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Pfingstkilometer – Ersteinsatz des neuen 2015er Kit des Radteams Wittgenstein

Rad fahren

Zu Pfingsten war ich wieder im Wittgensteiner Land unterwegs. Samstag und Sonntag wurde kräftig Rennrad gefahren. :)

Der Samstag stand unter dem Oberthema: Kletternd zum Stoppomat und der Sonntag unter dem Oberthema: Rollend zum Edersee. :)

Leider war das Wetter nicht so sonnig, wie in der Woche zuvor aufgrund der Vorhersage noch erhofft. Beide Tage waren daher nicht zum Sonnen und zur weiteren Pflege der Tan Lines angetan. Auch nicht, um unsere neuen Kurzarmtrikots so wirklich im Sonnenschein zu präsentieren. Aber dafür herrschten gute Bedingungen für das Radfahren – es war definitiv nicht zu heiss. ;-)

Samstag: Hügelige Trainingstour durch das Sauerland mit Fabian, Jochen und Roland

In Rönkhausen im Sauerland gibt es jetzt seit kurzem auch einen Stoppomat. Das Ding ist quasi ein „analoges“ Strava-Segment. ;-)

Am Stoppomat in Rönkhausen

Am Stoppomat in Rönkhausen

Man entnimmt eine Karte, schreibt seinen Namen, e-Mail und Verein drauf. Und wenn man die Karte dann mit dem Timecode stempelt, läuft die Zeit! Dann gilt es so schnell wie möglich (oder gewünscht ;-)) zur Top-Station zu fahren. Dort wird die Karte erneut gestempelt. Da auch in den Briefkasten eingeworfen und diverse Tage später wird die eigene Zeit dann in die Stoppomat-Bestenliste eingetragen.

Bis wir da waren, galt es allerdings 75 km Anfahrt möglichst kurzweilig zu verbringen. Kurzes Beispiel: „Hey, wollen wir auch noch kurz zur Hohen Bracht hoch?“ Gesagt, auch gegen verhaltenen Protest getan ;-).

Auf der hohen Bracht. Wie man sieht - mir war's zu kühl, um das neue Trikot anzuziehen. Hatte mein Windbreaker-Unterhemd auch in der Wäsche. Da musste Gabba mal wieder den Tag retten. Das ist wirklich ein sowas von geiles Teil... ^^

Auf der hohen Bracht. Wie man sieht – mir war’s zu kühl, um das neue Trikot anzuziehen. Hatte mein Windbreaker-Unterhemd auch in der Wäsche. Da musste Gabba mal wieder den Tag retten. Das ist wirklich ein sowas von geiles Teil… ^^

Jochen, Roland und Fabian auf der Hohen Bracht.

Jochen, Roland und Fabian auf der Hohen Bracht.

Am Stoppomat nach diversen Hübbelchen und zügigem Ziehen gegen dem Wind angekommen, haben wir uns alle nicht Lumpen lassen und haben jeder für sich einen ordentlichen Bergsprint über die 4,5 km von Unter- zum Oberbecken des Pumpspeicherkraftwerks Rönkhausen hingelegt. Ich muss aber sagen: für mich ist diese Stoppomatstrecke zu flach. Es geht unten komplett flach los, geht dann in den Anstieg, wird aber nie richtig steil. Und wird im oberen Bereich nochmals relativ flach und auch der Wind stand da auf der Geraden.

Roland füllt die Stoppomat-Karte aus.

Roland füllt die Stoppomat-Karte aus.

Nach dem Stoppomat-Intermezzo folgte ein weiterer kurzer Anstieg zur Faulen Butter (ja, solche Namen gibt’s im Sauerland). Es gab eine leider viel zu lange Rast am dortigen Gasthaus. Was allein an der sehr langsamen Art der Bedienung dort lag. Der Kaffee war zwar brauchbar, Preis/Leistung ok und die Bockwurst mit Fritten tauglich. Aber dafür eine Stunde rumzugammeln – selbst mit kurzweiligen Gesprächen eher unschön.

