Grüne Hügel vom Col du Hundsruck.

Les Trois Ballons 2015 – Ein Spoocha-Radmarathon-Wochenende in den Vogesen

Rad fahren

3 Uhr 20 in der Nacht. Ich werde wach vom Regen der auf das Dachfenster prasselt. Das Dachfenster, das direkt über dem Bett und nur 1 Meter über meinem Kopf ist. Ein Dachfenster in einem von außen sehr unscheinbaren Haus. Mitten im Nirgendwo zwischen Saint-Bresson und Raddon-et-Chapendu in der Haute-Saône.

Die Anfahrt

Ich war froh, dass ich es gefunden habe. Nach rund 7 Stunden Autofahrt von Wuppertal in die Vogesen. Freitag nachmittags und abends durch Luxemburg, dann durch Metz und vorbei an Nancy ist echt nicht schön… Ich lasse meinem Frust bei einem viel zu kleinen Cafè au Lait in einer kleinen Raststätte an der Autobahn südlich von Thionville per Twitter und über Whats App heraus. Whats App nutze ich übrigens nur wegen der Rennrad-Kollegen. Sowohl der Wittgensteiner als auch der Bergischen/Ruhrgebietstruppe… Ein schlimmes Stück Software, aber ich schweife ab. Versöhnend wirkt die wirklich sehr leckere Tarte aux apricots. Ich nehme gleich ein zweites Stück. Schließlich habe ich morgen was vor.

Ich fahre zum 3 Ballons Grand Trophee Cycling Event. Les Trois Ballons. Oder in Deutsch: die drei Belchen. Die Ausschreibung verspricht 213 km und 4300 Höhenmeter.  Die meisten davon im Anstieg zu den drei Belchen Col des Chevrères, Ballon d’Alsace und Grand Ballon.

Letztes Jahr haben wir mit einer größeren Spoocha-Gruppe am Dreiländergiro teilgenommen. Für dieses Jahr hatten wir uns Ende letzen Jahres die Vogesen und les Trois Ballons als Ziel ausgeguckt, zu dem wir anreisen und ein kurzes gemeinsames Wochenende verbringen wollten. Leider waren wir nicht so viele wie letztes Jahr in Nauders. Während wir den einen oder andern lieben Menschen vermisst haben war es aber in kleiner Gruppe in einem Ferienhaus ganz für uns alleine umso netter.

Unsere Man Cave für's Wochenende. Von hinten sogar recht pittoresk. Foto: Marko

Unsere Man Cave für’s Wochenende. Von hinten sogar recht pittoresk. Foto: Marco

Und dieses Ferienhaus – von dem hatte ich nur eine grobe Anfahrtskizze. Ganz wie früher. Bevor jedermann ein Smartphone mit Google Maps hatte. Und auch bevor jeder ein Navi hatte. So richtig Oldschool. Und ich wusste auch gar nicht, was mich da genau erwartete. Nur, dass es jemand aus der Truppe organisiert hatte und man von dort recht gut mit dem Rad zum Start und zum Ziel fahren können sollte. Bis nach Luxeuil les Bains führte mich mein Navi, ab da war’s dann ein klein wenig spannend. ;-)

Ich war aber recht bald und kurz vor der Dämmerung angekommen. Zweifelnd hinter das von vorne fast schon baufällig wirkende Haus gefahren und – da standen die Autos der Kollegen. Und auf der Veranda wurde schon an Rädern geschraubt. Puh – doch richtig! :)

Ich habe altbekannte und für mich ganz neue Gesichter begrüßt, meine Radkiste mit Schuhen, Helm und Krimskrams und die Sporttasche auf mein Zimmer getragen und bin danach doch nochmal kurz nach McDonalds am Rand von Luxeuil les Bains gefahren. Es gab zwar Käse, Salami und Brot – aber ich wollte heute noch was Warmes haben. Ideales Carbo-Loading mit ’nem Burger und weltweit gleich mittelmäßigen Fritten… ;-)

Eine Cola, ein kleines Bier und ein paar Gespräche später suchten wir unsere Betten auf. Das war so um halb Eins. Und jetzt ist es nicht mal halb vier und der Regen hat mich geweckt… Also wach und Regen… beides doof! Oropax retten ein kleines bisschen Schlaf bis 5 Uhr. Da geht der Wecker… Seufz – Radmarathons…

Der Tag

Wir treffen uns zum Frühstück. Draußen regnet es noch immer. Hmmm – sollte es nicht eigentlich bis zu 26° warm werden? Kalt ist es nicht. Die übliche Frage: was anziehen, was mitnehmen? Für meine Allzweckwaffe, das Castelli Gabba Convertible, ist es mir zu warm. Ich bin froh, dass ich auch meine Gore Oxygen AS Regenjacke mitgenommen habe. Die kann ich anziehen – dafür bleiben die Windweste und die Armlinge im Haus. Wie sich herausstellte, die ideale Wahl.

