TCR-Cockpit v0.2

Rad fahren

Nach dem Finalisieren meines Auflieger-Setups (Hier habe ich einen ausführlichen Beitrag darüber geschrieben) kann ich mit der Konfiguration des kompletten Cockpits weiter machen. Bisher bin ich mit meinen Gedanken zufrieden. Scheint so zu funktionieren, wie ich mir das gedacht habe.

Hier war die Version 0.1: Radcomputer-Position noch nicht final, Licht noch nicht vollständig. Aber schon mal Taschen befestigt.

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TCR Cockpit v0.1

Unter den Aufliegern hängt die Ornot Handlebar Bag. Alle normalen Bikepacking Lenkertaschen sind viel zu groß für Rennlenker. Ja, ich habe sie schon bei Anderen zwischen die Lenkerbügel gequetscht gesehen. Aber selbst bei richtig breiten und nach außen gebogenen, sogenannten „Off-Road“ Rennlenkern wie z.B. einem Salsa Woodchipper sind sie für meinen Geschmack noch zu groß.

Aber – sofern man damit leben kann hat man schon ein gutes Stück mehr Packvolumen am Rad, dass muss ich zugeben.

Zurück zur Ornot Tasche: Ich mag ihre Kompaktheit und die zwei kleinen Täschchen an beiden Seiten. Die Tasche ist leider nicht furchtbar zugänglich – mit dem Reissverschluss unter den Aufliegern. Aber damit werde ich leben können.

Vor der Handlebar Bag habe ich die extended Food Pouch von Apidura gehangen. Deren Unterseiten-Schlaufe ist an der Handlebar Bag befestigt und mit ihren Seitenschlaufen hängt sie an den Aufliegern.

Am normalen Lenker befestigt könnt ihr links meine Supernova Airstream Lampe sehen. diese wird mein Backup / StVZO-konformes Licht und nur dann an den Lenker angesetzt, wenn ich sie wirklich benötige.

Jetzt habe ich heute die Version 0.2 fertig gestellt.

Wesentliche Ergänzungen: Verbindungsbrücke zwischen den Auflieger-Extensions und iPhone im wettergeschütztem Gehäuse.

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Transcontinental-Cockpit v0.2

Wie geplant, habe ich eine Verbindungsbrücke zwischen den Griffstücken angebracht. Diese dient drei Zwecken.

  1. Hauptsächlich als Montagepunkt für Gerätschaften.
  2. Zusätzliche Griffsicherheit: so kann man auch bei losem Greifen nicht einfach so nach vorn über das Ende des Griffes hinausrutschen.
  3. Eine Verbindung zw. den ansonsten getrennten Aerobars um ein klein wenig Zusatz-Verdreh-Sicherheit zu bieten.

Ursprünglich hatte ich vorgesehen, an der Brücke sowohl den Wahoo Elemnt, als auch das Hauptlicht (Lupine Neo) (mittels GoPro-Montagebügel unter dem Wahoo-Mount) und ggfs. noch zusätzlich eine GoPro-Kamera zu montieren.

Ich habe aber festgestellt, dass mir der Aufbau zu hoch wird, wenn ich den Wahoo nochmal über die Brücke hinausragen lasse. Das wäre der Fall, wenn ich einen Outfront-Mount verwende. Mit dem Standart-Halter (dem kleinen runden Halter, der mittels Kabelbindern überall montiert werden kann – auf dem Vorbau oder auf dem Lenker oder halt auf dieser Brücke) sitzt der Wahoo sehr gut und brauchbar im Sichtfeld. Er würde aber die Zugreifbarkeit der Foodpouch einschränken. Das wäre unschön. Also bleibt der Radcomputer an seinem Zeitfahrlenker-Halter. Er rutscht aber weiter nach vorn.

Glücklicherweise passt das so gerade noch mit der Anordnung des iPhones zusammen. Ich habe die Extension bars auch noch einen Zentimeter nach vorne geschoben, die Pads aber wieder einen Zentimeter nach hinten gesetzt, so dass deren Position gleich blieb.

Smartphone Halterung und Gehäuse

Das iPhone will ich einfach „just in case“ direkt verfügbar und im Sichtfeld haben. Um es im Fall der Fälle nicht erst aus der Rückentasche und aus seiner Hülle und davor aus seinem Ziplock-Beutel zu holen. So denke ich, kann ich im Fall der Fälle aufpoppende Pushnachrichten sehen und kann bei Unklarheiten in der Navigation direkt verschiedene Apps zurate ziehen. Dazu habe ich eine brauchbare Hülle gesucht.

