Fahrrad zu verkaufen: Merida Cyclo Cross 4-D Crossbike / Reiserad

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Ich verkaufe mein Merida Cyclo Cross 4-D.

Modelljahr 2012
Weiss, mit grün/schwarzen Decals

Merida Cyclo Cross 4-D

Merida Cyclo Cross 4-D

Ein echt schmuckes Rad. Was mir auch gut gefällt, ist, dass Gewindeaufnahmen für Gepäckträger / Schutzbleche am Rahmen verbaut sind und es somit vielleicht auch mal als Basis für ‘nen Tourer oder Alltagsrad herhalten kann. Weiterhin ist ein kompletter Satz Speichen-, Rück- und Frontreflektoren dabei. Was früher als uncool galt und am Renner nur Zusatzgewicht ist bzw. sich eh nicht gut zwischen Messerspeichen macht, wird für abendliche und nächtliche Ausfahrten in Herbst und Winter mehr als gerne angenommen. Aber auch als unkompliziertes und vielseitiges Ganzjahres-Rad für alle Strecken und Wege, vielleicht zum Radwandern oder das Pendeln zur Arbeit, ist das Merida super geeignet.

Der Zustand des Fahrrads ist tadellos. Es findet sich sicher hier und da eine kleinere Gebrauchsspur, aber sowohl optisch als auch technisch steht das Rad top da.

Rahmengröße 52 cm
Farbe weiß (schwarz/grün)
Shimano 105 mit Kassette Shimano CS-4600-10 12-28 Zähne
FSA Gossamer Cross Kurbelgarnitur 46-36 Zähne
Bremsen: Avid BB5R Disc-Bremse, vorn 160, hinten 140 mm
Reifen: Maxxis Raze 33 Kevlar

dazu:
BBB Flaschenhalter
Shimano Deore XT SPD Pedale PD-M785

Da auf einigen Fotos dargestellt – ausdrücklich nicht dabei sind:
Akkurücklicht
Garmin Radcomputer
Trinkflasche
Zefal Swan Steckschutzblech
Satteltasche

Preis: € 780,- VHB

Das Rad kann im Raum Siegerland / Wittgenstein in Erndtebrück abgeholt werden.

Im Raum Wupptertal kann das Rad in Wuppertal abgeholt werden (kurzer zeitlicher Vorlauf notwendig).

weitere Fotos:

Die 2015er Saisonplanung steht

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Natürlich werde ich je nach Zeit, Wetter, Lust und Laune alleine und mit Freunden Touren fahren, mir Gegenden anschauen und die eine oder andere RTF besuchen. Das braucht man nicht großartig für das Jahr zu planen.

Hier geht es um die “großen” Events, auf die man “hin-trainiert”, für die man sich voranmelden muss oder die Radsport-Urlaube, die geplant werden wollen.

Am Stilfser Joch beim Dreiländergiro 2014 (Foto: Sportograf)

Am Stilfser Joch beim Dreiländergiro 2014 (Foto: Sportograf)

Los geht es mit einer für mich neuen “Kategorie”. Und zwar einem Frühjahrsklassiker. Mal nicht Sommer oder Herbst, hoffentlich gutes Wetter und tolle (Berg-)Landschaft, sondern ein Besuch des Herzens der radsportverrückten flämischen Region Belgiens: Flandern. Und zwar nicht für irgendein Rennen, sondern für die Jedermann-Version eines echten Monuments des Radsports: der Flandern-Rundfahrt!


