkeit fehlt momentan noch, dieses Boot wird momentan durch einen Ponton ersetzt. Man kann diese Brücke nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Auf ihr gibt es ein kleines Café, welches Getränke, Kaffee und leckeren Bio-Kuchen verkauft.

Die Schiffbrücke an der alten Wuppermündung

Kaffee und Kuchen auf der Schiffsbrücke an der alten Wuppermündung.

Ich schritt also über Freiheit, um auf Recht einen Kaffee zu trinken. ;-) Dazu nahm ich einen Apfel-Nuss-Kuchen, der mir sehr gut schmeckte. Der Karte nach soll er Bio gewesen sein. Es hat ihm auf jeden Fall nicht geschadet… Ich finde es eine reizvolle Sache. Jedoch nicht für größere Gruppen geeignet. Doch eine solche Gelegenheit ist quasi direkt um die Ecke. Wenige hundert Meter weiter ist die Wacht am Rhein.

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Am Rhein bei Leverkusen. Hinter und links von mir fängt der Neuland-Park an. Links oben im Bild ist die Wacht am Rhein.

Neulandbrücke Leverkusen

Die Neuland-Brücke. Davon habe ich schon des öfteren schön gestaltete Aufnahmen, meist in der Dämmerung aufgenommen, gesehen. Heute “lief sie mir quasi über den Weg”.

Das war also der Unterlauf der Wupper, ihre Mündung und der Rhein. Durch den Neulandpark fahre ich zur Dhünn, dem größten Nebenfluss der Wupper. Und stoße da auf einen Radweg, der 9,5 km bis zum Altenberger Dom verspricht. Da er entlang der Dhünn führt, folge ich ihm. Ich will aber auch noch zum Ophovener Weiher, der gleichzeitig ein Naherholungsgebiet wie auch ein Hochwasserrückhaltebecken ist. Wie praktisch, der Radweg führt mehr oder weniger direkt dorthin. Wie direkt, kann ich nicht sagen – ich nehme eine Freestyle-Abkürzung.

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Am Ophovener Weiher in Leverkusen.

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Am Ophovener Weiher.

Mittlerweile ist es aber doch schon spät am Nachmittag. Und leider wird nur all zu deutlich, dass die Tage anfangs Oktober doch schon arg kurz sind. Ich habe viel geschaut und fotografiert – jetzt muss ich sehen, dass ich die andere Hälfte der Tourstrecke fix unter die Räder nehme. Weiter geht es über den Radweg mit der Ausschilderung zum Altenberger Dom, den ich am Ophovener Weiher wieder finde.

Ein Blick auf die Karte des Edge 1000 zeigt auch, dass der Radweg die kürzere Strecke zum Dom zu sein scheint. Meine vorgeplante Route geht auch dort vorbei. Also folge ich dem Radweg. Das sieht auch anfangs ganz gut aus. Aber dann geht es erst linkerhand eines Bachtals aufwärts, um dann auf der anderen Seite des Bachtals wieder abwärts zu führen. Moment… Radwege sind schon teilweise verschlungen geführt – aber dass ist dann für meinen Geschmack doch ziemlich ineffektiv.

Ein Blick auf die Karte: Hmm, da wäre ein Fahren entlang des Dhünntals und durch Odenthal vielleicht doch besser gewesen. Na egal – hier, der kleine Weg – der führt doch auch zur gesuchten Straße. Aha, ein asphaltierter Wirtschaftsweg wie ich sehe. Also rein da. Gut, bald bin ich auf einem Waldweg. Und wenig später auf einem Singletrail… :)

Nachfahren mit dem Rennrad ausdrücklich nicht empfohlen! Und wenn, dann sollte etwas Mountainbike- oder Cyclocross-Erfahrung deutlich helfen. Der Grip war auf dem steilen Pfad und leicht schmierigen Untergrund grenzwertig. Egal – wer braucht schon Crosser zum Crossen? ^^

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Da geht’s runter.

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Von da komme ich.

Unten komme ich am Hotel-Restaurant Wißkirchen nahe des Altenberger Doms an. Den will ich heute jedoch nicht besuchen, sondern lege ab hier den Reisemodus ein und mache, dass ich möglichst zügig Richtung Daheim komme. Ohne weiteres Bummeln (jetzt geht’s auch erst mal wieder tendenziell bergauf) fahre ich mit einem 27er Schnitt zurück nach Wuppertal. Sehe aber zu, dass ich dabei weitestgehend in einem Grundlagen-Pulsbereich bleibe. Bzw. nicht allzuweit in die Zone 3 gehe.

