4iiii Pulsgurt – die Brücke zwischen ANT+ und Bluetooth Smart

Rad fahren

Diesen Herzfrequenz-Brustgurt habe ich noch nicht.

Viiiiva Ant+ und Bluetooth HF-Brustgurt (Foto: Hersteller)

Aber ich habe ihn bestellt. Und ihr könnt das, wenn ihr 25% sparen wollt, auch noch bis morgen machen. Denn bis einschließlich 2. Dezember läuft der Black Friday Deal im Online-Store von 4iiii für den „Viiiiva Heart Rate Monitor With iPhone Connectivity“. Anstelle von $ 79,99 kostet er aktuell nur $ 59,99 (freier weltweiter Versand). Und das wäre, selbst wenn der Brustgurt sonst nichts könnte, außer die aktuelle Herzfrequenz zum iPhone oder zu einem Garmin Radcomputer senden, ein sehr guter Preis für einen modernen Komfort-Brustgurt (wo das Band bis auf die kompakte Sensor/Sende-Einheit durchläuft).

Aber, und das erscheint das Geniale: der Brustgurt kann eben jede Menge mehr!

Warum kümmere ich mich überhaupt um einen neuen Brustgurt? Ich bin mit meinem alten Garmin-Standardpulsgurt sehr zufrieden. Er lag damals meiner Garmin Forerunner 305 bei. Es gab bisher keinen Grund, ihn auszutauschen. Ganz im Gegenteil, ab und an las ich mal über Probleme bei diesem oder jenem Brustgurt. Das betraf dann sowohl Modelle von Polar als auch von Garmin. Interessanterweise durchaus des öfteren die Modelle von Polar, obwohl dieser Hersteller hier ja eher seine Expertise, gerade bei der Herzfrequenzmessung, sieht. Wenn ich von Problemen bei Garmin las, dann betraf das aber eher auch die neueren Modelle.  Hier bei Markus auf 54elf.de könnt ihr einen aktuellen kurzen Beitrag über seine Erfahrungen mit verschiedenen Brustgurten lesen und auch sehen, wie der klassische alte Garmin-Brustgurt aussieht.

Wenn ihr folgende Probleme oder Nutzungsszenarien habt, dann erscheint der Viiiiva-Brustgurt eine geniale Lösung:

  • Für’s Radfahren habt ihr einen Garmin (oder anderen ANT+ kompatiblen Radcomputer) und für gelegentliches Laufen würdet ihr gerne nur euer iPhone oder ein anderes Bluetooth Smart fähiges Smartphone zum Aufzeichnen (allerdings auch der Herzfrequenz) benutzen. Aber nur ein und denselben Brustgurt dafür benutzen und keinen zusätzlichen Adapter oder Dongle für das iPhone kaufen und daran anschließen wollen.
  • Aus irgendeinem Grund wollt ihr nicht mehr euren üblichen ANT+ fähigen Radcomputer, sondern das iPhone als Aufzeichnungsgerät am Rad nutzen. Was aber mit den ganzen anderen ANT+ Sensoren für Trittfrequenz, evtl. Radumdrehungen (Geschwindigkeit) sowie Leistung? Der Viiiiva-Gurt empfängt die ANT+ Daten und sendet per Bluetooth-Smart weiter an das Smartphone.
  • „Strava it, or it didn’t happen.“ Radfahren, Landschaft erleben, Fotos machen – die Hauptsache. Aber wenn nach einer epischen 8 Stunden-Tour oder nach einer harten Trainingsrunde mit hoffentlich neuen Rekorden zu Hause der Garmin nur noch ein korruptes File anstelle der Trainingsaufzeichnung ausspuckt…. SuperGAU! Passiert Gott sei Dank sehr selten, ist aber um so ärgerlicher. Hier habe ich schon ab und an darüber nachgedacht, parallel mit dem iPhone zumindest den GPS-Track aufzuzeichnen.Darüber hinaus bietet das iPhone, man höre und staune, sogar die bessere GPS-Aufzeichnungsqualität (Garmin, du solltest dich was schämen…). Problem 1 ist die Akkulaufzeit des iPhone bei laufender GPS-Aufzeichnung (hier könnte man mit einem externen Akkupack abhelfen. Unschön, trägt auf, macht das Teil schwerer – aber wenn es hilft und beruhigt…) und Problem 2 sind die übrigen wichtigen Daten von Kadenz und Leistung.