Sie sollte das iPhone vor Wetterunbillen schützen können, so dass ich nicht beim geringsten Tropfen schon das Smartphone vom Lenker nehmen muss. Sie sollte stabil sein. Sie sollte aber auch in beengten Verhältnissen abnehmbar sein. D.h. im Vorfeld konnte ich überhaupt nicht sicher sein, ob der vorgesehene Montagepunkt ein Drehen des Handys zulassen würde. Ein Quarter-Turn-Mount im Stile einer Wahoo- oder Garmin-Halterung wie z.B. das Quad Lock Case kam daher nicht in Frage.

Ich wurde bei Topeak fündig. Das Weatherproof Ridecase sah sehr interessant aus. Die Montage geschieht durch unidirektionales Einschieben auf den Halter, der dann sicher einklickt. Den Halter selbst gibt es in verschiedenen Ausführungen. Mitgeliefert wird eine Ahead-Setkappe und eine wiederlösbare Halterung für Vorbau- oder Lenker. Letztere habe ich verwendet. So passt das iPhone samt Schutzhülle sehr schön zwischen die Aerobars und vor ihm ist dann noch genügend Platz, damit der Wahoo sichtbar und bedienbar bleibt und nicht so weit nach vorne geschoben muss, dass wiederum der Zugriff auf die Foodpouch behindert wird.

Schönes Detail: ich kann das iphone stufenlos hochschwenken. So komme ich besser an die Arretierung für das Lösen der Hülle aus dem Halter heran.

Das Weatherproof RideCase von ToPeak.

Das Weatherproof RideCase von ToPeak.

Rückseite

Die Unterseite des Weatherproof Ridecase von Topeak und der solide Halter. Der Anstellwinkel (und wenn gewünscht bei der Montage auch Drehwinkel) ist stufenlos einstellbar.

Der Halter bleibt in dem eingestellten Winkel. Vorgesehen ist aber, dass der Halter eigentlich immer „flach“ gestellt ist. Eine Testfahrt muss ergeben, wie es um die Stabilität beim Fahren bestellt ist.

Aerobar-Bridge / Computer- und Licht-Halter

 

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Sicht von schräg vorne: Aerobars, Profile Design Brücke, Apidura Food Pouch vor Ornot Handlebar Bag.

Es gibt gar nicht so viel Auswahl bei Verbindungsstegen für Zeitfahr-Aufsätze. Im Grunde kann man die Anzahl an einer Hand abzählen. Nimmt man noch die Bedingung hinzu, dass der Abstand zwischen den Extensions variabel sein kann (die Brücke also in ihrer Befestigungsbreite einstellbar sein muss) und / oder dass die Extensions auch in einem Winkel zueinander zulaufen dürfen (wenn man gebogene Griffe verwendet und diese für eine ergonomische Handgelenkshaltung leicht nach innen eindreht, so wie hier bei mir zu sehen), dann verbleiben eigentlich nur noch zwei Modelle. Oder eine Selbstbaulösung wie diese hier. Diese Lösung würde aber nicht die von mir gewünschten  Punkte 2. und 3. aus der obigen Liste erfüllen.

Welche zwei Modelle habe ich auf dem Markt ausfindig gemacht?

Zum einen die BBB Aerofix. Vorteile: schön solide und vom Haus aus an unterschiedliche Winkel anpassbar. Nachteile: fixe Breite (für meine Konfiguration leider etwas zu schmal) und die Extensions sind dann vorne zu. Das kann auch ein Vorteil sein. Ist für mich aber ein Nachteil, weil ich vorne in die Extensions die Click-Schalter der SRAM red eTap einsetzen möchte.

Zum zweiten die Profile Design UCM Aerobridge Verbindungsbrücke.

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Profile Design UCM Aerobridge Verbindungsbrücke.

Diese ist in der Breite von 70 bis 120 mm verstellbar. Es liegen zwei Paar Verbindungsschellen bei, so kann sie auf Extension-Bars von 22,5 bis 26 mm Durchmesser befestigt werden. Leider kann sie nur auf parallele Auflieger-Holme aufgesetzt werden.

