TFrank.de Blog auf Flipboard. Als Feed oder als Magazin: Der Hügelreiter

Computer, Fotografie, Rad fahren

Wer nutzt von euch eigentlich Flipboard?

Diese Vorzeige-App, die es schon seit 2010 gibt, war zuerst das Paradepferd für das iPad. Inhalte von sozialen Medien, Nachrichtenseiten und Blogs in durchblätterbarer Form für Tablettnutzung aufbereitet – wie geschaffen für das iPad. Nein, tatsächlich geschaffen für das iPad. Und die Couch ;-)

Seither gibt es Flipboard auch für das iPhone und Android-Geräte. Ebenfalls auch für Windows 8 und Blackberry und seit vergangenem Jahr ist es auch über Desktop-Browser zugänglich. Dort allerdings zunächst mal in Form der speziell von Flipboard kuratierten Magazine. Wie oder ob man in der Browser-Version nach beliebigen Magazinen suchen kann, habe ich noch nicht herausgefunden. Ich fürchte, aktuell ist es noch nicht vorgesehen. Ein Work-around scheint mir, aus der Flipboard App heraus das gewünschte Magazin, z.B. per E-Mail, zu teilen. So kommt man an den (langen und kryptischen) Link.

Ebenfalls kann man seit Sommer letzten Jahres sein eigenes Magazin erstellen. Und genau das habe ich jetzt gemacht.

Tadaaaa! :)

Magazin-Cover "Der Hügelreiter" auf Flipboard

Magazin-Cover „Der Hügelreiter“ auf Flipboard

Es gibt also mittlerweile zwei Wege, meinem Blog auch in seitenflippenderweise in der Flipboard-App eurer Wahl zu folgen.

Entweder, in dem ihr meinem Magazin folgt, oder in dem ihr den News-Feed meines Blogs in Flipboard abonniert. Beides führt zu gleichem Lese-Layout und Blätter-Komfort. Bei dem Magazin ist noch der Vorteil, dass ich das Frontcover auswählen kann, dass man sieht, wie viele Leute das Magazin abonniert haben (mal gespannt, ob die Zahl jemals über die Finger einer Hand hinausgeht ;-)) und, dass man das Magazin einfacher teilen kann.

Wie findet ihr eine von beiden Möglichkeiten? Oder wie könnt ihr euer eigenes Blog in Flipboard einbinden?

Blogfeed als Flipboard-Inhalt suchen und abonnieren

Blogfeed als Flipboard-Inhalt suchen und abonnieren

Als WordPress-Nutzer ist man da fein raus, da das, wie ich feststelle, ganz ohne weiteres zutun einen sehr toll lesbaren Magazin-Stream mit vollständigen Inhalt samt Fotos in Flipboard ergibt. Und zwar trägt man in das Suchfeld oben in der App einfach folgendes ein:

feed://domain.com/feed

In meinem Fall also: feed://torstenfrank.wordpress.com/feed

Und schon hat man das gewünschte Blog bzw. den entsprechenden Feed in seinen Flipboard-Abos.

Aber halt: Ich habe doch extra das schöne Magazin erstellt – bitte also nicht den newsfeed, sondern direkt das Magazin auswählen, wenn ihr wollt. :)

Bei dem Magazin ist es genau so einfach: In das Suchfeld einfach „Der Hügelreiter“ eintippen und schon sollte mein Magazin in den Suchergebnissen erscheinen.

Viel Spaß in Flipboard. :)

4iiii Pulsgurt – die Brücke zwischen ANT+ und Bluetooth Smart

Rad fahren

Diesen Herzfrequenz-Brustgurt habe ich noch nicht.

Viiiiva Ant+ und Bluetooth HF-Brustgurt (Foto: Hersteller)

Aber ich habe ihn bestellt. Und ihr könnt das, wenn ihr 25% sparen wollt, auch noch bis morgen machen. Denn bis einschließlich 2. Dezember läuft der Black Friday Deal im Online-Store von 4iiii für den „Viiiiva Heart Rate Monitor With iPhone Connectivity“. Anstelle von $ 79,99 kostet er aktuell nur $ 59,99 (freier weltweiter Versand). Und das wäre, selbst wenn der Brustgurt sonst nichts könnte, außer die aktuelle Herzfrequenz zum iPhone oder zu einem Garmin Radcomputer senden, ein sehr guter Preis für einen modernen Komfort-Brustgurt (wo das Band bis auf die kompakte Sensor/Sende-Einheit durchläuft).

Aber, und das erscheint das Geniale: der Brustgurt kann eben jede Menge mehr!