    Das geniale: wenn ich die bisherigen Erkenntnisse zu diesem Gurt und der zugrundeliegenden Technik richtig deute, dann ist gleichzeitiges Empfangen der Sensordaten über ANT+ auf meinen Garmin EDGE 800 (der trotz allem immer noch die Display- und Datensammeleinheit der Wahl für mein Rennradcockpit ist) und über die Ant+/Bluetooth Smart Brücke des 4iiii-Brustgurtes auf meinem iPhone gegeben.

    Und das ist mal richtig cool!

Da ich mich sowieso frage, wie lange denn mein alterwürdiger Garmin-Brustgurt noch hält, war das gerade eine gute Gelegenheit, zuzuschlagen. Ich bin gespannt, ob sich meine Erwartungen erfüllen.

Hier findet ihr die Herstellerseite mit weiteren Informationen und Bestellmöglichkeit.

Und hier findet ihr eine ausführliche weitere Beschreibung und noch weitere Nutzungsszenarios in gewohnt detaillierter Manier bei DC Rainmaker.

Garmin Edge 800

Garmin Edge 800 – Was tun, wenn der Edge streikt? Tipps und Tricks.

Rad fahren

Garmin Edge 800

Letztes Wochenende wurde ich kalt erwischt. Ohne vorheriges Anzeichen startete mein Garmin Edge 800 nicht mehr, als ich abends meine Trainingseinheit vom Tage am Rechner auslesen wollte. Anschalten lies er sich (bzw. startete wie üblich automatisch, als er über USB mit dem Computer verbunden wurde). Aber dann blieb er bei der Meldung „loading maps“ hängen. Jedesmal. Egal wie lange ich ihn sich selbst überlies und egal ob ich ihn ohne USB-Verbindung versuchte, anzuschalten.

Dies blieb auch so, als ich die Micro-SD-Karte entfernte, auf der ich mein übliches Kartenmaterial gespeichert habe.

Tja. Was tun? Hard-Reset? Doof – ich wollte unbedingt meine Trainingsdaten retten. Aber so liess sich der Edge halt auch nicht vom Computer aus ansprechen.

Die Lösung, um in so einem Falle trotzdem auf den internen Speicher des Garmin zugreifen zu können:

# Massenspeichermodus erzwingen / force mass storage mode:

Bei ausgeschaltetem Garmin die „Lap/Reset“-Taste gedrückt halten und den Garmin dabei per USB-Kabel mit dem Computer verbinden. Voilá.

So konnte ich die entsprechende Einheit (und alles andere, was auf dem Garmin gespeichert war) auf meinen Computer kopieren. Die letzte Einheit war 246 kB groß, war aber anscheinend leicht korrupt. Das Garmin TrainingCenter oder auch SportTracks konnten die Datei nicht einlesen.

Golden Cheatah hatte hingegen überhaupt keine Probleme. Das .fit-File wurde problemlos von ihm eingelesen und war auch 100 % in Ordnung. Alles drin, alles so wie erwartet. Strava konnte die Trainingseinheit ebenfalls ohne Probleme direkt vom Edge auslesen und importieren. Trainingstagebuch.org hingegen konnte es widerum nicht.

Also:

# Tipp zum einlesen vermeintlich problematischer oder korrupter .fit Dateien

Wenn Garmin.Connect, Garmins TrainingCenter oder andere Software die Datei nicht einlesen können, einfach mal Strava oder Golden Cheetah (Freeware) ausprobieren.