Schon zum Start kann ich die Regenjacke ausziehen, so warm, nein, eher leicht schwül waschküchenmäßig ist es schon um 7 Uhr 15 zum Start. Jeweils oben an den ersten Anstiegen und für nicht wenige Abfahrten ist die Gore Jacke aber wieder ideal.

Um 6:30 rolle ich schon die 11 Kilometer von unserem Domizil zum Start nach Luxeuil les Bains. Ich muss mir im Gegensatz zu den anderen noch die Startnummer abholen. Das T-Shirt, was es dazu gibt, stopfe ich mitsamt der Tüte hinter einen Stromkasten eines kleinen Gebäudes auf dem Startgelände. Prima – als ich das Versteck am Sonntag wieder aufsuche, ist es noch da. :)

Also, 7 Uhr 15 ist Start und wir rollen zu siebt los auf die 213 Kilometer-Runde. Zwei weitere „Spoochies“, Marco und Martin, starten etwas später auf die 105 km-Runde. Und Natascha und Jens werden wir leider während des Tages und des Gran Fondos gar nicht zu Gesicht bekommen. Sie fahren auch die 213er Runde und waren in einem Hotel untergebracht. Trotz modernster Telekommunikationstechnik haben wir am Start nicht zusammenfinden können. Dabei war dort die Masse jetzt auch nicht sooo groß. Ich würde mal ganz grob ein Teilnehmerfeld in Höhe von vielleicht zwei- bis dreitausend Rennradlern schätzen.

Nach dem Start rollen wir erst einmal rund 20 km sehr flach in größeren Grüppchen dahin. Dann folgt der erste kleine 130 m Hüppel, die Cote Faucogney. Nach nur weiteren 10 km folgt dann der erste Belchen. Auf dem Höhenprofil, auf das ich vorher nur einen kurzen, sehr groben Blick geworfen hatte, schaut der gar nicht zu wild aus. Sehr hoch ist er auch nicht. Aber die letzen 2,1 km sind im Schnitt 11 % steil und nicht selten steht die Prozentanzeige bei 15 % oder darüber.

Im Einstieg zum Anstieg des Col des Chevrères. Tief hängen die Wolken an den Hängen.

Im Einstieg zum Anstieg des Col des Chevrères. Tief hängen die Wolken an den Bergflanken.

Bevor wir dieses Teilstück erreichen, sehe ich auf einmal Seb, Ralf und Gino an der Straßenseite stehen. Seb hat einen Platten. Ich halte auch an und nutze die Gelegenheit, zum ersten Mal die Kamera heraus zu ziehen und ein paar Bilder zu machen.

Wir waren froh dass dies der einzige platte Reifen unserer Gruppe war. Ich habe noch nie so viele Leute mit Reifenpannen an der Seite gesehen wie in diesem Marathon. Die meisten in der ersten Hälfte. Ok, dort gab es recht viele Abschnitte auf tollen kleinen Straßen mit rauer Oberfläche (typisch halt für Frankreich) und mit festem oder losem Splitt. Aber nichts außergewöhnliches womit ein normaler Reifen Probleme haben sollte. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass alle diese Leute mit empfindlichen Zeitfahrreifen unterwegs waren?

Aber wer weiß. Wir haben sogar jemandem auf einem (alten) Zeitfahrrad mit einem Scheiben-Hinterrad gesehen!

Wie man sieht, hingen zu diesem Zeitpunkt regenschwere Wolken tief über den Bergkuppen. Im Anstieg war leichter Sprühnebel willkommen. Später fing es dann aber im Anstieg zum nächsten Belchen, dem Ballon d’Alsace, richtig zu regnen an. Oben am Gipfel und der dortigen Verpflegung war meine Regenjacke zumindest an den Armen auch total durch. Unschön. Aber für die folgende Abfahrt trotzdem noch vor dem Fahrtwind schützend. Und damit mehr als die halbe Miete.

Aber wettertechnisch war danach das Schlimmste überstanden. Im Anstieg zum Col du Hundsruck kam schließlich die Sonne heraus. Und so konnten wir oben an der Passhöhe auch zum ersten Mal eine sehr nette Aussicht bewundern.

Mein Canyon am Col du Hundsruck.

Mein Canyon am Col du Hundsruck.

Es folgte, natürlich, wieder eine Abfahrt. Wieder eine ganz tolle Abfahrt. Wie alle Abfahrten heute. Und danach dann der Höhepunkt des Profil, der Grand Ballon. Nach rund 111 km – bzw. für uns nach rund 122 km und nach 6,5 Stunden fuhren wir in den Anstieg hinein. Ab da hieß es 15 km und 934 m vertikal mit durchschnittlich  6% zurückzulegen. Hors Category.

