Cross-Einlage – Ein Wilier schreckt kein Waldweg

Rad fahren

Heute bin ich auch wieder kurz – kurz gefahren. Wind war noch etwas stärker als gestern; es blies ganz schön über die Höhen. Heute also nur Grundlagen und somit auch ruhig über die Höhen. Über Leimstruth nach Bad Laasphe gerollert, durch die Kö über Bracht die L718 lang. In der Tat, die Baustelle ist begonnen, aber auch für den Linienverkehr freigegeben. Aktuell ist die Deckschicht abgefräst, so weit man sehen kann.

Ich bin aber wie ohnehin geplant über das Harfeld nach Richstein gefahren und fand kurz vor Ortseingang einen weiteren Wirtschaftsweg mit dem Holzwegweiser “Kop”.

Hmm – das schaue ich mir doch mal an, wo das wohl hingehen mag. Quasi in Falllinie geht es den Berg hoch. Nach 800 m hört der Asphalt bei km 39,71 auf und ein unbefestigter Weg mit felsigem Untergrund fängt an. Tjo, denke ich – ich will immer noch wissen, wo es hier hingeht. Der Weg ist auch trocken, also einfach weiter. :)

Strade Bianche. Nach einer Weile nähert sich der Wegzustand typischeren Waldwegformen, ist aber immer noch gut befahrbar. Hier wollte ich zwar nicht unbedingt ohne Servicewagen im Renntempo drüberbolzen, aber ich mache mir auch nicht ins Hemd, mit meinem Carbon-Ross und schmalen Pneus über Waldwege zu fahren. Man sollte zwar schon etwas aufpassen und bewusst seine Linie wählen. Ebenso geschmeidig im Sattel sein. Über Steine drüberrollen ist gar kein Problem. Schlimmer ist es, wenn man scharfkantigere größere Steine so gerade seitlich anfährt. Das kann schon mal in die schwächer geschützte Flanke des Mantels und damit “ins Auge” gehen.

Kurze Zeit später wird der Untergrund weicher und der Gradient noch etwas steiler und dann bin ich oben am Gipfel des “Stein”.

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Beim Runterrollen über den Kamm zur Landstraße unweit des Didoll muss ich aber aufpassen: da liegt etwas unschönerer Schotter. Aber bald hat mich der Asphalt wieder und ich kann den Schnitt wieder hochziehen.

Die restliche Tour wird durch einen kleinen Stadtbummel per Rad durch Bad Berleburg (am Schloss vorbei – endlich sind die Cafés draußen wieder gefüllt) halbiert, ansonsten ruhig mal halb mit, mal ganz gegen den Wind pedaliert.

Distanz: 66,02 km, Höhenmeter: 876 m, Zeit: 2 h 45 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 24,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,2 km/h, Durchschnitts-HF: 131

auf Strava:

Auf und nieder im Nordosten Wittgensteins oder: "Holla, wer hat den Sommer angeknipst" Tour

Auf und nieder im Nordosten Wittgensteins oder: „Holla, wer hat den Sommer angeknipst“ Tour

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Wie herrlich – Donnerstag noch mit langem Unterhemd, Softshell, langer Hose, Handschuhen unterwegs gewesen… und heute: Knipps, Sommer!

Ich will mich da wirklich nicht beschweren – aber ein etwas allmählicherer Übergang wäre auch ok und sicher besser gewesen.

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Heute Mittag habe ich mir extra vor der Ausfahrt noch einen Track erstellt, den ich nachfahren wollte. Gestern suchte ich mir eine Tour von letzem Jahr aus, wollte dabei auch noch den kleinen steilen Stich mit bis zu 16 % von Balde zur Leimstruther Höhe einbauen und wollte auch den neu auf Quäldich.de entdeckten (da auch recht neu eingetragen) „Pass“ von Alertshausen Richtung Hof Teiche, den „Katzensturz“ fahren. Und so hatte ich mir eine schöne Strecke von Erndtebrück in den „wilden“ ;-) Nordosten Wittgensteins auf GPSies.com zusammengestellt.

