Rund um den Rothaarkamm: Mit dem Rad von Erndtebrück über den Rhein-Weser-Turm nach Schanze und über Albrechtsplatz und Bad Berleburg wieder zurück

Rad fahren

In der letzten Woche war ich auffällig häufig rüber über den Rothaarkamm in den Schmallenberger Raum gefahren. Ich wollte das gute Wetter nutzen, zwei noch unerkundete Örtchen etwas genauer unter Augenschein zu nehmen. Das war zum einen Latrop, wo ich zumindest an dessen Zufahrtsstraße an einem sehr verregneten Sonntag mit dem Crosser vorbei kam. Und das andere Örtchen war Schanze. Beide Örtchen nur wenig voneinander entfernt, beide nur von einer Richtung zu erreichen.

Am letzten Sonntag war ich in Latrop – sehr hübsch, aber nicht Thema dieses Beitrages. Und am Dienstag und Freitag war ich mal in Schanze. Am schnellsten lässt sich Schanze von Erndtebrück aus über die L 720 über Womelsdorf nach Röspe und dann von dort der L 553 folgend nach Wingeshausen erreichen. Nun war erstere Landstraße letzte Woche aber noch voll gesperrt, so dass man aktuell einen Umweg über Schameder, Birkefehl und Berghausen fahren muss. So kamen hin und zurück am Dienstag immerhin knappe 84 km und 1229 Höhenmeter zusammen.

Wittgensteiner Höhen bei Birkefehl

Denn von Wingeshausen hoch nach Jagdhaus wird der Rothaarkamm am Grenzweg bezwungen (prägnanter Anstieg Nummer 1 – noch prägnanter in der Nordanfahrt auf dem Rückweg von Fleckenberg nach Jagdhaus) und aus Grafschaft heraus führt der Anstieg nach Schanze (prägnanter Anstieg Nummer 2). Ja, um den Anstieg geht einem als Rennradler hauptsächlich. Schanze als Ziel zum Selbstzweck ist ansonsten eher uninteressant. Eine toller Wanderpunkt, aber als Ort (wenige Häuser) jetzt nicht sooo pittoresk. Im Gegenteil: Im Vergleich zu den Nachbarorten Grafschaft oder Latrop geradezu langweilig (die Schanzer mögen es mir hier verzeihen). Ergo: Ausgangspunkt für Wanderungen am Rothaarsteig und in der Umgebung: Top! Zielpunkt für Wanderungen oder zum Spazieren durch Schanze selbst: Da würde ich doch eher Latrop, Grafschaft oder andere Orte in der Umgebung wählen.

Hier in Schanze scheint es ein paar Wanderwege zu geben…

Am Freitag hatte ich für eine längere Tour Gelegenheit und so blieb es nicht bei dem Hin- und Zurück auf kürzestem Wege wie am Dienstag (diese Ausfahrt hatte zunächst nur lockeren Erkundungscharakter und vor allen Dingen musste ich mich ja fast erst einmal an die Hitze gewöhnen. Das war tatsächlich der erste richtige Sommertag im Sommer 2012 überhaupt).

Meine Tour führte mich auf einer schönen Rundstrecke zunächst wieder über Birkefehl (ich fuhr es über Leimstruth und den Flugplatz Schameder an) und nach der folgenden Abfahrt nach Berghausen dann erst einmal auf glatt asphaltierter Rollerstrecke über Aue, Röspe bis nach Rüspe. Hier beginnt der Gradient langsam aber sicher anzusteigen, dabei aber nur im obersten Teil knapp über 5% zu erreichen, um hoch zum Rhein-Weser-Turm zu führen.

Hier war auch das erste Steigungssegment, dass ich zum Ausbelasten genutzt hatte. Sprich: Ziel war, so schnell wie möglich die Steigung zu erklimmen um eine neue persönliche Bestleistung und idealerweise auch den Bergpreis (den King of Mountain – KOM) dieses Segments auf Strava zu holen. Das ist immer eine gute Gelegenheit, über die Dauer eines Anstiegs (die je nach Strecke hier im Wittgensteiner und im Sauerland so zwischen 10 bis 20 Minuten betragen kann) möglichst nahe an, auf oder zum Schluss in den letzten Metern auch über der anaeroben Schwelle zu fahren und dabei auch entsprechend motiviert zu sein.

Dummerweise wurde ausgerechnet dieses Segment von Stravas Segmentmatching nicht meiner Strecke zugeordnet. Die Gründe sind mir aber bekannt und ich warte gerade auf die Beantwortung meines Support-Tickets. Ich will den KOM. ;-)

Vom Rhein-Weser-Turm geht es dann auf dem gleichen, neuen glatten Asphalt über mehrere Serpentinen hinab nach Oberhundem. Aber so schön der Asphalt (und auch der Ausblick über die Höhen des Sauerlandes ist), obacht in den Kurven. Traktoren, LKW oder wer auch immer schaffen es in schöner Regelmäßigkeit, etwas Schotter oder Splitt von den Banketten in die Kurven zu tragen. Also – wie immer gilt beim Rennrad fahren: nur so schnell in die Kurven einfahren, wie man nicht nur die Verkehrssituation, sondern auch Untergrundbeschaffenheit eindeutig erkennen kann.

