Telebrennweiten für Micro Four Thirds

Fotografie, Produkttests
Das Panasonic 100-300/4-5.6 Lumix G Vario mit Zubehör Stativschelle von Rösch Feinmechanik an der Olympus OM-D E-M5

Das Panasonic 100-300/4-5.6 Lumix G Vario mit Zubehör Stativschelle von Rösch Feinmechanik an der Olympus OM-D E-M5

Neulich habe ich mal wieder diverse Objektive an der Olympus OM-D E-M5 verglichen. Diesmal ging es um Telebrennweiten.

Im Ring waren: Das Olympus 40-150mm, das Panasonic 45-175 und dann im Nachgang noch das Panasonic 100-300. Dazu als Vertreter der Altglas-Fraktion das Olympus Zuiko Auto-T 135mm f3.5 und rein informativ auch noch ein Canon EF 70-200 f/2.8 L USM und ein Canon EF 300 f/4 L USM IS.

Wie so oft ist sich das Internet nicht so einig, welche von mehreren in Brennweite und Kompaktheit oft so ähnlichen Objektiven von Olympus oder Panasonic nun besser sei. So auch beim Oly 40-150 und Pana 45-175, wo ich schon die eine oder andere Meinung gelesen hatte, das letzteres eigentlich einen Ticken besser sei, aber auch schon mal unter Doppelkonturen leiden könne (entweder durch Shuttershock oder fehlerhafte Interaktion der Bildstabis verursacht).

Mein Fazit: Trotz Versuchs, sie zu provozieren, hatte ich am Pana 45-175 keine Probleme mit Doppelkonturen gehabt; aber meine Vergleichs-Ergebnisse waren dennoch durchwachsen. Je nach leicht unterschiedlicher und für sich selbst genommen noch im gut tolerierbaren Rahmen liegender Dezentrierung war mal das Pana, mal das Oly besser. Alles im allen hat sich dann aber doch das Oly 40-150 in diesem Vergleich einen hauchdünnen Vorsprung erarbeitet. Dazu ist es wirklich hübsch leicht und kompakt. Und, obwohl bei ihm der Tubus beim Zoomen ausfährt, fand ich es beim Zoomen und Handhaben angenehmer als das Pana 45-175.

Ok – hier führt also knapp das Olympus 40-150. Wie sieht es denn aus, wenn mir 150 mm noch zu kurz sind? Auftritt Bühne rechts: das Panasonic 100-300.

Im Vergleich mit dem Panasonic 100-300 ist im entsprechenden Brennweitenbereich aus den gleichen Gründen wie o.g. (leicht unterschiedlicher und für sich selbst genommen noch im gut tolerierbaren Rahmen liegender Dezentrierung) ebenfalls mal das Oly 40-150 und mal das Pana 100-300 vorne. Insgesamt kristallisierte sich aber dennoch das 100-300 als Sieger heraus – vorrangig, weil es einen größeren Telebereich abdeckt (wenn ich schon mal ein Telezoom kaufe…). Außerdem bringt es eine Streulichtblende mit und: man kann eine Stativschelle erwerben. Etwas, was mir recht wichtig ist. Das ist auch u.a. der große Vorteil des Panasonic 100-300 gegenüber dem Olympus 75-300. Aus diesem Grunde habe ich letzteres überhaupt nicht in meine Tests einbezogen. 300 mm an MFT, also 600 mm KB äquivalent – das ist ohne Stativschelle einfach nur unschön.

Übrigens muss ich die OM-D mitsamt Panasonic 100-300 ohne Stativschelle auf meiner Novoflex Miniconnect Schnellwechselkupplung entgegengesetzt zur normalen Richtung montieren. Ist überhaupt kein Problem. Liegt aber daran, dass der Durchmesser des Objektivs so groß ist, dass es sonst auf der Basisplattform aufliegt und die Kameraplatte nicht einrasten kann.

Mit der Stativschelle natürlich gar kein Problem. Diese gibt es bei Rudolf Rösch Feinmechanik. Sie hat auch zwei Ausschnitte für den OIS-Schalter des Panasonic. Der zweite Ausschnitt (für Hochformataufnahmen) liegt allerdings nur dann deckungsrichtig über dem Schalter, wenn die rechte Kameraseite nach unten gedreht wird. Ich bevorzuge allerdings die linke Kameraseite unten. Allein schon aus Bequemlichkeit des Bedienens (Auslöser ist dann nämlich oben) und damit sich ein etwaiger Zusatzgriff (oder eine Kamera wie die GH3 mit ausgeformteren Griff) nicht mit der Stativschelle ins Gehege kommt. Ist für mich aus zweierlei Gründen auch kein Problem: 1.) gehört der OIS bei Stativverwendung ohnehin ausgeschaltet, 2.) scheint der IBIS der OM-D ohnehin performanter als der OIS des Objektivs. So oder so bleibt dieser Schalter also ohnehin immer auf aus und muss überhaupt nicht im Zugriff sein.

Zurück zum Vergleich der Objektive: Wenn es vorrangig um Portabilität und nicht um Reichweite geht, hätte ich aber keine Bedenken aus meinem kleinen Vergleich zum Olympus 40-150 zu raten. Das tut sich von 100-150 eigentlich nichts mit dem 100-300 und ist eine sehr schöne kompakte und leichte Optik.

Das Zuiko Auto-T 135mm ist auch ein schönes kleines Objektiv. Es muss halt manuell fokussiert werden. Und wenn es um das absolute pixelpeepen geht, kann selbst sorgfältiges fokussieren vom Stativ und mit Bildschirmlupe dazu führen, dass man mal minimal daneben liegt. Wenn das so ist, sind die nativen MFT-Objektive besser. Wenn man genau draufliegt, ist das Auto-T ein ganz klein wenig besser.

Das Problem mit dem Fokussieren stellt sich auch bei den beiden informativ fix mitgetesteten Canon-Objektiven. Beim 70-200 f/2.8 L (1. Generation) kriegt sich’s bei 200 mm drum. Rein von der Schärfeleistung sind 100-300 und 70-200 ungefähr ebenbürtig.

Bei 300 mm sieht die Sache anders aus. Zum einen scheint dort das Pana 100-300 tatsächlich nicht seine Bestform zu haben, zum anderen musste es sich da der sehr guten 300 mm Canon Festbrennweite EF 300 f/4 stellen. Wenn der Fokus sitzt, ist es kein Vergleich, das EF ist besser. Aber auch nicht um Welten. Es fällt aber weiterhin auf, dass besonders oberhalb 200mm mit dem 100-300 selbst mir ( ;-) ) CAs auf den ersten Blick offenkundig werden (was aber mit Lightroom überhaupt kein Problem darstellt, mit einem Klick sind sie beseitigt), während das EF 300 f/4 auf den ersten Blick keine CAs zeigt.

Soweit meine ersten schnellen Tests. Das Oly 40-150 und das Pana 45-175 gehen zurück, das Panasonic 100-300 habe ich behalten. Es macht sich übrigens auch sehr gut als Makro- bzw. Nah-Objektiv. Mit 1,5 m kürzester Aufnahmedistanz und 600 mm KB-äquivalenter Brennweite lässt sich schon einiges anstellen. :)

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Das Canon EF 300mm f/4 IS L USM per Adapter an der Olympus OM-D E-M5

Panasonic 100-300 mm

Bäume im Schneetreiben. Panasonic 100-300 mm.

Wilier Triestina GranTurismo. Detail mit dem Panasonic 100-300mm

Wilier Triestina GranTurismo. Detail mit dem Panasonic 100-300 mm.

 

 

 

Objektive für Micro Four Thirds: Bewertungen, Vergleiche und Gegenüberstellungen

Fotografie

Gar nicht so einfach, wenn man neu in der Micro Four Thirds Welt ist und überlegt, welches Objektiv in einem gegebenen Brennweitenbereich denn nun das Interessanteste und / oder das Beste ist. Z.B. wenn man das Kit-Objektiv der gekauften Kamera mit einem anderen ersetzen möchte.

Schaut man sich die Objektivübersicht auf http://www.four-thirds.org/en/microft/lense.html an, wird man fast erschlagen von meist zwischen 3 bis 6 Objektiven die, egal ob z.B. im Standard- oder Telezoombereich, weitestgehend oder sogar exakt die gleichen Brennweiten-Grenzen abdecken.

Leider sind nur die wenigsten dieser Objektive (wenn überhaupt) in Datenbanken von Seiten enthalten, die konsistent dieselbe aussagekräftige Testszene ablichten und in einem Seite-an-Seite Vergleich darstellen können. Ein Beispiel, was ich hier meine, ist z.B. The-Digital-Picture.com. Da gibt es aber fast nur Canon, Nikon und ein paar Zeiss-Objektive.

Einzeltests sind in diesem Kontext selten hilfreich und können genauso wie Foren-Aussagen (besser, Forum-Noise) nur eine grobe Richtung vorgeben. Am Ende sind alle getesteten Objektive „great“ oder „4/5 Stars“. Oder noch schlimmer: Anerkannte Gurken, die man auch selbst als solche aus praktischer Erfahrung kennt, bekommen ebenfalls sehr gute Wertungen….

Gebraucht und gesucht sind also Übersichten aus einer Hand, wo jemand eine ganze Reihe von Objektiven nach hohem Qualitätsanspruch in sich konsistent bewertet und beschreibt. Also nach gleichen Wertungskriterien, Präferenzen und Maßstäben. Das müssen auch keine absoluten Messwerte, MTF-Kurven etc. sein. Nur eine in sich konsistente Beschreibung und Bewertung.

