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Rennrad-Tour Erndtebrück – Marburg und zurück

Rad fahren
Panoramablick vom Schloss über Marburg

Panoramablick vom Schloss über Marburg

Am letzten Samstag hatte ich mir vorgenommen, mal Marburg mit dem Fahrrad zu besuchen.

Ich ging es allerdings zunächst recht verhalten an. Hatte es auch so für den Samstag von der Intensität her geplant. Wollte langsam rein kommen. Hatte auch ganz leichte Kopfschmerzen beim Losfahren gehabt. Toll, die Kopfschmerzen waren bald weg und es ging auch bald insgesamt besser. Trotzdem bin ich auf dem ganzen Hinweg nach Marburg bis zum ersten Gegenanstieg hinter Friedensdorf lockeres E2 gefahren. Vorher machte ich in Biedenkopf noch ein paar Aufnahmen des Schlosses und der darunter liegenden Kirche.

Biedenkopf: evangelische Stadtkirche und Schloss

Biedenkopf: evangelische Stadtkirche und Schloss

Der Anstieg zwischen Friedensdorf und Damshausen über die K 73 ist sehr schön. Insgesamt 160 Höhenmeter werden mit angenehmen knapp 6 % Anstieg im Mittel schön laubbaumbeschattet zurückgelegt. Währenddessen lassen sich schöne Blicke auf die Damshäuser Kuppen bzw. das Lahn-Dill-Bergland erhaschen.

leuchtender Raps und Wilier Triestina GranTurismo

leuchtender Raps und Wilier Triestina GranTurismo

Kurz vor Weitershausen hielt ich an und machte einige Fotos von leuchtendgelben Rapsfeldern (sieh auch die Galerie am Ende dieses Artikels). Weiter folgte ich der L 328 über Dilschhausen, bog dort auf die K72 nach Elnhausen ab und nach dem interessanten Anstieg durch Wehrshausen kam ich auch schon nach Marburg. Eine kleine Tal- und Bergfahrt (letztere über einen Fußweg) später kam ich zum Gisonenweg, der direkt zum Schloß führt. Ich sollte beim nächsten Mal versuchen, vorher etwas weiter über die K72 zu fahren, und dann den schmalen Sandweg zu nehmen.

Rapsfeld und Wilier

Rapsfeld und Wilier

Am Schloß hielt ich mich etwas auf, machte Fotos und entschied mich dann aufgrund vorgerückter Stunde, einfach den selben Weg wieder zurück zu fahren.
Jetzt wollte ich relativ zügig wieder zuhause ankommen, hatte aber sowohl eine mehr oder weniger stetig steigende Strecke flussauf der Lahn nach und auch den Wind gegen mich. Übrigens kann ich die niedrige Gegenwindangabe des Wetter-Plugins (welches ich in meiner Trainingssoftware Sporttracks nutze) irgendwie nicht wirklich glauben. Zwischen Biedenkopf und Wallau musste ich mich teilweise bewusst nach rechts gegen den Wind neigen, um eine stabile Fahrtlage zu behalten. Das, und oder der Effekt der False Flat (die Strecke führt deutlicher bergauf, als es einem vorkommt) führten dazu, dass ich einfach reingehalten habe und so auch im Unterlenkergriff in der „Geraden“ auf Pulswerte von immer wieder deutlich über 150 und im Schnitt von 148 zwischen Friedensdorf und Saßmannshausen kam.

Landgrafenschloss Marburg

Landgrafenschloss Marburg

Ab dem Aufbruch vom Schloss fuhr ich also durchgehend für 50 min mit Pulsschnitt 142, machte dann kurz  5 min Pause für ein Telefonat und einen Haferkeks bei Friedensdorf und fuhr dann weitere 1 h 07 min mit Pulsschnitt 149 bis oben zur Leimstruther Höhe. Ab da ließ ich es lockerer angehen (hatte den unteren Rücken schon vor Saßmannshausen gemerkt) und brauchte dann noch 12 min mit Pulsschnitt 132 bis nach Erndtebrück. Schön war allerdings, dass ich auch nach der ganzen Zeit auch hinter Laasphe noch eine schöne 100er Kadenz fahren konnte.

Distanz: 114,99 km, Höhenmeter: 923 m, Zeit: 5 h 38 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,4 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,9 km/h, Durchschnitts-HF: 129

auf Strava:

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