Fahrerlager-Durchfahrt in der Abenddämmerung. Rad am Ring.

Rad am Ring 2012 – Mit dem Rennrad 24 Stunden durch die grüne Hölle

Rad fahren

Und schon ist es wieder vorbei, das zweite meiner beiden Radsport Haupt-Events 2012: Die 24h Rad am Ring.

Am letzten Wochenende, dem 1. und 2. September fanden sie statt. Für mich zum ersten Mal. Für mein Team, das Radteam Wittgenstein schon zum dritten Mal und für das Ereignis selbst zum 10. Mal. Meine Premiere auf dem Nürburgring in der Eifel fällt also in ein Jubiläumsjahr. Und passend dazu konnte das Wetter kaum besser sein.

Ein alter, aber wohl sehr wahrer Witz besagt zwar: Siehst du die Burg, kommt Regen – siehst du die Burg nicht, ist Regen. Regen gab es aber nur am Freitag vor dem Wochenende. Am Samstag und Sonntag schien hingegen die Sonne – war aber in der Nacht mächtig kalt.

Doch von Anfang an:

# Anfahrt und Ankunft #

Das wie in jedem Jahr weiter gewachsene Radteam Erndtebrück firmiert ab diesem Jahr als Team Wittgenstein und bringt schon ein gerüttelt Maß an Ring-Erfahrung mit. Bestens organisiert wurde bereits am Freitag die Stammparzelle in der Nähe der Mundorf-Tankstelle bezogen. Und wie ich mir erzählen liess, liessen es sich ein paar unserer MTBler es sich nicht nehmen, trotz Regen schon mal die Nordschleife unter ihre Stollenreifen zu nehmen – während des Rennens selbst hatten sie ja keine Gelegenheit dazu, schließlich haben sie ja ihren eigenen Trail.

Ich selbst hatte mir, ganz auf den Team-Support vertrauen dürfend, erst ganz kurz vor dem Wochenende überlegt, wie und wann ich eigentlich zum Ring kommen sollte. Auf eine Anreise am Freitag hatte ich ja so gar keine Lust. Vor dem eigentlichen Ereignis schon irgendwo unbequem im Schlafsack nächtigen müssen und vielleicht schlecht und/oder kurz schlafen? Ausgerechnet vor einem 24 Stunden Rennen? Und dann war da der Wetterbericht, der voll zutreffend Regen für den Freitag vorhersagte. Und dann noch die Horrorstories aus einigen Vorjahren, wo von Staus und Wartezeiten bei der Einfahrt in das Fahrerlager zu lesen war (es gab aber auch Jahre, da soll es gut funktioniert haben). Neeee, lass mal stecken, dachte ich mir.

Ich hatte auch überhaupt keine Vorstellung, ob und wo ich eventuell im Fahrerlager parken oder auch nur kurz reinfahren zum ausladen könnte. Mein Plan, der perfekt funktioniert hatte: Am Samstag vormittag mit dem Auto anreisen und alles, was ich benötigen würde, in zwei Rucksäcke packen. Ich habe dann auf den B-Parkflächen geparkt (diese waren im Rahmen von RadamRing kostenfrei), habe mein Rad aus dem Kofferraum geholt und bin erst mit dem einen und in einer zweiten Radfahrt mit dem zweiten Rucksack zu unserer Parzelle gefahren (die ich vorher auch erst mal lokalisieren musste).

Nachdem dies geschehen war, war es dann auch schon nur noch eine Viertelstunde bis zur Startaufstellung. Und ich hatte im Vorfeld zugesagt, den Startfahrer für unser 4er Rennrad-Team zu spielen.

# Los geht’s – mein Kennenlernen des Nürburgrings #

Auf der Zielgeraden. Hier meine 2. Runde. Foto: Sportograf.de

Ja, da kenne ich ja nichts. Mit einem lockeren, aber ernst gemeinten Spruch „Stellt mich auf die Strecke und zeigt mir die Richtung“ verzog ich mich dann mit unseren restlichen Rennradlern Richtung Start/Ziel. Lang konnten wir aber nicht zusammenbleiben – dieses Jahr stellten wir leider nur ein 24h 4er Team. Die Rennrad-Kollegen, 6 an der Zahl, wollten dann dieses Jahr auf die 24h verzichten und lieber das 150 km Rennen fahren. Und so mussten sie nach vorne in ihren Startblock und ich nach hinten zu den 24h-Startern.

Ein bisschen warten, dem Sprecher zuhören, wie er mit etwas Smalltalk hier und etwas Pepptalk da versucht, Stimmung zu erzeugen und einfach die Sonne genießen, während um 13:00 Uhr erst die 150 km Teilnehmer ins Rennen, 4 Minuten danach die 75 km- und weitere 3 Minuten danach die 25 km-Teilnehmer auf die Strecke geschickt wurden. Um 13:15 war es dann auch für uns, für die 24h-Starter, soweit.