Es sei denn, man holt den Cutter heraus. ;-)

Der Kunststoff ist gegenüber Feilen recht widerstandsfähig. Mit dem Messer kommt man aber schnell an’s Ziel. Im obigen Foto seht ihr, wie ich die Kanten der Schellen ganz leicht mit dem Cutter bearbeitet habe. Und auch die Gegenseite der Brücke leicht ausgeschnitten habe. Viel braucht es nicht, wie das folgende Foto zeigt:

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Profile Design UCM Aerobridge, leicht geschnitzt und auf im Winkel zusammenstehende Extensions montiert.

Da brauche ich jetzt noch eine passende Schelle, an der dann jetzt erst mal nur die Lupine Neo befestigt wird. In die Enden der Extensions werden dann SRAM etap Clics eingesetzt (offensichtlich muss dafür noch die Shimano Ultegra entfernt werden) und dann kommt noch Lenkerband um den Griffbereich. Das wäre dann v0.3 bzw. hoffentlich V 1.0. :)

Und das Weatherproof RideCase von ToPeak.

Wahooligan

TFrank.de Blog auf Flipboard. Als Feed oder als Magazin: Der Hügelreiter

Computer, Fotografie, Rad fahren

Wer nutzt von euch eigentlich Flipboard?

Diese Vorzeige-App, die es schon seit 2010 gibt, war zuerst das Paradepferd für das iPad. Inhalte von sozialen Medien, Nachrichtenseiten und Blogs in durchblätterbarer Form für Tablettnutzung aufbereitet – wie geschaffen für das iPad. Nein, tatsächlich geschaffen für das iPad. Und die Couch ;-)

Seither gibt es Flipboard auch für das iPhone und Android-Geräte. Ebenfalls auch für Windows 8 und Blackberry und seit vergangenem Jahr ist es auch über Desktop-Browser zugänglich. Dort allerdings zunächst mal in Form der speziell von Flipboard kuratierten Magazine. Wie oder ob man in der Browser-Version nach beliebigen Magazinen suchen kann, habe ich noch nicht herausgefunden. Ich fürchte, aktuell ist es noch nicht vorgesehen. Ein Work-around scheint mir, aus der Flipboard App heraus das gewünschte Magazin, z.B. per E-Mail, zu teilen. So kommt man an den (langen und kryptischen) Link.

Ebenfalls kann man seit Sommer letzten Jahres sein eigenes Magazin erstellen. Und genau das habe ich jetzt gemacht.

Tadaaaa! :)

Magazin-Cover "Der Hügelreiter" auf Flipboard

Magazin-Cover „Der Hügelreiter“ auf Flipboard

Es gibt also mittlerweile zwei Wege, meinem Blog auch in seitenflippenderweise in der Flipboard-App eurer Wahl zu folgen.

Entweder, in dem ihr meinem Magazin folgt, oder in dem ihr den News-Feed meines Blogs in Flipboard abonniert. Beides führt zu gleichem Lese-Layout und Blätter-Komfort. Bei dem Magazin ist noch der Vorteil, dass ich das Frontcover auswählen kann, dass man sieht, wie viele Leute das Magazin abonniert haben (mal gespannt, ob die Zahl jemals über die Finger einer Hand hinausgeht ;-)) und, dass man das Magazin einfacher teilen kann.

Wie findet ihr eine von beiden Möglichkeiten? Oder wie könnt ihr euer eigenes Blog in Flipboard einbinden?

Blogfeed als Flipboard-Inhalt suchen und abonnieren

Blogfeed als Flipboard-Inhalt suchen und abonnieren

Als WordPress-Nutzer ist man da fein raus, da das, wie ich feststelle, ganz ohne weiteres zutun einen sehr toll lesbaren Magazin-Stream mit vollständigen Inhalt samt Fotos in Flipboard ergibt. Und zwar trägt man in das Suchfeld oben in der App einfach folgendes ein:

feed://domain.com/feed

In meinem Fall also: feed://torstenfrank.wordpress.com/feed

Und schon hat man das gewünschte Blog bzw. den entsprechenden Feed in seinen Flipboard-Abos.

Aber halt: Ich habe doch extra das schöne Magazin erstellt – bitte also nicht den newsfeed, sondern direkt das Magazin auswählen, wenn ihr wollt. :)

Bei dem Magazin ist es genau so einfach: In das Suchfeld einfach „Der Hügelreiter“ eintippen und schon sollte mein Magazin in den Suchergebnissen erscheinen.

Viel Spaß in Flipboard. :)

4iiii Pulsgurt – die Brücke zwischen ANT+ und Bluetooth Smart

Rad fahren

Diesen Herzfrequenz-Brustgurt habe ich noch nicht.