Herausragendes Beispiel für eine in meinen Augen sehr wertvolle, in sich konsistente Bewertung wäre die Camerapedia von Ming Thein: http://blog.mingthein.com/equipmentdatabase/ (Auch sein ganzes Blog kann ich nur in den höchsten Tönen loben. Was Ming Thein an hochinformativen Posts und sehenswerten Fotografien nahezu täglich produziert, ist schon enorm.). Leider ist diese Liste nur mit wenigen MFT-Objektiven versehen.

Genau aus dieser Suche resultiert folgende Liste an, wie ich finde, hilfreichen Übersichten zum Thema Objektive für m4/3-Kameras:

  • Auch, wenn da noch jede Menge andere Systeme und Kameras und nicht allzuviel MFT Zeug enthalten sind, darf Ming Theins Liste nicht fehlen: http://blog.mingthein.com/equipmentdatabase/
  • Thom Hogan hat da eine in sich (mehr oder weniger) konsistente Bewertung von vielen MFT-Objektiven, die leider nicht mehr so 100% aktuell, aber immer noch hilfreich ist: http://www.bythom.com/m43lenses.htm
  • Henning Arts.com hat eine sehr übersichtliche Liste von Micro Four Thirds Objektiven. Sehr wertvoll ist die tabellarische Übersicht über Volumen, Gewicht, Nahgrenze und Co der Objektive: http://hennigarts.com/micro-four-thirds-objektive.html 

    Leider ist da wenig von Bewertung und Beschreibung zu finden (würde diese kompakte, tabellarische Dartstellung auch sprengen).Die Sterne bezüglich Schärfe als ersten Anhalt sind aus den jeweils verlinkten Tests er- bzw. gemittelt. So mag sich deren meiner Erfahrung und allem, was ich auch bisher in verschiedenen Forenbeiträgen als mehr oder weniger Konsens ermittelt habe, teilweise komplett widersprechende Wertung ergeben.So gibt es zum einen unterschiedliche Anzahl von Tests pro Objektiv und die auch die eine oder andere eher zweifelhafte „Review“ Quelle. Und obendrein kann es auf dieser Basis eben keine konsistente Bewertung sein.Mithin also nichts für ein erstes Ranking und auch keine Hinweise auf Besonderheiten, die z.B. ein Objektiv kurz charakterisieren und auf besondere Vor- und Nachteile oder Eigenheiten hinweisen.

  • Nicht exakt eine bewertende Liste wie in der Einführung beschrieben, aber dennoch eine hilfreiche Übersicht: http://m43photo.blogspot.de/2011/09/lens-buyers-guide.html
  • Das lensrentals blog ist einfach nur Gold! Die Schreibe von Roger Cicala führt immer etwas den Schalk im Nacken und die Erkenntnisse, die er aus den Unmengen an Objektiven für die verschiedensten Systeme und Stückzahlen des gleichen Typs ziehen kann, die über seinen Tisch gehen, sind sehr wertvoll aufbereitet. Zudem geht es bei ihm längst nicht nur um dröge Objektivtests. Im Sinne meines Themas heute sind aber die folgenden beiden Blogposts sehr hilfreich: Wide-Angle Micro 4/3 Imatest Results und Standard-range Micro 4/3 Imatest Results.
  • Und schließlich gab es vor Weihnachten noch die folgende Liste von empfohlenen Objektiven für Micro Four Thirds: http://www.thephoblographer.com/2012/12/01/holiday-2012-recommended-lenses-for-micro-four-thirds/

Aber, wenn man es ganz genau und für die eigenen Maßstäbe und Einsatzgebiete wissen möchte, muss man letzten Endes doch selbst testen. Schön, wenn man dafür aber schon mal erste Anhaltspunkte hat. Und wenn man beim Testen nicht das Fotografieren und Sehen vergisst.

In diesem Sinne: Allzeit gut Licht! :)

KB-Format, DSLR, Spiegellos, NEX und MFT mal wieder neu bewertet – Ergebnis: die Olympus OM-D E-M5 zieht ein

Fotografie, Produkttests
Olympus OM-D EM-5

Olympus OM-D E-M5

Es begab sich im Oktober diesen Jahres. Eindrücke eines Photokina-Besuches, trotz diverser Kamerasysteme immer noch unerfüllte Wünsche in der Kombination von Bildqualtität, Transportabilität und Funktionalität sowie absehbar zu erwartendes tolles Herbstwetter ließen den Entschluss reifen: Schluss mit klein-klein, jetzt wird einmal richtig in’s Testen investiert. Und so orderte ich eine Canon EOS 5D Mk II und eine Olympus OM-D E-M5 samt Kitobjektiv M.Zuiko Digital ED 12-50mm F3.5-6.3 EZ und dem Panasonic Lumix G Vario 7-14mm F4.0.  Entsprechend war ich im Oktober mit verschiedenen Kameras und Objektiven im intensiven Herbsttest (Sony NEX-5n, Canon EOS 5D Mk II, Canon EOS 7D, Olympus OM-D).

Mit ein Grund war, weil ich mir noch einmal vor Augen führen wollte, ob ich aus dem Unterschied zwischen KB-Format (5D Mk II) und APS-C-Format (7D) innerhalb des EOS Systems irgendeinen Gewinn ausmachen konnte. Ebenfalls, wie sich die 5D II gegen die hervorragende Sony NEX-5n schlägt und vor allem auch, weil ich nicht auf das sich noch (hoffentlich) zu beweisende WW-Zoom Sony SEL 10-18mm für die NEX warten wollte. Außerdem wollte ich verschiedene Photokina-Erkenntnisse umsetzen.

Diese lauteten:

– Die Fuji X in Form der Fuji X-Pro 1 war wie erwartet eine Katastrophe vom Hybrid-Mess-Sucher-Ansatz, da war die X-E1 schon besser (eben durch den Verzicht darauf) und ihre leicht kompaktere Form. Sie besitzt auch eigentlich schöne Bedienelemente, aber die Haptik des MF an den Objektiven hat mir nicht gefallen. Zusammen mit der RAW-Problematik und der auch bei der X-E1 nicht berühmten AF-Performance nix für mich. Um nicht noch mehr Geld unnötig in die Schwebe zu legen und den Testumfang nochmals zu erhöhen, verzichtete ich also auf die für meine Anforderungen in zu vielen Bereichen kritisch gehandicapte Fuji.

– Die Olympus OM-D hingegen, die ich eigentlich nur mal so befingert hatte, war ganz im Gegensatz meiner Erwartungen eine interessante und prompt in allen Dingen reagierende Kamera – das machte mich auf einen ausführlichen Test neugierig. Und ich muss sagen, ihr Sensor enttäuscht (erstmals für MFT) nicht, wenn ich das einmal bereits vorweg nehmen darf.

– Die neuen NEX, 5r und 6, hatten dagegen keinen unmittelbaren Update-Wunsch meiner NEX-5n aufkommen lassen. Nach wie vor scheint bei Sony im NEX-Format zu gelten: Entweder keinen elektronischen Sucher zu bieten, dann darf das entsprechende Modell einen Touchscreen haben. Oder eben einen EVF direkt einzubauen, dann hat das entsprechende Modell aber keinen Touchscreen. Sehr schade. Auch das InCamera-App System hat mich nun wahrlich nicht vom Hocker gehauen. Und bei der OM-D habe ich festgestellt, dass ich (wenn es nicht auf Trikottaschentauglichkeit ankommt) einen eingebauten zusätzlichen Sucher sehr zu schätzen finde.

Olympus OM-D EM-5 mit dem Kit-Objektiv 12-50mm

Olympus OM-D E-M5 mit dem Kit-Objektiv 12-50mm

Und so zog ich los. Mal nur mit den beiden EOS; wäre die 5DII zur 7D für mich ein wesentliches Up- oder Sidegrade? Ist da vielleicht doch abseits von einem Quentchen weniger Schärfentiefe doch mehr „Plastizität“ bei leicht größerem Sensorformat zu Erreichen? Antwort: Nein. Ist das getreue EF 17-40mm f/4 L, welches ich schon an der EOS 50E benutzte (hah, KB-Vollformat ;-)) vielleicht die bessere Superweitwinkeloption als das EF-S 10-22, welches ich mir die letzten Jahre einknickend als erstes (und bisher einziges) Crop-Objektiv für die Canon EOS 7D holte?

Mal vom heimischen Balkon und mal im Bad Berleburger Schlosspark mit Stativ und vollem Testpark. Alle Kameras an gleichen Objektiven (per Adapter und mit jeweils äquivalenter Brennweite) – um rein den Sensor und die Abbildung zu bewerten. Alle Kameras mit ihren jeweiligen nativen Objektiven – um das System als jeweiliges ganzes zu bewerten.

Dann habe ich mal nur die EOS 5D II mitsamt dem EF 70-200 f/2.8 L in einem speziellen Sportrucksack, dem LowePro Photo Sport 200 AW auf dem Rennrad und beim Laufen getestet. Auch mal zusätzlich zur EOS 7D mit 17-40 und 70-200 noch eine 5D Mk II oben reingepackt und das dickste Gorillapod an die Seite.

Das passt alles sehr gut aber irgendwie scheint mir der Rucksack nicht für den gekrümmten Rücken auf dem Rennrad gemacht. Hatte immer das Gefühl, dass er unschön nur auf wenigen Wirbeln und nicht auf dem vollen Rücken aufliegt. Egal wie eng oder weit ich die Gurte gezogen hatte. Ich meine, mit dem Camelbak Mule nie solche Druckgefühle gehabt zu haben.