Ein interessanter Start. Nicht total hektisch, aber auch nicht total verstopft, wie es z.B. bei großen Alpenmarathons mit 1000en von Teilnehmern der Fall ist. Oder noch schlimmer, bei den Jedermann-Rennen des GCC, die ich aber nur aus Erzählungen kenne (und es dabei auch gerne belassen möchte). Ich denke mal, die Breite der Rennstrecke und auch der Charakter als Rundstrecken-Rennen, zu dem noch über 24 Stunden, nahmen allen Teilnehmern die Sorge, entweder irgendwo stecken zu bleiben oder die eine, wesentliche Spitzengruppe zu verpassen.

Aber natürlich war es fern von gemächlich! Während ich so schnell wie möglich versuchte, eine gute Geschwindigkeit aufzubauen, ohne dabei die kalten Muskeln zu schnell hochzufahren, rauschte ich auch schon im lockeren Pulk über die Grand Prix Strecke. Bald waren wir auf der Nordschleife. Hier, wie auch auf der Grand Prix Strecke hatte ich erst mal nur Augen für die Strecke und die Fahrer um mich. Es war auch in der naturgemäß vollen Einstiegsrunde nicht übervoll. Sehr angenehm sogar, fand ich. Trotzdem bin ich immer sehr vorsichtig und achtsam auf Leute die vor oder hinter mir in Kurven und Abfahrten fahren. „Halte deine Linie“ ist halt nicht jedem eingängig oder selbstverständlich. Und bevor mich irgendein Stoffel abräumt, weil er denkt, auf einer Rennstrecke muss man die Kurven genau so schneiden, wie er es im Fernsehen bei Motorrad-Rennen-Übertragungen gesehen hat, fahre ich da lieber etwas defensiver.

Zudem war ja in dieser Runde jede Kurve und jeder Meter Neuland für mich. Das hat mich aber nicht vom Stoff geben abgehalten. Obwohl es in den ersten 11 km flach wellig bis deutlich abfallend ist, ging ich hier schon fast voll. Das machte Spaß, die Wellen einfach so durchzudrücken. Entsprechend kam ich schon mit etwas dicken Oberschenkeln unten im Kesselchen an. Und ab da geht es bergauf!

Aber da bin ich in meinem Element. Nach der ersten, im Schwung genommenen Welle sind es im Grunde rund 3,4 km mit einem mittleren Anstieg von 6 %. Quasi Heimatrevier. Als (mal mehr, mal weniger erfolgreicher Strava KOM-Jäger ;-)) bin ich es gewohnt, solche Anstiege kurz unterhalb oder an der Schwelle zu fahren. Und das machte ich dann auch. Die hohe Acht sollte danach direkt im Anstieg kommen. Aber da lacht man als Wittgensteiner ja nur drüber. Also Druck! Mit einem Pulsdurchschnitt von 164 nahm ich diesen Part. Kam dabei an einem weiteren Wilier-Fahrer vorbei und rief ihm zu „Forza Wilier!“ :) Der war auch gut drauf und entgegnete mir auf mein nachgeschobenes „bin ja mal auf die hohe Acht gespannt“ „ja, die kommt nach der nächsten Kurve – jetzt wird’s erst mal kurz flacher, dann beginnt der Spaß!“.

Tatsächlich, da war sie. Auf 500 m Länge mit einem Durchschnitt von 11 % und maximal 17 % Steigung. Aber dafür hat man ja angepasste Übersetzungen, wenn man ohnehin tagein tagaus im Rothaargebirge unterwegs ist. Oh, sie ist anspruchsvoll, keine Frage. Und hier und auch schon auf den Stück davor haben etliche Teilnehmer geschoben. Aber im Grunde kann man sich auf die hohe Acht freuen. Die Steigung davor muss man hart nehmen – die hohe Acht ist dann nur der Abschluss. Hier weiss man, dass jetzt wieder High Speed kommt.

Auf Strava, dem von mir nur zu empfehlenden Onlinedienst für das Teilen, Vergleichen und freundliche Wettstreiten von Radfahrern und Läufern, sind für das Segment des gesamten Anstiegs bis zur Hohen Acht mittlerweile 80 Fahrer mit 413 Befahrungen zu finden. Der Schnellste zum aktuellen Zeitpunkt hat für die 4,1 km und 248 Höhenmeter 11:38 Min. benötigt und dabei eine Steigleistung von 1267 m pro Stunde erbracht. Meine schnellste Zeit hat mich auf Platz 21 von 80 mit 14:29 Min und einer Steigleistung von 1018 VAM (vertical ascent in meters / h) gebracht. Also quasi von von 413 Befahrungen aller 80, Platz 21. Gar nicht mal schlecht, möchte ich meinen. ;-) Üblicherweise sind auch eher ambitionierte Rennradler und Mountainbiker auf Strava zu finden. Natürlich längst nicht alle. Aber es gibt schon ein schönes Bild wieder. :)

Weiter geht’s ohne Zögern.