Warum kümmere ich mich überhaupt um einen neuen Brustgurt? Ich bin mit meinem alten Garmin-Standardpulsgurt sehr zufrieden. Er lag damals meiner Garmin Forerunner 305 bei. Es gab bisher keinen Grund, ihn auszutauschen. Ganz im Gegenteil, ab und an las ich mal über Probleme bei diesem oder jenem Brustgurt. Das betraf dann sowohl Modelle von Polar als auch von Garmin. Interessanterweise durchaus des öfteren die Modelle von Polar, obwohl dieser Hersteller hier ja eher seine Expertise, gerade bei der Herzfrequenzmessung, sieht. Wenn ich von Problemen bei Garmin las, dann betraf das aber eher auch die neueren Modelle.  Hier bei Markus auf 54elf.de könnt ihr einen aktuellen kurzen Beitrag über seine Erfahrungen mit verschiedenen Brustgurten lesen und auch sehen, wie der klassische alte Garmin-Brustgurt aussieht.

Wenn ihr folgende Probleme oder Nutzungsszenarien habt, dann erscheint der Viiiiva-Brustgurt eine geniale Lösung:

  • Für’s Radfahren habt ihr einen Garmin (oder anderen ANT+ kompatiblen Radcomputer) und für gelegentliches Laufen würdet ihr gerne nur euer iPhone oder ein anderes Bluetooth Smart fähiges Smartphone zum Aufzeichnen (allerdings auch der Herzfrequenz) benutzen. Aber nur ein und denselben Brustgurt dafür benutzen und keinen zusätzlichen Adapter oder Dongle für das iPhone kaufen und daran anschließen wollen.
  • Aus irgendeinem Grund wollt ihr nicht mehr euren üblichen ANT+ fähigen Radcomputer, sondern das iPhone als Aufzeichnungsgerät am Rad nutzen. Was aber mit den ganzen anderen ANT+ Sensoren für Trittfrequenz, evtl. Radumdrehungen (Geschwindigkeit) sowie Leistung? Der Viiiiva-Gurt empfängt die ANT+ Daten und sendet per Bluetooth-Smart weiter an das Smartphone.
  • „Strava it, or it didn’t happen.“ Radfahren, Landschaft erleben, Fotos machen – die Hauptsache. Aber wenn nach einer epischen 8 Stunden-Tour oder nach einer harten Trainingsrunde mit hoffentlich neuen Rekorden zu Hause der Garmin nur noch ein korruptes File anstelle der Trainingsaufzeichnung ausspuckt…. SuperGAU! Passiert Gott sei Dank sehr selten, ist aber um so ärgerlicher. Hier habe ich schon ab und an darüber nachgedacht, parallel mit dem iPhone zumindest den GPS-Track aufzuzeichnen.Darüber hinaus bietet das iPhone, man höre und staune, sogar die bessere GPS-Aufzeichnungsqualität (Garmin, du solltest dich was schämen…). Problem 1 ist die Akkulaufzeit des iPhone bei laufender GPS-Aufzeichnung (hier könnte man mit einem externen Akkupack abhelfen. Unschön, trägt auf, macht das Teil schwerer – aber wenn es hilft und beruhigt…) und Problem 2 sind die übrigen wichtigen Daten von Kadenz und Leistung.

    Das geniale: wenn ich die bisherigen Erkenntnisse zu diesem Gurt und der zugrundeliegenden Technik richtig deute, dann ist gleichzeitiges Empfangen der Sensordaten über ANT+ auf meinen Garmin EDGE 800 (der trotz allem immer noch die Display- und Datensammeleinheit der Wahl für mein Rennradcockpit ist) und über die Ant+/Bluetooth Smart Brücke des 4iiii-Brustgurtes auf meinem iPhone gegeben.

    Und das ist mal richtig cool!

Da ich mich sowieso frage, wie lange denn mein alterwürdiger Garmin-Brustgurt noch hält, war das gerade eine gute Gelegenheit, zuzuschlagen. Ich bin gespannt, ob sich meine Erwartungen erfüllen.

Hier findet ihr die Herstellerseite mit weiteren Informationen und Bestellmöglichkeit.