  • April

Zur Teilnahme an der Ronde van Vlaanderen Cyclo, der Jedermann-Ausgabe der Flandern-Rundfahrt, werden bis zu 16.000 Hobbyfahrer erwartet. Am Karsamstag werde ich mit Spoocha die Strecke unter die Räder nehmen und am folgenden Ostersonntag die Profis auf derselben Strecke anfeuern! :)

Ich habe mich für die mittlere, die 134 km Runde entschieden. Das ist mir logistisch lieber als die Langstrecke, da so Start und Ziel an einem Ort, in Oudenaarde, liegen. Außerdem spare ich mir so die vielleicht nicht so spannende lange Anfahrt zum Teil mit der eigentlichen Action, den ganzen Helligen. Denn die klingenden Namen, wie Molenberg, Koppenberg, Taaienberg, Oude Kwaremont oder Paternberg, die sind alle in den 134 km drin. :)


  • Mai

Im Mai passt eine Woche Urlaub. Vorher ist nichts drin. Auch kein frühes Trainingslager. Aber ok – fahren kann ich auch hier. :)

Vorgesehen ist eine Woche in der Toskana. Standorturlaub mit Tagesfahrten zum Erkunden, Genießen und natürlich für den Trainingseffekt. :)

Zwar ein Tagesevent und gemäß meiner Einleitung nichts für langfristige Planung – weil’s aber ein recht junges Erndtebrücker Event ist, sei es trotzdem gerne hier erwähnt: am 31.05.2015 findet der Erndtebrücker Mountain Bike Marathon (leider scheint es noch keine ordentliche Webseite oder eine Sektion auf der TUS-Seite zu geben – facebook zählt nicht.) statt.

Ja, MTB, kein Rennrad, leider. ;-) Es ist erst die 4. Inkarnation dieser Veranstaltung, heuer zum 2. Mal bereits im Rahmen der Nutrixxion Serie und mit dem Termin im Mai auch das erste Rennen der Serie in 2015. Mal schauen, ob ich aus Jux auch mitmache (und ob das überhaupt in dem jetzigen, neuen Rahmen einfach so geht).


  • Juni

Im Juni steht am 13.06., glücklicherweise ein Samstag, Les Trois Ballons an. 213 km durch den Naturpark der Vogesen und über die Belchen (Ballons). An Anstiegen sind versammelt: Ballon de Servance (1200m.), the cols des Croix (678m.), d’Oderen (884m.), Herrenberg (1186m.) the Markstein, Grand Ballon (1325m.), Hunsdruck (748m.), Ballong d’Alsace (1200m.) and als Abschluss der Anstieg zur la Planche des Belles Filles (1148m.)

Auch hier hat sich Spoocha verabredet, wir wollen es als ein gemeinsames Ereignis besuchen und eine gute Zeit, auch auf Spuren der Tour de France, haben. Logistisch wird’s interessant: Werde wohl Freitag spät nachmittags erst aufbrechen können und dann am Sonntag zurückfahren. Von Wuppertal aus sind es immerhin 500 km einfache Anfahrt…


  • Juli
Yours truly kurz vor der Passhöhe des Grödener Jochs mit dem Langkofel im Hintergrund, Foto: Sportograf

Yours truly kurz vor der Passhöhe des Grödener Jochs mit dem Langkofel im Hintergrund, Foto: Sportograf

Das 1. große A-Event: Die Maratona dles Dolomites! Die Königin der Gran Fondos. Zum vierten Mal hintereinander werde ich wieder eine Woche in den Dolomiten verbringen und jeder Tag wird die Rennrad-Atmosphäre dichter und dichter bis alles am Sonntag, den 05.07.2015 kuliminiert und wieder 9.000 Starter auf die diversen Runden durch das Herz der Dolomiten und über Campolongo, Pordoi, Sella- und Grödner Joch, nochmal Campolongo und dann Passo Giau, Falzarego und Valparola die großartige Landschaft und fantastische Stimmung bei bester Organisation unter die schmalen Reifen nehmen werden.

Und im selben Monat geht es schon weiter: Das 2. A-Event, mit anderer Ausrichtung. Kein Alpenmarathon, sondern ein 24-Stunden-Event. Dann auch schon zum vierten Mal werde ich wieder im RadTeam Wittgenstein zu den 24h Rad am Ring fahren. Das wird wieder ein tolles Ding, dieses Jahr sieht es nach einer richtig großen Truppe mit diversen Rennrad- und MTB-Teams aus. Ich liebäugelte zur Abwechslung mal mit einer 24-Stunden-Solo-Teilnahme, hätte dort aber sehr das drumherum vermisst. Also das Heizen in Full-Gas-Mode für eine Runde und dann wieder knappe 2,5 Stunden Zeit zum  quatschen mit den anderen Jungs und Mädels und Mitbekommen, was in den anderen Teams so läuft. Und auch das Besuchen der vielen Bekanntschaften aus anderen Teams und per Twitter oder Facebook würde mir fehlen.