Nordschleife, Wippermann. Hinter der Hohen Acht. Hier meine 6. Runde, Sonntag vormittag. Foto: Sportograf

Wippermann, Eschbach, Brünnchen, Pflanzgarten, lese ich vorher und danach auf dem Streckenplan. Auf der Strecke selbst fällt es mir schwer, diese Namen den einzelnen Stellen zu zu ordnen. Lediglich die Fuchsröhre und die Hohe Acht, das sind die Stellen, die jeder kennt und nennt. Als nächstes merke ich mir noch die Döttinger Höhe, denn hier beginnt eine lange gerade Strecke mit auch nur ganz geringer Steigung, die allerdings zum Ende anzieht. Hier ist eigentlich die einzige Stelle, wo man so richtig von Windschatten profitieren könnte. Und die Startrunde war auch die einzige Runde, wo es soetwas dort zu holen gab.

Sonst und in den anderen Runden bin ich nur so durchgezogen – da gab es keine Fahrer, wo sich ein ranhängen gelohnt hätte. Ob da oder in anderen Streckenteilen. Auch mal cool – quasi nonstop nur zu überholen. :)

In der zweiten Runde habe ich dort an der Döttinger Höhe die Lokomotive gespielt und hatte einen ganzen Zug hinter mir – ansonst wie gesagt: die Geschwindigkeitsdifferenzen waren einfach zu groß; Fahrer evtl. gleichen Leistungsstandes weit über die Nordschleife verteilt.

# Wo ist meine Einheit? #

Am Ende meiner ersten Runde, die ich letztendlich schon voll gefahren bin, schloss sich noch mal die fast komplette Grand Prix Strecke an. Und ich wusste nicht genau, wo ich denn da jetzt genau war und wo wir wechseln wollten. Hier noch eine Kurve, links und rechts Parzellen, da abgesperrt, also dort weiter und wieder fast freie Strecke. Äh, verdammt – war das jetzt schon das ganze Fahrerlager? Wo ist mein Team? Wo wollen wir eigentlich wechseln? Kurz hinter Imbiss 77? Sagt mir ja jetzt erst mal gar nichts. Bin ich hier noch auf der Grand Prix Strecke? Oder schon wieder auf der Nordschleife?

Das mag dem geneigten Leser vielleicht etwas seltsam vorkommen – aber wer sich im Vorfeld ohne Kenntnis der Strecke mal die Wegeführung der einzelnen Disziplinen kreuz und quer durch das Fahrerlager angeschaut hat, der wird auch erst mal sehr lange grübeln und zum Schluss kommen „Ach egal – da muss man mindestens einmal vor Ort durchgefahren sein, bevor man das kapiert“.

Dementsprechend war das sozusagen meine Cool-Down-Strecke der Startrunde. Bin nämlich recht langsam da durch pedaliert, immer in Sorge, mein Team zu verpassen. Das sieht man auch schön an der Pulsaufzeichnung der ersten Runde. War ich da nach der Startphase durchgehend zwischen Puls 150 und 173 unterwegs, bin ich mit einem gemütlichen, weil zögerlich erkundend, 130er Schnitt durch die GP-Strecke gefahren.

In dem Fall gut, dass die offizielle Rundenzeit-Wertung immer von Start/Ziel zu Start/Ziel-Durchfahrt gewertet wird. Und die hatte ich in der Startrunde mit 47:19 Minuten zurückgelegt.

Für mich selbst habe ich allerdings natürlich auch immer meine eigenen, kompletten Runden von Wechselpunkt zu Wechselpunkt gezeitet, auf die ich mich auch im folgenden Bericht beziehe. Hier habe ich für die erste Runde 54:32 Minuten benötigt. Die erste Runde ist aufgrund der nahezu doppelten Grand Prix Streckendurchfahrt etwas länger als die Folgerunden (27,7 anstelle von 26 km). So geht die Differenzzeit von etwas über 7 Minuten also für meine „Cool-Down“ Strecke bis zum ersten Wechselpunkt drauf.

Aha, das war sie also, die Nordschleife. Und meine erste Runde. Bzw. das ist also der Nürburgring. Interessant. Es versprach schon vom Start, eine schöne Veranstaltung zu werden.

# Das Camp erkunden #

Nach meiner Runde war Carsten dran. Während er seine Runde fuhr, hatte ich nun erst mal Gelegenheit, mir unsere Parzelle und also meine Heimstatt für die nächsten 24h anzusehen.

Unsere Parzelle unter der Nürburg. Im Dunklen fiel mir das übrigens auch zum ersten Mal auf, als ich von einer kleinen Fotorunde wiederkam.