Viiiiva Ant+ und Bluetooth HF-Brustgurt (Foto: Hersteller)

Aber ich habe ihn bestellt. Und ihr könnt das, wenn ihr 25% sparen wollt, auch noch bis morgen machen. Denn bis einschließlich 2. Dezember läuft der Black Friday Deal im Online-Store von 4iiii für den „Viiiiva Heart Rate Monitor With iPhone Connectivity“. Anstelle von $ 79,99 kostet er aktuell nur $ 59,99 (freier weltweiter Versand). Und das wäre, selbst wenn der Brustgurt sonst nichts könnte, außer die aktuelle Herzfrequenz zum iPhone oder zu einem Garmin Radcomputer senden, ein sehr guter Preis für einen modernen Komfort-Brustgurt (wo das Band bis auf die kompakte Sensor/Sende-Einheit durchläuft).

Aber, und das erscheint das Geniale: der Brustgurt kann eben jede Menge mehr!

Warum kümmere ich mich überhaupt um einen neuen Brustgurt? Ich bin mit meinem alten Garmin-Standardpulsgurt sehr zufrieden. Er lag damals meiner Garmin Forerunner 305 bei. Es gab bisher keinen Grund, ihn auszutauschen. Ganz im Gegenteil, ab und an las ich mal über Probleme bei diesem oder jenem Brustgurt. Das betraf dann sowohl Modelle von Polar als auch von Garmin. Interessanterweise durchaus des öfteren die Modelle von Polar, obwohl dieser Hersteller hier ja eher seine Expertise, gerade bei der Herzfrequenzmessung, sieht. Wenn ich von Problemen bei Garmin las, dann betraf das aber eher auch die neueren Modelle.  Hier bei Markus auf 54elf.de könnt ihr einen aktuellen kurzen Beitrag über seine Erfahrungen mit verschiedenen Brustgurten lesen und auch sehen, wie der klassische alte Garmin-Brustgurt aussieht.

Wenn ihr folgende Probleme oder Nutzungsszenarien habt, dann erscheint der Viiiiva-Brustgurt eine geniale Lösung:

  • Für’s Radfahren habt ihr einen Garmin (oder anderen ANT+ kompatiblen Radcomputer) und für gelegentliches Laufen würdet ihr gerne nur euer iPhone oder ein anderes Bluetooth Smart fähiges Smartphone zum Aufzeichnen (allerdings auch der Herzfrequenz) benutzen. Aber nur ein und denselben Brustgurt dafür benutzen und keinen zusätzlichen Adapter oder Dongle für das iPhone kaufen und daran anschließen wollen.
  • Aus irgendeinem Grund wollt ihr nicht mehr euren üblichen ANT+ fähigen Radcomputer, sondern das iPhone als Aufzeichnungsgerät am Rad nutzen. Was aber mit den ganzen anderen ANT+ Sensoren für Trittfrequenz, evtl. Radumdrehungen (Geschwindigkeit) sowie Leistung? Der Viiiiva-Gurt empfängt die ANT+ Daten und sendet per Bluetooth-Smart weiter an das Smartphone.
  • „Strava it, or it didn’t happen.“ Radfahren, Landschaft erleben, Fotos machen – die Hauptsache. Aber wenn nach einer epischen 8 Stunden-Tour oder nach einer harten Trainingsrunde mit hoffentlich neuen Rekorden zu Hause der Garmin nur noch ein korruptes File anstelle der Trainingsaufzeichnung ausspuckt…. SuperGAU! Passiert Gott sei Dank sehr selten, ist aber um so ärgerlicher. Hier habe ich schon ab und an darüber nachgedacht, parallel mit dem iPhone zumindest den GPS-Track aufzuzeichnen.Darüber hinaus bietet das iPhone, man höre und staune, sogar die bessere GPS-Aufzeichnungsqualität (Garmin, du solltest dich was schämen…). Problem 1 ist die Akkulaufzeit des iPhone bei laufender GPS-Aufzeichnung (hier könnte man mit einem externen Akkupack abhelfen. Unschön, trägt auf, macht das Teil schwerer – aber wenn es hilft und beruhigt…) und Problem 2 sind die übrigen wichtigen Daten von Kadenz und Leistung.

    Das geniale: wenn ich die bisherigen Erkenntnisse zu diesem Gurt und der zugrundeliegenden Technik richtig deute, dann ist gleichzeitiges Empfangen der Sensordaten über ANT+ auf meinen Garmin EDGE 800 (der trotz allem immer noch die Display- und Datensammeleinheit der Wahl für mein Rennradcockpit ist) und über die Ant+/Bluetooth Smart Brücke des 4iiii-Brustgurtes auf meinem iPhone gegeben.