Sonntag morgen ist es noch etwas frisch, daher die Windweste und Armlinge - aber keine Müdigkeit vorschützen. ;-) (Foto: Sportograf)

Auf dem Nürburgring (Foto: Sportograf)

Also wieder ein 4er-Team Rennrad. Diesmal aber mit ein paar anderen Kollegen. In der Zusammensetzung wollen wir auf eine möglichst gute Platzierung fahren. Da – nun hab’ ich’s gesagt… ;-)


  • August

Im August bekomme ich nochmal 2 Wochen Urlaub unter. Dafür habe ich mir die Pyrenäen als Ziel ausgesucht. Dort war ich noch nie. Aber ich möchte hier gerne mal die bekannten Anstiege der Tour de France unter die eigenen Räder nehmen. Hier plane ich die Teilnahme an einer Pyrenäen-Überquerung mit einem Radreiseveranstalter. Würde alternativ auch einfach so selbst hinfahren und dann eine Standortreise daraus machen.

Am 30.08.2015 wäre danach dann der Ötztaler Radmarathon. Gerade mal 9 Tage nach meinem geplanten Pyrenäen-Urlaub. Ich glaube, ich werde wie die vergangenen Jahre einfach mal ein Los kaufen (aka den Beitrag für die Voranmeldung zahlen) und dann schauen, ob ich nun endlich mal einen Startplatz gewinne (im Gegensatz zur Maratona dles Dolomites finde ich den Ötztaler nicht so reizvoll und interessant, als das ich ein spezielles Startpaket kaufen würde, um einen Startplatz sicher zu haben). Wenn ich dann aber einen gewinne, dann hätte ich fast schon ein Problem…  Hmm…


  • September

Wie in den vorhergehenden Monaten gäbe es auch im September noch aus diversen tollen Rennrad-Events zu wählen. Aber mit den Fernzielen muss es auch irgendwann einmal gut sein und so wird es kleinere “Targets of Opportunity” in der Nähe geben. Vielleicht auch mal ein Wochenende im Schwarzwald – das wird sich zeigen.


  • Oktober

Ich war auch schon mal im Oktober in den Dolomiten und hatte dort traumhaftes Wetter. Ein Tag Neuschnee, dann wieder Sonne und blauer Himmel. Absolut traumhaft, gerade zum Radfahren. Im Oktober plane ich aber eine Wanderwoche in den Bergen. Wo – das habe ich noch nicht entschieden. Mal schauen, ob ich ein Rad mitnehme.

Wenn es passt, werde ich vielleicht mal Crema Cycles besuchen, wenn es dort wieder ein Crosstober-Fest geben wird. Das könnte auch wieder ein Event mit Spoocha-Beteiligung werden. Für mich wäre es eine neue Sache. :)

Soweit zu den vorgesehenen Rad-Abenteuern von 2015. :)

Cyclocross – down to the core ;-)

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Ich hab’ das Gefühl, ich muss mein Cyclocross-Training völlig anders ausrichten…

Wenigstens hab’ ich schon mal das richtige Bike…

Aber ich muss noch die Schaltung loswerden:


Adam Craig’s Limited-Edition TCX SLR SS auf YouTube

Und das dort angerissene Trainings-Regime weiter ausdetaillieren. So wie hier:

Transition Rapture CX Bike von Transition Bikes auf Vimeo

Fehlt eigentlich nur noch ein Video mit Kuhglocken, belgischen Fritten und noch mehr Bier… ;-)

Have fun!