Sinn des kleinen Einschubs: es führte mir trotz guten Willens noch einmal vor Augen, dass ich eine KB- oder auch eine APS-C-DSLR auf gar keinem Fall mit zum Rennradfahren oder zum Laufen mitnehmen möchte. Selbst für ganz spezielle Foto-Shooting-Ausfahrten eher weniger.

Am Rösper Weiher: Canon EOS 5D Mk II, leichter Aufhellblitz mit Canon 580 EX II, processing in Lightroom

Und dann wieder mal ganz entspannt mit kleinem Stativ, der Olympus OM-D und der Sony NEX-5n samt dreier Objektive im erwähnten kleinen Camelbak Mule Rucksack ebenfalls per Rennrad nach Bad Berleburg und anderswo hin und diese Kameras nutzend.

Herausgekommen sind über 1500 Aufnahmen im Oktober (die nicht alle reine Testaufnahmen waren). Das anschließende bzw. währenddessen stattgefundene ausführliche Pixelpeepen habe ich mit Notizen begleitet. Und auch nur diese Notizen möchte ich euch hier leicht aufbereitet wiedergeben. Die zu den jeweiligen Schlussfolgerungen gehörigen Fotos für eine von dritten nachzuvollziehende Form der Präsentation aufzubereiten, würde den Rahmen des von mir hierfür zu leisten wollenden Aufwandes sprengen. Dem Notizcharakter ist ebenfalls eine stenohafte und teilweise „direkte“ Sprache geschuldet.

LR Screenshot mit einem Teil der Testaufnahmen

Auf der Suche nach dem weiten Winkel:

Canon EOS 5D MkII, 17-40 mm bei 17 mm, Blendenreihe f/4.0 bis f/22
Bei f/4 im Zentrum scharf, äußerste Ecken sehr matschig. Zentrumsschärfe ist bei f/5.6 und f/8 noch einen Hauch besser als bei Anfangsblende f/4. Bei f/11 wieder gleich wie bei f/4. Und bei f/16 wird es ein klein wenig und bei f/22 merklich schlechter als bei f/4.
Ecken sind ab f/8 nicht mehr totale Matsche. Bei f/11 langsam im Bereich halbwegs ok (vor allem, wenn es nicht um Architekturaufnahmen geht) und bei f/16 ok. Bei f/22 wirkt die Diffraktion und die Qualität wird insgesamt wieder etwas schlechter.
Canon EOS 5D MkII, 17-40 mm bei 23 mm, Blendenreihe f/4.0 bis f/22
Hier gilt im Zentrum das Gleiche wie bei 17 mm. Die äußersten Ecken sind bei Offenblende bei 23 mm nicht ganz so matschig, aber immer noch extrem weich. Bereits ab f/11 aber durchaus ok (also etwa eine Blende besser als bei 17mm).
Olympus OM-D, Pana 7-14 bei 7 mm (entsprechend 14 mm KB), Blendenreihe f/4.0 bis f/22
Bei f/4 im Zentrum scharf, äußerste Ecken weich, aber bei weitem nicht so matschig und weit ins Bild reichend wie das 17-40 bei 17mm an der EOS 5D Mk II.
Zentrumsschärfe ist bei f/4 und f/5.6 gleich gut, bei f/8 fast auch, aber ab hier könnte schon die Diffraktion in nachteiliger Wirkung ganz leicht begonnen haben. F/11 deutlich abfallend gegenüber den unteren Blenden, Bild aber noch voll ok. F/16 sichtbar weich über das gesamte Bild, f/22 total weich und unbrauchbar. Bei diesem Pixelpitch des kleinen MFT-Sensors klar nicht zu gebrauchen.
Äußerste Ecken ab f/5.6 schon richtig brauchbar, ab f/8 sogar ok. Für f/11 und f/22 gilt das für das Zentrum gesagte.
Olympus OM-D, Pana 7-14 bei 9 mm (entsprechend 18 mm KB), Blendenreihe f/4.0 bis f/22
Toll, keine schlechten Ecken, nahezu komplett Randscharf und das schon bei Offenblende!
Ansonsten gilt für den gesamten Bildinhalt das für das Zentrum bei 7 mm geschriebene: Bei f/4 und f/5.6 gleich gut, bei f/8 fast auch. F/11 deutlich abfallend, aber noch ok, f/16 sichtbar weich und f/22 unbrauchbar weich.
Olympus OM-D, Pana 7-14 bei 12 mm (24 mm KB) und 14 mm (28 mm KB), Blendenreihe f/4.0 bis f/22
Toll, randscharf. Rest wie bei 9 mm.
Sony NEX-5n, Sony 16mm f/2.8 + ECU1 Weitwinkelkonverter = 12 mm (entsprechend 18 mm KB)
Blendenreihe f/2.8 bis f/22, also eine ganze Blende größere Offenblende als die beiden Vorgänger
Bereits bei f/2.8 im Zentrum gut, aber nochmal deutlich sichtbar etwas besser bei f/4.0 und f/5.6. F/8 eigentlich auch noch genau so gut. Bei f/11 wieder gaaanz leicht abfallend, ähnlich, aber vielleicht ein Hauch besser wie bei Offenblende f/2.8. F/16 dann sichtbar weich, aber noch brauchbar, 22 nochmals weicher, aber noch keine komplette Katastrophe.
Ecken sehr matschig.
Ecken werden ab f/8 halbwegs passabel, bei f/11 noch ein Ticken besser. Aber randscharf wird es nie. Bei f/16 kaum Änderung in den Ecken zu f/11, wenn, dann eher schlechter. Und bei f/22 nochmals leicht schlechter durch Diffraktion.
Auch die Ränder in den Seitenmitten sind von f/2.8 bis f/5.6 weich. Erst ab f/8 sind diese ok.
Sony NEX-5n, Sony 16mm f/2.8 (entsprechend 24 mm KB)
Blendenreihe f/2.8 bis f/22, also eine ganze Blende größere Offenblende als die beiden Vorgänger
Bereits bei f/2.8 im Zentrum gut, aber nochmal deutlich sichtbar etwas besser bei f/4.0 und f/5.6. F/8 eigentlich auch noch genau so gut. Bei f/11 wieder gaaanz leicht abfallend, ähnlich, aber vielleicht ein Hauch besser wie bei Offenblende f/2.8. F/16 dann sichtbar weich, aber noch brauchbar, 22 nochmals weicher, aber noch keine komplette Katastrophe. Insofern im Zentrum genau gleich wie mit dem Konverter. Konverter verschlechtert also im Zentrum nichts.
Ecken sehr matschig.
Ecken werden ab f/8 passabel, bei f/11 noch ein ticken besser. Insgesamt leicht doch besser als mit dem ECU1-Konverter. Aber randscharf wird es nie. Bei f/16 kaum Änderung in den Ecken zu f/11, wenn, aber eher schlechter werdend. Und bei f/22 nochmals leicht schlechter durch Diffraktion.
Auch die Ränder in den Seitenmitten sind von f/2.8 bis f/4 etwas weich; betrifft aber nur kurze Seite und nur den äußersten Rand. Ab f/5.6 ok.
Vergleiche der Kamera-Objektiv-Kombinationen untereinander:
Die EOS 5DII mit 17-40 bei 17 mm und Sony NEX-5n mit 16mm+ECU1 tun sich in den Ecken fast nichts. Beide gleich katastrophal.
Bezüglich der Jaggies, die manchmal bei der 5n auftauchen: die finden sich auch im aktuellen (wie oben erläutert, hier nicht dargestelltem) Testmotiv. Am besten sichtbar an der Dachantenne. Aber latent auch in den Dachrelingskanten, der hinteren oberen Seitenfensterkante, Rückleuchteneinfassung links und auch dem Radkasten zu erkennen. Beim Kennzeichen ist es auch sehr deutlich. Ärgerlich. Interessanterweise, wenn man drauf geeicht ist, könnte man auch der EOS einen wiiinzigen Anflug von Jaggies an der Dachantenne, aber nur dort, attestieren.
Über die Blendenreihe verhalten sich die Ecken bei beiden Kombis gleich. Hier ist keiner Kombi den Vorzug zu geben (Weitere Anmerkung zu den Jaggies, dies ist zum großen Teil auch dem Processing bzw. dem Demosaicing aus dem RAW geschuldet. Im JPG, aber auch mit anderen RAW-Prozessoren, z.B. Aperture, stellt sich die Sache teilweise anders dar. Auch z.b. durch Einschalten der Korrektur für CA in Lightroom lässt sich der Eindruck verbessern).
Wäre die Sache mit den Jaggies bei der Sony nicht, wären beide Kamera-Objektiv-Kombinationen (Sony und Canon) auch insgesamt relativ vergleichbar, mit leichtem Vorteil für die EOS 5Dii – aber das wäre nicht kaufentscheidend. Weitwinkelverdikt beider Kombinationen also: ungenügend.
Vergleich der Olympus OM-D mit Panasonic 7-14 bei 9 mm (entsprechend 18 mm KB) und Sony NEX-5n mit 16mm+ECU1. Wie vor mit der EOS: die Oly ist mit dem Pana bis zum Rand scharf, die Sony verhält sich wie die EOS. Klarer Punktsieg für die Oly-Kombo. Von der Textur erscheinen bei diesem Motiv (Balkonausblick bei bewölktem Himmel) beide 16 MP Sensoren ähnlich. Insgesamt erscheint die Oly bereits im RAW schärfer abgestimmt. Das war zumindest mein Eindruck; dass es von der Abstimmung bzw. einem weniger starken Antialiasing-Filter oder anderer Faktoren und nicht der (Zentrums-)Schärfe der Objektive abhängt. Aber auch hier: Vorteil für das Olympus-Panasonic-Gespann. Jaggies weisst diese auch nicht auf.
Übrigens, die Canon EOS 7D mit dem EF-S 10-22 ist ein starker Mitbewerber; diese Kombo ist nahe an der Olympus mit dem Panasonic in Bezug auf Randschärfe.
Olympus OM-D EM-5 mit adaptiertem Leitz-Wetzlar Elmar-C 90mm

Olympus OM-D EM-5 mit adaptiertem Leitz-Wetzlar Elmar-C 90mm

Schlossparktests Bad Berleburg

Olympus OM-D Vergleich EF 17-40 @ 20 mm zum Oly 12-50
EF 17-40 im Zentrum Hauch schärfer. Wärmer. Mehr Mikrokontrast. Ecken: EF 17-40 besser, 12-50 zeigt leichten Abfall.
Hatte mit dem 12-50 auch mal sowohl manuell als auch mit AF (selber Zielpunkt) fokussiert und mir erscheint die manuelle Fokussierung einen Hauch treffsicherer und schärfer.