Oberhundem wird mitsamt seinem Wasserschloss, Schloss Adolfsburg, rechts liegen gelassen (wobei ein hindurchschlendern durchaus lohnenswert ist) und der leicht abfallenden L 553 etwas weiter gefolgt, bis der Abzweig nach Selbecke erreicht wird. Hier biege ich ein, um zu einem sehr schönen Anstiegs-Schmankerl zu gelangen. Einer Strecke, ganz so, wie ich es mag. Ein kleiner, schmaler asphaltierter Weg führt ab Ortsausgang Stelborn unter Bäumen hindurch hoch in den Wald. Die Asphaltqualität ist hier nicht unbedingt die Beste, das kümmert beim Bergauf fahren jedoch nicht (sollte jedoch im Hinterkopf behalten werden, wenn man die Strecke entgegengesetzt befährt).

Mit im Schnitt rund 6, in Spitzen allerdings bis zu 12 % geht es, oft unter schattigen Bäumen (sehr willkommen am auch heute endlich wieder sehr schön sonnigen Sommerwetter) hindurch, hoch zum so genannten Potsdamer Platz, einem Kreuzungspunkt verschiedener Wanderwege. Von hier aus ist es auch nur noch ein Katzensprung zum Alpenhaus – welches allerdings nicht auf aspaltiertem Weg zu erreichen ist.

Auch hier powere ich mich wieder voll aus. Ich weiss zwar, dass es diesen Anstieg auf Strava noch nicht gibt, ich ihn heute erst anlegen werde und somit als „Erstbefahrer“ auf Strava auch zwangsläufig der KOM sein werde. Aber das ist mir egal – eine gute Zeit vorlegen hat noch niemandem geschadet und hier geht es ja auch um den Trainingseffekt. Außerdem weiss ich, dass ich gleich im Anschluss des Anstiegs an einem sehr lauschigen Plätzchen werde Rast machen können.

Der Heiligenborn zwischen Stelborn und Milchenbach

Kurz hinter dem Gipfelpunkt erreiche ich die Quelle des Heiligenborn. Hier war ich im Frühjahr bereits schon einmal mit dem Crosser. Hier gibt es ein paar Bänke und Tische, Holzkreuz und Hinweistafel und die Quelle selbst, die in früheren Jahren als Heilquelle, insbesondere für Augenleiden galt. Auf der anderen Wegesseite mündet sie in einen kleinen Tümpel, bevor sie ihren weiteren Weg durch den Wald sucht.

Der Heiligenborn (die Sony DSC-RX100 macht sich übrigens mitsamt dem kleinsten Joby-Gorillapod hervorragend, um auch Langzeitaufnahmen verwischten Wassers zu erstellen)

Wenn das Wasser gegen Augenleiden geholfen haben soll, dann ist es bestimmt auch super geeignet, meine von Schweisstropfen verunzierte Brille zu reinigen. ;-)

Und zum Kühlen des Gesichts, des Nackens und der Arme… Ahhhh – welch Wohltat!

Rastplatz am Heiligenborn

Ich esse noch einen Riegel, mache noch ein paar Fotos und weiter geht es, jetzt auf viel besserer Asphaltqualität als im Anstieg, hinab nach Milchenbach und im Anschluss ins Tal der Lenne auf die B 236, der ich jetzt lenneauf an Fleckenberg vorbei bis nach Schmallenberg folge. In Schmallenberg biege ich auf die K 17 nach Grafschaft ab.

Grafschaft ist ein schöner kleiner Ort der u.a. eine sehr rührige Radsport-Abteilung besitzt, die überregional bekannte Rennrad- und vor allen Dingen Mountainbike-Rennen veranstaltet. Und der auch durch das Kloster Grafschaft geprägt wird, welches ich mir bei meiner Fahrt am Dienstag zum ersten Mal (trotz zahlreicher bisheriger Ortsdurchfahrten) etwas näher anschaue.