Auf dem Großen Belchen (Grand Ballon). Vom Scheitelpunkt der Straße hinunter nach Norden blickend. Über die erste Kurve der Nordseite und die Hügel der Vogesen.

Auf dem Großen Belchen (Grand Ballon). Vom Scheitelpunkt der Straße hinunter nach Norden blickend. Über die erste Kurve der Nordseite und die Hügel der Vogesen.

Ein sehr schöner Anstieg. Irgendwann biegt man um eine Kurve im oberen Drittel und es öffnet sich ein Riesen-Blick weit über die Rheinebene bei Muhlhouse Richtung Osten bzw. Südosten zum Schwarzwald und zu den Alpen. Trotz dass ich voll Druck fahre, habe ich genug Luft und Lust, um den Ausblick zu genießen und Seb gegenüber ein paar Mal zu betonen, wie genial der Ausblick ist.

Weite Sicht über die Rheinebene vom Grand Ballon.

Weite Sicht über die Rheinebene vom Grand Ballon.

Yours Truly - Selfie am Großen Belchen.

Yours Truly – Selfie am Großen Belchen.

Seb und ich – wir waren an jedem Anstieg ein Kletter-Duo und haben uns gegenseitig die Anstiege hochgezogen. Ich konnte heute so zum ersten Mal nachempfinden, wie toll und hilfreich ein Teamkollege in der Spitze auch am Berg ist, wo es ja wahrlich nicht um Windschatten geht. Oft hat Seb geführt. Ich wollte auch gar nicht schneller fahren. Ich wollte aber auch nicht direkt neben ihm fahren und vielleicht damit auch unbewusst noch etwas mehr antreiben (ich nehme bei ihm da ein sehr gesundes Wettbewerbsverhalten wahr ;-)). Wir haben uns aber auch abgewechselt und dann habe ich geführt. Ab und an wechselten wir dann in engen Kurven ab. Das fand ich ganz toll. So haben wir uns gegenseitig gut unterstützt. Hatten es aber auch nicht nötig, uns dann oben an der Kuppe einen abzusprinten. Das haben wir anderen überlassen. Wobei – viele haben uns nicht überholt. Wenn überhaupt.

Das mag aber auch daran gelegen haben, dass wir doch im Tagesverlauf immer weiter in der Fahrzeit zurück hingen.

Zwischen lustigem Quatschen und diversen Fotos: kontemplatives Warten auf dem großen Belchen.

Zwischen lustigem Quatschen und diversen Fotos: kontemplatives Warten auf dem großen Belchen.

Zum Schluss werde ich die Brutto-Zeit von Start bis Ziel mit 12 Stunden 25 stoppen. Die reine Netto-Fahrtzeit ist aber nur 9 Stunden 17 Minuten. Das ist mal ein krasser Unterschied. Aber das war halb so schlimm. Dafür hatten wir einen um so längeren, schönen Rad-Marathon. Wir haben an jedem langen Anstieg oben gewartet, bis wir alle wieder zusammen waren. Das hatte zwischendurch mal etwas länger gedauert – wir hatten jemand mit Knieproblem, wie sich herausstellte und wir hatten einen (temporären) DNF.

Wie das geht? Tja – Ginos Bruder Lorenzo hatte vielleicht nicht die absolut beste Form und auch ein komplett neues Rad, was vielleicht noch nicht optimal eingestellt war. Das hatte er aber dadurch kompensiert, indem er eine klassische Heldenkurbel montiert hatte. Also mal gleich das Lehrbuch, wie ich ein solches Event über 200 Kilometer und 4300 Höhenmeter nicht angehe… Auf der Hälfte des Gran Ballon beschloss er, sich abholen zu lassen…  Um zweieinhalb Stunden später plötzlich an der Verpflegung oben am Servance völlig überraschend mit dem Rad wieder aufzutauchen. Er habe doch nicht Marco angerufen und Zug fahren wäre auch nicht so wirklich sinnig gewesen. So habe er den Gran Ballon umfahren und sei dann wieder auf die Marathon-Strecke eingebogen…

Äh ja. Wir haben uns natürlich gefreut. ^^ Dann hatten wir wie oben geschrieben einen, Gott sei Dank den einzigen Platten und wir hatten, ebenfalls kurz vor der letzten Verpflegung noch jemandem mit gerissener Speiche am Hinterrad. Das konnten wir (dank Seb’s Erfahrung von Paris-Roubaix) mit einer Zange beheben. Naja – so hat sich das geläppert.

Vielleicht war deshalb mein Trainings Stress Score etwas niedriger als vom Nordeifel-EXTREM-Marathon Ende Mai. Der war ja mit 256 km und rund 4600 Höhenmeter sogar von den Zahlen noch etwas heftiger. Dort hatte ich einen TSS von 677. Hier bei Les Trois Ballons einen TSS von 649. Ich empfand den Trois Ballons aber etwas härter. Ich führe das auf die längeren Anstiege zurück.