Wer möchte, kann natürlich den unten in Strava dargestellten Track aus Strava herunterladen und nachfahren. Die geplante Strecke, die ich auch so 1:1 abgefahren bin, liegt aber auch auf GPSies bereit.

Sehr zum nachfahren empfohlen. Umso mehr bei solch herrlichem Wetter wie heute. Ach, du mein Wittgenstein! :)

Es sind sowohl ein paar schöne Rollerstrecken zum Speed machen auf sanft oder auch etwas stärker abfallenden Geraden enthalten (z.B. von der Leimstruther Höhe bis nach Bad Berleburg und von Girkhausen nach Bad Berleburg), aber auch zahlreiche schöne Steigungsstrecken. Und das alles auf wunderbaren kleinen Sträßchen in kleinen Tälern; durch den Wald und schöne kleine und interessante Orte wie Elsoff oder Alertshausen. Sogar die Asphaltqualität ist fast ausnahmslos richtig gut – da gäbe es, gerade bei den ganz schmalen Wirtschaftssträßchen durch den Wald, ganz andere Beispiele, die aber in der heutigen Tour nicht enthalten sind.

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In der Ortsmitte Erndtebrück geht es los. Entspannt und flach rollt es sich zunächst über Schameder bis Leimstruth. Hier biege ich Richtung Balde ab und hole in der folgenden Abfahrt richtig Schwung, den ich in den folgenden Gegenanstieg mitnehme. In Balde geht es dann scharf rechts in eine kleine Einfahrt, die bald zum Wirtschaftsweg wird. Schnell ist der Gradient bei 12, 13 %, um dann kurz auf bis zu 15, 16 % anzusteigen. Eine radfahrende Familie auf Sommerausflug oder auch ein Genußradler wird dieses Teilstück verfluchen, sollte er meinen Track nachfahren. ;-)

Das kurze Stück ist nur just for fun drinnen und sorgte auch immerhin heute dafür, dass ich meinen Maximalpuls von 182 erreichte. Die folgende Rollerstrecke entlang der (wenig befahrenen) B 480 bis nach Bad Berleburg hinein eignet sich gut zum durchatmen – ist aber viel zu schön zum Bummeln. Also wird mit 100er Kadenz schön Speed gemacht. Durch Bad Berleburg über die Bahnhofstraße und am Kreisel die Sählingstraße nehmend, fährt es sich bald wieder auf schönem Wirtschaftsweg ruhig bis nach Wemlighausen, wo der erste längere Anstieg des Tages wartet: Hoch zum Laibach (Quäldich.de Eintrag).

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Hinter dem Gasthof Aderhold liegt der Einstieg; rechts geht es in die kleine Straße „Zum Heidebach“. Bald windet sie sich als glatt asphaltierter, schmaler Wirtschaftsweg den Hang hinauf. Alles da: glatter Asphalt, Serpentinen, schöne, fotogene Ausblicke über das Tal und eine schöne Steigung mit im Mittel knapp 9 %, in der Spitze kurz rd. 12 %. Auch hier habe ich gut reingehalten – sehr feine Sache. Wer die bisherige Strecke schon ausreichend für eine Einkehr fand, der kann nach kurzer Abfahrt zur L717 im Gasthaus „Erholung“ eine Pause machen. Ich fuhr weiter über die K 44 Richtung Schwarzenau. Auch diese Straße ist, ganz im Gegensatz zur etwas weiter östlich über Christianseck führende K 40, in hervorragendem Zustand. Zuerst kurz mit rd. 10 Prozent ansteigend, dann leicht wellig verlaufend, führt sie schmal und kurvig durch schönen Laubwald.

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Vorbei an kleinen Hofeinfahrten mit den Namen „Latzbruch“ und „Rübengrund“ komme ich bald zu einem sich nach Nordosten über den Talgrund Schlade öffnenden Blick. Hier mache ich erst mal ein paar Fotos. Danach rolle ich kurz weiter bis zur Ortslage „Oberes Hüttental“ hoch über Schwarzenau. Weiter geht es mit dem Genießen der Sonne und mit Fotografieren. Ohne Fahrtwind merke ich hier schon, wie stark die Sonne wirklich ist. Gut, dass ich vor dem Losfahren Sonnencreme aufgetragen habe.