Sony NEX-5n Vergleich EF 17-40 @ 27 zum Sony 18-55
EF 17-40 insgesamt gleich scharf bis Hauch schärfer. Sony 18-55 fällt an den Ecken nicht ab wie das Oly 12-50, ist aber im Randbereich auch etwas schwächer wie das EF 17-40. Auch gegenüber dem Sony 18-55 zeigt das EF 17-40 mehr Mikrokontrast (sichtbar z.b. im Laub des Baums vor dem Turm, im Gras in der Böschung oder dem Lattenzaun oben auf der Schlossmauer – auch hier wieder gemäß obiger Erläuterung ohne Darstellung der entsprechenden Aufnahmen).
Auch mit der Sony und dem 18-55 habe ich sowohl manuell als auch mit AF im Vergleich fokussiert. Beide exakt gleich treffsicher. Vorteil NEX.

Vergleich Oly OM-D mit Oly 12-50 vs Sony NEX mit Sony 18-55:
Im direkten Vergleich der Kitzooms fällt ein Ranking schwer. Bildmitte scheinen von der Schärfeleistung beide gleichauf. Vielleicht Sony einen Hauch Vorteil. Allenfalls bei der Grastextur in der Böschung (schwach) und beim Zaun (deutlicher) deutlicherer Vorteil für das Sony. In den Ecken Vorteil für das Sony.

Leitz Wetzlar Elmar-C 1:4/90 vs. Mamiya Sekor C 80mm
Hier fand ich das Fokussieren auch aus der Hand mit dem stabilisierten Liveview an der OM-D toll, musste jedoch feststellen, dass ich dann doch nicht den richtigen Schärfepunkt getroffen hatte. Und zwar deutlich. Die ersten beiden Aufnahmen waren aus der Hand mit IS (unverwackelt, aber halt unscharf). Die nächsten dann vom Stativ und hier stellte ich fest, dass ich nachfokussieren musste. Also ein gutes Feature (denn ohne stabilisierten Bildausschnitt wäre es noch viel schlechter), welches aber dennoch Übung verlangt. Da sind mir Aufnahmen vom Stativ doch wesentlich lieber.

Vom Stativ ist das Leica 90 mm toll, muss sich jedoch dem nochmal besseren (aber leider auch größerem, immerhin ist es ein Mittelformatobjektiv) Mamiya 80 mm geschlagen geben. Das ist randscharf, während das Leica abseits des Zentrums im Vergleich zur Mitte doch einen leichten Abfall zeigt.

Vergleich Zentrum und Rand - Leitz Wetzlar Elmar-C 1:4/90 und Mamiya Sekor C 80mm, beide an der Olympus OM-D EM-5

Vergleich Zentrum und Rand – Leitz Wetzlar Elmar-C 1:4/90 und Mamiya Sekor C 80mm, beide an der Olympus OM-D EM-5

Schloss vom Waldrand aus: Olympus mit Olympus M.Zuiko 12-50 mm und Sony mit Sony 18-55 mm
Kein Vergleich, das Oly 12-50 ist einfach klar schlechter als das Sony 18-55. Punkt. Trotz sorgfältigster Fokussierung (AF mit Lupenkontrolle) ist das Ergebnis des 12-50 unbefriedigend! (Nachtrag 30.12.: Ohne definitive Tests, einfach aus den bisher gemachten Aufnahmen drängt sich in mir die Vermutung auf, dass das 12-50 auf nahe bis mittlere Entfernungen ganz passabel ist, auf längere Fokusdistanzen aber ziemlich stark abfällt – dies würde auch unabhängig von Serienstreuungen die unterschiedlichen Meinungen – mit dem Schwerpunkt, dass das 12-50 eher schlecht ist – im Netz erklären helfen).

Weil mir das Motiv so gefiel, bin ich an einem anderen Tag (und besserer Tageszeit) noch einmal extra mit dem Rennrad hingefahren. Im Gepäck dann neben der OM-D auch das Mamiya 80 mm:

Berleburger Schloss im goldenen Oktober (Olympus OM-D E-M5 mit Mamiya Sekor C 80 mm)

Berleburger Schloss im goldenen Oktober (Olympus OM-D E-M5 mit Mamiya Sekor C 80 mm)

Butter bei die Fische: Rauschverhalten in der Dämmerung, Sensorreserven

Sparkasse, Dämmerung, jeweils Canon EF 17-40 L @ 20, 28, 40mm mit allen Kameras adaptiert (MFT, NEX, EOS KB), fokussiert jeweils auf Sparkassen-Leuchtschrift über deren Eingang.

Von der Schärfe her alle drei ungefähr gleich auf, keine Beschwerden hier. Alle schön scharf.

Rauschverhalten auch ungefähr gleich, Donnerwetter!

Dann, bei zunehmender Dunkelheit, Test mit ISO 100 (ISO 200 für die Oly) bei Langzeitaufnahme. 30 Sek für EOS 5Dii und Sony NEX, 15 Sek für Oly.
Donnerwetter – EOS 5Dii und Oly liegen gleichauf, sogar mit Hauch Vorteil für die Oly! Die war allerdings mit Langzeit-Darkframe-Einstellung unterwegs (d.h. nach jedem Foto nochmal so lange Darkframe für Rauschunterdrückung. Schärfe schien aber nicht zu leiden).
Im Vorteil gegenüber beiden: Die Sony NEX.

Bei ISO 800: Vorteil für EOS 5Dii. Deutlich vor der Oly, Knapp vor bis gleichauf mit der Sony (je nachdem, wo im Bild ich geschaut habe). Aber soo schlecht ist der Olysensor nicht, der ist sehr sehr nah dran.

Bei ISO 1600: irgendwie alle gleich auf. Choose your Poison. Hier mal vielleicht anderes Rauschverhalten, mal gröber, mal feiner in der Struktur – aber insgesamt von der Wirkung her bei allen gleich schwerwiegend und abschreckend auf 100%. Für eine Webverkleinerung taugen sie allemal, aber gut ist das nicht mehr (Hier spricht deutlich der Qualitätsfanatiker – viele Andere würden allen drei Kameras tolles Rauschverhalten attestieren).

ISO 100 Langzeitbelichtung partiell mit Belichtungspinsel 1 Blende aufgehellt:
Interessant: EOS 5Dii und Olympus OM-D verhalten sich ziemlich gleichauf. Bei beiden ok, bzw. im Himmel und auf der geschieferten Dachfläche nicht wirklich ok. Es wird halt heller, gleiches Rauschmuster bleibt weitgehend bestehen (bei der EOS hatte ich das Gefühl, dass im Himmel schon leichtes Banding erscheinen möchte).
Die NEX hingegen… da zeigen sich in der geschieferten Dachfläche plötzlich die Schieferstrukturen. Jepp, der Sensor ist den beiden anderen in dieser Hinsicht überlegen. Ganz vorne also NEX (APS-C), dann mit etwas Abstand Olympus OM-D (MFT) und dann erst die Canon EOS MkII (KB-Vollformat – und weiss Gott kein schlechter Sensor).

Verdikt:

Mit der Olympus OM-D bzw. deren Sensor ist MFT erwachsen geworden. Damit kann man sehr gut arbeiten. Kein Vergleich zu den im Frühjahr getesteten MFT-Kameras /-Sensoren einschließlich dem ebenfalls nominell 16 MPixel bietenden Sensor der Panasonic GX1. Wenn es allerdings um Manipulationsmöglichkeiten in Schattenarealen bzw. um Langzeitbelichtungen geht, muss er sich dennoch dem Sensor der Sony NEX-5n geschlagen geben. Nicht jedoch dem der EOS 5D Mark II. Und das finde ich doch mal eine sehr reife Leistung.

Die 5D Mark II ist natürlich dennoch im Bereich der Detailauflösung und der Gesamtqualität noch vor der Olympus OM-D. Gemessen an ihren sonstigen Eigenschaften und auch den Ergebnissen mit den nicht gerade schlechten Canon-L-Objektiven in meinem Besitz schwindet der Vorteil gegenüber der Olympus OM-D mit den auch ganz absolut gesehenen Schätzen an Objektiven wie dem Panasonic Lumix 7-14 mmm oder dem M.Zuiko 45mm f/1.8 sehr schnell. Und bezieht man erst den Gewichts- und Größenvorteil mit ein, gerät die EOS 5D II, aber auch andere DSLRs, stark ins Hintertreffen.