Und hier findet ihr eine ausführliche weitere Beschreibung und noch weitere Nutzungsszenarios in gewohnt detaillierter Manier bei DC Rainmaker.

iPhone Fahrrad App Mountain Bike Pro von runtastic heute Gratis

Computer, Rad fahren

Wer ohnehin Mitglied bei runtastic ist und/oder immer schon mal deren Logging- und Radcomputer-App Mountain Bike PRO ausprobieren wollte, der kann sich heute 4,99 € sparen und die App gratis downloaden. Seid euch aber bewusst, dass ohne einen Account bei Runtastic da leider gar nichts geht – sofort als erstes nach App Start muss man sich einloggen.

runtastic Mountainbike Pro iTunes Store Grafik (Hersteller-Grafik)

runtastic Mountainbike Pro iTunes Store Grafik (Hersteller-Grafik)

Ob sich das lohnt, müsst ihr aktuell selbst herausfinden. Ich selbst bevorzuge sowohl für das Nachfahren vorrausgeplanter Routen als auch für Logging und Trainingssteuerung einen „richtigen“ Radcomputer. In meinem Fall der Garmin Edge 800. Zu mehr Hintergründen siehe meine ausführliche Besprechung zum Thema „Das iPhone als Radcomputer“ in drei Teilen.

Interessant an der Mountainbike Pro App erscheint allerdings, dass sie die Möglichkeit zur Offline-Karten-Nutzung bereit hält und auch mit externen Sensoren umgehen kann. Entweder mit einem runtastic Empfänger, der in die Kopfhörer-Buchse gesteckt wird und für den runtastic Pulsfrequenz-Brustgurt vorgesehen ist oder über einen ANT+ Empfänger-Dongle für den Multiport. Mit letzterem können dann alle ANT+ tauglichen Sensoren, wie etwa Garmin-Brustgurte, Trittfrequenz-Sensoren u.a., ausgelesen werden.

Was ist in deinen Taschen?

Rad fahren, Uncategorized

Angeregt vom „What’s in your Pockets“ Aufruf von Rapha, bei dem man leider aber offiziell nur per „Fail“book teilnehmen konnte, möchte ich auch mal zeigen, was ich in meinen Taschen habe. Hier auf meinem Blog.

Da hat natürlich jeder seine eigenen Präferenzen und Bedürfnisse. Manch einer nimmt gar nichts mit (außer dem Wohnungsschlüssel) ist ganz puristisch. Andere mögen vielleicht den halben Hausstand dabei haben, um für alles gerüstet zu sein. Mancher mag vielleicht gar nichts im Trikot, bzw. am Rücken haben und seine Notwendigkeiten lieber in einer, dann auch gerne etwas größeren, Satteltasche mit sich führen. Oder er fährt sogar gerne mit einem Rucksack, vielleicht so einem kleinen Camelback-Typ o.ä.

Schlussendlich kommt es natürlich auch darauf an, welche Witterungsbedingungen zu erwarten sind und wie lang die geplante Strecke werden soll. Zwischen kurzer Sommer-Feierabend-Runde und Alpenmarathon mit wechselhaftem Wetter liegt eine weite Spanne.

 

Was hatte ich nun am z.B. am letzten Wochenende in meinen Trikottaschen? Nun, genau das, was ich bei einer typischen Rennradausfahrt, ob in der Woche oder am Wochenende, ob 1h oder 5 bis 6h, eigentlich immer dabei habe:

Fangen wir mal von links an:

1.) Tempo Taschentuch, eins. ;-) Muss reichen. Und ja, dafür muss Zeit sein, einfach so schniefen ist nicht.

2.) Joby Gorillapod Original. In Verbindung mit der Canon Powershot S95 in der mittleren Rückentasche mein „Fotostudio“ für Unterwegs. Super praktisch, leicht und vielseitig. Genau richtig, um eine kleine Kompaktkamera wie die S95 (oder auch eine Handykamera) an so ziemlich allem fest zu machen, was man so am Wegesrand findet: Leitpfosten, Zaunpfähle, Baumstämme etc. Ich nutze es für Selbstaufnahmen von mir selbst in der Vorbeifahrt (per Zeitauslöser-Serienaufnahme), für Aufnahmen in der Dämmerung oder in ganz seltenen Fällen, wenn ich eine Belichtungsreihe für spätere „Digitale Verlaufsfilter“ Technik anfertigen möchte.

Beispiel-Fotos, aufgenommen mit der Kombo Joby Gorillapod und Canon S95 (mehr davon natürlich immer hier im Blog und auf meinem flickr Account):

3.) Schlüssel im Schlüsseltäschchen. Mein normaler Schlüsselbund. Hat den Vorteil, dass ich die Schlüssel während der Fahrt im Etui verschwinden lassen kann. Und innen drin auch ein paar Münzen und Geldscheine mitführen kann. Falls ich dochmal einen Café-Besuch unterwegs einschieben sollte. Oder für alle Fälle.

4.) Canon Powershot S95. Das iPhone4 als Kamera ist gut und schön. Und besser als nichts. Aber da kann Instagram und Co noch so grausliche Filter drüber laufen lassen – am Ende fehlt es doch an Auflösung, Qualität und Flexibilität. Diese bietet die S95 in kompaktester Form (so weit das in so einem Sensorformat halt möglich ist). Was mir wichtig ist: Die Canon bietet RAW-Format und manuelle Kontrolle. Top!