Kloster Grafschaft, gegründet 1072 als Benediktinerabtei, seit 1948 das Generalmutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Karl Borromäus und heute Fachkrankenhaus

Lauschiges Plätzchen für ein Wilier Triestina vor dem barocken Kloster Grafschaft

Im Ort selbst findet sich recht bald der Hinweispfeil nach Schanze, dem ich nun folge. Attacke! Da ich weiss, das für diesen Anstieg ein sehr starker KOM existiert, habe ich wenig Hoffnung, eben diesen zu erobern. Aber mal schauen was geht, auch hier wieder voll ausbelasten und einen starken zweiten Platz holen – ach, was rede ich, natürlich den KOM in meiner Altersklasse (hehe) – das ist das Ziel. Ahh, ich liebe es. :)

Ein solider Herzfrequenzschnitt von 170 über das gesamte Segment und damit in der oberen Hälfte der Zone 4 und ganz zum Schluss von 178, also bereits anaerob bringt ein ebensolches Ergebnis: 16,0 km/h im Schnitt, 18:10 Minuten für die 298 Höhenmeter auf 4,9 km Strecke und somit Platz 2 von 13 Strava-Aufzeichnungen von 8 unterschiedlichen Fahrern.

Ein Wartehäuschen in Schanze gegenüber Bräutigam-Hanses Gasthaus: Wilier Triestina vor Briefkasten, Wanderkarte und Defibrilator!
Alles beisammen: wenn man vom Bergsprint oben zusammenklappt, kann man sich wiederbeleben, auf der Karte schauen, wo man ist und per Post schreiben, wo man abgeholt werden kann… ;-)

Ein Strava- und Twitterkontakt aus Medebach (keine Namen, um die Schuldigen zu schützen…) empfahl die Skihütte in Schanze zur Einkehr. Nun kehre ich fast nie während meiner Rennradtouren irgendwo ein. Sei es, weil ich ohnehin nicht weit von daheim entfernt bin, sei es, weil ich einfach keine einladende Gelegenheit gerade dann finde, wenn ich es vom Pausenbedürfnis her erhoffte (und damit meine ich in der Regel Außengastronomie, windgeschützt, Ausblick, Gelegenheit mein Rennrad ganz nah am Tisch zu haben, schnelle Bedienung… eine seltene Kombination) oder weil ich in einer zwei, drei oder auch vier- und mehrstündigen Ausfahrt zwar gerne 10 bis 30 minütige Fotopausen mache, wenn es sich ergibt, aber nicht so lange und länger tatenlos wegen Nahrungsaufnahme herumhocken will.

Wie dem auch sei – ein, zweimal im Jahr kann man so etwas ja machen…

Skihütte also. Gut. Außengastronomie, Windgeschützt, Rennrad am Tisch, schnelle Bedienung (ja, war zunächst ziemlich alleiniger Gast) passte. Ok. Ich wählte einen Apfelstrudel mit Vanillesauce und einen Kaffee. Keine gute Wahl. Aus zweierlei Gründen. Der Kaffee war gut. Nichts zu meckern. Die Apfelstrudel- und vor allen Dingen Vanillesauce-Portion war sehr reichlich. Das ist ja eigentlich gut, nur von Art der Speise und Menge dann doch der folgenden Weiterfahrt eher abträglich. Und das einzig gute, was ich über den Apfelstrudel selbst sagen kann, ist, dass er essbar war. Soeben. Hätte wohl doch besser die angebotenen Waffeln mit frischen Erdbeeren oder einen klassischen Käsekuchen wählen sollen.

Apfelstrudel in der Skihütte Schanze

Naja – und Handy-Empfang gibt’s da auch nicht. Also bezahlen und weiter. Rollen. Sehr gemächlich. Oh, mein Magen…

Was gibt’s denn noch so in Schanze? Wenn man die Straße durch den Ort verfolgt, so geht diese wenige Meter hinter Bräutigam-Hanses Gaststätte (oder sogar Hotel?) in einen Wanderweg über. Und noch ein paar wenige Meter weiter steht man vor einem Tor zum Rothaarsteig. Wenn ich auch die paar Häuser von Schanze weiter oben im Text ein klein wenig gedisst habe: Region hat es hier.

Bewaldete Höhen und Täler – Ausblick von Schanze

Und man ist zentral am Rothaarkamm und in der direkten Nachbarschaft vieler Wander-Highlights, wie dem Rothaarsteig oder dem Waldskulpturenweg.

Ein Tor zum Rothaarsteig – dem Weg der Sinne.

Immer noch zu allem oberhalb lockerer Grundlagenanstrengung unfähig, lasse ich mich durch das Gewicht des hochkomprimierten Gummi-Apfelstrudels wieder herab nach Grafschaft beschleunigen. Jetzt muss ich über einen kleinen Zwischenanstieg, um nach Oberkirchen zu gelangen. Vorher mache ich lieber noch ein paar Fotos, aber es hilft nichts: schön piano rolle ich im Anschluss mich, den Apfelstrudel und die Vanillesauce den Berg hoch und dann wieder hinab nach Oberkirchen.

Weide hinter Grafschaft

Oberkirchen ist auch ein sehr schmucker Ort im Lennetal. Ein paar weitere Fotos später fühle ich mich auch wieder halbwegs fähig, normalen Druck auf die Pedale zu bringen und folge der B480 hoch zum Albrechtsplatz.