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Nach diesen ausgiebigen Fotopausen geht es jetzt weiter nach Elsoff (Foto Tag). Ein hübscher Ort, durch dem man mal durchradeln sollte, wenn man ihn noch nicht kennt. Ich halte mich aber nicht weiter auf und fahre sofort weiter nach Alertshausen. Auch dies ein hübscher kleiner Ort, der zum kurzen Verweilen einlädt.

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Hier geht es über den Elsoffbach nach links, der Beschilderung „Zum Katzensturz“ nach. Lustiger Name, der auch mit entsprechenden Holzschildern samt eingeschnitzter Katze öfters am Wegesrand dargestellt ist. Was es damit auf sich hat? Leider keine Ahnung. Aber auf jeden Fall ist das eine wunderbare Straße mit nicht zu steilen, wechselnden, teils sanften Gradienten entlang von offenen Wiesen, Einblicken in schöne Täler und im oberen Teil durch lichten Wald. Herrlich! (hier geht es zum Quäldich.de-Eintrag)

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Oben am Kulminationspunkt angekommen, könnte man noch kurz weiter zum bekannten Hof Teiche fahren (wie ich höre, soll man da recht gut einkehren können). Ich biege aber scharf rechts ab und folge der Abfahrt nach Diedenshausen. Die ist auch sehr reizvoll, aber herber als die Auffahrt von Alertshausen. Zudem ist hier die Asphaltqualität nicht sehr gut. Durch den dichteren Wald war es hier auch noch etwas feucht. Also obacht vor Lärchennadeln und Dreck sowie dem einen oder anderen offenen Deckenbereich. Insgesamt aber alles harmlos und kein Problem für Rennradler.

Unten in Diedenshausen (Foto Tag) gönne ich mir hinter der alten Mühle (nach rechts schauen, da sieht man das alte oberschlächtige Wasserrad in einer Überbauung aus Beton) einen Riegel und schätze den Durchfluss in dem kleinen Obergraben parallel zur Straße. Geschätzte 20 bis 30 l/s werden da wohl schmal und flach dahinplätschern.

Von Diedenshausen folge ich der L717 nach Wunderthausen (Foto Tag) . Schön – wie oft im Wittgenstein und hier besonders: kaum bis überhaupt kein Verkehr unterwegs. Nichts stört die Ruhe und das schnelle dahingleiten. Durch Wunderthausen folge ich der K 51 und der Beschilderung Richtung Wemlighausen. Hier geht es hoch bis aufs Kraftholz. Die steilere Variante ist die Anfahrt von Wemlighausen, die ich heute als Abfahrt unter die Räder nehme.

Im Talgrund angekommen wird aber stark verzögert – ich will rechts ab. Die nächste schmale, schöne Straße durch den Wald nehmen. Abgebogen wird also scharf bei der Beschilderung „Wittgensteiner Anglerparadies„. Hier darf man auch selber Angeln, oder sogar einen ganzen Weiher mieten oder einfach nur das ganze Jahr hindurch frischen Fisch kaufen. Ist ewig her – aber als Kind war ich hier mal und habe geangelt :). Heute folge ich aber den Wegweisern zum „Hof Dambach“ und werde mit einer weiteren Steigungsstrecke durch lichten Wald und schöne Gegend belohnt. Über den Höhenkamm komme ich dann hoch über Girkhausen mit tollen Blicken über die Täler aus dem Wald. Unten in Girkhausen angekommen beginnt die sanft abfallende Rollerstrecke, die mich heute auch mit Rückenwind schnell nach Bad Berleburg bringt.

Aus Bad Berleburg fahre ich über den Stöppel nach Berghausen und durch das Altmühltal finde ich die letzte Steigung des Tages nach Birkefehl. Hier lasse ich es nicht mehr ganz so stark angehen und fahre dann in der Folge über die kleinen Dörfer Birkelbach und Womelsdorf zurück nach Erndtebrück.