    Und das ist mal richtig cool!

Da ich mich sowieso frage, wie lange denn mein alterwürdiger Garmin-Brustgurt noch hält, war das gerade eine gute Gelegenheit, zuzuschlagen. Ich bin gespannt, ob sich meine Erwartungen erfüllen.

Hier findet ihr die Herstellerseite mit weiteren Informationen und Bestellmöglichkeit.

Und hier findet ihr eine ausführliche weitere Beschreibung und noch weitere Nutzungsszenarios in gewohnt detaillierter Manier bei DC Rainmaker.

iPhone Fahrrad App Mountain Bike Pro von runtastic heute Gratis

Computer, Rad fahren

Wer ohnehin Mitglied bei runtastic ist und/oder immer schon mal deren Logging- und Radcomputer-App Mountain Bike PRO ausprobieren wollte, der kann sich heute 4,99 € sparen und die App gratis downloaden. Seid euch aber bewusst, dass ohne einen Account bei Runtastic da leider gar nichts geht – sofort als erstes nach App Start muss man sich einloggen.

runtastic Mountainbike Pro iTunes Store Grafik (Hersteller-Grafik)

runtastic Mountainbike Pro iTunes Store Grafik (Hersteller-Grafik)

Ob sich das lohnt, müsst ihr aktuell selbst herausfinden. Ich selbst bevorzuge sowohl für das Nachfahren vorrausgeplanter Routen als auch für Logging und Trainingssteuerung einen „richtigen“ Radcomputer. In meinem Fall der Garmin Edge 800. Zu mehr Hintergründen siehe meine ausführliche Besprechung zum Thema „Das iPhone als Radcomputer“ in drei Teilen.

Interessant an der Mountainbike Pro App erscheint allerdings, dass sie die Möglichkeit zur Offline-Karten-Nutzung bereit hält und auch mit externen Sensoren umgehen kann. Entweder mit einem runtastic Empfänger, der in die Kopfhörer-Buchse gesteckt wird und für den runtastic Pulsfrequenz-Brustgurt vorgesehen ist oder über einen ANT+ Empfänger-Dongle für den Multiport. Mit letzterem können dann alle ANT+ tauglichen Sensoren, wie etwa Garmin-Brustgurte, Trittfrequenz-Sensoren u.a., ausgelesen werden.

Was ist in deinen Taschen?

Rad fahren, Uncategorized

Angeregt vom „What’s in your Pockets“ Aufruf von Rapha, bei dem man leider aber offiziell nur per „Fail“book teilnehmen konnte, möchte ich auch mal zeigen, was ich in meinen Taschen habe. Hier auf meinem Blog.

Da hat natürlich jeder seine eigenen Präferenzen und Bedürfnisse. Manch einer nimmt gar nichts mit (außer dem Wohnungsschlüssel) ist ganz puristisch. Andere mögen vielleicht den halben Hausstand dabei haben, um für alles gerüstet zu sein. Mancher mag vielleicht gar nichts im Trikot, bzw. am Rücken haben und seine Notwendigkeiten lieber in einer, dann auch gerne etwas größeren, Satteltasche mit sich führen. Oder er fährt sogar gerne mit einem Rucksack, vielleicht so einem kleinen Camelback-Typ o.ä.

Schlussendlich kommt es natürlich auch darauf an, welche Witterungsbedingungen zu erwarten sind und wie lang die geplante Strecke werden soll. Zwischen kurzer Sommer-Feierabend-Runde und Alpenmarathon mit wechselhaftem Wetter liegt eine weite Spanne.

 

Was hatte ich nun am z.B. am letzten Wochenende in meinen Trikottaschen? Nun, genau das, was ich bei einer typischen Rennradausfahrt, ob in der Woche oder am Wochenende, ob 1h oder 5 bis 6h, eigentlich immer dabei habe:

Fangen wir mal von links an:

1.) Tempo Taschentuch, eins. ;-) Muss reichen. Und ja, dafür muss Zeit sein, einfach so schniefen ist nicht.