Die Lenne in Oberkirchen

Zwar gibt es auch hier ein Strava-Segment (wie überall hier im Umkreis), aber meine drei vorgesehenen KOM-Efforts habe ich für heute erledigt. Ab dem Albrechtsplatz bin ich auch fast schon wieder daheim – kein direkter Anstieg folgt mehr, die zügige und lange Abfahrt vom Albrechtsplatz geht in eine Rollerstrecke über, die durch Bad Berleburg hindurch über Weidenhausen bis zur Leimstruther Höhe und von da dann über Schameder wieder nach Erndtebrück führt.

Distanz: 111,7 km, Höhenmeter: 1567 m, Zeit: 5 h 55 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 19,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,8 km/h, Durchschnitts-HF: 134

auf Strava:

Letztes, richtiges Training vor dem Maratona. I’m ready :)

Rad fahren

Wilier Triestina GranTurismo – mit neuen „Schlappen“ ;-)

Build 3, Woche 2. E2 bzw. freie Ausfahrt.

Heute zum Trotz Sonnencreme LF 30 gekauft! So, Sonne. Eat this!

Mann, Mann – ich glaube, dieses Jahr habe ich bisher gerade 4 mal Kurz-Kurz getragen, wenn’s hoch kommt. Auch heute wieder: 16,1 °C im Schnitt und mit 3/4 Bibshorts, Trikot, Armlingen und Windweste gut angezogen gewesen. Tan Lines können sich so ganz gewiss nicht einstellen…

So, das war das letzte, richtige Training vor dem Maratona. Ab jetzt wird nur noch etwas gerollt, bzw. Sightseeing in den Dolomiten betrieben. Mithin: Tapering. :)

Mein Trainingsload Ramp Up 2012 bis heute. ATL, CTL und Training-Stress-Balance.

Obiges Bild zeigt meinen Trainingsload Ramp up 2012 bis heute. Die Abbildung stammt aus dem Training Load Plugin für SportTracks. All Time High. :)

In Bad Berleburg schloss hinter einer Ampel auf einmal ein Teamkollege auf mich auf. Teamkollege? Moooment – der Hügelreiter hat ein Team? Jo – in der Tat. Mehr dazu und zum zweiten Jahreshöhepunkt gibt es nach dem Maratona. Mit Andreas bin ich dann von Berleburg über Weidenhausen bis zur Leimstruth gerollt. Er ist dann weiter nach Rückershausen und ich nach Erndtebrück.

Ich lege es ja eher drauf an, bergauf schnell zu sein. Bergab gehört halt dazu. Aber Rekorde muss man da wohlweislich nicht brechen. Die lange, recht kurvenarme Abfahrt der K27 nach Saalhausen bot sich aber für einen Test an, wie ruhig das GranTurismo so läuft und ob die Contis auch schon rund sind. ;-) Scheinen sie zu sein. 81,9 km/h max und lief ruhig und sauber.

Distanz: 119,6 km, Höhenmeter: 1367 m, Zeit: 4 h 29 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 26,7 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 27,9 km/h, Durchschnitts-HF: 135

auf Strava:

Lasso zum Alpenhaus

Rad fahren

Dritter Tag Training in Folge. Heute aber trotz Regen (immerhin nicht so viel wie gestern) keine Lust auf Rolle gehabt. Also das Merida, meinen Crosser, genommen. Denn das hat ein Steckschutzblech hinten (und verhindert somit einen feuchten Hintern) und SPD-Pedale (und somit die Möglichkeit, die warmen und wasserfesten Rose-Winterschuhe anzuziehen). Noch eine lange Lauftight über die Bibshort (gegen den Regen und gegen die Kühle – äh, Kälte: 7 °C im Mittel über die Fahrt heute) und die Softshell angezogen. Allerdings hätte es unten drunter anstelle nur des Kurzarm-Funktionsshirts gerne etwas wärmeres sein dürfen – wurde in den Abfahrten und Fotopausen doch ungemütlich kalt! Unter den Helm noch die Unterziehkappe mit kurzem Schirm und fertig war die Regenkluft. Und bis auf dem kurzen Unterhemd auch fast schon wieder die Winterausstattung, grmpf.

Aber egal: Gelassen ging es somit trotz leichtem Regen nach draußen. Alles eine Einstellungssache. :)
Eigentlich wollte ich heute aufgrund der beiden Tage Vorbelastung und wegen der etwas engeren Crosser-Übersetzung nur geringe Gradienten befahren. Bis über den Rhein-Weser-Turm und nach Oberhundem hinein hat das auch geklappt…

Bin übrigens nach Langem nochmal in Oberhundem selbst gewesen – meist lasse ich es ja vom Rhein-Weser-Turm kommend auf dem Weg ins Lennetal rechts liegen. Sehr zu unrecht, wie ich heute fand.

