Sonntags im Wald :)

Rad fahren, Uncategorized

Kurze Wasserstandsmeldung ;-)

11227_0118_exp

[Yours Truly]

Das Trainingsprogramm läuft gut und ich bin gespannt, was 2012 an (hoffentlicher) Verbesserung zu 2011 bringen wird. Derzeit bin ich in Base 1, Woche 3. Am Sonntag standen 2,5 h GA1 bzw. E2 (nach Friel) in Zone 1-2 an.

Crossen wäre zwar gut möglich gewesen, aber ich habe gemerkt, das halbwegs regelmässiges Laufen einen ganz guten Trainingseffekt hat. Außerdem hatten die 2,5 h Rollentraining vom Samstag auch schon ihren Tribut gefordert, so dass ich mal wieder per Pedes unterwegs sein wollte.

Da ich mich beim Laufen über volle 2,5 h ohne Gewöhnung daran völlig zerstört hätte, war der Plan wieder, mit Rucksack und Kamera (aber ohne großartige Fotografieabsicht) sehr zügig Richtung Pulverwald los zu marschieren und dann irgendwann in einen Jogging/Walking Rhythmus zu fallen.

So ähnlich habe ich es auch gemacht. Mit sehr zügigen Schritten (so dass die Tempoeinteilung von Sporttracks es noch in den Jogging-Bereich einsortierte – 8,5 min/km) über teils wenige mm bis ein paar cm harschem Schnee und Waldwegen über Altenteich entlang des Edertals in Tempo marschiert (die Furt vor dem Wurzelpfad war übrigens immer noch dick zugefroren). In Höhe des Freibads von Lützel bin ich auf den Rothaarsteig Richtung Lützel abgebogen und habe dann eine kleine Schleife über Lützel Siedlung und den Bergrücken gezogen um dann wieder denselben Weg zurück zu laufen.

Gut, das ich jetzt erst mal eine Rekom-Woche habe. Danach geht’s weiter mit Base 2. :)

11227_0113_exp

[Bei Lützel]

Trainingskilometerstand Ende Juli 2011 (samt Juni)

Rad fahren, Uncategorized

Die letzten zwei Monate waren von zwei (leider nur jeweils kurzen, aber sehr angenehmen) Aufenthalten in den Alpen geprägt. Und zwar die Teilnahme am Dreiländergiro in Nauders und ein Wanderurlaub mit Ziel Siegerlandhütte. Dies und das Wetter des letzten Monats sorgte dafür, dass ich zumindest in Bezug auf Monatskilometer keinen neuen Rekord für mich aufstellen konnte. Im Juni betrieb ich eine sehr ausgeprägte Taperingphase vor dem Dreiländergiro (und sah zu, dass ich soeben an einer Erkältung vorbeischrammte) und fuhr nur am Rennsonntag Rad (nahezu alles, was sich also in KW 25 zeigt, ist der großen Runde des Dreiländergiro geschuldet), ansonsten fotografierte ich.

Der Juli war ziemlich verregnet und so kamen entweder keine Höhenmeter zusammen (da auf der Rolle) oder keine Kilometer (da ich aus der Not eine Tugend machte und per Rucksack belastet Trainings-Wandermärsche für den Bergwanderurlaub durchführte). Naja – das war mal was anderes und tat auch gut. :)

Zwei Rekorde habe ich in im Berichtszeitraum dennoch zu vermelden: Mit 289,61 km habe ich in KW 27 bis dato die längste Strecke innerhalb einer Woche zurückgelegt und mit 4458 m in der KW 30 habe ich die meisten Höhenmeter innerhalb einer Woche, genau gesagt sogar innerhalb von drei Tagen, bewältigt. Und zwar durch das Befahren des Timmelsjochs mit einem Leihrad am Freitag, Bergwandern in Sölden am Samstag und Sonntag; Sonntags hoch zur Siegerlandhütte.

2011_juni_juli

Wandern im Regen

Uncategorized

11208_0162

Regen, Regen, Regen. Also definitiv kein Wetter für’s Rennrad. Oder irgendwelche anderen Räder. Wer hätte gedacht, das man im Juli schon in diesem Maße mit Ausgleichssport beschäftigt ist? Aber man macht natürlich das Beste draus. Radfahren im Regen ist gar nicht schön – Wandern im Wald bei Regen hingegen… Das kann ganz wunderbar sein. Frisches, nassglänzendes Grün allerorten, frisch glucksende Bäche, das Prasseln des Regens auf das Blattwerk und die Wanderwege – herrlich. Obendrein will ich in Kürze eh die Siegerlandhütte in den Stubaier Alpen per Pedes von Sölden aus besuchen und werde dabei (egal bei welchem Wetter) selbstverständlich auch wieder den vollen Fotorucksack samt Stativ dabei haben. Dabei hoffe ich natürlich vor allem nachts auf „clear skies“, um wieder so Fotos wie dieses hier zu machen.