Es gibt auch jemanden, der ein Edit & Repair & Convert Tool für Fit Dateien programmiert hat. Das Fit File Repair Tool. Es basiert auf bzw. benötigt MS Access oder eine RunTime und erfordert Lizensierung. Über die Güte und Mächtigkeit kann ich nichts sagen – da ich mir sowohl die Lizensierung gespart habe und auch mein fit-File schon längst mit GoldenCheetah eingelesen hatte, noch bevor ich die MS Access Runtime komplett heruntergeladen hatte…

Und vorher hätte ich mich wohl auch noch mit dem Java-Tools des FIT Protokoll SDKs befasst. Wer mehr wissen möchte: http://www.thisisant.com/pages/developer-zone/fit-sdk

# Nutzer Daten löschen / User Data Clear:

Bevor ich den Tipp mit dem Massenspeichermodus fand, versuchte ich, ob ein User Data Clear helfen würde. Dabei sollten die gespeicherten Activities, also die Trainingseinheiten, nicht gelöscht werden. Dafür aber das Nutzerprofil zurückgesetzt werden.

Kann ich bestätigen. Klappt also wie vorgesehen. Half aber nichts in Bezug auf das Problem mit dem Hängenbleiben bei „Loading Maps“

Wie geht’s?

Bei ausgeschaltetem Edge die linke, obere Ecke des Displays gedrückt halten. Dabei den Edge einschalten. Display erst loslassen, wenn die Nachricht „Reset device settings to factory default?“ erscheint. Dann auf „Yes“ drücken.

# Master Reset:

Wenn alles nichts hilft, muss der Master Reset her. Dann sind aber alle Nutzerdaten, alle gespeicherten Aktivitäten und Screen-Einstellungen weg!

Ich musste das Gott sei dank nicht machen, nach dem Löschen sicherheitshalber aller .fit-Files über den Massenspeichermodus startete der Edge danach wieder.

Wie geht’s?

Bei ausgeschaltetem Gerät die beiden Knöpfe der Frontseite „Lap/Reset“ und „Start/Stop“ drücken und gedrückt halten. Dabei dann das Gerät einschalten. Es erscheint ein Garmin Splash Screen. Erst, wenn dieser wieder verschwindet, die beiden Knöpfe der Frontseite loslassen.

Der Edge ist nun komplett resettet. Er muss nun nach draußen, um beim Einschalten die Satelliten-Daten komplett neu zu empfangen. Laut Garmin soll das mindestens 20 Minuten benötigen…

(siehe auch hier beim Garmin Support)

# Weitere Tipps zum Dateisystem / zum Ablageort:

Um zu überprüfen, ob vielleicht das Speichersystem irgendwelche Probleme hatte, kann man auch chkdsk ausführen.

Unter Windows das Startmenü aufrufen, dort ins Ausführen/Suchen Eingabefeld „cmd“ eintippen und anschließend cmd.exe ausführen.
Im sich öffnenden Dos-Fenster das Folgende eingeben: „chkdsk x:“. X: muss dabei durch den Laufwerksbuchstaben des Edge ausgetauscht werden, mit dem er im Explorer angezeigt wird.

Chkdsk überprüft das „Laufwerk“ und meldet, ob und welche Probleme es im Dateisystem erkannt hat (bei mir gab es keine). Wenn es Fehler gibt, nochmals chkdsk mit folgender Option ausführen: „chkdsk x: /f“.

Um Problemen mit dem steckenbleiben beim Start aufgrund fehlerhaften Aktivitäten oder ähnlichem zu entgehen, empfehlen manche auch, den Speicherort der Trainingseinheiten auf die SD-Karte zu legen. Dies kann in den Systemeinstellungen eingestellt werden. So kann im Fall der Fälle die SD-Karte entfernt werden und auch direkt in einem Lesegerät ausgelesen werden. Ich verzichte aber darauf. Ich hatte zwar noch nie Probleme – aber wenn es mal Kontaktprobleme oder ähnliches geben sollte, wäre das mitten in einer Aufzeichnung sicher auch nicht so toll.

# Daten einlesen am Mac:

Schreibe ich hier nur der Vollständigkeit halber hin, da es nichts mit Problemen zu tun hat, sondern normales Verhalten darstellt. Aber ungewohnt ist, wenn man den Edge sonst immer am PC ausliest.

Am PC startet der Edge beim Anschließen über USB direkt im Massenspeichermodus und kann direkt durch z.B. TrainingCenter o.ä. ausgelesen werden.