In Oberhundem fand mein Entschluss mit den geringen Gradienten auch ein jähes Ende, wie ich erst etwas später nach meinem Entschluss feststellen musste, der Beschilderung „Zum Alpenhaus“ zu folgen und damit mich auf den mit „X“ markierten Waldweg einzulassen. Bis über 16 % ging es in der Spitze. Später kurz vor dem Alpenhaus kurzzeitig noch etwas höher. Naja, wird halt mit niedriger Kadenz etwas Kraft trainiert… ;-)

Ausblick vom Alpenhaus

Beim Alpenhaus war ich bisher erst einmal. Auch schon wieder sehr, sehr lange her. Ich genoß kurz den Ausblick von der Terasse und fuhr dann fix weiter. Ich wollte mir den Höhenweg anschauen, der von Stelborn nach Milchenbach führt und der nach kurzer Abfahrt vom Alpenhaus erreicht wird. In der Tat: asphaltiert. Prima – diese Route wird also demnächst auch mal mit dem Wilier unter die Räder genommen. :)

Und das wird sich lohnen: 170 Höhenmeter mit im Mittel 8 % muss man von Stelborn bis zum Potsdamer Platz, eine Wanderwegkreuzung mitten im Wald auf dem Kulminationspunkt der Straße, überwinden. Kurz darauf kommt man zu einem wunderschönen Rast- und Quellplatz, dem Heiligenborn. Nein, nicht der Heiligenborn im oberen Ilsetal, bzw. Langenbachtal. Hier nahe Milchenbach gibt es auch einen. Hat mir sehr gefallen, gerade bei diesem Wetter. Aber echt kalt war es.

Heiligenborn

Nach der Fotopause bin ich also runter nach Stelborn gefahren und fuhr dann über Oberhundem dieselbe Strecke über den Rhein-Weser-Turm zurück, die ich auch hergefahren bin.

Am Heiligenborn

Distanz: 53,58 km, Höhenmeter: 923 m, Zeit: 3 h 13 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,6 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 20,7 km/h, Durchschnitts-HF: 122

auf Strava:
http://app.strava.com/rides/8005827

Rhein-Weser-Turm und Hohe Bracht

LOTR – The two Towers – oder: Rothaar-Hawerland-Tour mit Hoher Bracht und Rhein-Weser-Turm

Rad fahren

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. *Träller*

Naja, so richtig tolles Wetter, um mit Freude ein Liedchen zu schmettern, war heute ja nicht. Man musste immer so halb Sorge haben, ob es nicht doch Gewittern oder einfach nur Regnen würde. In Teilen der Republik hat es das ja auch getan. Und aufgrund dieser Wetteraussichten, noch etwas Arbeit und auch einer erst spät begonnen Nachtruhe (in Erndtebrück war die „Nacht der Nächte“ – eine Art verkapptes „Tanz in den Mai“ – und naja: wenn die Bühne mit zweifelhafter Musikauswahl in Luftlinie nicht mal 100 m von der eigenen Wohnung entfernt ist…) hatte ich meinen Plan aufgegeben, auch in diesem Jahr wieder zur RTF „Rund um das Bensberger Schloss“ zu fahren. Schade, diese (meine erste) RTF hatte mir letztes Jahr sehr gut gefallen.
Rhein-Weser-Turm und Hohe Bracht

So bin ich also später am Tag zu einer eigenen Tour aufgebrochen. Der 1. Mai sollte ja schließlich genutzt werden! Und so brach ich zu meiner LOTR – The two Towers Tour auf: Lustig ohne Tempo rasen – die zwei Türme. Turm 1: die Hohe Bracht. Turm 2: der Rhein-Weser-Turm.

Gespickt mit einigen der schönsten Kletterstücken der Region und jede Menge Aussichten über das Land und Sehenswürdigkeiten oder Möglichkeiten zu Abstechern führt diese Tour zunächst von Erndtebrück nach Röspe, wo der eigentliche Tourbogen beginnt.

Zunächst geht es Richtung Aue-Wingeshausen, um dort den Anstieg nach Jagdhaus zu nehmen. Hier sind auch schon die Profis bei der (leider bisher letzten) Deutschland-Tour 2008 durchgekommen und hochgerast. Eine Sprintwertung war übrigens in Erndtebrück. Ich rase nicht, bummle aber auch nicht. Noch vor Jagdhaus kommt man an der Wisent-Wildnis Wittgenstein vorbei, die in diesem Sommer eröffnet werden soll. Hinter Jagdhaus beginnt eine schnelle Abfahrt durch den Wald, die ich aber heute zum ersten Mal nicht in Fleckenberg beende, sondern ich fahre vor der Serpentine nach links in einen kleinen Wirtschaftsweg, auf die Uentropstraße.