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Trainingstechnisch war das heute ein astreines Sweetspot-Training. Bei Zeitpunkt 1:54 h – 1:58 h waren die Pulswerte in der Originalaufzeichnung fehlerhaft (gingen bis zu 200 in der Abfahrt – wohl durch flatternde Windweste verursacht?). In Sportracks korrigiere ich solche Fehler – beim Direktupload zu Strava sind solche Sachen natürlich immer noch drin.

Distanz: 83,46 km, Höhenmeter: 1231 m, Zeit: 3 h 58 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 25,9 km/h, Durchschnitts-HF: 136

auf Strava:

http://app.strava.com/runs/7503922/embed/1e447c2748c6bb46c447b1c148a208c78b7a0697

Leichte Ahnung-von-Wärme-April-Tour

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Letzter Tag der leichten Woche, Base 3, Woche 4. Nächste Woche geht’s in Build 1.

Heute waren rund 1,5 Stunden geplant, deswegen konnte ich beruhigt den einen oder anderen heftigen Regenschauer abwarten, bevor ich mich auf mein Wilier schwang. Heute wurde ja L-B-L, Lüttich-Bastogne-Lüttich, bzw. Liège-Bastogne-Liège in der 98sten Ausgabe gefahren. Gewonnen wurde sie von Maxim Iglinskiy (Team Astana) vor Vincenzo Nibali (Liquigas Cannondale). Zu Ehren von La Doyenne (die Älteste), dem ältesten noch ausgetragenen Eintagesrennen, erwog ich kurz, ein Wittgensteiner L-B-L zu fahren: Laasphe-Berleburg-Laasphe. Da fiele mir sicher eine richtig schöne Streckenführung mit einigen knackigen Höhenmetern ein. Leider war das von Zeit und Plan her heute nicht drin. Aber: Remember Kids, you heard it here first…! ;-)

 

Wenigstens merkt man jetzt, dass die Sonne so langsam mehr Kraft bekommt. Zwar war auch heute die Durchschnittstemperatur mit 8,8 °C wie sonst auch noch einstellig, aber immerhin war es trotz dem starken, böigen Wind nicht so kalt wie sonst. Auch dampften die nassen Straßen dann, wenn die Sonne zwischen den Wolken hervorlugte.

 

L-B-L wurde es also nicht, aber nach einem sehr lockeren Hochkurbeln des Dilles fuhr ich über Oberndorf und Feudingen nach Bad Laasphe, um in Ortsmitte durch die Königsstraße zu rollen und dann durch das Laasphetal die L718 Richtung Sassenhausen zu befahren. Ab morgen wird diese Strecke übrigens vom Abzweig der K53 (über das Harfeld nach Richstein führend) bis auf halber Strecke nach Sassenhausen für Straßenneubauarbeiten gesperrt (km 22,68 bis 24,93 meines heutigen Tracks).

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[Bei Stünzel]

Über Stünzel und Leimstruth rollte ich dann locker bis nach Erndtebrück.

 

Im Anschluss noch fix das Rad sofort auf dem Balkon abgespritzt und sauber gemacht und am Fernsehen die Zieleinfahrt von L-B-L verfolgt. Dann noch fix etwas Rumpfstabi-Übungen gemacht (sollte ich zumindest ab und an nach kurzen Einheiten durchführen).

 

Distanz: 39,49 km, Höhenmeter: 489  m, Zeit: 1 h 47 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 22,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 24,4 km/h, Durchschnitts-HF: 119

 

auf Strava:
http://app.strava.com/runs/7198545/embed/309a444961516b2c857de9e4a7ab8caa449787fe

Straßenbaumaßnahmen und Sperrungen in Wittgenstein 2012

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Mit Update vom 08.07.2012 – siehe im Anschluss.

Mit Update vom 18.06.2012 – siehe im Anschluss.

Mit Update vom 30.05.2012 – siehe im Anschluss.