Also passt das ganz gut, den Bewegungsapparat mal wieder auf das Wandern mit Marschgepäck zu trimmen. Was passiert, wenn ein trainiertes aerobes System auf ein unangepasstes „Fahrwerk“ trifft, weiß mir sicher jeder Radfahrer nachzuempfinden, der „einfach mal so“ nach Monaten eine Stunde Laufen geht…

War heute also eine Win-Win-Situation: herrliches Ausspannen im regnerischen, einsamen Wald; aerob eine Rekom-Einheit; für Rücken, Schultern und Beine eine Belastungseinheit. Und obgleich ich den Fotorucksack heute extraschwer gemacht und nur als Trainingsgewicht betrachtet habe, habe ich sogar ein paar Fotos mitgebracht. :)

Für Ende Juli und August wäre ich aber definitiv für ein Wetter, das von Temperatur und Sonnenscheindauer auch dem Sommer zu Ehre gereicht.

Trainingskilometerstand Ende September 2010

Rad fahren, Uncategorized

Wegweiser_rotenboden

Anfang September konnte ich doch endlich eine Woche Urlaub einlegen, die ich in Zermatt verbrachte. Dort wurde aber nicht geradelt, sondern per Pedes die Berge erkundet. Da dabei nicht unerhebliche Meter (auch in der Höhe ;-) zusammen kamen, trage ich das mal mit als Trainingsumfang auf. Zwar low impact, aber dafür Höhentraining auf meist 2500 mNN und drüber. Der Terminus Fotowanderung bedeutet dabei: Ausreichend schwere DSLR Ausrüstung mit viel Glas im LowePro Phototrekker auf dem Rücken und das Alustativ samt massiven Novoflex Kugelkopf geschultert. Dabei sind stets auch längere Aufenthalte an diversen Fotostandpunkten dabei.

Trotz der Urlaubswoche mehr Radkilometer als im August. :)

Strecken und Trainingszeit September 2010:

  • Laufen:  6,64 km, 00:48:16 h
  • Foto (Berg-) Wanderung: 39,44 km, 33:04:33 h
  • Radfahren: 321,97 km, 13:48:10 h
    • davon MTB: 0  km, 0  h
    • davon Rennrad: 321,97 km, 13:48:10 h

Kumulierte Strecken und Trainingszeit vom 01.01. bis zum 31.08.2010:

  • Laufen:  184,03 km, 26:35:13 h
  • Radfahren: 1155,98 km, 60:15:36 h
    • davon MTB: 176,19 km, 12:39:26 h
    • davon Rennrad: 979,79 km, 47:36:10 h

siehe auch: trainingskilometerstand-ende-august-2010

Licht Recherche für Rennrad, MTB, Jogging, Wandern etc.

Rad fahren, Uncategorized

Media_httpwwwsilvasep_ysifp

Es wird Herbst. Ach nein, wir hatten sogar schon mal Herbst im August. Das heisst: Es wird früh dunkel, bei schlechtem Wetter sogar noch früher, als der Lauf der Sonne eigentlich vorgeben würde.

Also braucht man für abendliches Training Licht. Praktisches Licht. Licht zum Radfahren. Licht zum Joggen. Aber wenn man schon mal dabei ist, auch Licht zum Wandern oder wenn man mit der Kamera spät oder des Nachts unterwegs ist. Und am besten ein Licht, das alle diese Bedingungen gut abdeckt. Leider gibt’s das nicht. Aber vielleicht kommt man an einen guten Kompromiss? Der auch nicht all zu viel kostet? Das hat mich jetzt zwei Tage Recherche (mit ein bisschen Tändelei über ein paar Tage davor) gekostet. Gelandet bin ich bei einer Stirnlampe. Und zwar der Silva X-Trail.

Eigentlich wollte ich ja „nur“ eine Akku-Fahrradlampe für mein Rennrad. Problem 1: Oversize Lenker. Problem 2: Wenig Platz zwischen Lenkerband-Ende, Vorbauklemmung und unter dem Lenker hervorkommenden Schalt- und Bremszügen. Daher schieden viele Lenkerbefestigungssysteme und damit einfache Lampen aus. Wie z.B. die oft und gerne in Rad-Foren empfohlene B+M Ixon IQ. Bzw. man hätte vielleicht den Halter noch anbringen können, aber extra zusätzlich den Lenkerhalter für Oversized Lenker bestellen müssen. Letztendlich war sie mir dann auch zu groß und einige Erfahrungsberichte gaben Ausfall nach längerer Benutzungsdauer bzw. Erschütterungen an. Also eher nichts für ungefederte Rennräder über ruppige Landsstraßen oder MTBs im Gelände. Gleiches Konzept, auch STVZO zugelassen und soll ordentlich Hell machen: die Philips SafeRide LED. Aber die hätte ich von der Befestigung her gar nicht an meinen Lenker bekommen.