Wirklich ein sehr reizvolles kleines Tal, durch dass sich der schmale Weg mit bestem Asphalt Richtung Lenne erstreckt. Definitiv eine ernsthafte Alternative, immer diesen Weg zu nehmen, wenn es von Jagdhaus bergab geht. Bergan muss aber durch Fleckenberg gefahren werden! Warum? Das ist die schwierigere Variante mit ordentlich Steigungsprozenten direkt aus Fleckenberg heraus, hehe. ;-)

Im kleinen Ort Lenne komme ich zur B 236, auf die ich nach rechts einbiege. Aber auch schon nach wenigen hundert Metern wieder nach links auf die K 25 verlasse. Jetzt geht es erst kurz hinauf und durch Harbecke. Sehr schön die kleine Kapelle, um die die Straße richtiggehend einen Bogen schlagen muss. Es folgt eine weitere, nicht zu unterschätzende Steigung, die richtig schön parabolisch den Gradienten anzieht; bis auf maximal 14 % zum Schluss, bevor es nahe der Kuppe bei einem Windrad flacher wird. Dafür hat man dort oben einen wunderschönen Blick zurück. Gerade in der Abenddämmerung. Das untenstehende Foto habe ich dort im letzten Herbst von der Gegenseite kommend aufgenommen.

In Werpe bin ich im Hawerland oder auch Bauernland angekommen. Hier ist die Landschaft wesentlich offener und gewellter, nicht so stark eingeschnitten und bewaldet wie das Rothaargebirge an dessen Nordrand ich nun quasi entlangschramme. Die Abfahrtstrecke zwischen Bracht und Oedingerberg macht schon Laune. Von Oedingen über Oberelspe folgt die Strecke auf der B 55 dem Tal der Elspe und ist entsprechend flach. Das ändert sich rapide, als ich im Kreisverkehr vor Elspe links den Berg über Halberbracht hochfahre, um ins Lennetal zu gelangen.

Öha, 12 % sagt das Straßenschild. Knappe 13 % meint mein Garmin in der Spitze. Scheißegal, der Hübbel wird maximal angegriffen, meine ich! So steigt der Puls hier gut in den oEB-Bereich. Wer oben zusammenklappt, befindet sich immerhin voll in der Zivilisation. Oben auf der Kuppe befindet sich der kleine Ort Halberbracht und ich meine, die einer oder andere Einkehrgelegenheit direkt an der Straße gesehen zu haben… ;-)

Schade, das auch hier im Sauerland augenscheinlich kaum ein Rennradler Strava benutzt. Ich hätte fest damit gerechnet, dass ich nicht der erste wäre, der hier eine Zeit setzt. War ich aber leider. Tja – mehr Strava-Nutzer braucht das Land! :) Überhaupt: kaum ein Rennradler: Heute habe ich nur ganze 2 Rennradler (und vielleicht ein, zwei weitere Leute auf dem Rad gesehen). Eigentlich seltsam an einem Feiertag. Und soo schlecht war das Wetter ja auch nicht. Waren wohl alle mit Bollerwagen ziehen oder direkt im Trinkzelt sitzen beschäftigt. Entsprechende Wandergrüppchen habe ich dann auch ab und an gesehen.

Von Meggen fahre ich nach Lennestadt und noch bevor ich es richtig realisiere, bin ich schon in der Steigungsstrecke zur Hohen Bracht. Direkt am Ortseingang Lennestadt fahre ich am Krankenhaus vorbei auf die L715, die Olper Straße. Mit angenehmen, recht gleichmäßigen knapp 6 % führt der Anstieg zum Kulminationspunkt der L 715. Hier ist aber erst die Hälfte geschafft. Links ab, dem Schild zur Hohen Bracht folgend, geht es auf gut ausgebauter Straße weiter. Immer wieder öffnet sich sowohl der Blick zum Ziel, dem Aussichtsturm auf der Hohen Bracht, als auch weit über das Rothaargebirge und über Kirchundem. Heute fahre ich auch wesentlich lockerer hoch, als bei meiner Erstbefahrung im letzten Oktober (da kam ich von der Bilsteiner Seite).

Oben an der Hohen Bracht, die sich sicher hervorragend für eine Kaffee und Kuchenpause eignet, und die heute nicht sehr gut besucht erscheint (ist halt kein Bierzelt…) genehmige ich mir einen Riegel. 620 m über NN soll es hier sein? Sagt zumindest die Website. Mein Garmin sagt für zwei Befahrungen allerdings gerade mal so um die 560, vielleicht 580, wenn es „hoch“ ;-) kommt. Ähnliches lässt sich auch den Höhenlininen der Geländekarte ablesen.