Natürlich ist auch bei der Olympus OM-D nicht alles eitel Sonnenschein. Irgendwas ist ja immer (TM).

Daher hier eine Pro- und Contra-Liste zur OM-D (insgesamt und in Vergleich zur Sony NEX):

  • (+) EVF (elektronischer Sucher)
  • (+) Schwenkdisplay
  • (+) Remote-Auslöser per Kabel anschliesbar (sehr wichtig für mich, habe hier gerade einige Pixel Pawn Funk-Kamera und -Blitzauslöser getestet. Super Sache)
  • (-) Dafür keinen eingebauten Infrarot-Auslöser (aber Funkauslösung über Remote-Anschluss ohnehin zuverlässiger)
  • (+) jede Menge Zubehör, auch Blitze usw. verfügbar (ein wesentlich erwachseneres System als beispielsweise das Sony NEX-System)
  • (+) viele verschiedene Objektive (Zooms wie Festbrennweiten), teils in hervorragender Qualität verfügbar
  • (-) Sony Kitzoom 18-55 wesentlich besser als Oly Kitzoom 12-50
  • (+) Das 7-14 mm ist toll. Alleine das wäre schon ein trefflicher Anschaffungsgrund. (aber es ist auch sehr flare-empfindlich, wenn die Sonne im Bild ist)
  • (+) Tap to Focus und Shoot (ein Merkmal des toll ansprechenden Touchscreens der OM-D)
  • (-) Die kleinen Tasten und Knöpfe am Rückteil der OM-D sind schon enorm diffizil zu drücken. Andere Kameras haben auch kleine Tasten und Bedienelemente, sind aber, da nicht gegenseitig zugebaut, besser erreich- und bedienbar.
  • (+) bis zu 60″ Belichtungszeit einstellbar (anstelle nur bis zu 30″ wie bei sonst allen Kameras, die ich kenne)
  • (+) nicht nur bulb, sondern auch „live time“ : Einmal Auslöser startet Belichtung, nochmal Auslöser beendet sie wieder. Dazwischen wird die vergangene Zeit auf dem Display angezeigt und auch die zunehmende Bildbelichtung wird in Intervallen auf dem Display angzeigt – genial!
  • (+) Einschaltzeit quasi „Instant“
  • (-) in homogenen gräulichen Flächen (ferner Wald ohne Details im Dunst z.B.) offenbart die Oly in LR-Standard-Schärfung ein zwar schwaches, aber merkbares Rauschmuster, das z.b. die NEX-5n nicht zeigt. Himmelsblau ist gleich bzw. ok.
    • Mögliche Anpassung: „Once I got OMD, I removed sharpening in LR from default 25 to 0. Images are sharp enough and are smoother this way.“
      –> Verschiedene Einstellungen ausprobiert. Schwanke zwischen:
      – Einfach einen etwa halbierten Schärfebetrag auszwählen: LR – Schärfen B 12 – R 1,0 – D 25
      – oder bei gleichbleibenden Betrag und Radius einfach die Details von 25 auf 0 zu setzen. Nahezu ähnliches Ergebnis, vielleicht Hauch glatter – aber ein bisschen Grundrauschen ist als Basis nie verkehrt (Stichwort glatte Farbverläufe und Posterisierung, sowie lebende, nicht artifizielle Textur)
      – wenn’s Glatt bei nach wie vor super Schärfe sein soll, dann z.B. Schärfen Standard (25 1,0 25) und Rauschreduzierung Luminanz 16
      oder auch Rauschreduzierung Luminanz 25 und Details auf 100.Ziehe ich eine anschließende Photoshop-Schärfung in Betracht (Unscharf Maskieren Stärke 151, Radius 0,3, Schwellenwert 1), dann kommt letzteres Knackscharf und ohne Rauschen rüber: LR Standardschärfung (25 1,0 25) und Rauschreduzierung Luminanz 25 und Details auf 100.also in LR:
      – normal Einfach einen etwa halbierten Schärfebetrag auszwählen: LR – Schärfen B 12 – R 1,0 – D 25
      – wenn’s Glatt bei nach wie vor super Schärfe sein soll, dann Schärfen Standard (25 1,0 25) und Rauschreduzierung Luminanz 25 und Details auf 100.
  • (-) Stativgewinde nicht in Objektivachse
  • (+) Klappen für Akku und Speicherkarte getrennt und solide einrastend.
  • (-) bei Zeiten um 1/80, 1/100, 1/125 öfters leichte Doppelkonturen (eher nur in Form von leichten Unschärfen erkennbar), wenn Nutzung des Bildstabilisators (IS). Der ist aber bei z.B. Verwendung des 45mm auch bei diesen Zeiten angeraten und sollte funktionieren. Bei 1/20 oder 1/25 tut er es mit selbem Objektiv ja auch.
    Ein IS, bei dem man die Belichtungszeiten im Auge haben muss und je nachdem an oder ausschalten muss, ist nicht nur immens nervig, sondern kostet auch wertvolle, unwiederbringliche Aufnahmemomente.
    Ergänzung: Möglicherweise hängt es eher mit Verschlusserschütterung zusammen: siehe hier: Micro 4/3 Shutter Shock Revisited [OMD-EM-5]
    Hach, irgend etwas ist ja immer… Nun braucht man sich bei spiegellosen Systemen keine Sorge um Spiegelschlag bei kritischen Zeiten und Brennweiten zu machen und dann halt Spiegelvorauslösung zu wählen (nur vom Stativ aus sinnvoll), jetzt muss man bei bestimmten Kameras anscheinend auf solche Nachteile achten. Aber ganz augenscheinlich habe ich eine passable Lösung gefunden: Antishock-Einstellung auf 1/8 Sekunde einstellen und nutzen. A pro pos Antishock:
  • (+) Über Spezialmenü E, Einstellung „Anti-Shock“ kann man die Selbstauslösezeit (wenn auch etwas umständlich) noch etwas weiter anpassen und verlängern. Von 0,5 bis 30 Sekunden zusätzlich zur Direktauslösung, zu den 2 oder zu den 12 Sekunden Selbstauslösezeit.
  • (+) umfangreichst konfigurierbar
Olympus OM-D EM-5 mit Lumix 7-14mm f4.0 auf Stativ

Olympus OM-D EM-5 mit Lumix 7-14mm f4.0 auf Stativ

In der Summe aller Punkte bin ich von der kleinen Olympus OM-D sehr angetan und es macht viel Spaß mit ihr zu Fotografieren. Und das ist ja die Hauptsache. Dem NEX-System werde ich nicht gänzlich abtrünnig werden. Die Sensoren sind Klasse und einen Nachfolger der NEX 7 werde ich mir aufmerksam ansehen. Idealerweise hätte er zusätzlich zum EVF dann auch ein Touchdisplay sowie einen Anschluss-Stecker für Remote-Auslöser. Sonys Weitwinkelzoom SEL 10-18mm F4 OSS scheint, jetzt wo aussagekräftigere Bildbeispiele verfügbar werden, ganz ansprechend gelungen zu sein, wenn auch nicht ganz die Liga des exzellenten Panasonic 7-14mm erreichend. Mal sehen, was die angekündigten Zeiss-Festbrennweiten im nächsten Jahr für das NEX-System bringen werden.

Dann wiederum – die Olympus OM-D ist die klar erwachsenere Kamera im Vergleich zur Sony NEX-5n. Nicht ganz so taschentauglich, aber auf jeden Fall ganz ähnlich leicht zu tragen. Auch ist die Objektivauswahl, was exzellente „High Grade“ Optiken angeht, deutlich besser im MFT-System. Nach allem, was man so sehen und lesen kann, sind das Olympus 60mm Makro und das 75mm f/1.8 absolut Topklasse-Objektive. Auch die neuen Panasonic Zooms 12-35 mm f/2.8 und 35-100 mm f/2.8 scheinen sich hinter den jeweiligen KB-Format Profi-Pendants nicht verstecken zu müssen. Gute Zeiten!

Zum Abschluss noch einige Fotos (Draufklicken führt zur entsprechenden Flickr-Seite mit weiteren Infos):

Halbmond (OM-D + EF 300 f4 + Ex 2x)

Sonnenuntergang über bewaldeten Höhen (OM-D + EF 70-200 f2.8)

Ederwehr Alter Arfelder Hammer (OM-D + M.Zuiko 45 f1.8)

Looking back (OM-D + M.Zuiko 45 f1.8)

Goldener Herbst am Stünzelplatz (OM-D + Lumix G Vario 7-14 f4)

Welche Systemkamera darf es denn sein? Teil 2: MicroFourThirds oder Sony NEX – wer macht das Rennen?

Fotografie, Produkttests

Im Teil 1 habe ich im Vergleich zu digitalen Kompakt- und Spiegelreflexkameras das Konzept der Systemkameras, also kompakter Digitalkameras ohne Klappspiegel, aber mit Wechselobjektiven, vorgestellt.

Und ich habe einige Vorteile und Möglichkeiten der Systemkameras herausgestellt. Der mir dabei wichtigste ist der Aspekt der Kompaktheit.