Giant TCX Advanced Pro 1 Disc 2015 Photo Shoot (und kurze Notiz zur Rotor Power LT)

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Vergangenen Samstag konnte ich endlich meinen neuen Giant Crosser, das TCX Advanced Pro 1, ordentlich in Szene setzen. Und zwar im finalen Ausbau.

Giant TCX Advanced Pro 1

Giant TCX Advanced Pro 1

Was bisher noch fehlte: Die Rotor Power LT Leistungsmesskurbel. Da dem Händler die verkehrte Lochkreisversion geliefert wurde, hatte ich zum Übergang irgendwelche alufarbene Kurbelblätter montiert. Das war optisch noch nix. ^^

Antriebsstrang, Rotor powered :)

Antriebsstrang, Rotor powered :)

Jetzt sind die richtigen dran. Die schwarzen Rotor-Scheiben. :) Und Leistungsmessung ist nun auch am Crossbike verfügbar. Zwar nur links, was gewissen Nachteile mit sich bringt. Aber bei dem verhältnismäßig geringen Aufpreis konnte ich nicht nein sagen. Sonst hätte ich wohl auch das Giant mit der Power2Max ausgestattet. Genau wie mein Canyon. So schaue ich mir mal an, was die Rotor Power LT so kann. Bis dato macht sie eine gute Figur, die Daten sehen auf den ersten Blick sehr sauber aus.

Massives Tretlager und Rotor Power LT Kurbel.

Massives Tretlager und Rotor Power LT Kurbel.

Sie scheint auch ähnlich problemlos wie die Power2Max zu sein. Ich musste laut Anleitung nur nach dem initialen Einbau die Kurbel einmal kalibrieren, in dem bei senkrecht stehender Kurbel die Kalibrierungsfunktion über den Radcomputer aufgerufen wird. Ansonsten braucht man sich da augenscheinlich keine Gedanken mehr zu machen und vor oder während einer Ausfahrt irgendwelche Prozeduren durchzuführen. Einfach losfahren. So soll das sein. :)

Was aber zu berücksichtigen ist:

Die Rotor LT misst wie gesagt nur im linken Kurbelarm und multipliziert die Leistung dann mal 2. D.h. es wird auch immer 50:50 Links/Rechts-Verteilung angezeigt. Das mag für manche halbwegs und für andere gar nicht stimmen.

Bei mir ist es so: wenn die Power2Max Recht hat, dann bin ich fast immer bei 47 : 53 . Das ist sowohl das Mittel der letzten 3 und 6 Monate Auswertung. D.h. das linke Bein leistet 47 % und das rechte Bein 53 %.

Die Leistung der linken Kurbel müsste also nicht mit 100/50, sondern mit 100/47 multipliziert werden.

In Realität werden also nicht 2 x 50 %, sondern 2 x 47 % als Summe erhalten. Die Werte der Rotor Power LT sind somit im Mittel um 6 % zu niedrig und müssten für Vergleichbarkeit mit der Power2Max um 6 % angehoben werden. Je nachdem ist das entweder ok oder schon erheblich. Typischerweise 12 Watt bei 200 Watt oder 18 Watt bei 300 Watt sind schon signifikant. Vorteil für mich ist aber, dass ich überhaupt Leistungsmessung und auch die Darstellung der Variabilität etc. am Crosser habe. Ich müsste mir noch einen halbwegs plausiblen Vergleichstest zwischen meinem Canyon mit Power2Max und dem Giant mit Rotor Power LT ausdenken…

Wie dem auch sei: Genießt die Fotos im Blog und der angehängten Galerie. Nach wie vor macht mir das TCX Advanced viel Freude. Ist ein toller Crosser, der für mich eher ein sogenanntes Gravel Bike ist. Bzw. ein “Go Anywhere Bike”, ein Anyroadbike zum überall hin fahren. :)

Daytona Blue you are so fine... :)

Daytona Blue you are so fine… :)

Specs:

Giant TCX Advanced Pro 1 

mit

  • Rotor Power LT Powermeter
  • Shimano Ultegra 11,
  • RS785 Hydraulic Disc brake
  • Shimano RS685 Hydraulic levers
  • Tektro discs 140 mm

Laufräder

  • NoTubes IronCross
  • 32/32 Sapim CX Ray Spokes
  • DT Swiss 240 S Hubs w/ 6-Hole Disc mount
  • RWS 15 mm through axle front and 5 mm quick release skewer back

Reifen

  • Clément X’Plor USH, mounted tubeless

Mehr Fotos:

Ice Road Truckin’

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Den Titel dürft ihr wörtlich nehmen…

Nahezu alle meine Quadrat-Formate sind Panoramen. Meist 2 oder 3 Hoch- oder Querformataufnahmen über- oder nebeneinander.

Nahezu alle meine Quadrat-Formate sind Panoramen. Meist 2 oder 3 Hoch- oder Querformataufnahmen über- oder nebeneinander.

Es ist Sonntag, der 28.12.2014 und das Wittgensteiner Land ist von frischem Schnee bedeckt. Den gab es gestern, zusammen mit einges an Wind und zwar den ganzen Tag lang.

Toll ist: die Sonne scheint. Nicht ganz so toll ist: es ist ka ka kaa kaaaaaaaalllt. Also so richtig. Aber egal – seit langem mal wieder Koinzidenz von blauem Himmel, Sonne und Wochenende bzw. überhaupt Zeit für eine längere Tour bei Tageslicht.

Darauf hatte ich mich schon über die Weihnachtstage gefreut und auch schon die eine oder andere Tour auf dem Garmin geladen. Eigentlich stand auch noch der Dezember-GranFondo (mindestens 130 km fahren) für die komplette Jahresserie an. Nicht nur wegen der Minustemperaturen, sondern auch der kurzen Tageslichtstunden jetzt zum Ende Dezember eine Herausforderung.

Aber nicht nur deswegen. Endlich passend für die Temperaturen eingepackt mit meinem Giant TCX Advanced Pro 1 draußen stehend stellte ich fest: Oh – Schnee: check. Sonne: check. Freie Straßen…. ähh – Hmm, kein check. Na Mensch – hier im Wittgensteiner Land ist man Schnee gewohnt und der Straßendienst ist für gewöhnlich auf Zack. Aber bei den tiefen Temperaturen und dem Wochenende war’s wohl nicht für alle Straßen möglich, diese komplett frei zu räumen. Und auch auf Hauptstraßen war noch einiges an Schnee. Je nach Lage und Höhe entweder als trockene Schneematschreste, als komplett festgefahrene Schneedecke oder als komplett hartgefrorene, eisige Waschbrettpiste…

Das ahnte ich an diesem sonnigen frühen Mittag in der Ortsmitte Erndtebrück noch nicht. Hier sah ich nur: Ok, kleine Nebenstraßen oder z.B. eine Tour zur Eisenstraße lass’ ich lieber und halte mich an Hauptverkehrsstrecken wie die B62. Gute Wahl. Und Los geht’s.

Hoch von Altenteich nach Lützel. Wunderbar. Die Straße hier komplett frei. Und schöne Aussichten.

Richtung Lützel. Zur Linken die Eisenbahnstrecke von Erndtebrück nach Lützel und weiter Hilchenbach und zur Rechten die B 62.

Richtung Lützel. Zur Linken die Eisenbahnstrecke von Erndtebrück nach Lützel und weiter Hilchenbach und zur Rechten die B 62.

Übrigens gibt es seit kurzem neue Triebwagen hier. Die Hessische Landesbahn hat teilweise den Betrieb im Ländchen übernommen. Komische gelbe und grüne Wagen setzt diese ein. Naja – ich finde die klassischen Roten der DB schöner.