Wow, da war alles am Start. Ein großes Schlafzelt, in dem ich noch ein Plätzchen für meine Isomatte samt Schlafsack fand und das in der Nacht auch mit einer kleinen Gastherme beheizt wurde. Eine sehr, sehr sinnvolle Sache – denn es wurde bitterkalt. Ein großes Esszelt mit Kochgarnitur, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Wasserkocher und genügend Kraftstoff unseres lokalen Brauers von goldenen und dunklen Flüssigkeiten, der Bosch-Brauerei. Gott sei Dank und passenderweise auch genügend in der alkoholfreien Version. Das leckere dunkle Radler habe ich mir für die Zeit nach dem Zieleinlauf aufgehoben.
Eine langer Ständer für die Bikes, der LKW, der alles hingebracht hatte, und noch ein Wohnwagen plus ein paar Einzelzelte. Donnerwetter.

Schlafzelt. Passenderweise hier auch anfangs der Nacht aufgenommen.

Mit Zurechtfinden, paar Sachen aus den Rucksäcken holen, etwas Essen und lockeren Gesprächen geht die Zeit schnell rum und meine zweite Runde wartet. Nach Carsten und Ralf fuhr Andreas. Der hatte am Morgen schon beim Nürburgring Lauf über 24,4 km mitgemacht. Ähh ja. Jeder verrückte ist anders, sagt man doch so schön, oder? ;-) Aber Respekt dafür, reife Leistung. Am Ende wird er, genau wie ich, 6 Runden mit dem Rennrad über den Ring zurück gelegt haben. Aber langsamer. ;-)

# Rennerwartungen und Streckencharakterisierung #

Überhaupt – unsere „Cracks“ scheinen eher unter den MTBlern angesiedelt zu sein. Oder, teilweise mit deutlich weniger Training als sonst, unter die 150 km Teilnehmer untergetaucht zu sein. ;-) Wir als 24h Rennradteam sind uns schon längst im Vorfeld einig, dass wir vorrangig der Erfahrung und des Spaßes wegen teilnehmen. Und uns gerade mal überhaupt keinen Kopf um die Platzierung machen.

Das hält mich aber überhaupt nicht davon ab, diesen mir auf Anhieb sehr zusagenden Modus des Rennens dazu herzunehmen und zu schauen, was geht.

Vierer Team. Rundenlänge von 26 km.

Also vielleicht eine Stunde oder etwas drunter, wie ich mir im Vorfeld mit gehörigem Respekt vor den angegebenen 500 Höhenmetern ausrechne. Denn 500 Höhenmeter auf 26 km, dass ist ein alpenähnlicher Bergfaktor von nahezu 20. Hier im wahrlich auch nicht flachen Wittgenstein weisen meine Strecken meist Bergfaktoren zwischen 11 und 15 auf.

Wie sich aber herausstellt, können nicht wenige dieser ganzen Höhenmeter mit gutem Schwung dank breiter Rennstrecke und vorgeschalteten Abfahrten genommen werden. Von alleine geht es aber beileibe nicht! Damit es aber wirklich schnell wird, muss man die Wellen schon gut durchdrücken. Und das geht mächtig in die Beine. Aber macht auch tierisch Laune. Ich weiss ja, dass es „nur“ 26 km sind und dass ich nach dem Wechseln erst mal rund 3 Stunden Pause habe. Also kann ich fahren, als gäbe es kein Morgen. Alles egal – all out. Quasi ein Zeitfahren mit Bergfaktor 20. Genial!

Als ich nach meiner zweiten Runde am Wechselpunkt von einem staunenden Carsten und Andreas empfangen werde, schicken wir Carsten auf seine zweite Runde. Andreas meint, dass ich verdammt fix unterwegs gewesen wäre und ich entgegne nur, dass die Eifelluft verdammt laktatgeschwängert sei. Da müssten die mal was gegen tun, so kriegt man ja nur dicke Beine hier… ;-)

Blut geleckt :) Macht Spaß.

Dadurch, dass man im 4er Team nur eine Runde fährt und dann erst mal Pause hat, wird die eine Runde auch nahezu voll gefahren. D.h. Zone 3 / Zone 4. Da wir die Sache locker angehen (wir übergeben den Transponder auch nicht in der Fahrt, wie es einige Teams mit Ambitionen machen), sitzt man natürlich vor dem Rundenstart nicht auf dem Rollentrainer und wärmt sich auf. Also geht man kalt an den Start. Nicht gut. D.h. nach dem Wechsel erstmal versuchen, möglichst schnell warm zu werden, ohne sich vom Rennfieber anstecken zu lassen. Die Gelegenheit, richtig reinzutreten, kommt schon noch.