Sei’s drum. Der nächte Turm liegt höher. Auf zum Rhein-Weser-Turm! Hierfür rolle ich zunächst entlang der Siegener Straße Richtung Kirchhundem, lasse das aber rechts liegen und folge der L 553 nach Würdinghausen. Hier merke ich, dass ich beim Routen anlegen in GPSies eine etwas komische kleine Variante durch das Industriegebiet fabriziert habe. Naja, jetzt kenne ich das auch. ;) Ein Umweg war es nicht, aber über einen Fußweg mit Gehwegplatten muss man auch nicht unbedingt fahren…

Am Kreisverkehr komme ich auf die Hauptstraße und folge der L 553 Richtung Bad Berleburg und Rhein-Weser-Turm. Weil es aber gut läuft, das Wetter gehalten hat und ich noch ein paar Extrakilo- und Höhenmeter sammeln möchte, biege ich bald rechts Richtung Marmecke ab und hole mir einen kleinen Schlenker über die kleinen Orte Marmecke und Rinsecke. Übrigens, Rinsecke. Früher, also, so richtig früher, da gab es noch keinen Panoramapark. Aber es gab schon ein Wildgehege dort oben. Damals hiess es: „Komm, wir fahren in die Rinsecke“. Ahh, das ist ewig her…

Hinter Rinsecke komme ich aber wieder auf die L 553, die ich für diesen kleinen Schlenker verlassen hatte. Mit Blick auf das Wasserschloss Adolfsburg führt die Straße am Südrand von Oberhundem vorbei in den Anstieg zum Rhein-Weser-Turm. Auch diese Strecke, die immerhin richtige Serpentinen hat, sollte man mal gefahren haben, wenn man zu Besuch im Sauerland oder im Wittgensteiner Land ist. Durch die Serpentinen führt die im letzten Herbst sanierte und jetzt mit bester Oberfläche glänzende Strecke mit sehr angenehmer Steigung von nur rund 4,5 % im Schnitt hoch zum Rhein-Weser-Turm. Turm Nummer zwei meiner Two Towers Runde. Vor dort fahre ich zügig herab bis nach Röspe und von dort dann wieder im Gegensatz zu eigentlich kürzer geplanten Route über die Dörfer Birkelbach und Birkefehl. Ich will noch die 100 km voll machen und so fahre ich am Flugplatz Schameder vorbei über Leimstruth und Schameder zurück nach Erndtebrück.

Die Tour kann übrigens wie immer als gefahrener GPX-Track aus Strava exportiert werden, wenn man dort eingeloggt ist. Alternativ habe ich auch die in GPSies geplante Variante zum Download dort abgelegt.

Distanz: 103,14 km, Höhenmeter: 1553 m, Zeit: 4 h 31 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,8 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 26,1 km/h, Durchschnitts-HF: 135

auf Strava:

Übrigens, nicht wundern: ich teste gerade WordPress.com… :)

October Rides, Part 1: Erndtebrück – Biggesee – Erndtebrück

Rad fahren, Uncategorized

Weiter geht’s mit dem Posts nachholen. Jetzt sind wir im Oktober angelangt. Das erste Oktoberwochenende war wunderbar sonnig und fast sommerlich warm. Mithin mehr Sommer im Herbst als im Sommer diesen Jahres. Am Sonntag, den 2.10.2011 machte ich mich zur hier beschriebenen Rennrad-Tour auf.

Übrigens: Wie üblich finden sich alle Fotos, auch mit zusätzlichen kurzen Texten, auch auf meinem Flickr-Account.

Wow – ich glaube, das war der leistungstechnische Höhepunkt meines Rennradjahres. An keiner Steigung habe ich mich mehr geschunden, habe mehr, habe ALLES, hineingelegt, als hier zur Hohen Bracht. Es lief auch super, Form war da, ich war bestens motiviert und durch meine Bestzeitenjagd (Strava ist schon cool ;-)) der letzten Wochen auch auf das quälen über ganze Anstiege geübt. So trieb ich heute den Puls dort auf im Schnitt 173, im Max. 176, hoch und war die letzten Kurven im Wald nahezu in Trance „du bist doch jetzt oben, wie viel Meter Könnens noch sein? Jetzt, jeden Meter muss doch der Turm zu sehen sein…“

Hier das Segment auf Strava: http://app.strava.com/rides/1832865#29636120

Die ganzen Umweltverpester und Lärmkistenfahrer (aka motorradfahrende Raucher und Bierbäuche) sowie weitere Ausflügler, die den Tag in den Außentischen des bewirtschafteten Hohe Bracht Turms genossen guckten ziemlich, als ich da an einem zwar sonnigen und warmen, aber beileibe keinem Hochsommertag pumpend und mit schweissnasser Haut ankam ;-)