Gerade auch zum großen Belchen hoch: Da habe ich die zweitbeste Leistung über eine Stunde bisher gefahren: 235 Watt. Und das nach 6 Stunden 40 und schon über 100 km und diverse Höhenmeter in den Beinen. Meine beste Stundenleistung bisher habe ich im letzten August gefahren. 249 Watt. Und das war frisch über eine etwas flachere Runde im Rahmen eines persönlichen Zeitfahrtests.

Im letzten Drittel des Grand Ballons merkte ich dann auch meine linken Fußsohle. Da baute sich langsam Druck auf. Ging aber. Später merkte ich dann, dass das linke Fußgelenk gut beansprucht war. Ich hab’s dann am Abend mit Sportsalbe eingerieben. Der Lohn der Mühe war aber, dass ich den Gipfel wie auch die beiden Prozent-Kracher am Anfang (der Col des Chevrères) und am Ende (der Anstieg zum Plateau des Grillauds, die Côte de Beulotte) allein zu erst erreiche. Und ein super Bergtraining absolviere. :)

Zum Schluss, eigentlich noch vor der letzten Verpflegung, können wir alle keine Anstiege mehr sehen. „Da kann doch jetzt nichts mehr kommen?“, „Neee, keinen Bock mehr auf Anstiege.“, „Hmm, es fehlen doch noch 400 Höhenmeter, wo sind die denn…?“, „Das ist jetzt nur eine Welle…“

Die Welle hatte knappe 380 Höhenmeter und hieß Col d’Oderen. Seb unermüdlich voraus, der Rest sofort wieder zurück. Ich dachte zu mir… Orrr, hilft nix, hinterher. Fuhr dann die Lücke wieder zu und weiter ging das gewohnte Spiel. Ohne Nachlassen an der Schwelle gemeinsam bis ganz nach oben. Da dann bis hinter die Kuppe rollen (damit auf jeden Fall das entsprechende Strava-Segment beendet wurde) und dann wieder auf die Kollegen warten… ;-)

Aber danach kam wie gesagt noch der letzte und steilste Kracher der 3 Ballons, der bis mindestens zu 16 – 18 % steile Anstieg zum Plateaux des Grillauds.

Da gingen und schoben nicht wenige… War lustig zu sehen, wie so nach und nach der eine oder andere nach oben blickend schließlich einfach zusammensackte, den Kopf ganz neigte, einfach aufhörte zu pedalieren und dann ausklickte… ;-)

Aber oben auf dem Plateau war es wunderbar. Tolles Licht, rollend flache Landschaft, überall kleine Tümpel, Heurollen, ein kleines Sträßchen hindurchführend auf dem wir auf leicht ondulierendem Terrain rollen konnten… Ein Klasse Abschluss eines tollen Radmarathons. Der zweite, finale Abschluss war dann der Dampfhammer-Zug von Seb auf dem letzten Flachstück zum Ziel hin. Mit 38er Schnitt flogen wir die letzten 8 km flach bis ins Ziel hinein nach Raddon-et-Chapendu. Genial.

Ein kleiner und nicht sehr repräsentativer Ausschnitt des Plateau des Grillauds mit seinen

Ein kleiner und nicht sehr repräsentativer Ausschnitt des Plateau des Grillauds mit seinen „tausend“ Teichen. Hier hätte man viel mehr Zeit mit Fotografieren verbringen können…

Eine tolle Landschaft, anspruchsvolle Kletterei, tolle Ausblicke (sobald sich die tiefhängenden Wolken verzogen hatten) haben Werbung für die Vogesen gemacht. Die Orte, durch die man durchfuhr… Gut war: es waren nicht viele und nur sehr kleine. Alles sehr ländlich, was ich toll fand. Es gibt aber hübschere Orte und Gebäude als in weiten Teilen dort. Aber das soll nicht nachteilig aufgefasst werden – im Meisten ist man wirklich über kleine Straßen durch den Wald oder die Belchen rauf und runter unterwegs.

Die Menschen bei den Verpflegungsstellen und bei den Kreuzungs- und Verkehrssicherungen waren sehr freundlich. Was ich nicht so toll fand, war die Verpflegung selbst – sie war ok, aber nicht berauschend. Gerade die beiden als „Powerbar“ beworbenen Verpflegungsstellen… Da gab’s gerade mal Energie-Getränk und die Performance Bars… Dabei gäbe es doch von Powerbar noch viel mehr…

Naja – dafür fand ich das Trockenobst, die Bananen-Stücke (kaum angerührt), die Orangen-Viertel (oh jaaa! :)) und Baguette-Brot mit Salami und mit Camenbert super und voll ausreichend. Wobei – an einer Verpflegungsstelle war Käse und Salami aus.

Und es war ziemlich dreckig rund um die Verpflegungsstellen… Das kenne ich sonst nicht so.