Danach ging’s Schlag auf Schlag mit weiteren kleinen Hübbelchen weiter und zum Schluss gab’s noch mal den Scharfrichter in Form des Anstiegs von Fleckenberg nach Jagdhaus. Der fängt auch schön steil schon direkt in Fleckenberg an.

Am Ende standen 162,4 km und 2.442 Höhenmeter „auf der Uhr“ :)

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Sonntag: Solo und „Flach“ zum Edersee und zurück

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Entlang der Eder zwischen Herzhausen und Frankenberg

Sonntags war’s ein kleines bisschen wärmer und ein winziges bisschen sonniger. Die Chance, nach der Hose gestern heute auch das neue Trikot des Teams Wittgenstein auszutesten.

Oh Hai - I can has greetz in new kit? ;-)

Oh Hai – I can has greetz in new kit? ;-)

Grün – wie schon das letzte Kit. Schließlich ist der Kreis Siegen-Wittgenstein mit 70 % Waldanteil der waldreichste Kreis Deutschlands. Diesmal von Bioracer. Das Race Proven Shirt kenne ich schon vom Spoocha Trikot und habe es damit schon schätzen gelernt. Hose und Trikot machen einen sehr guten Eindruck und tragen sich sehr angenehm. Schönes Detail: Am Rücken haben wir alle Ortsnamen des Altkreises in Wittgensteiner Platt von A wie Aalertshause bis Z wie (ee da) Zaeinse aufgelistet. Wer also im Windschatten fährt, kann gleich ein bisschen auf Platt lesen, wo wir alle herkommen ;-)

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Sinnierend am See. Ich mit dem neuen Team Wittgenstein Kit und mein Canyon Ultimate mit den immer noch vergleichsweise neuen Criterium-Carbon-Hochprofil-Laufrädern.

Richtung Edersee und zurück kann man von Erndtebrück aus gut Tempo machen. So ganz ohne die eine oder andere Steigung geht es bei uns ja nie – aber überwiegend geht es topfeben oder leicht ab- und ansteigend über glatten Asphalt. In der gewählten Strecke zwar immer entlang der Straße – aber dort ist fast immer ein guter und freier Seitenstreifen vorhanden.

On the line

On the line

Nur – wo wollen die ganzen Leute am Pfingstsonntag in Hessen mit ihren Autos hin? Ist ja schlimm! Und wo wollen die ganzen Fliegen bzw. Blattläuse hin? Meine Güte…

Pandaaaaa!

Pandaaaaa!

Egal – es war eine schöne Rollertour zum Edersee, da gab’s lecker Kaffee und Kuchen und eine kleine Fotosession. Mit Nilgänsen, Enten, Canyon Carbon-Ross und einem Protagonisten im Team Wittgenstein Kit.

Anschließend führte mich der Heimweg wieder nach Frankenberg. Dort bin ich – was ich ja so gerne mache – ein bisschen über Altstadpflaster per Rad flaniert und bin dann weiter nach Erndtebrück zurückgefahren.

Das Frankenberger Rathaus gilt als eines der ältesten Fachwerkrathäuser in Deutschland.

Das Frankenberger Rathaus gilt als eines der ältesten Fachwerkrathäuser in Deutschland.

Anfangs hatte ich von der Leimstruther Höhe bis kurz vor Holzhausen mit noch etwas Gesellschaft mit Fabian. Alles andere bin ich heute wie üblich allein gefahren.

Auch hier waren es dann am Ende 151,2 km und 955 Höhenmeter. Also gerade mal Bergfaktor 6,3 und damit wirklich total flach (alles ist relativ ;-)).

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3 Gedanken zu “Pfingstkilometer – Ersteinsatz des neuen 2015er Kit des Radteams Wittgenstein

  1. Faulebutter muss man mal „erfahren“ haben! Allein wegen dem kultigen Namen! Bin von da mal runter und dann den Schlot rauf zum Sorpesee! Geniale Ecke!

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