Bahnverkehr

Bahnverkehr

Hinter Lützel beginnt die Abfahrt hinunter nach Afholderbach. Aufgrund der Straßenbedingungen waren aber alle Abfahrten sehr, sehr langsam zu befahren…

Wieder “im Flachen” kann ich das lockere Pedalieren in der Wintersonne durch Netphen, Deuz und bis nach Hainchen genießen. In Hainchen dann der Vorgeschmack auf den Rest der Tour: der Anstieg durch den Ort hoch zur Haincher Höhe ist schon in Hainchen selbst komplett mit trockenem Schneematsch auf festem Schneeuntergrund versehen. Aber aufwärts geht das doch recht gut. Wie gesagt, abwärts ist es eher doof.

Ganz oben und im sonnigen Bereich ist die Straße weitestgehend frei.

An der Haincher Höhe. Noch zwei Kurven, dann ist die Kuppe erreicht und eine lange (heute mit Schneematschgries und Schnee) und nicht zu steile Abfahrt ins Hessen wartet.

An der Haincher Höhe. Noch zwei Kurven, dann ist die Kuppe erreicht und eine lange (heute mit Schneematschgries und Schnee) und nicht zu steile Abfahrt ins Hessen wartet.

Das ist meine Standard-Fotostelle an der Haincher Höhe. Hier öffnet sich ein schöner Blick zurück ins Tal und auf die Westrothaarhöhen:

Mein Giant TCX Advanced Pro 1 vor der Aussicht über Hainchen und das Siegerland

Mein Giant TCX Advanced Pro 1 vor der Aussicht über Hainchen, Irmgarteichen und das Siegerland

Am fehlenden Salz kann es nicht liegen, dass die Straßen nicht komplett frei sind:

Salzcockpit.

Salzcockpit.

Dafür hält sich der Schnee am Unterrohr in Grenzen. Aber das Daytona-Blau und vor allem auch das Orange des Lenkerbands machen sich fantastisch gegen den strahlend blauen Himmel, findet ihr nicht? ;-)

Looking up!

Looking up!

Die Füße wollten nun trotz zwei Paar Socken in den extra groß gekauften Rose-Winterschuhen kalt werden. Der Foto- und Riegelstop hatte diese kleine Malaise wieder behoben.

Die kurz darauf folgende, durch die Straßenbedingungen sehr lange (lese: langsame) Abfahrt hinunter Richtung Rittershausen ließen mich aber wieder gut auskühlen. Ich war froh, als ich unten wieder antreten konnte. Trotzdem, so langsam werden die Zehen eisig. In Mandeln halte ich an einer Bushaltestelle an und ziehe mitgebrachte Fußwärmer aus der Rückentasche. Reisse die Packung auf und warte extra eine ganze Weile, dass der Luftsauerstoff schon mal die Wärmereaktion gut starten kann. So richtig warm werden die Dinger jedoch nicht. Unter die Fußballen auf die Socken geklebt, ist es anfangs jedoch schon eine Hilfe. Weiter geht’s.

Die Straße wird mal wieder richtig weiss. So lange es flach oder aufwärts dahin geht, finde ich das ja ganz prima und es macht Laune.

Schnee am Rad und auf dem Boden und Salz an der Front.

Schnee am Rad und auf dem Boden und Salz an der Front.

Und es sieht auch toll aus. :)

Verschneite Straße zwischen Mandeln und Fischelbach.

Verschneite Straße zwischen Mandeln und Fischelbach.

Vorderrad mit Aussicht.

Vorderrad mit Aussicht.

Es folgt die Abfahrt nach Fischelbach und die Fahrt über Banfe nach Laasphe. Normalerweise, da konstant sanft abfallend, eine Highspeed-Roller-Strecke. Nicht so heute über die trügerischen Schneereste. Dennoch komme ich gut voran. Natürlich kein Vergleich zu trockenen Bedingungen. Trotz viel Spaß kann ich mir heute eine GranFondo-Distanz längst abschminken.

Mittlerweile sind die Füße wieder richtig kalt und ich sehne schon die Tankstelle am Ortsausgang von Bad Laasphe herbei. Ahhh, aufwärmen bei einem Kaffee und einem Nuss-Nougat-Hörnchen. :)

Vernünftig wäre danach gewesen, wieder durch Laasphe zurück und Richtung Saßmannshausen hoch zur Leimstruther Höhe und Heim zu fahren. Dann wäre ich wohl auch noch im Hellen daheim gewesen.