Gesamturteil: Ja – sollte man mal gemacht haben. Ein zweites Mal würde ich die Vogesen dann aber alleine oder in der Gruppe selbstorganisiert fahren.

Der Abend

Im Ziel geben wir die Transponder zurück und tauschen das Pfand gegen eine Goldmedaille als Erinnerungsstück ein. Danach gibt es zwei kühle Bier als Erfrischung. Als ich danach wieder auf den Bock steige, bin ich auch bocksteif… Wir fahren mit dem Rad zu unserem Domizil und machen uns sofort an die Zubereitung des Abendessens.

Gut ausgestattete Küche mit rustikalem Herd. Foto: Marko.

Gut ausgestattete Küche mit rustikalem Herd. Foto: Marco.

Ich zimmere mir zuvor aber noch eine erste Recovery-Mahlzeit rein. Eine Schüssel Bircher Müsli mit Nutella und Milch. :)

Wir haben zwei tolle Nudel-Rezepte am Start und bald duftet es nach Knoblauch, Gewürzen, Tomaten, Oliven und Süßkartoffeln im ganzen Haus. Das Nudelwasser wird aufgesetzt und… plötzlich ist der Strom weg… öha. Nach geraumer Fahndung kann der Saft an einem Hausanschlusskasten außen am Haus wieder bereit gestellt werden. Die Kerzen, die wir schon herausgesucht haben, bleiben am Tisch und sorgen für gemütliche Stimmung. Endlich können wir auch Natascha und Jens begrüßen, die den Weg zu uns gefunden haben.

Wir verbringen einen tollen, lustigen, leckeren und später dann auch leicht feuchten Abend gemeinsam. Andi hatte leckeren Rotwein von einem Winzer am Mont Ventoux mitgebracht. Später gab es noch Gin Tonic für die Bettschwere. Total unnötig, soll aber ein dufte Recovery-Getränk sein. Oder haben die mich da etwa beschummelt? ;-)

Gedeckter Tisch. Foto: Marko.

Gedeckter Tisch. Noch ohne Kerzen. Noch ohne Wein. Und ohne Spoochies :) Foto: Marco.

Was für ein geniales, aber leider viel zu kurzes Wochenende in den Vogesen. Hier und genau auf solche Weise sollten wir noch mal hin kommen und einen Rad-Urlaub verbringen, versichern wir uns…

Distanz: 230,1 km (inklusive Hinrollen zum Start), Höhenmeter: 4031 m (Garmin Edge 1000 sind notorisch bescheiden, was die Höhenmeteraddition angeht), Zeit: 12 h 26 m (brutto), Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,4 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 24,6 km/h, Durchschnitts-HF: 128

Link zu Strava.

In kleiner, exquisiter Gruppe durch die Eifel.

Nordeifel-EXTREM-Marathon – extrem toller Rennradsamstag

Rad fahren

Letzte Woche stand die Frage im Raum, wer denn noch mit nach Euskirchen kommen wollte. Der RSV Euskirchen hätte da eine sehr schöne Strecke und man wollte die lange Strecke fahren. Die richtig lange Strecke. Die Euskirchener nennen diese:

Nordeifel-EXTREM-Marathon.

Hmmm: 256 km und rund 4600 Höhenmeter wurden dort aufgerufen.

Tolle Daten, die Respekt einflößen und die man nicht so zwischen Tür und Angel fährt. Oder doch? ;-) Das Wetter versprach, trocken zu bleiben (tat es) und die Temperaturen moderat (wich doch stark nach unten ab – der Windchill tat sein Übriges).

Und ich will dieses Jahr ja auch schließlich noch den Ötztaler Radmarathon fahren (auch irgendwie zwischen Tür und Angel, denn so richtig Urlaub dafür habe ich nicht übrig). Wäre also eine gute Trainigsfahrt, denn wann fahre ich schon mal an die oder über 200 km? Richtig – bis auf zwei, drei Mal noch gar nie! ;-) Hier gibt’s übrigens einen Bericht von meiner bisher längsten Fahrt über 263 km – solo und mit 3536 Höhenmetern.

Eifelhorizont

Eifelhorizont

Und: bisher kannte ich die Eifel nur von den 24 Stunden am Nürburgring. Die Strecke und die Beschreibung auf den Seiten des Radsportvereins Euskirchen versprachen eine tolle Gelegenheit für richtig viel (Nord)Eifel-Genuss.

Überhaupt: Daumen hoch für Umfang und Güte der Veranstaltungsinformationen! Informationen zur Strecke, Downloadlink der Tracks, zu Sehenswürdigkeiten (sogar per Audiofiles), zu den Anstiegen – sehr gut! Das hat richtig Lust geweckt.