Dabei fing alles ganz harmlos und relativ ungeplant an. Auf meiner vorgeplanten Route kam ich vom Biggesee kommend durch Bilstein. Machte erst ein Foto vom unverhofft vor mir auftauchenden Schloss und bog dann in der Folge von der B 55 auf die L 715 ein, die Hohe-Bracht-Straße. Hohe Bracht!? Oha – Moment, da war ich noch nie, aber das ist doch einer der gern und oft genannten „Höhepunkte“ (im wahrsten Sinne) im Rahmen der Bike Arena Sauerland. Und: ein Anstieg, der wird voll gefahren und geschaut, dass eine möglichst gute Zeit für etwaigen Quäldich.de Eintrag bzw. für die stets in Strava gegebene KOM Competition in den Asphalt gebrannt wird :)  Tja, so fing das an.

Lang und schwer ist der Anstieg der L 715 aus Bilstein heraus auch gar nicht. Erst mal. Oben auf der Kuppe weist dann ein Schild nach rechts zur Hohen Bracht. Ok, da geht’s also weiter nach oben. Es war zwar schon etwas später, als ich eigentlich heimkommen wollte, aber da musste ich einfach ganz rauf. Ohne zu zögern fuhr ich voll weiter durch. Immer weiter nach oben. Ich wusste ja nicht, dass es vom Abzweig bis zum Aussichtsturm nochmal so weit, sogar noch etwas weiter war, als von Bilstein hoch bis zum Abzweig. Egal – es war super und ich kann die Hohe Bracht auch nur jedem empfehlen!

Aber halt: hier war ich ja schon 4 Stunden unterwegs. Die Strecke davor war auch nicht ohne. Naja, sie war zweigeteilt. Ich habe eine wunderschöne Teilumrundung des Biggestausees unternommen. Erst gemütlich durch Olpe gerollt, dann entlang der Vorsperre Eichhagen über den direkten Uferweg per Rad gebummelt (viel schneller als Bummeln war zunächst auch nicht drin, da Gott und die Welt bei dem endlich mal wieder sehr schönen Wochenendtag am See entlang flanieren wollte. Um so mehr gab’s zu gucken und die Passanten verloren sich außerhalb direkter Ortsnähe auch sehr schnell. Ich nahm etwas Fahrt auf, genoss aber weiterhin die spätsommerliche Wärme und Sonnenstrahlen sowie die Ausblicke auf den See. Diverse Fotoaufenthalte durften nicht fehlen.

Bis zum Biggesee hin (immerhin knappe 45 km von Erndtebrück entfernt) habe ich aber Richtig mit GA2 bis in den EB hinein zügig Fahrt gemacht. Nennenswerte Steigungen waren da z.B. die Krombacher Höhe, die genommen werden wollte.

Und nachdem ich mich so bis über den Staudamm und einige Fotos später auch zur Waldenburger Bucht voran“spaziert“ hatte, sagte ich dem Biggesee „Auf Wiedersehen“. Und er liess sich nicht lumpen, winkte er mir doch in Form einer süßen, schmalen Waldstraße mit bis an die 15 % Steigung noch einen letzten Gruß hinterher, nachdem ich bisher so lange relativ flach an seinen Gestaden entlang rollen konnte. Das Sträßchen war echt Zucker. Und führte mich nach Bürberg und von dort dann vorwiegend über weitere kleine Wirtschaftswege bis nach Oberveischede. Ab da ging’s an der Seite der B 55 bis zum Eingangs erwähnten Bilstein.

Mit der Hohen Bracht war allerdings der Gipfelpunkt der Tour noch nicht erreicht. Die Cima Coppi wartete in Form des Rhein-Weser-Turms noch auf mich. Nach der Abfahrt von der Hohen Bracht hinunter nach Kirchhundem steigt die Strecke über Würdinghausen bis nach Oberhundem stetig an und bereitet einen schon einmal auf das kommende vor. Der Anstieg von Oberhunden bis zum Rhein-Weser-Turm. Hier haben wir sogar richtige Serpentinen :) Aber aufgrund deren Vorhandensein ist der Anstieg sehr gemäßigt. Gerade mal 4,6 % im Schnitt sind es. Gemäßigt ging ich auch diesen letzten Anstieg des Tages an und fuhr ohne Bestzeiten-Ansprüche aber immer noch im unteren bis mittleren EB-Bereich hoch.

Ein toller Tag bei bestem Wetter samt vollkommener Ausbelastung in herrlicher Landschaft und Bummeln und Sightseeing am See – wunderbare Kombination, Herz was willst du mehr?

Distanz: 117,37 km, Höhenmeter: 1523 m, Zeit: 5 h 49 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,2 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 24,8 km/h, Durchschnitts-HF: 126

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/118683187

http://app.strava.com/rides/1832865/embed/a5a95ce3aeefb56c99cec17651b84a5e88d3164a