Im ersten Teil der Strecke ist es, wie schon geschildert, vorwiegend flach bzw. finden sich die Abfahrten. Trotzdem tritt man rein. In Kombination mit dem relativ frischen Start kommt man deshalb schon mit gut dicken Oberschenkeln an den Teil, wo’s richtig weh tut (wenn man es drauf anlegt). Und wie gesagt, ich habe es drauf angelegt. :) In Runde 1 war ich zu 48 % der Zeit in Zone 3 (Tempo) und zu 30 % in Zone 4 (Schwelle) unterwegs (Musste die Pulsdaten allerdings in den ersten 16 Minuten korrigieren, da ich dort riesige Fehlablesungen hatte. Spikes von bis zu 250 immer so 3 bis 4 Minuten. Vermutlich verursacht durch unaufgewärmtes losfahren und dadurch in Verbindung mit dem kalten Wind auf dem eher lockeren Team Trikot bei ungenügendem Pulsgurtkontakt Flatterbeeinflussung. In Runde 2 hatte ich nur einen zu korrigierenden Spike bis Minute 6. Über alles befand ich mich in der 2. Runde über 27 % in Zone 3 und zu 61 % in Zone 4. Heiliger Laktatus! ;-)

Bei km 10 zwischen Ex-Mühle und Bergwerk. Meine 2. Runde. Foto: Sportograf.de

Meine Hochgeschwindigkeitskurven sind allerdings noch ausbaufähig. Sowas kennt man natürlich von unseren engen Wittgensteiner Waldabfahrten nicht. ;-) Und auch in den Alpen hat man meist enge Serpentinen, selten abgesperrte Strecken, geschweige denn eine ganze GrandPrix-Strecke zur Verfügung.

# Die Nacht kommt (Grüne Hölle? Dunkle, *rschkalte Hölle!) #

Nach Carsten kommt wieder Ralf dran. Und danach sind wir zu diesem späten Jahrestermin schon so weit, dass es bald beginnen wird, dunkel zu werden. Andreas beschließt also, jetzt schon eine Zweier-Runde zu fahren. Ich werde dann auch eine zweier Runde fahren. Nur Carsten und Ralf meinen, dass das für sie nicht so gut wäre. So bleiben Andreas und ich die einzigen. Aber so ist für die Nacht wenigstens etwas längeres Ausruhen, für… verdammt – alle außer mir – gegeben. ;-) Denn während Andreas Doppelrunde ist es noch so früh, dass ich sowieso nicht schlafen würde.

Fahrerlager-Durchfahrt in der Abenddämmerung. Rad am Ring.

Na, egal. :)

Vorher montiere ich schon mal eine von 2 Lampen ans Rad. Brr, das Rad ist klamm. Wäre es ein Auto, müsste man in der Nacht fast kratzen.

Fahrerlager in der Abenddämmerung.

In der Nacht ist abgesprochen, dass wir jeweils den folgenden Fahrer von der hohen Acht aus anrufen, damit er genügend Zeit zum aufstehen und bereit machen hat. Für Andreas‘ Abendrunden verzichten wir noch drauf. Er kalkuliert mit etwas über 2 Stunden. Vorsichtshalber mache ich mich schon kurz vor 2 Stunden auf zum nahe gelegenen Wechselpunkt. Der 14jährige Tim begleitet mich mit Stirnlampe als Soigneur. Er hat übrigens ebenfalls als Team-Starter heute sein Bestes gegeben: auf der 25 km Strecke hat den sagenhaft guten 4. Platz in seiner Altersklasse auf der Nordschleife errungen. Reife Leistung, Tim!

Tim wird den Transponder umwechseln und meine Jacke wieder mit ins Camp nehmen. Vorerst warten wir aber. Und warten. Und es ist verdammt kalt. Ständig schauen wir hoffnungsvoll in die Scheinwerferkegel der um die Kurve kommenden Fahrer und erwarten, das Andreas kommt. Aber die Hoffnung wird erst nach einer knappen halben Stunde erfüllt.

Weisse Lichtkegel voraus, rote Spuren folgend, so huschen die Fahrer nachts mit mehr oder weniger Ambition durch das Fahrerlager.

Andreas berichtet, dass bei der letzten Runde die Akkus leer waren und auch die Kälte ihren Tribut forderte. Auf der Hohen Acht musste er an der dortigen Verpflegungsstation erst einmal raus, ein paar Salzstangen, ein Stück Apfel essen und einige Becher Cola trinken, danach ging es wieder.

Kälte und Tribut. Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen. Das. war. Scheiße. Kalt! Ich hatte unser kurzes Team Trikot, die Armlinge, meine Castelli Windweste und darüber(!) unser Langarmtrikot an. Unter dem Helm die Castelli Cycling Cap und die dünnen Giro Langfinger Handschuhe (exzellent). Kopf, Händen und Beinen ging es auch gut. Aber dem Rest…? Au war das Schweinekalt. Ich hatte ernste Befürchtungen, dass es mich fast vom Rad schüttelte. Bei gemessenen 5° Celsius war die erste Hälfte der Strecke wirklich unschön. Ich freute mich regelrecht auf den Anstiegspart zur hohen Acht.

Erst da und in der zweiten Runde konnte ich die Nachtfahrt etwas genießen. Nachtfahrten sind mir nicht unbekannt, von daher war es kein Aha-Erlebnis. Aber trotzdem immer wieder, naja, „schön“ wäre übertrieben, aber interessant und nicht missen wollend, dass trifft es schon.

Zielgerade und Lichterspuren in der Nacht. Nürburgring, 24h Rad am Ring.

