Trainingskilometerstand Ende Mai 2012 (samt März und April)

Rad fahren

Oh, wer hätte das gedacht? Wie ich erst jetzt im Vergleich sehe, habe ich sowohl im April als auch direkt anschließend im Mai neue Rekorde in den gefahrenen Monatskilometern gesetzt. Im April waren es 1005,3 km und jetzt im gerade zu Ende gegangenen Mai 1058,1 km. Bisher lag mein Rekord bei 999,4 km im August letzen Jahres.

Und das im April bei weniger Stunden als im August. Und im Mai waren es wohl nur deshalb etwas mehr, weil ich den Radcomputer bei gleich zweimal Kaffeetrinken und Weizenbiertrinken (alkoholfrei! :)) in Gesellschaft habe durchlaufen lassen (ich nehme immer auch die Pausen mit auf – für gewöhnlich sind es aber kürzere Riegelpausen – wenn überhaupt – oder auch eher längere Fotopausen… ;-)).

Yay – ich werde schneller! Hiermit indirekt nachgewiesen :)

Aber das sehe ich schon das gesamte Jahr. Das Training wirkt. Wie ich im Februar schon schrieb, habe ich mir dieses Jahr meinen Trainingsplan auf Basis von Joe Friels Trainingsbibel erstellt. Nach der dreiwöchigen Prep-Phase von Anfang Januar an folgten jeweils die 4 wöchigen Phasen Base 1, Base 2, Base 3 und Build 1. D.h. 3 Wochen ansteigende Belastung und die 4 Woche der Phase als ruhigere Erholungswoche. Die Trainingsschwerpunkte setzte ich dabei zuletzt in Base 3 auf eine M1 Einheit (Tempo, Durchweg Zone 3) Dienstags, die ich dann in Build 1 durch eine M2 Einheit (Cruise Intervals – 6-12 Min Zone 4 und 5a) ersetzte und auch des öfteren in eine intensivere Hill-Repeat Einheit verwandelte. Donnerstags eine weitere, eher kurze Wochentagsabends-Einheit, die entweder kadenzbetont war, kurze Sprints aufwies (selten) oder einfach A1 – freie Ausfahrt (man könnte auch Fahrtspiele dazu sagen).

An den Wochenenden gab es dann entweder reines E2 (also eher Grundlagenausdauer), wobei ich das dieses Jahr bei den Anstiegen nicht so eng sah, sondern da öfters immer richtig reingehalten habe. Oder einen Tag davon als Sweet-Spot-Training. Also auch als „freie Ausfahrt“ ohne Zielpulsbereiche und Zeiten definiert, sondern nach Gusto reinhalten und intensiv und lange fahren.

Jetzt ist es noch genau 1 Monat bis zum Maratona dles Dolomites. Ich bin froh, dass mir bisher im Training nichts dazwischen gekommen ist, habe demzufolge aber auch das „Problem“ dass ich am Ende der Build 1 Phase keine volle 2 4 Wochen Phasen bis zum Maratona unterbringen konnte. Ich entschied mich daher, zwei verkürzte 3 Wochen Phasen (also 2 Wochen intensiv, 1 Woche Erholung) einzusetzen. Wie es Friel übrigens auch für etwas reifere Sportler empfiehlt (hust) ;-).

Werde am jetzigen Wochenende also die zweite, intensive Woche der Build 2 Phase beenden und vermutlich auch nur an den Werktagen der kommenden Woche leichte Einheiten fahren, um möglicherweise am darauffolgenden Wochenende endlich mal eine erste RTF (oder sogar einen Marathon) in diesem Jahr zu fahren. In Korbach gibt es dann die 3-Seen-Rundfahrt.

Untenstehende Grafik zeigt wie gewohnt die Wochenkumulierten Trainingseinheiten nach den verschiedenen vorgegebenen Trainingsbereichen (laut Plan), den resultierten Herzfrequenzbereichen und die Sportarten, die ausgeführt wurden. Zu oberst stehen die gefahrenen Kilometer, zu unterst die kumulierten Höhenmeter.

Die Grafiken entstammen wie üblich meinen Trainingstagebuch.org Aufzeichnungen.

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