So frisch aufgewärmt denke ich mir aber – ach, mal gucken, wieviel Kilometer ich noch zusammenbekomme. Vielleicht doch noch Richtung Wallau und dahinter dann über die Sackpfeife von der Lahn hinüber zur Eder? Ich wusste, es war keine wirklich gute Idee – aber hab’s trotzdem gemacht. ;-)

Das Sonnenlicht auf den Hängen im Anstieg zur Sackpfeife war schon so verdächtig rötlich… Bald würde die Sonne untergehen. Naja, bergauf lief es gut. Bergab ging es auch relativ gut – langsam und vorsichtig halt. Wie heute schon gewohnt.

Richtig prekär wurde es dann leider von Eifa an. Hier musste ich von der Bundesstraße hinunter und auf die Landstraße, die mich zur Strecke von Holzhausen nach Hatzfeld und weiter der Eder aufwärts irgendwan schließlich nach Arfeld und über Dotzlar dann auf die B480 bei Raumland bringen würde.

Was fand ich vor? Dick gefrorene Waschbrettpiste ohne jedes Fitzelchen Asphalt. Und glatt. Bei gleichzeitig gaaaanz leicht abfallender Straße… Oh mann, Gleichgewicht halten, das Vorderrad die Spur halten bzw. suchen lassen. Zum Schluss mit einem Bein auf dem Eis quasi als Dreibein bis zum Abzweig gerutscht.

Hier muss doch die Straße wieder freier….  Argh! Shit…. Nein. Ist sie nicht. Immerhin geht es jetzt ganz eben oder ganz ganz leicht aufwärts. Genug, um ständig pedalierend Zug auf der Kette halten zu können. Ich hatte den Eindruck, dass das Eis auch leicht griffiger war. Aber musste trotzdem immer den tiefesten Punkten der Spurrinnen folgen, damit das Gleichgewicht gewahrt blieb.

Bis hinter Arfeld hielt mich diese harte und unsichere Rüttelpiste auf Trab. Was solls, dachte ich. Licht ist da – einfach immer weiter. Einfach immer weiter. Schön konzentrieren, das Einschätzen der Piste im Leuchtenschein war auch nicht gerade leichter als im Tageslicht und die Temperaturen waren längst unter die Minus 10 Grad gefallen.

Faxen Dick. Kurze Pause zum Schnee wässern.

Faxen Dick. Kurze Pause zum Schnee wässern.

Aber wenn ich doch schon mal stehe. Kamera rausgeholt, Selbstauslöser und auf den Boden gestellt. Die Finger schon steif von der Kälte – aber ein bisschen Experimentieren lohnt immer:

Interessanter Nebenaspekt: Diese Bushaltestelle und Raststelle war schneefreier als die benachbarte Straße, die eine komplette Waschbrett-Piste aus hartgefahrenem Schnee-Eis war.

Interessanter Nebenaspekt: Diese Bushaltestelle und Raststelle war schneefreier als die benachbarte Straße, die eine komplette Waschbrett-Piste aus hartgefahrenem Schnee-Eis war.

Endlich: Ab Dotzlar bekamen meine Reifen dann wieder Asphalt ohne Schnee/Eis als Untergrund. Das Tempo konnte wieder etwas gesteigert werden und ab Raumland ging’s dann wieder den leichten Anstieg hoch zur Leimstruther Höhe. Ab da war ich dann fast zu Hause. In Erndtebrück angekommen wollte ich dann aber keinen Meter mehr weiter fahren. Ab in’s Warme und möglichst schnell unter die heiße Dusche…

Distanz: 116,6 km, Höhenmeter: 1145 m, Zeit: 6 h 40 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,5 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 20,9 km/h, Durchschnitts-HF: 126

Auf Strava:

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