Auf der Strecke dann: übliche, gute Ausschilderung mit Pfeilen, wie man es so von RTFs kennt. Dazu dann noch überall Schilder, wenn Gefahrenstellen lauern könnten („Achtung“, „Bremsen“ etc.), Hinweisschilder mit Länge, Durchschnittsgradient, Höhenmetern und Sternewertung am Fuß der Anstiege und auf der Straße mit Markierungen versehen Schlaglöcher (von denen es wenige gab – überwiegend war die Oberflächenqualität sehr gut).

253 km durch die Nordeifel. Die meisten davon über solch schöne und absolut unbefahrene Nebenstraßen mit sehr gutem Zustand und glatten Asphalt.

253 km durch die Nordeifel. Die meisten davon über solch schöne und absolut unbefahrene Nebenstraßen mit sehr gutem Zustand und glatten Asphalt.

Und großes, großes Lob für die Qualität der Strecke als solches und den Mut, wirklich einen „Extrem“-Marathon mit solch vielen und auch vielen knackigen Anstiegen anzubieten. So beeindruckten nicht nur Landschaft und die absolut verkehrsarme Streckenführung auf den vielen kleinen Nebensträßchen (lebt überhaupt jemand in der Eifel? Man wähnte sich fast auf einer komplett abgesperrten Strecke…) sondern auch solche Kracher wie Reifferscheider Burgberg. Auf einer Länge von 360 m galt es im unteren Teil „nur“ 37 Höhenmeter zu überwinden, aber bei max. 18 % und von einer Abfahrt kommend direkt rein in knüppelhartes, fettes Kopfsteinpflaster. Die Euskirchener haben den Anstieg daher auch liebevoll „Kleiner Koppenberg“ getauft. Der zweite Klopper ist der Kirchberg: 91 Höhenmeter wollen auf 720 m überwunden werden und dafür kurbelt man dann schwer bei einer maximalen Steigung von 21%. Sehr genial! ;-)

Kurvig auf und ab durch die Nordeifel.

Kurvig auf und ab durch die Nordeifel.

Ich habe das erste Mal im Rahmen einer RTF an einem Marathon (sonst bin ich nur bei richtiggehenden Alpenmarathons und Cyclosportivs am Start) teilgenommen und habe so keinen Vergleich zu sonstiger RTF-Marathon-Verpflegung. Fand diese völlig ok und gut. Sehr schön war, dass es an jeder Kontrolle richtiges Brot mit Leberwurst oder Frischkäse, nebst Salzstangen etc. gab. Das ist doch für so einen Tag im Sattel viel brauchbarer als der ganze Süßkram, den es sonst so gibt. Z.B. Waffeln und so. A pro pos Waffeln – die gab es natürlich auch. Aber nicht die billigen Dinger, sondern die leckeren dicken belgischen Waffeln. Da ich die in Belgien bei der Flandern-Rundfahrt und bei L-B-L allerdings zu genüge hatte, verzichtete ich darauf. Bis zur letzten Kontrolle. Da gab es sogar Kaffee! Oh wie genial – gerade bei dem sehr kühlen Tag. 10° Celsius war’s im Schnitt. Ein Kaffee und dazu eine belgische Waffel und dann nur noch 28 km bergab bis flach zum Ziel… Ahhhh, wie geil! :)

An der 2. Kontrolle und Verpflegung in Antweiler.

An der 2. Kontrolle und Verpflegung in Antweiler.

Geil war der ganze Tag. Und dazu hatte auch meine Gesellschaft großen – ach was, den größten :) – Anteil. Ein toller langer Tag mit Natascha, Jens, Seb, Ralf, Stefan und David. Schönes Fahren in der Gruppe. Gute Unterhaltung. Abwechseln im Wind, nebeneinander auf den ganzen kleinen Sträßlein und zum Schluss fast ein richtiggehender belgischer Kreisel bis nach Euskirchen hinein.

Distanz: 252,5 km, Höhenmeter: 4208 m, Zeit: 11 h 28 m (brutto), Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 24,9 km/h, Durchschnitts-HF: 127

Auf Strava:

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Schöne Erinnerung: eine markante Medaille!

Zu Besuch bei der alten Dame: La Doyenne! Lüttich-Bastogne-Lüttich per Spoocha-Group-Ride

Rad fahren

Letzten Samstag bin ich relativ kurz entschlossen nochmal nach Belgien gefahren. Genauer, nach Lüttich. Das ist von Wuppertal aus – gerade an einem Samstag morgen – in schnellen 1 h 40 Min zu erreichen.

Was wollte ich da? Hauptsächlich eine interessante Ausfahrt mit einigen Spoocha-Radsportkollegen machen. Daneben wollte ich auch ein weiteres Kreuz in meiner Liste „Muss man als Rennradfahrer mal gemacht haben“ eintragen: Eines der 5 Monumente des Radsportes besuchen und selbst fahren. Hier:

Hier und heute: Lüttich–Bastogne–Lüttich (französisch Liège–Bastogne–Liège).

