Samstagscrosser-Tour auf Ederauenweg und Rothaarsteig

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Puh, richtig kalt war es wieder geworden. Am Samstag war es auch stark bedeckt und es regnete über Mittag ein klein wenig. Deswegen bin ich erst sehr spät losgekommen. Und habe entschieden, den Crosser zu nehmen, um mich auch vor dem sehr starken Wind im Wald etwas zu verstecken. Bin einfach ohne auf den Computer zu schauen gefahren. Durch das sehr späte losfahren war das Frühstück schon lange her – trotzdem hatte ich die Fahrt über nichts gegessen. Ob das wirklich was für den Fettstoffwechsel und damit die Optimierung der Leistungseffizienz ingesamt bzw. auf langen Strecken bringt? Wer weiß.

Ich war gut eingemummt im kompletten Winterdress. War auch nötig: im Mittel hatten wir 1,2 °C, Windgeschwindigkeiten bis 22,9 km/h und ab und an Schneeflocken in der Luft. Naja, besser als Regen. ;-)

Von der Strecke her bin ich zunächst dem Ederauen-Radweg bis nach Aue gefolgt (bereits hier braucht man den Crosser – der Weg ist dort nicht asphaltiert), dort über Wingeshausen mit kleinem Umweg über den Abzweig zum Casimirtal hoch zur Höhe auf die K42. Dort wird auf halber Strecke zwischen Wingeshausen und Jagdhaus bereits ein Planum für den zukünftigen Besucherparkplatz des neuen Schaugeheges für die Wisent-Wildnis Wittgenstein bereitet.

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[Bauarbeiten für den Besucherparkplatz bei der Wisent-Wildnis Wittgenstein]

Kurz darauf kam blinzelte kurz etwas die Sonne zwischen Wolkenlücken hervor.

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[An der K42 zwischen Wingeshausen und Jagdhaus]

Lang dauerte dieses Intermezzo allerdings nicht an und lang war ich auch nicht mehr auf der K42 – kurz vor Jagdhaus bog ich rechts in den Wald und auf den Rothaarsteig ein. An der Millionenbank machte ich einen weiteren kleinen Fotostop.

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[Millionenbank am Rothaarsteig]

Warum die Millionenbank diesen Namen hat, hab‘ ich mich auch immer schon gefragt. Eine Webrecherche brachte vorrangig zwei Deutungen zu Tage: Und zwar soll in der Inflationszeit der 20er Jahre des letzten Jahrhunderts dort eine Buche gefällt worden sein. Das Holz war zwar Millionen Wert; aber bereits am Folgetag hätte man sich kaum etwas dafür kaufen können. Und so verarbeitete man ihr Holz kurzerhand an Ort und Stelle zu einer Bank. Eine andere Erklärung könnte aus der damaligen Grenzlinie herrühren, die heute noch in Form des damaligen Grenzweges und heute des Rothaarsteigs existiert. So sollen Millionengeschäfte unter Umgehung des Zolls gemacht worden sein. Auch heute noch markiert dieser Weg die Grenze zwischen dem Sauerland und dem Wittgensteiner Teil des Kreises Siegen-Wittgenstein; Zoll wird aber eher selten fällig. ;-)

An der Millionenbank teilt sich auch der Rothaarsteig für 14 km in eine Tal- und eine Kammvariante. Nur deswegen trifft man hier mitten auf der Strecke auf einen Markierungsstein mit der Kilometrierung 0.

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[Kilometerstein]

Ich folgte aber zunächst der Kammvariante Richtung Kühhude, bog aber vor Erreichen des Weilers auf einen Weg ab, der mich auf zunächst längerer Abfahrt schließlich zum Schützenplatz oberhalb von Bad Berleburg brachte. Von dort wählte ich eine schnelle Abfahrt nach Berghausen, um dann aufgrund der späteren Stunde zügig auf normalen Straßen über Raumland, Weidenhausen und Leimstruth zurück nach Erndtebrück zu fahren.

Distanz: 50,32 km, Höhenmeter: 748 m, Zeit: 3 h 04 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,4 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 19,2 km/h, Durchschnitts-HF: 124

auf Strava:

http://app.strava.com/runs/5992239/embed/86e537718bef365386c27ad2c59b4157ae0da7fa

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