Mit Beginn der Dämmerung bin ich dann auch von einem schönen Herbst-Tagesausflug mit dem Fahrrad wieder zurück zu Hause.

Distanz: 106 km, Höhenmeter: 1065 m, Zeit: 7 h 51 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 13,5 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 18,8 km/h, Durchschnitts-HF: 106

auf Strava:

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Spoocha Gentlemen’s Ride 2014

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Auch in diesem Jahr hat Spoocha wieder eingeladen: Zum Spoocha Gentlemen’s Ride 2014. An einem wunderschön sonnigen Tag der Deutschen Einheit haben wir uns wieder in Bochum zu einer gemeinsamen Rundfahrt getroffen. Wieder mal eine tolle Gelegenheit in größerer Gruppe locker zusammen zu radeln. Ziel: Kaffee und Kuchen :)

Diesmal: bei Schloss Raesfeld.

Spoocha on the Road :)

Spoocha on the Road :)

Schloss Raesfeld, ein sehr schönes Ensemble aus umfangreichen Gräften (Wassergräben), dörflicher Schlossfreiheit und Residenzschloss im Renaissance-Stil. Gelegen im Kreis Borken im Münsterland.

Schloss Raesfeld, ein sehr schönes Ensemble aus umfangreichen Gräften (Wassergräben), dörflicher Schlossfreiheit und Residenzschloss im Renaissance-Stil. Gelegen im Kreis Borken im Münsterland.

Kaffeepause bei Schloss Raesfeld. Schönes Ziel, leckerer Kuchen, leider schlechter Kaffee.

Kaffeepause bei Schloss Raesfeld. Schönes Ziel, leckerer Kuchen, leider schlechter Kaffee.

Kaffeepause bei Schloss Raesfeld - Spoocha braucht immer große Tische. :)

Kaffeepause bei Schloss Raesfeld – Spoocha braucht immer große Tische. :)

Jede Menge Rennräder

Jede Menge Rennräder

Das Gruppenfoto wird vorbereitet. :)

Das Gruppenfoto wird vorbereitet. :)

Anscheinend eine Institution: Das Kugelpudel in Bochum. Langes Anstehen nötig - aber echt lohneswert. Ein Eis-Hörnchen mit einer Kugel Milchreis-Zimt und einer Kugel "Goldener Mond" (Orange-Banane-Quark), Mmmmn, schöner Abschluss der Fahrt. :)

Anscheinend eine Institution: Das Kugelpudel in Bochum. Langes Anstehen nötig – aber echt lohneswert. Ein Eis-Hörnchen mit einer Kugel Milchreis-Zimt und einer Kugel “Goldener Mond” (Orange-Banane-Quark), Mmmmn, schöner Abschluss der Fahrt. :)

Distanz: 131 km, Höhenmeter: 490 m, Zeit: 6 h 30 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,15 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 27,2 km/h, Durchschnitts-HF: 111

auf Strava:

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Ein Rennrad-Wochenende mit Eder und Edersee

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Das vergangene Rennrad-Wochenende stand unter dem Hauptthema Eder. Frei nach dem Motto: “Wir sind Kinder von der Eder (sing) – Einmal hängt er, einmal….”  ;-)

Am Samstag wollte ich es flach und lang. Und ich wollte auch noch mal an den Edersee. Zum letzten Mal war ich zu Ostern 2012 dort. Da bin ich allerdings mit dem Auto nach Herzhausen gefahren und dann von dort mit dem Crosser über den Urwaldsteig los.

Dieses Mal bin ich nicht mit dem Auto, sondern mit dem Rennrad von Erndtebrück aus zum Edersee gefahren. Das ist dann quasi fast von der Quelle der Eder bis zum Edersee. Als Speedfahrt der Einfachheit halber komplett über normale Straßen. Das ist im Wittgensteiner Land meist sowieso gleichbedeutend mit angenehmen Fahren. Ob über Land-, Kreis- oder auch Bundesstraßen. Im Hessen ist da auf den Straßen schon deutlich mehr los. Und es gibt auch einige lange Geraden, wo vom motorisierten Verkehr schon hohe Geschwindigkeiten an den Tag gelegt werden.

Im großen und ganzen fährt es sich aber sehr angenehm und zum großen Teil entlang der Eder und immer mit schöner Landschaft um sich herum. Und die gut ausgebaute B 252 zwischen Frankenberg und dem Edersee hat auch breite Seitenstreifen, die am Samstag auch picobello sauber waren. Oftmals liegt dort ja – da nicht durch Autoreifen immer frei geräumt – irgendwelcher Dreck, Steinchen, möglicherweise Scherben und ähnliches. Hier nicht.