Der Vollmond stand über der Strecke, mit meinen Lampen fühlte ich die Fahrbahn vor mir adäquat ausgeleuchtet, trotz der Renngeschwindigkeit. Ich hatte die Hope Vision One als Hauptlicht (4 Eneloop-Akkus hielten in der Kälte genau zwei Stunden) und zur Sicherheit (Redundanz und mehr Lichtpower) noch die Supernova Airstream, die ich in den schnellen Parts zugeschaltet hatte.

Trotzdem ist das Fahren in der Dunkelheit nicht mit dem Fahren bei Tag oder bei ausreichendem Licht zu vergleichen. Du fährst und fühlst dich plötzlich, als würden die Reifen regelrecht auf dem Asphalt kleben. Bis man dann realisiert: Nein, man ist schon längst in einem sanften Anstieg. Ohne vollständige optische Einordnung denkt man aber, es sei noch flach.

Dann auf einmal: Ganz komische Reifengeräusche. Wie hört sich dass denn an? Platt? Nein, schwammig ist nichts. Aber… was ist das? Anhalten. Bei _den_ Geschwindigkeiten und im Dunkeln – da gehst du kein Risiko ein. Mit einem unerkannten Defekt mit 87 km/h die Fuchsröhre hinunter? Selbstmord. Aber da war nichts. In der zweiten Runde hatte ich das wieder. Es war tatsächlich der Untergrund – entweder die dort vorhandene sehr flächige Bemalung oder die Oberflächenbeschaffenheit – die ganz und gar ungewöhnliche Abrollgeräusche provozierte.

Hatte ich die erste und zweite Runde jeweils mit einem 30,5 km/h Schnitt hinter mich gebracht, war ich in der Nacht naturgemäß langsamer. Dunkelheit, Kälte und das Kräfteeinteilen für 2 aufeinanderfolgende Runden waren der Grund. Zudem wusste ich, dass ich zwei Runden nicht ohne Verpflegung würde durchfahren können (siehe auch Andreas Erfahrung). Wohlweislich hatte ich mir also für meinen Doppelstint einen Riegel eingepackt. Um diesen aus der Tasche zu holen und wenigstens aufzureissen, hielt ich nach meiner ersten Nachtrunde kurz an. Danach ging’s allerdings sofort weiter; habe den Riegel in der verbleibenden GP-Strecke bis zum wiedereinfahren auf die Nordschleife runter gewürgt.

Auf der hohen Acht musste ich dann ja in der zweiten Runde anhalten und Carsten anrufen. Der ging auch fix ran und so konnte ich auch bald weiterfahren. Während ich das Handy herauspfriemelte, schnappte ich schnell zwei Waffeln und einen Schluck Cola dort.  Nach dem ersten Schluck merkte ich aber, dass das nicht gut war und ich kippte den Rest weg. Nach 3:53 Minuten Standzeit war ich wieder unterwegs. Auweia, der kurze Stop hatte gereicht, dass die folgende Abfahrt wieder extremst kalt wurde.

So brauchte ich also für die erste der beiden Doppelrunden 57:40 Minuten (27,0 km/h Schnitt) und für die zweite der Doppelrunden 1:04:35 Stunden (24,1 km/h Schnitt). Insgesamt hatte ich in diesen beiden Runden einen signifikanten Zone 2 Anteil (57 %) und 37 % Zone 3 und überhaupt keine Zeit in Zone 4.

Mit seit dem Start am Mittag nun 105 km und 2023 Höhenmetern auf dem Radcomputern übergebe ich an Carsten – auf den ich noch eine kurze Minute am Wechselpunkt warten muss. War wohl schneller von der Hohen Acht, als er erwartete (oder hoffte ;-)).

# Eine allzukurzes Schlafsack-Intermezzo #

Mein erster Gang führte erst mal ins Verpflegungszelt. Uwe war auch gerade angekommen und murrte halb scherzend, halb ernst: „Wieder kein Kaffee da ,alles muß man aleine machen!“ ;-) Gut, er machte Kaffee, ich machte etwas Wasser im Wasserkocher heiss und machte mir eine von diesen heissen Tassen Tomaten Mozarella Suppe. Oh, das war nötig. Heiss. Gut. Noch etwas kalten Nudelsalat zum Kohlehydrate aufpolstern. Bis ich mich erfolgreich in meinen Schlafsack verziehe, ist es bestimmt schon wieder viertel nach zwei in der Nacht.

Ich kann mit Ohrenstopfen tatsächlich etwas schlafen. Glaube ich. Nach 2,5 Stunden schreckt mich mein Handy aus diesem Zustand. Eine ganz neue Erfahrung, durch das Telefon geweckt zu werden: „Andreas
ist jetzt bei der Hohen Acht – ist so rund in 20 Minuten da…“ Auweh, Auweh.
Ich schäle mich aus dem Schlafsack, will mich aufrichten, um die Schuhe anzuziehen und sinke wie vom Blitz getroffen erst mal wieder zurück. Oh Puhhh – haarscharf an einem Krampf an der linken Oberschenkelinnenseite vorbeigekommen… Ächz! Ohne weiter auf die Uhr zu sehen, spule ich ein fast militärisches Programm ab. Ruhig, aber bestimmt und zügig wird sich angezogen, Akkus in die Hope Lampe geschoben (bis zum Einsatz in der warmen Jacke gelassen), Garmin montiert, Airstream Supernova (die zwischenzeitlich am Lader war) montiert. Und auf zum Wechselpunkt.