Am Mac wird er so ohne Weiteres nicht erkannt. Vor dem Auslesen muss der Edge zunächst eingeschaltet werden und danach muss die letzte Einheit per „Reset“ abgeschlossen werden. Dafür die Taste „Lap/Reset“ bei eingeschaltetem Edge 800 drücken und während des Countdowns „Reset in…“ von 1 bis 4 gehalten werden. Dann kann der Edge ausgeschaltet und ganz normal über USB-Kabel mit dem Mac verbunden werden. Nun klappt’s auch mit dem Nachbar… mit dem Auslesen.

# Kompendium:

Teilweise das obig geschriebene und sonstiges Mehr ist auch in diesem empfehlenswerten Kompendium zum Garmin Edge 800 im Garmin-Forum zu finden.

 

iPhone Fahrrad App Mountain Bike Pro von runtastic heute Gratis

Computer, Rad fahren

Wer ohnehin Mitglied bei runtastic ist und/oder immer schon mal deren Logging- und Radcomputer-App Mountain Bike PRO ausprobieren wollte, der kann sich heute 4,99 € sparen und die App gratis downloaden. Seid euch aber bewusst, dass ohne einen Account bei Runtastic da leider gar nichts geht – sofort als erstes nach App Start muss man sich einloggen.

runtastic Mountainbike Pro iTunes Store Grafik (Hersteller-Grafik)

runtastic Mountainbike Pro iTunes Store Grafik (Hersteller-Grafik)

Ob sich das lohnt, müsst ihr aktuell selbst herausfinden. Ich selbst bevorzuge sowohl für das Nachfahren vorrausgeplanter Routen als auch für Logging und Trainingssteuerung einen „richtigen“ Radcomputer. In meinem Fall der Garmin Edge 800. Zu mehr Hintergründen siehe meine ausführliche Besprechung zum Thema „Das iPhone als Radcomputer“ in drei Teilen.

Interessant an der Mountainbike Pro App erscheint allerdings, dass sie die Möglichkeit zur Offline-Karten-Nutzung bereit hält und auch mit externen Sensoren umgehen kann. Entweder mit einem runtastic Empfänger, der in die Kopfhörer-Buchse gesteckt wird und für den runtastic Pulsfrequenz-Brustgurt vorgesehen ist oder über einen ANT+ Empfänger-Dongle für den Multiport. Mit letzterem können dann alle ANT+ tauglichen Sensoren, wie etwa Garmin-Brustgurte, Trittfrequenz-Sensoren u.a., ausgelesen werden.

Mein Garmin Edge 800 Screen Layout

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Eins meiner wichtigesten Zubehörteile für das Radfahren ist mein Radcomputer Garmin Edge 800.

Zwar wäre das Verlassen auf seine Routing-Möglichkeiten eine Einladung ins Desaster, aber in der Summe seiner Eigenschaften ist er meines Erachtens die kompakteste und mächtigste Sportcomputer-Lösung, die es für das Fahrradfahren, ob Rennrad, Mountainbike oder Tourer, gibt.

Für das iPhone gibt es ja solche „Homescreen“-Galerien, wo verschiedene Menschen ihre Homescreens und mithin die von Ihnen dort präferierten Apps zeigen.

Für den Garmin Edge 800 (samt seinem Vorgänger 705) bietet sich so etwas vielleicht auch an? Jedenfalls kann man sich eine Reihe von verschiedenen Screens mit einer großen Vielfalt von Datenfeldern in unterschiedlicher Aufteilung (bis zu 10 Feldern pro Screen) selbst konfigurieren.

Jede Menge Potenzial für individuelle Vorlieben und Bedürfnisse. Aufgrund einer heutigen Frage bei Twitter habe ich mal meine Konfiguration zusammengestellt.

Tf_my_screen_layout_garminedge800

Screen 01 ist für mich der wichtigste Screen, ihn habe ich die meiste Zeit aktiv. Je nach Bedarf (Wie steil ist es hier gerade? Oh mann, ist das echt so kalt?) wische ich ab und an auf Screen 02 oder habe ihn auf längerer Steigung auch ständig aktiv. Da mir Tritt- und Herzfrequenz wichtig sind (und Geschwindigkeit nice to know ist), sind diese Felder auch auf Screen 02 zu finden.