Die Ixon IQ Speed hingegen scheint mir eine recht gelungene Lenkerbefestigung zu haben. Problem: mittlerweile hatte ich verschiedene andere Optionen durchgespielt und mir erschienen die rund 150 Euro für das Komplettpaket aus Scheinwerfer, externem Akku und Ladegerät zu teuer im Vergleich. Zwar hatte ich keinen direkten Vergleich zur MTS 900 Sport oder 900 Pro gefunden, zweifelte aber keinen Moment daran, das die MyTinySun für gleiches Geld (die Sport gibt es zur Zeit als Komplett-Set für 149 Euro) wesentlich mehr Licht auf den Trail zaubern (Der Vollständigkeit halber: Dafür sind letztere nicht STVZO konform, die Ixon schon).

Wäre es mir nur auf eine Lösung für das Rad angekommen, wären die MTS 900 schon mal sehr interessant gewesen, aber ich hätte die brandneue Supernova Airstream vorgezogen. Schaut nach absolut wertiger Verarbeitung aus und mir gefällt der integrierte Akku und die tolle Befestigungsart. Leistung und Konzept samt Ladung über USB-Kabel überzeugen auch. Aber mit 199 Euro wahrlich kein Schnäppchen. Aus dem Preisgrund bzw. auch für meine Nutzung bezogene Preis/Leistung schieden alle Lösungen von Lupine von vornherein aus.

Apropos Laden des Akkus per USB: Trelock hat da was Neues vorgestellt, die Trelock 950. Aufgrund dieses Prinzips, der für meine beengten Platzverhältnisse idealen Befestigung über Textilband und dem Display erscheint sie mir als die bessere Konkurrenz zur B+M Ixon IQ. Aber mit dieser teilt sie sich das voluminöse Erscheinungsbild. Sie ist auch STVZO zugelassen und hat eine UVP von 119 Euro.

Aber wenn ich nun aber schon im Bereich 90 bis 150 Euro für eine Lampe ausgeben wollte, dann sollte die nicht nur für’s Radfahren, sondern auch für’s Laufen und auch Wandern tauglich sein. Nun gibt es zwar für fast alle der oben genannten Lampen auch Helmhalterungen oder für einige auch Stirnband-Lösungen, aber beim Joggen eine MTS 900 oder sogar eine Ixon IQ Speed per Adapterplatte und Stirnband zu tragen… nein danke.

Was gibt’s noch? Normale Taschenlampen. So eine moderne Hochleistungs Taschenlampe wäre schon was feines und taugt gleichzeitig für diverse weitere Outdoor-Aktivitäten. Hier wird öfters z.B. die Fenix LD20 empfohlen. Ist mit rund 50 Euro auch gar nicht mal so teuer. Problem ist nur: die Lenkerhalterungen sind nicht das wahre, Stirnbandlösungen wenn vorhanden, scheinen nur Notbehelf und im Grunde ist die Ausleuchtung viel zu spottig.

Und so bin ich über ein paar Umwege bei Stirnlampen gelandet. Aber auch bei denen habe ich nur eine gefunden, die zumindest von den Prospektwerten alles das out-of-the-box verspricht, was ich suche: Stirnbandbefestigung (klar), aber auch separate Helmbefestigung und separate Lenkerbefestigung inbegriffen, relativ gute Reichweite ohne dabei die Nahfeld- und Seitenausleuchtung zu vernachlässigen: Die schon eingangs erwähnte Silva X-Trail. Ich hoffe mal, ich kann sie mit Eneloops betreiben. Für eine UVP von 99 Euro verspricht Silva eine Batterielebensdauer von bis zu 30 h bei schwächster Stufe, eine max. Lichtstärke von 145 Lumen eine Reichweite von 75 m und IPX6 Wasserdichtigkeit. In der Beschreibung bezeichnet der Hersteller die X-Trail als „technische Stirnlampe für anspruchsvollere Sportarten wie Traillauf, Mountain-Biking und Adventure-Racing.Das besonders breite, rutschfeste Stirnband der X-Trail stellt sicher, dass die Stirnlampe selbst in unwegsamstem Terrain bequem und fest sitzt. Die Modulstirnlampe kann sowohl am Stirnband als auch in den im Lieferumfang enthaltenen Helm- und Radhalterungen verwendet werden. X-Trail ist mit der Technologie Silva Intelligent Light® ausgestattet, die ein starkes, fokussiertes Licht für die Entfernung mit einem weitwinkligen Flutlicht für den Nahbereich kombiniert.

Nun denn, ich bin gespannt. Hab sie gerade für 89,99 und kostenlosem Versand bei Gieger-Versand bestellt und werde dann berichten. Schade, dass sie keine roten LEDs oder einen zuschaltbaren Rotfilter besitzt. Das wäre für Sternbeobachtungen und Astrofotografie noch das Tüpfelchen auf dem i gewesen.

Hier noch ein paar Links:

Stirnlampentest der Zeitschrift Alpin 09/2009

Review der Silva X-Trail und X-Trail Plus im Candlepower-Forum

Kurzreview der Silva X-Trail Stirnlampen bei Outdoorsmagic

Einer von unzähligen „Suche Lampe fürs Bike/Rennrad/etc.“ Threads in diversen Foren

Noch so ein Thread