Cross-Einlage – Ein Wilier schreckt kein Waldweg

Rad fahren

Heute bin ich auch wieder kurz – kurz gefahren. Wind war noch etwas stärker als gestern; es blies ganz schön über die Höhen. Heute also nur Grundlagen und somit auch ruhig über die Höhen. Über Leimstruth nach Bad Laasphe gerollert, durch die Kö über Bracht die L718 lang. In der Tat, die Baustelle ist begonnen, aber auch für den Linienverkehr freigegeben. Aktuell ist die Deckschicht abgefräst, so weit man sehen kann.

Ich bin aber wie ohnehin geplant über das Harfeld nach Richstein gefahren und fand kurz vor Ortseingang einen weiteren Wirtschaftsweg mit dem Holzwegweiser “Kop”.

Hmm – das schaue ich mir doch mal an, wo das wohl hingehen mag. Quasi in Falllinie geht es den Berg hoch. Nach 800 m hört der Asphalt bei km 39,71 auf und ein unbefestigter Weg mit felsigem Untergrund fängt an. Tjo, denke ich – ich will immer noch wissen, wo es hier hingeht. Der Weg ist auch trocken, also einfach weiter. :)

Strade Bianche. Nach einer Weile nähert sich der Wegzustand typischeren Waldwegformen, ist aber immer noch gut befahrbar. Hier wollte ich zwar nicht unbedingt ohne Servicewagen im Renntempo drüberbolzen, aber ich mache mir auch nicht ins Hemd, mit meinem Carbon-Ross und schmalen Pneus über Waldwege zu fahren. Man sollte zwar schon etwas aufpassen und bewusst seine Linie wählen. Ebenso geschmeidig im Sattel sein. Über Steine drüberrollen ist gar kein Problem. Schlimmer ist es, wenn man scharfkantigere größere Steine so gerade seitlich anfährt. Das kann schon mal in die schwächer geschützte Flanke des Mantels und damit “ins Auge” gehen.

Kurze Zeit später wird der Untergrund weicher und der Gradient noch etwas steiler und dann bin ich oben am Gipfel des “Stein”.

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Beim Runterrollen über den Kamm zur Landstraße unweit des Didoll muss ich aber aufpassen: da liegt etwas unschönerer Schotter. Aber bald hat mich der Asphalt wieder und ich kann den Schnitt wieder hochziehen.

Die restliche Tour wird durch einen kleinen Stadtbummel per Rad durch Bad Berleburg (am Schloss vorbei – endlich sind die Cafés draußen wieder gefüllt) halbiert, ansonsten ruhig mal halb mit, mal ganz gegen den Wind pedaliert.

Distanz: 66,02 km, Höhenmeter: 876 m, Zeit: 2 h 45 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 24,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,2 km/h, Durchschnitts-HF: 131

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