Jetzt hatte ich noch eine Softshell Joggingjacke an und war so ganz gut gegen die Kälte gerüstet. Aber so von Schlafsack auf Nachtkaltstart… das war hart. Zudem mit bereits 4 harten Runden in den Beinen.

Aber wenn man dann mal auf dem Rad sitzt… Und auf dem letzten Drittel der Strecke setzte die Dämmerung ein. Meine Lebensgeister kamen allerdings erst so richtig wieder, als es heller wurde und mit dem Einfahren auf die Grand Prix Strecke wieder alles richtig gesehen werden konnte. Davor, noch im Dunklen, kracht der Umwerfer kurz irgendwie beim Schalten auf das kleine Blatt. Nicht weiter tragisch, aber ich merke, wie das Hochschalten auf das große Blatt jetzt nur mehr dann halbwegs gut geht, wenn die Kette hinten auf dem ganz kleinen Ritzel ist. Das behebe ich oben auf der Hohen Acht durch kurzes Anhalten und etwas Ausrichten des Schaltkäfigs mit den Fingern (Standzeit: 1 Minute). Ab und an waberte auch etwas Dunst durch die Täler. Glücklicherweise kein wirklicher Nebel – das hätte auch lustig werden können. Für diese Runde benötige ich 1:01:31 Stunde (25,3 km/h Schnitt).

Morgendämmerung über dem Ring.

# Ein glorreicher Morgen in der Eifel und die 6. Runde #

Bald geht die Sonne auf. 24h Rad am Ring 2012.

Es ist 07:05 und nach meiner letzten Nachtrunde rinnt heisser Kaffee durch meine Kehle. Ahhh, göttlich! Viel braucht es nicht, um nach so einer Runde hoch zufrieden zu sein. Langsam kommt die Sonne raus und in der Morgensonne und auf dem Liegestuhl lässt es sich schon wieder angenehm sitzen. :)

Carsten muss es in der Zwischenzeit dran geben. Schon seine 4. Runde fährt er gehandicapped. Er hat Probleme mit seiner Hand, die so gravierend sind, dass er kaum noch schalten kann. Tja, jetzt sind wir nur noch drei. Klare Sache, wer noch eine Extrarunde fahren darf. Der Teamchef Andreas ;-)
Das passt von der Rundenreihenfolge ohnehin am besten. Und dann hat er wenigstens auch 6 Runden.

Wie ich zum Schluss. Und so gehe ich dann um 10:33 Uhr in eben diese 6. und letzte Runde für mich. Die Sonne und vor allem das Tageslicht hat noch mal alle Akkus geladen. Es war auch wieder warm genug, dass ich mit dem Kurzarmtrikot, ohne Armlinge und ohne Beinlinge und nur mit der Windweste rausfahren konnte. Habe wieder gut reinhalten können. 52:46 Minuten und ein Schnitt von 29,6 km/h. Wieder eine Leistung, mit der ich hoch zufrieden bin. Aber die Pulsauswertung zeigt, dass die vorangegangenen Runden nicht ohne Spuren geblieben sind. Trotz ordentlich Druck und Feuer verbringe ich jetzt 67 % in Zone 3 und nur noch 12 % in Zone 4. Aber egal – ich hätte auch noch eine gute 7. Runde fahren können – aber das erzähle ich Andreas nicht. ;-)

Nordschleife, Wippermann. Meine 6. Runde, Sonntag vormittag. Foto: Sportograf

Im Gegenteil – ich bin zwar deutlich schnell genug, dass wir sogar mehr als locker noch eine Runde nach Andreas geplanter Abschlussrunde hätten fahren können – aber ich habe rein gar nichts einzuwenden, als Andreas mir beim Wechsel sagt: „Jo, habe mir überlegt, dass ich jetzt die letze Runde schön gemütlich und so fahren werde, dass das unsere Abschlussrunde wird. Mache vielleicht ein Picknick an der Hohen Acht und nachher treffen wir uns vor dem Ziel zur gemeinsamen Zieldurchfahrt und anschließendem alkoholfreien Erdinger.“

Na, das ist doch mal ein Wort. Genau so machen wir’s. :)

Vor meiner letzten Runde hatte ich auch noch das SunClass Solar Team besucht. Habe die Gelegenheit genutzt, mal kurz mit Twitter-Kollegen Lars, aka @FastTransit aka Cervelover zu schnacken. Jo, sehr nett. Er war mit seinen Kollegen in 3 Zweier Teams zugange.