Zur Orientierung (oder auch zum Nachschauen, wo denn dieser vielversprechende Weg hinführen mag, der da gerade rechts abgeht), wechsle ich öfters auf Screen 05. Das Höhenprofil auf Screen 06 ist immer aktiv. Das ist unterwegs eigentlich nur von Interesse, wenn man eine unbekannte Strecke auf den Garmin geladen hat, die man gerade nachfährt; eine RTF z.B. So kann man unterwegs schön sehen, wie hoch es noch bis zur Passhöhe sein wird bzw. dass der richtige Steigungshammer erst noch kommt. Der Screen 04 erscheint nur, wenn Routing aktiv ist. Das nutze ich aber nur, wenn ich eine Strecke nachfahre, um mir Abbiegehinweise einblenden zu lassen. Das ist schon eine nette Sache – Blind drauf verlassen darf man sich aber nicht.

Das ist also meine Garmin-Konfiguration.

Interessante Smartphone-Vorstellung für „aktiven Lebensstil“ – Sony Ericsson Xperia active

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Xperia-active

[Foto bzw. Rendering: SonyEricsson]

Wer sich erinnert, oder es hier nachlesen möchte, schloss ich meinen dreiteiligen Post „Das iPhone als Radcomputer„, welcher sinngemäß auch für andere Smartphones, nun, sagen wir mal, wenigstens ordentliche Android-Smartphones, gilt, mit folgenden Worten:

„Was wäre, wenn Smartphones generell eine längere Akkulaufzeit erhielten? Wieder eine Woche mit einer Ladung auskämen wie normale Handys zuvor? Wenn sie so robust wären, dass man sich keine Sorgen machen müsste, wenn mal ein Steinchen gegen die Rückseite fliegt oder ein paar Regentropfen auf’s Display fallen und man sie somit pur – ohne Haltegehäuse – am Lenker befestigen könnte? Ja dann, dann sähe die Sache wieder anders aus. Bis dahin…“

Ja, bis dahin, das könnte sehr bald sein. Bei der Akkulaufzeit erwarte ich jetzt noch keine wesentliche Fortschritte (wird wohl noch nichts, den ganzen Ötztaler Radmarathon mit einem solchen Gerät zu tracken) und das Sony Ericsson ist auch nicht das erste Handy mit integriertem ANT+ (es gab einige HTC Android Smartphones, die bereits während der Tour de France 2010 zum Livetracken eingesetzt wurden). Aber mit dem Sony Xperia active wird es jetzt doch interessant. Beworben wird es mit „Dust proof and water resistant“, „Wet-finger tracking“ und halt ANT+, neben anderen Buzzwords. Es ist vom Konzept her also genau für Outdoor-Aktivitäten und Sport-Begleitung ausgelegt. Mithin hätte ich keine Sorge, dieses Gerät mit entsprechendem Halter „pur“ an den Lenker sowohl meines Rennrades als auch Mountainbikes zu befestigen.

Das einzige, was mich momentan noch etwas stutzig macht, ist die Wortwahl beim Thema ANT+. Da steht „Monitor your pulse with ANT+“ und „Your phone is ready to communicate with any ANT+ compliant pulse band or chest belt.“

Man kann jetzt nur hoffen, dass diese Wortwahl der beschränkten Vorstellungskraft der Marketingabteilung von SonyEricsson und dem Gedanken, dass Puls das einzige und wichtigste ist, wofür man ANT+ braucht entspringt. Und das das Gerät darüber hinaus in der Tat auch alle möglichen weiteren Datenarten empfangen kann, die über ANT+ übertragen werden können. Z.B. Trittfrequenz, Leistung oder Daten von ANT+ kompatiblen Waagen.

Ich finde, schlecht sieht das Xperia active nicht aus. Bisschen dick und knubbelig allerdings. Bin gespannt, was spätere Tests zeigen werden.