2.) Joby Gorillapod Original. In Verbindung mit der Canon Powershot S95 in der mittleren Rückentasche mein „Fotostudio“ für Unterwegs. Super praktisch, leicht und vielseitig. Genau richtig, um eine kleine Kompaktkamera wie die S95 (oder auch eine Handykamera) an so ziemlich allem fest zu machen, was man so am Wegesrand findet: Leitpfosten, Zaunpfähle, Baumstämme etc. Ich nutze es für Selbstaufnahmen von mir selbst in der Vorbeifahrt (per Zeitauslöser-Serienaufnahme), für Aufnahmen in der Dämmerung oder in ganz seltenen Fällen, wenn ich eine Belichtungsreihe für spätere „Digitale Verlaufsfilter“ Technik anfertigen möchte.

Beispiel-Fotos, aufgenommen mit der Kombo Joby Gorillapod und Canon S95 (mehr davon natürlich immer hier im Blog und auf meinem flickr Account):

3.) Schlüssel im Schlüsseltäschchen. Mein normaler Schlüsselbund. Hat den Vorteil, dass ich die Schlüssel während der Fahrt im Etui verschwinden lassen kann. Und innen drin auch ein paar Münzen und Geldscheine mitführen kann. Falls ich dochmal einen Café-Besuch unterwegs einschieben sollte. Oder für alle Fälle.

4.) Canon Powershot S95. Das iPhone4 als Kamera ist gut und schön. Und besser als nichts. Aber da kann Instagram und Co noch so grausliche Filter drüber laufen lassen – am Ende fehlt es doch an Auflösung, Qualität und Flexibilität. Diese bietet die S95 in kompaktester Form (so weit das in so einem Sensorformat halt möglich ist). Was mir wichtig ist: Die Canon bietet RAW-Format und manuelle Kontrolle. Top!

Ich könnte die S95 sicher auch in einer Plastiktüte in die Tasche stecken, aber ich wollte etwas mit ein klein wenig Polsterung und so steckt die Kamera in einer Bilora Mini S Kameratasche. Das war das kompakteste, was ich finden konnte. Und das Handling der Tasche, was Schutz und Einfachheit der Entnahme und des wieder Einsteckens der Kamera betrifft, ist super.

5.) Verpflegung. Bei allem, was über 2 h hinausgeht, nehme ich eine Kleinigkeit zu Essen mit. Ich halte nichts von den „Stammtisch“-Parolen, die man öfters in Rennradforen liest á la „unter 100 km nehme ich gar nichts mit, möchte ja schließlich den Fettstoffwechsel trainieren…“ Papperlapap – nach 2 h hätte ich spätestens auch ganz ohne körperliche Anstrengung, einfach nur im Bürostuhl hockend, Hunger. Selbstverständlich gehört zu einer halbwegs langen oder halbwegs intensiven Ausfahrt auch Treibstoff an Bord. Das können ganz einfache Riegel aus dem Supermarkt sein. Oder z.B. Powerbar Ride Riegel. Aber sehr gerne auch die guten, alten Silberlinge. Also irgendwas selbstgemachtes in Frischhaltefolie oder Alufolie (daher der Name Silberlinge). Das kann mal ein Schinkensandwich sein. Oder Waffeln oder Milchbrötchen und dazwischen Nutella und Frischkäse. Oder wie letzten Samstag: lecker selbstgemachte Reiskuchen. Ab und an mache ich mir mal ein halbes Backblech voll und friere dann fertig verpackte Riegel ein.

6.) iPhone4. In einer bugatti Neoprenhülle. Die allein böte schon etwas Schutz gegen Transpirationsfeuchte bei moderaten Einheiten. Aber normalerweise stecke ich das iPhone samt Hülle in einen 1l Allzweck-Gefrierbeutel, der per Ziplock wiederverschließbar ist. So bleibt das iPhone auch bei intensivsten Einheiten (oder auch in einem Gewitterschutt) schön trocken.

7.) Topeak Micro Rocket AL Miniluftpumpe. Schön leicht und kompakt und kriegt auch (nach schweisstreibender Pumporgie) Rennrad-Reifen tauglichen Druck hin.

 

Das habe ich also im Regelfall in den Trikottaschen. Wenn’s mal wirklich eine hochintensive, kurze Einheit werden soll, dann verzichte ich auch schon mal auf das Joby Gorillapod und die S95. Was ich aber darüber hinaus immer dabei habe, das steckt in der sehr hübschen und kompakten Topeak WedgePack 2 Micro Satteltasche:

Ein Notfallgel oder Riegel, ein Knog Porno Patches Flickzeug Kit, ein Topeak Hummer 2 Minitool und außen an der Tasche per Clipaufnahme befestigt: eine Smart Superflash LED Rückleuchte.

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