Das älteste noch ausgetragene Eintagesrennen – dieses Jahr fand die 101. Austragung statt. Und deshalb wird es auch „La Doyenne“ (französisch Die Älteste) genannt. Ein weiteres der 5 Monumente hatte ich Anfang April schon besucht: Die Flandern-Rundfahrt.

Kurz vor dem Gipfelpunkt der Côte de La Redoute (Foto: Sportograf)

Kurz vor dem Gipfelpunkt der Côte de La Redoute (Foto: Sportograf)

Wir wählten die 157 km Runde der Liège–Bastogne–Liège Challenge. Also die mittlere Runde. Der Vorteil: die Startzeit lief von 06:30 bis 09:30 Uhr, wohingegen man für die lange 273 km Strecke längstens bis 07:30 Uhr starten muss. Mit An- und Abfahrt am selben Tag nicht unbedingt erstrebenswert.

Aber auch die mittlere Runde hat gereicht, um für mich die längste Strecke bisher dieses Jahr gewesen zu sein. Was aber auch daran liegt, dass einfach nur lange Strecke überhaupt nicht zu meinem zielführendem Training im Winter und Frühjahr zählt.

Längste Strecke dieses Jahr, aber nur die zweithöchste TSS. Dafür aber eine neue Bestleistung zwischen 6 und 9 Minuten gesetzt.

Mein Eindruck vom Event und von der Strecke:

Insgesamt eine schön kupierte Strecke. Gefällt mir vom Höhenprofil sehr gut. Mittellange, mittlere Gradienten die man sehr gut hochfahren kann. Wie z.B. die L’Ancienne Barrière mit 4800 m Länge, 228 m Anstieg und im Mittel 4,7 % Steigung.

Lange, gleichmäßige Abfahrten, die im trockenen sicher richtig Spaß bringen.

Entspannte Abfahrt nach der Côte de la Roche-aux-Faucons (Foto: Sportograf)

Entspannte Abfahrt nach der Côte de la Roche-aux-Faucons (Foto: Sportograf)

Dazu natürlich die etwas steileren „Hübbel“, die dann allesamt extra gezeitet waren:

Col du Rosier, Côte de La Redoute, Côte de la Roche-aux-Faucons und Côte de Saint-Nicolas.

Der Tag (vorwiegend) im Regen und durch wenig charmante Vororte von Liège

Es dauerte anfangs etwas, bis wir endlich „richtig“ loskamen. Bis wir am Start alle fertig beisammen waren (immerhin fanden Spoochas vom Ruhrgebiet bis zur Pfalz zusammen), war’s viertel vor 10. Dann ging’s durch’s wenig reizvolle Lüttich wo nach 6 km Klaus zwei Platten hintereinander hatte. So dauerte es 50 Minuten, bis wir die ersten 8,4 Kilometer zurückgelegt hatten und das Schild des „offiziellen“ Starts der Route passierten das gleichzeitig den ersten Anstieg einläutete.

Am Start - also, noch nicht so richtig. Ich bin nur nochmal zum Auto gefahren, um eine Baselayer-Lage auszuziehen. (Foto: Sportograf)

Am Start – also, noch nicht so richtig. Ich bin nur nochmal zum Auto gefahren, um eine Baselayer-Lage auszuziehen. (Foto: Sportograf)

Vom ersten Frühstück zu Beginn meiner Autofahrt nach Lüttich hatte ich jetzt schon fast wieder Hunger. Die erste (von insgesamt 3) Verpflegungsstationen folgte aber erst bei Kilometer 42 (bis dahin sollte es dann 12:00 Uhr sein). Also gab’s da quasi „Mittach“. Die waren da auch schon wieder am abbauen – es gab aber noch alles. Sooo viel war das jetzt auch nicht. Aber adäquat mit Orangenvierteln, dicken Rosinen, belgischen Waffeln, Riegeln, Lebkuchenbrot, Salzstangen und Isogetränk.

Alles schön garniert mit Dauerregen, der uns von Anfang an erst schwach, dann penetrant stärker begleitete und erst so gegen km 90 durch war. Ab km 115 nach der La Redoute wurde es sogar ein bisschen sonnig! :)

Alles ganz Easy auf der La Redoute ;-)  (Foto: Sportograf)

Alles ganz Easy auf der La Redoute ;-) (Foto: Sportograf)

An der ersten Verpflegungsstation entschied Klaus auch, dass er umkehren wollte. Ungern liessen wir ihn ziehen. Aber ich war auch etwas erleichtert – bei diesen Bedingungen mit dem momentan doch noch starken Leistungsunterschied in der Gruppe hantieren zu müssen, wäre nicht einfach gewesen.