Auch in diesem Jahr wird es wieder einige Straßenbaumaßnahmen im Raum Wittgenstein (und angrenzendem Sauerland) geben. Bereits im letzten Jahr wurde ja das Projekt „Straßenbau Südwestfalen“ als sogenanntes PublicPrivatePartnership begonnen und durch die VIA-Bau Südwestfalen ausgeführt.

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Hoffen wir, dass alle Beteiligten aus dem letzten Jahr gelernt haben und sich solche langen Verzögerungen, u.a. (oder vor allem?) aus gegenseitigem Schwarzen Peter hin- und herschieben nach dem Feststellen von größer als vorausgesehenem Aufwand und damit langem Stillstand der Baustelle im Bereich Rhein-Weser-Turm dieses Jahr nicht wiederholen!

In obenstehender Grafik habe ich die für das Jahr 2012 vorgesehen Sanierungsstrecken und durch potenzielle Voll- und Teilsperrungen betroffenen Abschnitte rot hervorgehoben.

Dies betrifft zum einen die L 553 von Kirchhundem bis nach Ortseingang Herrntrop(vom Abzweig der Bundesstraße B 517). Gott sei dank ist damit die schöne Runde über den Rhein-Weser-Turm (die wir ja erst seit Herbst letzten Jahres endlich wieder auf schönem neuen Asphalt befahren können) nicht direkt betroffen. Wer allerdings vom Rhein-Weser-Turm kommend, über Würdinghausen nach Kirchhundem weiterfahren möchte, muss etwas schauen. Diese Maßnahme soll aber nur mit halbseitiger Sperrung durchgeführt werden und auch nur vom morgigen Montag, dem 23.04.2012 bis zum folgenden Freitag, dem 27. April laufen. Es könnten sich aber noch weitere Maßnahmen anschließen.

Zum zweiten ist es die L 720, die vom Abzweig der Eisenstraße, der L 722, über Benfe bis Erndtebrück und von Erndtebrück dann über Womelsdorf und Birkelbach Bahnhof bis zur Einmündung auf die L 553 bei Röspeläuft. Ausmaß der Maßnahme, Art der Sperrung und Bauzeiten wurden hierfür noch nicht genannt. Diese Maßnahme ist schon bedeutender, denn die Strecke von Erndtebrück über Benfe ist sicher Bestandteil einiger beliebter Tourenvarianten und, sollte Voll gesperrt werden, auch nicht auf kurzem Wege zu umfahren.

Der Abschnitt zwischen Erndtebrück und Röspe ist Bestandteil meiner beliebten LPGCoiW (Least Possible Gradient Ciruit of inner Wittgenstein) und ebenfalls der direkte Zubringer von Erndtebrück zu Touren über den Rhein-Weser-Turm oder nach Aue-Wingeshausen und von dort weiter nach Bad Berleburg oder über Jagdhaus ins Sauerland.

Eine Umfahrung wäre westlich mit kurzer Crosseinlage über Waldwege möglich, in dem man die K 33 nach Zinse wählt und von dort durch das Tal der Rösper Weiher zum Forsthaus Röspe folgt. Setzt aber vorraus, dass man über das letzte Teilstück der L720 auf die L553 gelangen kann. Eine konventionellere Umfahrung führt von Erndtebrück über Schameder, dort Ortsmitte links ab über die K42 nach Birkefehl, dort rechts ab der K 49 nach Osten folgen und dann in Berghausen auf die L553 stoßen.

Zum dritten betrifft es die L718 von Bad Laasphe über Sassenhausen und Dotzlar nach Bad Berleburg. Hier ist ein Termin für das erste zu bearbeitende Teilstück bekannt. Auch vom morgigen Montag, dem 23.04.2012 bis möglicherweise bis zum 15.06.2012 (bis dahin soll die Genehmigung laufen) wird der Abschnitt vom Abzweig der K 53 (über das Harfeld nach Richstein) bis zur halben Strecke nach Sassenhausen voll gesperrt! Diesen Abschnitt habe ich mit der schwarzen Pfeilmarkierung versehen. Da der Anliegerverkehr (auf diesem Abschnitt gibt es kein einziges Haus und es gehen nur Waldwege ab…?) gewährleistet bleiben soll und auch der Busverkehr nicht durch die Vollsperrung betroffen sein soll, könnte man sich als Radfahrer vielleicht auch durchmogeln? Eine Garantie kann ich natürlich nicht übernehmen und ob man sich per Rennrad über eine mögliche Schotterstrecke bewegen möchte, sei auch dahin gestellt.

