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Lasso zum Alpenhaus

Rad fahren

Dritter Tag Training in Folge. Heute aber trotz Regen (immerhin nicht so viel wie gestern) keine Lust auf Rolle gehabt. Also das Merida, meinen Crosser, genommen. Denn das hat ein Steckschutzblech hinten (und verhindert somit einen feuchten Hintern) und SPD-Pedale (und somit die Möglichkeit, die warmen und wasserfesten Rose-Winterschuhe anzuziehen). Noch eine lange Lauftight über die Bibshort (gegen den Regen und gegen die Kühle – äh, Kälte: 7 °C im Mittel über die Fahrt heute) und die Softshell angezogen. Allerdings hätte es unten drunter anstelle nur des Kurzarm-Funktionsshirts gerne etwas wärmeres sein dürfen – wurde in den Abfahrten und Fotopausen doch ungemütlich kalt! Unter den Helm noch die Unterziehkappe mit kurzem Schirm und fertig war die Regenkluft. Und bis auf dem kurzen Unterhemd auch fast schon wieder die Winterausstattung, grmpf.

Aber egal: Gelassen ging es somit trotz leichtem Regen nach draußen. Alles eine Einstellungssache. :)
Eigentlich wollte ich heute aufgrund der beiden Tage Vorbelastung und wegen der etwas engeren Crosser-Übersetzung nur geringe Gradienten befahren. Bis über den Rhein-Weser-Turm und nach Oberhundem hinein hat das auch geklappt…

Bin übrigens nach Langem nochmal in Oberhundem selbst gewesen – meist lasse ich es ja vom Rhein-Weser-Turm kommend auf dem Weg ins Lennetal rechts liegen. Sehr zu unrecht, wie ich heute fand.

In Oberhundem fand mein Entschluss mit den geringen Gradienten auch ein jähes Ende, wie ich erst etwas später nach meinem Entschluss feststellen musste, der Beschilderung „Zum Alpenhaus“ zu folgen und damit mich auf den mit „X“ markierten Waldweg einzulassen. Bis über 16 % ging es in der Spitze. Später kurz vor dem Alpenhaus kurzzeitig noch etwas höher. Naja, wird halt mit niedriger Kadenz etwas Kraft trainiert… ;-)

Ausblick vom Alpenhaus

Beim Alpenhaus war ich bisher erst einmal. Auch schon wieder sehr, sehr lange her. Ich genoß kurz den Ausblick von der Terasse und fuhr dann fix weiter. Ich wollte mir den Höhenweg anschauen, der von Stelborn nach Milchenbach führt und der nach kurzer Abfahrt vom Alpenhaus erreicht wird. In der Tat: asphaltiert. Prima – diese Route wird also demnächst auch mal mit dem Wilier unter die Räder genommen. :)

Und das wird sich lohnen: 170 Höhenmeter mit im Mittel 8 % muss man von Stelborn bis zum Potsdamer Platz, eine Wanderwegkreuzung mitten im Wald auf dem Kulminationspunkt der Straße, überwinden. Kurz darauf kommt man zu einem wunderschönen Rast- und Quellplatz, dem Heiligenborn. Nein, nicht der Heiligenborn im oberen Ilsetal, bzw. Langenbachtal. Hier nahe Milchenbach gibt es auch einen. Hat mir sehr gefallen, gerade bei diesem Wetter. Aber echt kalt war es.

Heiligenborn

Nach der Fotopause bin ich also runter nach Stelborn gefahren und fuhr dann über Oberhundem dieselbe Strecke über den Rhein-Weser-Turm zurück, die ich auch hergefahren bin.

Am Heiligenborn

Distanz: 53,58 km, Höhenmeter: 923 m, Zeit: 3 h 13 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,6 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 20,7 km/h, Durchschnitts-HF: 122

auf Strava:
http://app.strava.com/rides/8005827

5 Gedanken zu “Lasso zum Alpenhaus

  1. Sorry, der etwas längere kommentar war leider futsch, weil WP erkannte, dass es unter der eingegeben E-Mail noch ein Konto hatte und mich unbedingt eingeloggt haben wollte.
    Du schreibst schöne Berichte und die Fotos sind mindestens genau so gut!

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