Hier, etwas oberhalb Wingeshausen bietet sich dieser (rundherum) sehr schöne Blick. Noch ein Stück weiter befindet sich die Wisent-Welt Wittgenstein.

Wie man sieht, gab es an diesem Tag voller heftiger Schauer (und im letzten Drittel auch Hagel, Blitz und Donner) auch schöne sonnige Abschnitte mit trockenen Straßen (allerdings ein seltenes Gut in diesem mitteldeutschen August)

Stichstraßen-Klettern im Wittgensteiner Land – Nasse Straßen, etwas Sonnenschein, Regen und Hagel

Rad fahren

Der August 2014 ist ja leider sehr verregnet. Da machte auch das Wochenende vom 23. bis 24. August keine Ausnahme. Für den Samstag war daher wie fast üblich Regenschauer bzw. Regen vorhergesagt. Aber es nutzt aber ja nix: Es war Wochenende und ich wollte und musste ja raus.

Musste, weil ich einerseits wollte (das ist schon mal ein starkes ‚Muss‘ ;-)) und weil ich auch mitten in der Strava-Climbing-Challenge der CTS Bucket List befand. Dort gilt es, angelehnt an das Profi-Radrennen der USA Pro Cycling Challenge in der dünnen Bergluft Colorados, einen Anstieg von 12.063 m in 14 Tagen zu bewältigen. Das ist eine sehr heftige Hausnummer, von der ich an diesem Wochenende noch nicht wusste, ob ich sie schaffen könnte. Denn das bedingte schon, sämtliche Ausfahrtkilometer auf das Ziel der maximalen Höhenmeter auszurichten. Und das Klettern kostet Zeit.

Und wenn man nur rauf und runter fährt, um maximale Höhenmeter pro Zeit zu gewinnen, dann wird es irgendwann schon von der Motivation mühsam. Irgendwann will man dann nämlich mal irgendwo hin fahren. Ein tatsächliches Ziel haben. Auch mal in den Flow kommen. Und nicht nur rauf fahren und dann wieder irgendwo vorsichtig runterbremsen (weil: die Straßen mit den meisten Höhenmetern im Wittgensteiner Land und im Bergischen sind eng, die Kurven auch und bei Nässe liegt auf den Wegen Schmodder – Vorsicht ist also angesagt).

Aber am Samstag war davon noch keine Spur. Die Motivation war super und ich hatte mir einen Track zusammengestellt, der den Schwerpunkt auf Stichstrecken sowie Anstiege legte, die ich länger nicht mehr befahren hatte. Und vom Trainingsverlauf her passte es auch, dass ich die Anstiege mit hoher Intensität fahren wollte und konnte.

KOM-Tries waren also angesagt. Und KOMs wurden abgeliefert. :)

Anfangs habe ich auf nassen Straßen bergab noch gebremst und mitgetreten. Wollte mir sowohl nicht schon vom Start nasse Füße holen als mich auch möglich fix aufwärmen. :)

Das war nach dem ersten Anstieg über den Zinser Rücken dann erledigt. :) Die KOMs da fielen Leicht. Aber der KOM hoch zur Ginsberger Hochheide… au au. All out bis zum letzten… Gleiches Spiel dann hoch zur Kühhude – uff.

Davor hab ich noch einen Regen- und Hagelschutt in Berleburg abgewartet. Das abflauen des Niederschlags hat aber nicht lange gehalten. Die letzte Hälfte hoch zur Kühude voll im Regen und Runter voll im Hagel und mit Blitz und Donner. 7,5 °! Das tat im Gesicht weh und war mächtig kalt. Ohne Castelli Gabba wäre ich da wohl im kalten Fahrtwind elendig eingegangen…

Endlich zweistellig mit zarten 10 ° wurde es dann erst später im Anstieg nach Birkefehl…

Hat trotz allem viel Spaß gemacht! :)

Distanz: 114,8 km, Höhenmeter: 2.071 m, Zeit: 5 h 35 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,6 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 22,6 km/h, Durchschnitts-HF: 129

auf Strava:

Strava_20140823_HailtotheKing

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