Ich könnte die S95 sicher auch in einer Plastiktüte in die Tasche stecken, aber ich wollte etwas mit ein klein wenig Polsterung und so steckt die Kamera in einer Bilora Mini S Kameratasche. Das war das kompakteste, was ich finden konnte. Und das Handling der Tasche, was Schutz und Einfachheit der Entnahme und des wieder Einsteckens der Kamera betrifft, ist super.

5.) Verpflegung. Bei allem, was über 2 h hinausgeht, nehme ich eine Kleinigkeit zu Essen mit. Ich halte nichts von den „Stammtisch“-Parolen, die man öfters in Rennradforen liest á la „unter 100 km nehme ich gar nichts mit, möchte ja schließlich den Fettstoffwechsel trainieren…“ Papperlapap – nach 2 h hätte ich spätestens auch ganz ohne körperliche Anstrengung, einfach nur im Bürostuhl hockend, Hunger. Selbstverständlich gehört zu einer halbwegs langen oder halbwegs intensiven Ausfahrt auch Treibstoff an Bord. Das können ganz einfache Riegel aus dem Supermarkt sein. Oder z.B. Powerbar Ride Riegel. Aber sehr gerne auch die guten, alten Silberlinge. Also irgendwas selbstgemachtes in Frischhaltefolie oder Alufolie (daher der Name Silberlinge). Das kann mal ein Schinkensandwich sein. Oder Waffeln oder Milchbrötchen und dazwischen Nutella und Frischkäse. Oder wie letzten Samstag: lecker selbstgemachte Reiskuchen. Ab und an mache ich mir mal ein halbes Backblech voll und friere dann fertig verpackte Riegel ein.

6.) iPhone4. In einer bugatti Neoprenhülle. Die allein böte schon etwas Schutz gegen Transpirationsfeuchte bei moderaten Einheiten. Aber normalerweise stecke ich das iPhone samt Hülle in einen 1l Allzweck-Gefrierbeutel, der per Ziplock wiederverschließbar ist. So bleibt das iPhone auch bei intensivsten Einheiten (oder auch in einem Gewitterschutt) schön trocken.

7.) Topeak Micro Rocket AL Miniluftpumpe. Schön leicht und kompakt und kriegt auch (nach schweisstreibender Pumporgie) Rennrad-Reifen tauglichen Druck hin.

 

Das habe ich also im Regelfall in den Trikottaschen. Wenn’s mal wirklich eine hochintensive, kurze Einheit werden soll, dann verzichte ich auch schon mal auf das Joby Gorillapod und die S95. Was ich aber darüber hinaus immer dabei habe, das steckt in der sehr hübschen und kompakten Topeak WedgePack 2 Micro Satteltasche:

Ein Notfallgel oder Riegel, ein Knog Porno Patches Flickzeug Kit, ein Topeak Hummer 2 Minitool und außen an der Tasche per Clipaufnahme befestigt: eine Smart Superflash LED Rückleuchte.

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iPhone als Kontrollmonitor für die Helmkamera ContourGPS

Fotografie, Rad fahren

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Coole Sache. Von Contour gibt’s nun eine kostenlose iPhone App (später auch für Android), die sich per Bluetooth mit der Actioncam ContourGPS pairen kann. So kann die ContourGPS, die man sonst nur mehr schlecht als recht ohne Sichtkontrolle (da ohne Display) ausrichten kann, besser kontrolliert werden. Das Schöne: da die Anbindung drahtlos erfolgt, kann die Ausrichtung auch bei Montage dort kontrolliert werden, wo man sonst selbst mit einem Display an der Kamera nichts sehen könnte. Etwa, wenn die Kamera schon am Helm sitzt oder tief irgendwo in einem schwer zugänglichen Winkel montiert ist. Auch während der Fahrt kann man wohl die Aufnahme sehen – aber aufgrund geringer Bluetooth-Reichweite sind die Möglichkeiten begrenzt. Zusätzlich können nun verschiedene Kamera-Modi über die App kontrolliert und eingestellt werden. Nur schade, dass die Contour Kameras bei den meisten Tests und vor allem da, wo es am Ende drauf ankommt, bei der Bildqualität des fertigen Videos, gegenüber den GoPro Kameras das Nachsehen haben. Für diese gibt es jetzt übrigens auch ein separat erhältliches Display, mit der die Kameraausrichtung und die Ergebnisse vor Ort überprüft werden können.

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