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[L 718 Richtung Sassenhausen, Abzweig der K 53 nach Richstein, Beginn der Vollsperrung ab Montag, 23.04.2012]

Die anderen Abschnitte werden dieses Jahr (zu noch nicht bekannten Zeiten) auch saniert werden. D.h. dass zunächst noch die schöne Strecke über das Harfeld (K 53) von Bad Laasphe aus erreichbar bleibt. Und später wohl dann von Norden her kommend über Stünzel erreichbar bleibt. Hoffentlich wird aber auch die K 53 in Zukunft saniert, denn diese hat es viel mehr nötig als die L718.

Der Streckenabschnitt der L718 zwischen Dotzlar und Sassenhausen bedeutet, würde er voll gesperrt werden, dass von Arfeld kommend, in Dotzlar nicht Richtung Laasphe oder Stünzel abgebogen werden kann, sondern mit Ziel Bad Laasphe über Richstein, mit Ziel Stünzel, bzw. Leimstruth und/oder Erndtebrück, über Raumland und dann z.B. der B480 über Weidenhausen gefahren werden müsste.

(Quelle der betroffenen Abschnitte: Wittgensteiner Wochenpost, Sa 21. April 2012 und Siegerländer Sonntags- und Wochenanzeiger, So 22. April 2012)

Update 30.05.2012:

Der erste Streckenabschnitt der L 718 zwischen Abzweig K 53 zum Harfeld und halber Strecke nach Sassenhausen ist nun fertiggestellt. Aktuell ist die L 718 nun direkt hinter Bad Laasphe bis zum Abzweig K 53 bis zum 22. Juni 2012 gesperrt. D.h. Touren über das Harfeld nach Richstein müssen und können aktuell nun wieder über die Anfahrt von Stünzel über die K 46 bzw. von Sassenhausen über die L 718 kommend durchgeführt werden.

Am gestrigen Dienstag begannen auch die Arbeiten an der L 720. Zunächst vom Abzweig der Eisenstraße bis zum Ortseingang Benfe. Der Abschnitt bleibt ebenfalls bis zum 22. Juni 2012 für den öffentlichen Verkehr voll gesperrt.

(Quelle: Siegerländer Sonntags- und Wochenanzeiger, So 27. Mai 2012)

Update 18.06.2012:

Die Strecke der L 720 vom Ortsausgang Benfe bis zur Einmündung auf die Eisenstraße ist nun wieder vollständig befahrbar. Aktuell sind noch Geschwindigkeitsbeschränkungen geltend, die aufgehoben werden, sobald die Markierungsarbeiten abgeschlossen sind.

Ab heute beginnen jetzt die Arbeiten auf dem Abschnitt von Benfe nach Erndtebrück. Hier wird aber zunächst keine Vollsperrung eingerichtet, sondern der Verkehr kann halbseitig an der Baustelle vorbeifließen. Dass kann sich möglicherweise dann ändern, wenn die neue Asphaltdecke aufgebracht wird – die Dauer der Beeinträchtigung wird dann aber sicherlich nicht so lang sein. Diese Arbeiten sollen vorraussichtlich Ende Juli fertig gestellt sein.

Von der L 718 zwischen dem Abzweig der K 53 zum Harfeld und Bad Laaspe kann ich noch nichts neues berichten. Die Sperrung ist noch intakt, der Asphalt ist gefräst, soweit ich das am Sonntag sehen konnte.

Update 08.07.2012:

L 718 zwischen Sassenhausen und Dotzlar: halbseitige Sperrung.