# Der Abschluss #

Mensch – was ein cooles Event. Mit dem Wetter hatten wir ja richtig Glück. Bis auf die Kälte beste Bedingungen.
Von der Landschaft her: Nun ja – da sind wir Wittgensteiner ja verwöhnt. Wenn es um die Landschaft geht, ist die Eifel und die Nordschleife zwar reizvoll – aber da haben wir doch noch Schöneres hier in unserer Region. Nein, der Star von Rad am Ring ist ganz klar die Rennstrecke. Und die ganz verschiedenen Wettkämpfe, die sie innerhalb von 24h gestattet. Ob als Solostarter, als 2er oder als 4er Team. Oder auch als normales Rennen über 25, 75 oder 150 km. Jedes Mal sind ganz andere Herangehensweisen gefragt und Herausforderungen gestellt.

Die Mannschaften formieren sich zum Spalier und erwarten jeweils ihren Schlussfahrer, um gemeinsam über die Ziellinie zu fahren.

Ich bin immer noch am überlegen, welche Art ich im nächsten Jahr am liebsten angehen möchte. Jau, denn so hat es mir gefallen. Hoffentlich gibt es mit den Querelen und Unsicherheiten rund um die Insolvenz-Geschichte sowie den sich bereits am Wochenende gezeigten „feindlichen Übernahme“-Absichten der Automotive GmbH überhaupt ein nächstes Mal.

Wenn, dann bin ich wahrscheinlich wieder dabei. Dann im 2er? Um mir quasi so richtig die Kante zu geben? Oder doch lieber im 4er, dann aber mit Anspruch (sofern ich im nächstem Jahr wieder so gut trainieren kann). 7 Runden wären dann sicher locker drin.

Zum Schluss möchte ich noch gerne alle Mitgliedern des Teams Wittgenstein meinen Lob und Respekt zollen. Vielen Dank auch für den gemeinsamen Support und die Unterstützung der Partnerinnen und Familien.

Gemeinsame Zieldurchfahrt von Team Wittgenstein 3, Andreas, Carsten, Ralf und meine Wenigkeit. Foto: Sportograf

Die Ergebnisse des Teams:

Rennrad 150 km
Platz 211, Platz AK 34, Sebastian B., 05:40:12
Platz 167, Platz AK 52, Matthias B., 05:18:52
Platz 130, Platz AK 38, Marcus D., 05:01:09
Platz 145, Platz AK 44, Andreas K., 05:06:30
Platz 161, Platz AK 54, Holger L., 05:14:36
Platz 269, Platz AK 100, Tibor T., 07:15:59

Rennrad 25 km
Platz 50, Platz AK 4, Tim R., 1:10:07

Rennrad 24h 4er:
20 Runden, Platz 451, Platz AK 168, Team Wittgenstein 3

Rennrad 24h Solo:
16 Runden, Platz 80, Platz AK 24, Matthias H.

MTB 24h 4er:
49 Runden, Platz 43 , Platz AK 20, Team Wittgenstein 1
55 Runden, Platz 20 , Platz AK 10, Team Wittgenstein 2

MTB 24h 2er
44 Runden, Platz 13 , Platz AK 8, Team Wittgenstein 4

Meine Runden einzeln auf Strava:

Startrunde, Runde 1: http://app.strava.com/rides/20613115, 54:54
Runde 2: http://app.strava.com/rides/20613518, 51:01
Nacht, Doppelrunde 3 & 4: http://app.strava.com/rides/20614311, 2:02:18
Nacht, Runde 5: http://app.strava.com/rides/20615886, 1:02:37
Runde 6: http://app.strava.com/rides/20615496, 52:46

8 Gedanken zu “Rad am Ring 2012 – Mit dem Rennrad 24 Stunden durch die grüne Hölle

  1. Toller Bericht mit schönen Fotos. Vor allem die Nachtbilder mit Langzeitbelichtung gefallen mir gut. So ein 24H Event wäre aber nichts für mich. Dann lieber eine schöne Tour, danach in den Biergarten und dann zum Schlafen ins Hotelbett. ;)

    1. Bis auf das Hotelbett haben das glaube ich nicht wenige genau so gemacht. Die Crew hält den Grill am Laufen und Bier war sicher auch kein Problem (wenn auch „mit Geschmack“ nicht wirklich während des Events zu empfehlen. Aber sicher danach. ;-)

      Und gegenüber unserer Parzelle, einmal über die Rennbahn, war das Dorint. Meine Überlegungen in dieser speziellen Hinsicht sind für das nächste Jahr schon gestartet… ;-)

  2. …erst mal gratulation zur tollen leistung. Das ist ja ein super event und du hast es hautnah uns näher gebracht. Weiß allerdings nicht, ob ich das selbst machen würde ;-))

    …gruß uli

  3. Schöner Bericht und tolle Fotos (gerade die Langzeitbelichtungen). Oh mann, bin gespannt was aus dem Event in 2013 wird. Falls das was wird, muss ich echt mal meinen Terminkalender checken :)

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