Und so lief es sehr flott bei schönem Wetter gen Edersee. Es gab endlich mal wieder richtig Sonne. Seit Wochen habe ich daher noch mal deutlich Bräune zugelegt. Und ich brauchte nur ein Kurzarmtrikot. Keine Windweste, keine Gabba, keine Armlinge oder ähnliches. Eigentlich wie Sommer – kennt man von diesem Jahr ja kaum…

Das einzige, was ich mir am Samstag gewünscht hätte, wären Aero-Laufräder gewesen. Sooo flach mit so wenigen Höhenmetern war ich selten mal unterwegs gewesen.

Der eine Tag Sommer konnte natürlich so nicht weiter gehen. Das wäre ja zu schön gewesen. Aber immerhin war es auch am Sonntag trocken. Und am Nachmittag kam tatsächlich zunächst ein wenig, dann etwas mehr die Sonner wieder hervor. Richtig blauer Himmel stellte sich aber nicht ein.

Nichts desto trotz war auch der Sonntag recht angenehm und ich widmete mich wieder der Eder auf ihrem Weg ins Hessen hinein. Diesmal aber über den Eder-Radweg. Für mich dort ab Hatzfeld eine Erstbefahrung. Hätte ich ruhig schon mal vorher machen können. Natürlich sind solche Radwege, gerade auch, wenn sie auf alten Bahntrassen laufen, gern von anderen Menschen als schnellen Rennradfahrern frequentiert. Familien auf Radausflug sind da noch der harmloseste Mitnutzer. Skater mit ausladenden Schritten oder auch Hundeführer mit meterlangen Leinen oder unangeleinten Hunden sind da deutlich unangenehmer und teilweise richtig gehend gefährlich.

Oh, wie ich es liebe, wenn ein Hundebesitzer bei (viel zu spätem) Bemerken von sich nähernden anderen Spaziergängern, Joggern oder mich als Radfahrer, besorgt auf ihren Hund blicken oder mit sorgenvoll beschleunigten Schritten und Rufen versuchen, ihrem Tier habhaft zu werden. Es sind gefühlt mindestens 50 % aller Hundebesitzer die augenscheinlich genau wissen, dass sie nicht die Kontrolle haben (aber trotzdem das Tier unangeleint herumlaufen lassen).

Naja – es gibt genügend Gründe, warum ein stark frequentierter Radweg nicht der richtige Platz für zügiges Vorankommen ist. Und dafür muss ich nicht mal rennrad-typische Geschwindigkeiten auf der Ebene heranziehen. Aber ich weiche ab.

Auf dem Abschnitt zwischen Hatzfeld und Dodenau bin ich am Sonntag keinem einzigen Hundebesitzer begegnet. Und auch keinem Skater (das einzige Skater-Pärchen kam mir schon vor Hatzfeld entgegen). Dafür habe ich ein paar Radausflüger überholt. So etwas lasse ich mir ja gerne gefallen.

Von den Ausblicken und der Landschaft kann ich den Eder-Radweg auch sehr empfehlen. Nach einem schönen Bogen und der Überquerung von zwei reizvollen Stahlträger-Eisenbahnbrücken wartet ein weiteres Highlight – der (sehr dunkle) Eisenbahntunnel vor Dodenau.

Von Dodenau bin ich dann über die K130 über den Wolpfad wieder vom Hessen in das Wittgensteiner Land zurück und hinein nach Elsoff gefahren. Von da über die Teiche und Laibach hinunter nach Bad Berleburg und über Berghausen und Aue nach Erndtebrück zurück.

Dabei habe ich ein paar KOMs samt einer neuen 2-Minuten-Maximal-Leistung mitgenommen. Trotz der langen Vorbelastung von gestern.

Samstag:

Distanz: 165,7 km, Höhenmeter: 915 m, Zeit: 7 h 06 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 23,3 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 29,4 km/h, Durchschnitts-HF: 141

auf Strava:Strava_140906_Edersee

Sonntag:

Distanz: 87,3 km, Höhenmeter: 874 m, Zeit: 3 h 41 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 23,6 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 26,7 km/h, Durchschnitts-HF: 132

auf StravaStrava_140907_Eder8

16 Talsperren Rundfahrt mit Spoocha

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Gestern fand die 20. Internationale 16 Talsperren Rundfahrt des Skiclub Gevelsberg statt.