Auch so war das stete Auf und Ab in den Abfahrten und den wenigen eher flachen Stücken davon geprägt, nicht Volldampf zu fahren, sondern locker zu pedalieren, um allen wieder ein Aufschließen zu ermöglichen. Bei steileren Anstiegen haben wir auch immer oben gewartet. Das hatte sich auch schon bei der Flandernrundfahrt so bewährt. :)

Vor blühenden Büschen auf steiler Côte de La Redoute (Foto: Sportograf)

Vor blühenden Büschen auf steiler Côte de La Redoute (Foto: Sportograf)

Landschaftlich… naja, es ging rauf und runter – das kann man auch in der Elfringhauser Schweiz bzw. eher so im Sauerland haben. Im Vergleich zur Flandern-Rundfahrt waren wir hier auch auf größeren und deutlich stärker befahrenen Straßen unterwegs. Viel Verkehr, nicht abgesperrt, am Anfang und am Ende durch wenig charmante Ecken von Lüttich, dazwischen durch Gegenden und über Straßen, die sich wie gesagt so auch im Bergischen oder im Sauerland finden lassen.

Das und das morgendliche Einschreiben am Start ließ in mir das typische RTF-Gefühl aufkommen. Und überhaupt nicht das ehrfurchtsvolle „Ooooh, du fährst auf geheiligtem Klassikerboden des ältesten Eintages-Rennden der Welt“. Was ich schon ein bisschen Schade fand.

Das erste mal „Oh, wirklich schön hier“ fand ich glaube ich ab Kilometer 62 bei Trois-Ponts. Wo dann Fluss, Landschaft und hübsche Gebäude ein gewisses Flair vermittelten. Danach gab’s dann auch mal weite Blicke, die nicht durch Regen in der Luft in der Sichtweite begrenzt waren und die es so im Rothaargebirge nicht gibt.

Alles Geben auf der Côte de la Roche-aux-Faucons (Foto: Sportograf)

Alles Geben auf der Côte de la Roche-aux-Faucons (Foto: Sportograf)

Es folgten dann auch die härteren Anstiege. Entlang der La Redoute parkten schon die Campingbusse für das Profirennen am folgenden Sonntag. D.h. da gab’s dann auch etwas Publikum.

Insgesamt dann doch dank der Spoocha-Jungs ein schönes Event! :)

Schöne Erinnerung: eine markante Medaille!

Schöne Erinnerung: eine markante Medaille!

Distanz: 156,4 km, Höhenmeter: 2303 m, Zeit: 8 h 03 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,4 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 23,9 km/h, Durchschnitts-HF: 122

auf Strava:

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Gesammelte Fahrten zur Spoocha Spring Challenge 2015

Rad fahren

Strava_Wheel_Spoocha_SpringChallengeHier seht ihr meine Radfahrten vom 04.04. bis zum 26.04.2015 – dem Zeitraum der 3. Spoocha Spring Challenge. 1057 km in Flandern, im Bergischen, im Rothaargebirge und in der Wallonischen Region.

Wieder wurden für einen guten Zweck Kilometer gesammelt. Und zwar während der Frühjahrsklassiker, beginnend mit dem Wochenende der Flandern-Rundfahrt und endend mit Lüttich-Bastogne-Lüttich am heutigen Sonntag.

Wir haben es uns auch nicht nehmen lassen, den einen oder anderen Frühjahrsklassiker mit unterschiedlicher Spoocha-Besetzung in den Jedermann-Versionen, jeweils am Tag vor dem entsprechenden Profi-Rennen, selber unter die schmalen Pneus zu nehmen.

So haben bei mir beispielsweise direkt am 04.04. die Ronde van Vlaanderen und gestern am 25.05. das älteste Eintagesradrennen der Welt, Lüttich-Bastogne-Lüttich Eingang in mein Palmares gefunden. Jeweils Klassiker-gerecht mit Pisswetter… ;-)

Wenn ihr wissen wollt, wo man solch nette Grafiken seiner Radtouren zusammenstellen kann: Die Fahrten müssen auf Strava hochgeladen sein und dann kann man mit Veloviewer noch weitere Auswertungen und Vergleiche anstellen. Und sich z.B. ein solches Activity-Wheel darstellen lassen.

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Ein sonniger Rennrad-Samstag mit erstem Grün, Ausblick, Anstieg, Spoocha und Kuchen

Rad fahren

Es war eine tolle Sache. Kleine aber feine Gruppe mit Seb, Roland, Thomas, Andreas und mir. Schöne Ausblicke im Sauerland und ein Highlight war später auch das Café Wenning in Herdecke. Tolle Kuchenauswahl! :)

Seb hat sich in der Abfahrt über den Brachtenbecker Weg nach Altena ins Lennetal in einer Kurve postiert und dieses coole Slo-Mo-Video aufgenommen. Danke Seb – die Haltung sitzt. ^^

Distanz: 147,2 km, Höhenmeter: 1930 m, Zeit: 8 h 08 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,1 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 23,4 km/h, Durchschnitts-HF: 124

auf Strava:

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