Mit spitzer Zunge gesagt: Systemkameras sind für mich nicht der neueste Schrei, der SLR-müden Internetforen-„Fotografen“ ein neues Spielzeug gibt und Gelegenheit zum Zurschaustellen cooler, leica-ähnlicher und retrogestylter Möchtegern-Messsucherkameras bereitet. Nein, Systemkameras sollen bei mir den Vorteil ihrer möglichen Kompaktheit zur Gänze ausspielen. Meine Canon DSLR-Ausrüstung ist hervorragend, danke Canon. Sie könnte gerne etwas leichter und kompakter sein – aber die erreichbare Bildqualität und das Arbeiten mit ihr ist ein Genuss (Raum für Verbesserungen gibt es natürlich überall, so auch hier ;-)). Ich brauche nichts Neues, nur um des Neuen willen. Oder weil es nur ein klein wenig kompakter ist. Und vielleicht noch von einem Hersteller, der erst noch richtig lernen muss, wie eine Fotokamera für Fotografen zu bedienen sein muss.

Ich brauche etwas, was dahin kann, wo eine klassische DSLR nicht hin kann. In die Jacken- oder Trikottasche nämlich. Und auf diese Weise dahin, wo man eine große DSLR oder große Fototasche nicht mit hinnehmen darf oder nicht mit hinnehmen will. Zum Beispiel: auf mein Rennrad.

Aber dabei soll die Kamera trotzdem alle Funktionen bieten, die ich brauche und in der Bildqualität gegenüber meiner DSLR (derzeit eine Canon EOS 7D) möglichst wenig oder besser gar keine Kompromisse erforderlich machen.

Mit diesen Vorraussetzungen, hier sind die Wettbewerber:

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Die Kompaktkamera Canon Powershot S95. Meine bisherige Lösung für unterwegs bzw. auf dem Rennrad. Sie gilt es deutlich zu schlagen, sonst brauche ich mir den Mehraufwand nicht anzutun. Die Canon S95 ist dabei schon eine der besten digitalen Kompakten und bietet darüber hinaus auch meine Minimalanforderungen, nämlich fotografieren im RAW-Format und Blendenvorwahlprogramm Av bzw. Ae.

Für Micro Four Thirds stehen im Ring:

Die Panasonic Lumix GF2 und GF3. Beide haben (im Grunde?) den gleichen 12 MP Sensor, beide sind schön kompakt. Dabei ist die GF3 das neuere, nochmals etwas abgerundete Modell. Dies wirkt sich aber nicht auf die wesentlichen Maße, vorwiegend die Gehäusedicke, aus.

Die Olympus PEN E-PL3. Auch sie hat einen (vermutlich den gleichen?) 12 MP Sensor wie die GF2 und GF3.

Die neue Panasonic Lumix DMC-GX1. Sie besitzt den gleichen Formfaktor wie die GF2, bietet aber deutlich mehr manuelle Kontrollen, darüber hinaus auch wieder einen Anschluss für einen Kabelfernauslöser und hat einen neuen, 16 MP auflösenden Sensor.

Diese Kameras wurden mit den folgenden drei (bzw. vier) Objektiven getestet: Panasonic 14mm/2.5 Pancake, Panasonic 20mm/1.7 Pancake, Lumix G X Vario PZ 14-42mm F3.5-5.6 OIS Pancake und Olympus M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 II R.

Das Sony NEX System wird vertreten durch:

Die Sony Alpha NEX-5n. Sie besitzt einen Sony-eigenen 16 MP Sensor. Getestet wurde sie für Vergleichszwecke vorrangig mit dem Zoomobjektiv Sony E 18-55mm F3.5-5.6 OSS.

Meine Eindrücke und Bewertung:

Im Folgenden findet Ihr weder tiefgreifende Reviews jeder einzelnen Kamera noch detaillierte und akribisch beschriebene Labortests. Dafür gibt es andere Dienste oder Webseiten (z.B. DPReview.com. Entsprechende Links habe ich jeder Kamera und jedem Objektiv oben zugeordnet). Ich schildere lediglich meine Eindrücke bzw. hebe hervor, was mir (natürlich insbesondere im Hinblick auf die geplanten Einsatzzwecke) persönlich aufgefallen ist oder wichtig erscheint.

Das Handling der Kameras in Kürze:

Canon Powershot S95:

Mit der Canon S95 kommt man nach etwas Testen gut zurecht, sie hat eine angenehme Bedienung.

Was besonders toll ist: Einstellmöglichkeit über Objektivring; großes, gut auflösendes Display; ihre besondere Kompaktheit; umfangreich einstellbarer Selbstauslöser

Was vorrangig fehlt: frei verschiebbares Fokusfeld für den Autofokus (nur zentral möglich – also immer Focus und recompose erforderlich)

Was schön wäre: Anschluss für Fernauslöser;  Kipp- oder Schwenkdisplay; Focuspeaking; Anschluss für externen Blitz

Panasonic Lumix GF2 und GF3:

Mit den Panasonics kommt man sofort zurecht, sie haben eine angenehme Bedienung und besonders die GF3 ist fast schon ein Handschmeichler.

Was besonders toll ist: Touchscreen, Bedienung wirft einem keine Stöcke zwischen die Beine

Was vorrangig fehlt: umfangreich einstellbarer Selbstauslöser, Anschluss für Fernauslöser.

 Was schön wäre: Kipp- oder Schwenkdisplay, Focuspeaking, Blitzbelichtungskorrektur Was schön wäre GF3: Anschluss für externen Blitz (den hat nur die GF2)

Olympus PEN E-PL3:

Mit der Olympus PEN E-PL 3 kommt man sofort zurecht; gute Bedienung. Der Blick in das Menü verwirrt zunächst und Bedarf vertiefter Beschäftigung, offenbart dann jedoch eine außergewöhnlich umfangreiche Anpassbarkeit vieler Funktionen. Die Haptik ist unvorteilhaft sowohl beim Fotografieren aus der Hand als auch vom Stativ; es fehlt einfach ein kleines Widerlager in Form einer kleines Griffs oder einer Griffleiste vorn an der Kamera. Nicht nur fehlt dieser, sondern die Oberfläche ist dort auch recht glatt – das ergibt ein eher prekäres Gefühl in manchen Situationen.

Was besonders toll ist: viele Bedienmöglichkeiten

Was vorrangig fehlt: umfangreich einstellbarer Selbstauslöser (wenn auch etwas besser als die anderen mFTs durch zusätzlich wähl- und einstellbare Verschlussvorauslösung)

Was schön wäre: größeres, bzw. besser ausgenutztes Display; höher auflösendes Display; Touchdisplay; Focuspeaking; PAL-Format bzw. Bildwiederholfrequenzen bei Videoaufnahme; Lagesensor (völlig unverständlich; fühle mich um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zurückversetzt. Hochformataufnahmen müssen manuell gedreht werden!); besserer Bildstabilisator.

Panasonic Lumix GX-1:

Mit der Panasonic Lumix GX-1 kommt man sofort zurecht, gute Bedienung, sehr handlich

Was besonders toll ist: viele Bedienmöglichkeiten; Touchdisplay; griffig; solider Ein-Aus-Schalter; elektronische Wasserwaage; Stativgewinde zentrisch in Objektivachse und so angeordnet, das auch mit montierter MiniConnect-Kupplung Batterie- und Kartenslotfach zugänglich bleibt.

Was vorrangig fehlt: umfangreich einstellbarer Selbstauslöser; Display in der Wiedergabe als Schärfekontrolle nutzbar (das ist in der Wiedergabe bei Vergrößerungsstufen unerklärlich soft. Kein Vergleich zur Schärfedarstellung mittels Sucherlupe während manuellem Scharfstellen – das zeigt, dass das Display dazu in der Lage wäre. Warum geht es also in der Bildwiedergabe nicht?)

Was schön wäre: Focuspeaking; eine leicht bessere Haptik des vielgenutzten Daumendrehrades.

Sony NEX-5n:

Mit der Sony NEX kommt man nach einigem Testen und individuellem Konfigurieren gut zurecht, noch angenehme Bedienung

Was besonders toll ist: brilliantes Display; Touchscreen; Fokuspeaking

Was vorrangig fehlt: umfangreich einstellbarer Selbstauslöser; Anschluss für Fernauslöser

Was schön wäre: mehr Pancake-Objektive verfügbar; Blitzbelichtungskorrektur; Anschluss für externen Blitz

Meine Eindrücke zur Bildqualität:

Erste Feststellung (nicht unerwartet, aber wesentlich für die weitere Beschäftigung mit MFT): Die Bildqualität (mit 14er und 20er Pancake-Festbrennweite) der 12 Mio Px Panasonics (GF2 und GF3) ist deutlich den 10 Mio Px (und dem kleinen Zoom und viel kleineren Sensor) der Canon S95 überlegen. Sowohl bei bester ISO, als auch besonders bei höheren ISO.

Ein erster Vergleich des Panasonic 14mm/2.5 Pancake zum Vario PZ 14-42mm bei 14mm an einem Gartenmotiv:

Die Festbrennweite ist gut – das PZ akzeptabel bis zu zu soft im gesamten Sektor oberhalb Bildmitte rechts. Wird erst bei f8 und mehr ticken besser (aber nicht wirklich gut).

Ein erster Vergleich des Pana Vario PZ 14-42mm zum Sony E 18-55 Zoom (beide am kurzen Ende, d.h. Pana bei 14, Sony bei 18):

Das Sony ist im Sektor oberhalb Bildmitte rechts (da, wo das Pana richtig schlecht ist) deutlich besser. Dafür ist das Sony am linken Bildrand sehr soft, da ist das Pana Zoom sehr viel besser (beide bei Offenblende 3.5).