Wie ich letztes Jahr schon schrieb: Eine Strecke (oder mehrere Strecken, von 47 bis 151 km für die RTF-Runden und 220 km für die Marathon-Runde), von kundiger Hand über reizvolle Straßen durch das Bergische und das Sauerland (bis zur Biggetalsperre für die Marathon-Strecke) vorbei an den Talsperren der Region geplant, dass sollte man sich nicht entgehen lassen.

Abfahrt vom Damm der Bever-Talsperre Richtung Beverteich.

Abfahrt vom Damm der Bever-Talsperre Richtung Beverteich.

Eigentlich wollte ich die Marathon-Strecke unter die Pneus nehmen. Aus den Kommentaren in der Coffeeride-Gruppe wurde aber in der Vorwoche mehr und mehr deutlich, dass die 150er Strecke aus diversen Gründen mehr und dann fast ausschließlichen Zuspruch empfing. Naja, da fiel die Wahl nicht all zu schwer: Einerseits war mal wieder mit Regen zu rechnen zum zweiten konnte man für die 150er Strecke etwas später starten und zum dritten konnten wir uns so noch mal gemeinsam in größerer Runde treffen und fahren.

8x Spoocha auf der Staumauer der Ennepetalsperre

8x Spoocha auf der Staumauer der Ennepetalsperre

So trafen sich dann morgens um 08:30 Uhr mehrere “Spoochies” ;-) um zu elft auf die Große RTF-Runde aufzubrechen. Zwei davon wollten schon vom Start weg die 120er Runde fahren, ein dritter entschied sich aus aktuellen Befindlichkeiten (Erkältung) ebenfalls dazu.

Praktischerweise konnten wir so auch ordentlich Kilometer im Rahmen der diesjährigen SPOOCHA Vuelta a España Challenge sammeln. Hier geht es um Spendengelder für ein besonderes Projekt: Spoocha sammelt für die “Piraten” des Team “Genesis” in Barcelona.

Das Wetter war mal wieder sehr durchwachsen. Den ganzen Tag liess sich die Sonne nicht blicken; es war vollkommen bedeckt. Glücklicherweise hielt sich der Regen dennoch in Grenzen. Es gab teilweise Nieselregen und nur ein- zweimal kurz etwas mehr Regen.

Nicht ganz endlose Weiten...

Nicht ganz endlose Weiten…

Davon haben wir uns aber nicht beeindrucken lassen (ok, mit Sonne wär’s schon schöner gewesen, logisch). Ich fand das Treffen und Quatschen am Rad mit schon bekannten und noch nicht so bekannten Gesichtern sehr angenehm. Ein kurzweiliger Tag auf dem Rad.

Die Ausschilderung der RTF war optimal, die Kontrollstellen tadellos im Rahmen des normalen RTF-Standards bestückt (Eiwaffeln vom Discounter, Mineralwasser und Apfelschorle, Nutella-Brote hier, Schmalzdungen da und Apfelspalten und Bananen sowie leichte Müsliriegel). Nur wieder im Ziel angelangt war’s etwas öde. Wir wollten uns eigentlich noch schön bei Kaffee und Kuchen (oder Wurst und Bier…) zusammensetzen – aber bis auf einen kleinen Grill mit ein paar fettigen Bratwürsten (und nur halben Brötchen) war da nichts mehr. Gut – Thomas und ich haben uns trotzdem eine solche Wurst gegönnt. Aber ansonsten haben wir uns dann noch ein schönes Wochenende gewünscht und sind alle zusammen abgereist.

Alle? Nein, ein unbeugsamer Wittgensteiner, der gerade an einer Höhenmeter-Challenge auf Strava teilnimmt und ja heute auch eigentlich einen Marathon fahren wollte – dem waren die Höhemeter der 150er Runde noch nicht genug. Also bin ich mit dem Auto (wo ich doch eh in Gevelsberg war) noch hinunter ins Tal der Ennepe zur Asker Straße gefahren. Da das Rad wieder aus dem Kofferraum geholt und auf ging es zum Höhenmeter-Nachschlag. :)

Hill-Repeats an der Aske.

Hill-Repeats an der Aske.

Insgesamt 3 Hill-Repeats rauf von der Asker Straße (Trainingseintrag auf Strava) über die Bergstraße bis ganz nach oben brachten mir auf 18,7 km noch 670 Höhenmeter ins Konto. :)

Für die 150er RTF-Runde lauten die Daten:

Distanz: 148,4 km, Höhenmeter: 2.224 m, Zeit: 6 h 56 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,4 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,6 km/h, Durchschnitts-HF: 123

auf Strava:

Strava_20140830_16TS-Rundfahrt

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