L 720 zwischen Erndtebrück und Benfe: Vollsperrung zwischen 09.07. bis 13.07.2012 für das Aufbringen der neuen Decke.

L 720 ab der Ederbrücke beim Bahnhof Birkelbach bis zur Einmündung in die L 553 bei Röspe: Vollsperrung vom 09.07. bis 27.07.2012. Die Zufahrt für die Anlieger soll gesichert sein. Auch soll die Buslinie R 29 bis 07:00 Uhr morgens durch die Baustelle fahren können. Wie oben geschildert, bedeutet das eine starke Beeinträchtigung für alle Touren von Erndtebrück Richtung Sauerland entweder über den Rhein-Weser-Turm oder über Wingeshausen und Jagdhaus. Auch kann meine LPGCoiW entsprechend lange nicht befahren werden.

L 720 von der Einmündung auf die B 62 hinter Erndtebrück bis zur Ederbrücke bei Bahnhof Birkelbach (dem Beginn des vollgesperrten Abschnittes): hier soll augenscheinlich auch schon am 09.07.2012 mit Bauarbeiten begonnen werden, allerdings zunächst nur halbseitig, so das eine Spur für den Verkehr frei bleibt. Sobald die Vollsperrung zwischen Birkelbach und Röspe aufgehoben ist, wird eine Vollsperrung auf diesem Abschnitt eingerichtet.

(Quelle der Zeiten und Abschnitte: Westfälische Rundschau, Sa 07. Juli 2012)

Mein Garmin Edge 800 Screen Layout

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Eins meiner wichtigesten Zubehörteile für das Radfahren ist mein Radcomputer Garmin Edge 800.

Zwar wäre das Verlassen auf seine Routing-Möglichkeiten eine Einladung ins Desaster, aber in der Summe seiner Eigenschaften ist er meines Erachtens die kompakteste und mächtigste Sportcomputer-Lösung, die es für das Fahrradfahren, ob Rennrad, Mountainbike oder Tourer, gibt.

Für das iPhone gibt es ja solche „Homescreen“-Galerien, wo verschiedene Menschen ihre Homescreens und mithin die von Ihnen dort präferierten Apps zeigen.

Für den Garmin Edge 800 (samt seinem Vorgänger 705) bietet sich so etwas vielleicht auch an? Jedenfalls kann man sich eine Reihe von verschiedenen Screens mit einer großen Vielfalt von Datenfeldern in unterschiedlicher Aufteilung (bis zu 10 Feldern pro Screen) selbst konfigurieren.

Jede Menge Potenzial für individuelle Vorlieben und Bedürfnisse. Aufgrund einer heutigen Frage bei Twitter habe ich mal meine Konfiguration zusammengestellt.

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Screen 01 ist für mich der wichtigste Screen, ihn habe ich die meiste Zeit aktiv. Je nach Bedarf (Wie steil ist es hier gerade? Oh mann, ist das echt so kalt?) wische ich ab und an auf Screen 02 oder habe ihn auf längerer Steigung auch ständig aktiv. Da mir Tritt- und Herzfrequenz wichtig sind (und Geschwindigkeit nice to know ist), sind diese Felder auch auf Screen 02 zu finden.

Zur Orientierung (oder auch zum Nachschauen, wo denn dieser vielversprechende Weg hinführen mag, der da gerade rechts abgeht), wechsle ich öfters auf Screen 05. Das Höhenprofil auf Screen 06 ist immer aktiv. Das ist unterwegs eigentlich nur von Interesse, wenn man eine unbekannte Strecke auf den Garmin geladen hat, die man gerade nachfährt; eine RTF z.B. So kann man unterwegs schön sehen, wie hoch es noch bis zur Passhöhe sein wird bzw. dass der richtige Steigungshammer erst noch kommt. Der Screen 04 erscheint nur, wenn Routing aktiv ist. Das nutze ich aber nur, wenn ich eine Strecke nachfahre, um mir Abbiegehinweise einblenden zu lassen. Das ist schon eine nette Sache – Blind drauf verlassen darf man sich aber nicht.

Das ist also meine Garmin-Konfiguration.