Bei f/8 werden die Unterschiede geringer, bleiben aber in oben beschriebener Weise bestehen. Sony zeigt darüber hinaus deutliche Farbsäume (die aber bei Panasonic trotz RAW bereits in der Kamera softwareseitig korrigiert werden? und die bei Sony problemlos in LR beherrschbar sind) und unabhängig vom verwendeten Objektiv in Lightroom (aber nicht z.B. in Sonys eigenem RAW-Konverter oder in Apple Aperture) immer die Neigung zu Treppenartefaktbildung (Jaggies, Aliasing – kann auch in Lightroom vermieden werden, wenn der 2003er RAW-Algorithmus ausgewählt wird).

Ein Vergleich der Olympus PEN E-PL3 zur Panasonic GF 3 (jeweils mit Pana 14mm Festbrennweite):

Die Olympus ist etwas wärmer in den RAWs, die Panasonic etwas kühler. Bildqualität je nach Motiv kaum oder doch schon etwas deutlicherer Unterschied. Z.B. leicht bessere Grasdetails bei der Oly. (Ergänzung: nach Angleich der Bilder mit Weissabgleich Tageslicht und weiterer Standardbearbeitung in Form von Clarity +20 und Dynamik +20 Oly insgesamt einen Hauch besser, aber nicht dramatisch).

Belichtungszeiten: Olympus mit ISO 200 (Basis-ISO) und Pana mit ISO 160 (Basis-ISO) führten zu gleichen Belichtungswerten.

Rauschen: habe kaum einen Unterschied wahrgenommen.

Resultat: Bildqualität kein Kriterium im Unterschied zwischen diesen beiden Kameras – rein das Handling sollte entscheiden.

Bildstabilisator der Olympus PEN:

Mein Eindruck: nicht Empfehlenswert (nur um das Wort „Schrott“ zu vermeiden). Noch nie in meinem Leben hatte ich es mit einem schlechteren Bildstabilisator zu tun. Meine Empfehlung kann nur sein: den internen Bildstabilisator der E-PL3 immer ausgeschaltet zu lassen und sein Vorhandensein nicht als Kaufkriterium zu werten.

Zur Vollständigkeit halber der Vergleich des zur E-PL3 mitgelieferten Kitzooms M.Zuiko Digital 14-42mm 1:3.5-5.6 II und dem Lumix G X Vario PZ 14-42mm F3.5-5.6 OIS, jeweils an der Panasonic GF3:

Bei 14 mm: Das Pana PZ erscheint bei f/3.5 und f/5.6 über den gesamten Ausschnitt leicht besser als das Olympus Zuiko, wer hätte das gedacht. Erst bei f/8.0 scheint Gleichstand zu herrschen bzw. sich der Eindruck leeeeicht umzukehren.

Bei 42 mm: Auch hier ist das Pana PZ durchgehend besser, sowohl offen bei f/5.6 als auch f/8 und f/11. Einzig in der unteren linken Ecke erscheint das Pana softer; dies fällt aber bei f/5.6 nicht ganz so auf und mindert sich auch wieder bei f/11.

Zwischenfazit:

Nach all dem Testen hätte ich mich mit MicroFourThirds als Ersatz für meine Canon S95 und als Austausch für meine Sony NEX-5n für Rennradausfahrten anfreunden können. Dies vor allem unter dem Hintergrund, dass zwar die Kameragehäuse nicht kleiner sind als die der NEX, das aber mit den Pancakes 14 und 20 mm und auch mit dem sehr interessanten PZ 14-42 mm sehr kompakte Rückentaschen-Optionen herstellbar wären, die so leider nicht mit der Sony NEX machbar sind. Da geht das nur mit dem 16 mm Pancake, aber sonst keinem Objektiv. Leider auch nicht mit dem Sony 18-55 Zoom.

Welche MFT hätte es denn nun sein sollen?

Die GF2 und GF3 hatten leider keinen externen Fernauslöser-Anschluss. Den hat die NEX auch nicht, aber wenn ich schon extra nochmal umsteige, dann brauche ich diesen. Denn leider besitzen alle getesten Kameras nicht den sehr komfortablen Selbstauslöser der Canon S95, der sich als überaus wertvoll für die Dokumentation diverser Momente meiner Rad- und anderer Ausflüge und Fotoexperimente erwiesen hat.

Also bleibt nur die Olympus E-PL3 oder die GX-1. Letztere bietet auch einen moderneren Sensor und einen Sensor, der zwar nicht von den Abmessungen, aber wenigstens von der Auflösung her mit dem Sensor der Sony NEX konkurrieren könnte.

Also: Olympus PEN E-PL3 gegen Panasonic Lumix GX-1:

Rauschen: Basis-ISO 160 der GX-1 zu Basis-ISO 200 der E-PL3 sowie ISO 400 zu ISO 400 –> Im Grunde 1:1 gleiches Rauschverhalten und gleiche Rauschtextur. ISO 1600 zu ISO 1600: winziger Hauch Vorteil der GX1. Alles in allem wäre ohnehin nur das Rauschen bei niedrigst möglicher ISO das relevante gewesen. Da mir dieses auf Pixellevel 1:1 gleich erscheint und, wollte man das Bild der GX1 auf die Größe der E-PL3 reduzieren, bei ersterer nochmals leicht verbessert würde, also Gleichstand bzw. Vorteil GX-1.

Bildstabilisierung / Objektive: Der interne Bildstabilisator der E-PL3 ist ein Graus. Obendrein war er bei früheren Modellen auch in ausgeschaltetem Zustand verantwortlich für potenzielle Bildqualitätsprobleme. Auf die in den Objektiven verbauten Bildstabilisatoren einiger Panasonic-Objektive hat man nur Zugriff, wenn diese einen dedizierten Schalter am Objektiv haben. Die Objektive, die ich vorrangig für meine Einsatzzwecke nutzen möchte, bzw. die überhaupt erst den Reiz von MFT ausmachen bzw. MFT einen Kompaktheitsvorsprung vor z.B. der Sony NEX geben, stammen ausnahmslos von Panasonic. Im Zweifelsfall ist die interne Software-Optimierung der Panasonic Kameras daher besser für den Einsatz mit diesen Objektiven geeignet. Vorteil GX-1.

Bildschärfe: Vorweg: Ich konnte für die Olympus E-PL3 bisher nicht (und habe auch keinen Aufwand da hinein gesteckt) Quellen bestimmen, die entweder einen im Verhältnis besonders schwachen AntiAliasing Filter oder eine besonders starke interne Default-Schärfung, die sich auch in den RAW-Files wiederfindet, definitiv bestätigen würden. Es scheint jedoch nicht nur mein Eindruck zu sein, dass Bilder der Olympus im Vergleich und je nach Motiv leicht bis deutlich schärfer erscheinen, als z.B. Bilder der ebenfalls 12 MP Sensoren besitzenden Panasonic GF2 oder GF3 (siehe oben). Und dies unabhängig von etwaigen JPG-Defaulteinstellungen, da ich per se nur mit den RAWs arbeite. So ist die PEN E-PL3 einer GF2 oder GF3 in dieser Hinsicht mindestens ebenbürtig bis deutlich überlegen. Wie bildet sich das auf einen Vergleich mit dem höher auflösenden (16 MP) Sensor der GX-1 ab?

Nun – ohne weitere Maßnahmen, 1:1 in Lightroom betrachtet, scheint auch hier die E-PL3 einen leichten Vorteil zu haben. Bzw. durch ihre gute Grundschärfe den leichten Unterschied von 12 zu 16 MP egalisieren zu können. Kann man also von der Bildqualität her schon schließen, dass die Megapixeldimensionsunterschiede beider Kameras unerheblich sind und man einfach diejenige Kamera nehmen kann, die einem besser liegt? Nun – nicht unbedingt. Den Hauch, den die E-PL3 schärfer erscheint, kann man problemlos durch „Unschärfe Maskieren“ z.B. in Photoshop erreichen. Es ist sogar so: Nach verkleinern des GX-1 Bildes (um einen 1:1 Vergleich zu ermöglichen) und gleichen Schärfungsparametern erscheint das GX-1 Bild knackig scharf während das E-PL3 Bild bereits hart überschärft wirkt und Treppenstufen an allen harten Kanten aufweist (Die Originalfotos habe ich gemeinsam mit ein paar weiteren Fotos in dieses Flickr-Set hochgeladen

E-PL3

GX-1

und zum Vergleich auch die NEX-5n ,

wer mag, kann dies also für sich selbst ausprobieren).

Mein Take away: Das E-PL3 Bild braucht man nicht, aber darf man auch nicht stark im Postprocessing schärfen (i.e. es ist schon gehörig inCamera geschärft). Das GX-1 Bild hat Postprocessing-Reserven und ist problemlos auf das Schärfe-Niveau der E-PL3 zu bringen. Es verbleibt also der volle Auflösungsvorteil und besserer Raum für Weiterverarbeitungen des Bildmaterials. Vorteil GX-1 (für mich – für jemand, der kleinere Bilddateien bevorzugt und keinerlei Postprocessing durchführen mag: Vorteil E-PL3).

Video: Soll hier für meine Zwecke nur eine untergeordnete Rolle spielen. Aber dennoch: Die E-PL3 kann leider nur HD in AVCHD konformen 60i. Das ist für europäische Zwecke leider unschön; die GX-1 lässt sich vorbildlich zwischen NTSC und PAL, d.h. in diesem Fall zwischen 60i und 50i umstellen. Vorteil GX-1.

Zusammengenommen mit den Handlingunterschieden (siehe oben bei Handling in Kürze) kann ich sagen, das für mich genommen die GX-1 der E-PL3 haushoch überlegen ist. Wenn MFT, dann also die GX-1, das stand jetzt fest.

Halt – Wirklich MFT? Oder doch nicht lieber NEX?

Ok, wenn MFT, dann die GX-1. Sie ist auch schön griffig und ließe sich daher sogar auch beim Fahren gut bedienen. Aber ist die Qualität doch da, wo ich sie haben möchte? Ist das Lumix G X Vario PZ 14-42mm nun die tolle, superkompakte Krönung oder bleibt es dabei, dass ich nur die beiden Pancakes 14 und 20 mm nehme. Aber – wenn es dann doch auch nur diese beiden sind – so viel Unterschied zur Sony NEX-5n mit dem 16 mm Pancake ist dann ja auch nicht. Als einziger handfester Vorteil verbliebe der Selbstauslöser-Anschluss, den die GX-1, nicht aber die NEX-5n besitzt.

Zudem ist mir beim Testen noch eine sehr negative Überraschung bei MicroFourThirds untergekommen: Bereits bei vergleichsweise harmlosen „Langzeitaufnahmen“ (bei 4 Sekunden kann man noch nicht wirklich von Langzeit sprechen, diese Zeit erreiche und überschreite ich häufig in der Dämmerung, Indoor oder bei Aufnahmen fließenden Wassers) wird das Rauschen insbesondere in den Schatten selbst bei Basis-ISO echt übel. Und das sowohl bei der GX-1 als auch der E-PL3. Und sowohl mit als auch ohne eingeschaltete Rauschunterdrückung, bei der die Kamera ein Darkframe gleicher Dauer wie die Ursprungsaufnahme aufnimmt und zur Rausreduktion verwendet.

Kein Vergleich zu meiner Canon EOS 7D oder der Sony NEX-5n. Einen leichten Eindruck davon könnt ihr euch anhand dieses Fotos der GX-1 und dieses Fotos der NEX-5n machen. Beide mit demselben Objektiv Leitz Elmar-C 1:4/90 mm jeweils Leica-zu-MFT bzw. zu-SEL Adapter angeschlossen.

Bezüglich der Güte (der des Fehlens desselben) des Lumix G X Vario PZ 14-42mm ist in den unterschiedlichsten Foren viel geschrieben worden. So richtig zufrieden scheint mir kaum jemand zu sein. So hatte ich mir direkt zwei Exemplare zum Testen besorgt:

Während ich bei Indoor-Testaufnahmen (und somit kurze Entfernung) an einem Bücherregal und zunächst für sich selbst genommen die Ergebnisse als akzeptabel wahrgenommen habe, konnte ich dennoch leichte Unterschiede zwischen den zwei Exemplaren ersehen.

Ich hatte somit einen Favoriten. Den habe ich bei 14 mm gegen die 14 mm Festbrennweite verglichen. Überraschenderweise habe ich dabei keine großen Unterschiede gesehen. Was mich dabei eher weniger vom 14-42 überzeugt, als über das 14er nachdenklich gestimmt hat. Immerhin konnte ich so auch beim besseren 14-42er Exemplar einen soften, stationären Bereich in Bildmitte oben links dingfest machen bzw. aus meinen ersten Tests bestätigen.

Bei 20 mm im Vergleich zur 20 mm Festbrennweite kam  dann endlich der erwartete Effekt: das 20 mm ist eindeutig besser als das Zoom bei entsprechender Brennweite.

Soweit, so lala.

Beim Test draußen erschien mir das 14-42 aber auch ganz ohne Vergleich irgendwie zu soft. Und jetzt weiß ich nicht, ob ich eine konkrete Ursache habe dingfest machen können, aber mir ist beim weiteren testen etwas aufgefallen, was mir so noch nie untergekommen ist: Doppelbilder bzw. Geisterbilder. Zumindest bei 42 mm. Anhand z.B. folgenden Fotos kann man es einwandfrei an dem Maschendrahtgeflecht ersehen: .

Und das ob mit eingeschaltetem Bildstabilisator des PZ (OIS) oder ohne. Ich bin aber nichtmal sicher, ob es tatsächlich am Objektiv oder vielleicht sogar an der Kamera liegt. Dazu hätte es weiterer Tests bedurft. Ebenso habe ich gerade dieses Motiv nicht per Stativ aufgenommen.

Andererseits brauchte ich das für mich dort auch nicht. 1. handelt es sich um Zeiten, die auch freihand (schlimmstenfalls mit OIS-Unterstützung) problemlos möglich sein sollten, 2. zeigt der Vergleich mit der ebenfalls freihand gehaltenen Sony NEX, wie das Ergebnis auszusehen hat: z.B. hier:

Zusammen mit dem für mich inakzeptablen Rauschverhalten bei auch nur moderat längeren Aufnahmen sowie dem eindeutigen Vorteil des Rauschens bei Basis-ISO (100 bei der Sony NEX-5n und 160 bei der GX-1) steht für mich der nun der Gewinner fest:

Mein Gewinner ist:

Die Sony NEX-5n!

Optimale, kompromisslose Bildqualität bei noch Trikotaschentauglichem Format (mit ganz leichtem Abstrich in Bezug auf das 18-55mm Zoom) gibt es bei der Sony NEX-5n. Sie besitzt obendrein den Vorteil (der hier nicht im Fokus stand) des besten Videomodus: 1080P, also Full HD im Progressive (nicht nur 720I interlaced) mode und das sogar noch bei 50 Frames pro Sekunde. Das bieten nicht mal EOS 5D Mk III und Co. So können selbst bei Full HD noch 50% Zeitlupen bei Pal-konformen 25 Bildern pro Sekunde aufgenommen bzw. wiedergegeben werden.

Obendrein habe ich mit der NEX auch abseits des Rennradfahrens oder bei anderen Terminen nie das Gefühl, Kompromisse bei der Bildqualität einzugehen. Mit der NEX erwische ich mich nie, zu wünschen, ein entsprechendes Bild doch lieber mit der Canon EOS 7D aufgenommen zu haben. Selbst mit der sehr guten MFT-Kamera Panasonic GX-1, welche wirklich auch eine feine Kamera ist die viel für sich sprechen hat, wäre dies aber wohl sicher öfters der Fall gewesen.

Die Selbstauslöser- bzw. Fernauslöser-Thematik werde ich bei der NEX über einen IR-Stecker für das iPhone in Verbindung z.B. mit der App DSLR.bot lösen.

Und nun auf – der Frühling hat begonnen, das Wochenende soll wie die vergangenen Tage sonnig werden: Rauf auf’s Rad und/oder die Kamera zur Hand. Allzeit viel Spaß und Gut Licht :)

Frühling geht anders: Nebel und Regenschauer

Rad fahren, Uncategorized

Dicke, tief hängende graue Wolken. Fühle ich hier und da leichte Nebeltröpfchen auf der Haut? Oder sollen das gar zaghaftes Fisseln oder vereinzelte Regentröpfchen sein? Lieber doch den Crosser nehmen? Oder Rolle? Neee – wird schon; ich nehme das Wilier.

In weiser Voraussicht mal etwas Neues ausprobiert: jeweils ein Stück Frischhaltefolie um die Schuhspitze und über den Spann gelegt und erst dann die Belgian Booties drüber gezogen. Bisschen Feucht kann es ja ruhig sein – ich will aber trockene und warme Füße behalten.

Und raus ging’s in der Standard-Winterkluft: Bibshort, drüber eine Lauftight, oben Langarmfunktionsunterhemd, dünnes Langarmtrikot und darüber die Mavic Espoir Softshell. Desweiteren Helmunterzieher und die dünnen Tschibo-Laufhandschuhe.

Ich hatte auch die Panasonic Lumix GX1 frisch aus der Post mitgenommen. Quasi Jungfernfahrt und Proof-of-Concept. Ist eine mFT mit dem Pancake 14mm und dem Pancake 20mm Rückentaschen- und Rennradtauglich? Ergebnis: Ja, passt :)

Als Route hatte ich mir heute die B62 über Lützel runter nach Netphen, dann die L729 als Querspange über Deuz nach Hainchen und dann die L722 schön einsam durch den Wald hoch zum Lahnhof und zur Eisenstraße ausgesucht. Das ist auch schön, wenn der Nebel tief hängt oder auch, wenn es regnet. Wie passend, denn zu Regnen hatte es dann hinter Hainchen leider auch noch begonnen, nachdem ich schon oben in Lützel das Rücklicht im Blinklichtmodus eingeschaltet hatte, weil der Nebel nur noch Sichtweiten von rund 100 m zuließ. Im Regen hält man ungern an. Schön, dass es dann doch etwas nachließ. Da ich ja auch die Kamera wenigstens einmal benutzen wollte, hielt ich kurz an der Siegquelle an und parkte mein GranTurismo kurzerhand mitten in der Sieg ;-)

Von der Siegquelle fuhr ich fix über Benfe und weil ich, in Erndtebrück angelangt, noch eine halbe Stunde unter meiner geplanten Trainingsdauer lag, fuhr ich durch bis nach Leimstruth. Bummelte dort per Rad kurz über eine Messe, die dort dieses Wochenende läuft (Gewerbemesse „Wir in Wittgenstein“). Naja – warf mich jetzt nicht vom Hocker, äh, Sattel ;-)

Über den Flugplatz Schameder holte ich die Schleife über Schameder zurück nach Erndtebrück.

Winterpokal: 337 + 11 = 348

Distanz: 62,20 km, Höhenmeter: 485 m, Zeit: 2 h 48 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,3 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,9 km/h, Durchschnitts-HF: 129

auf Strava:

http://app.strava.com/runs/5013586/embed/431c26e79b556a43cd6240143234ef8b84e150cd