Wittgensteiner Strade Marrone

Rad fahren, Uncategorized

Gestern waren die Profis in Italien auf den weißen Straßen, den Strade Bianche, unterwegs. Mich hat es heute auch auf unbefestigte Streckenabschnitte verschlagen. Nur mit „weiß“ kann man unsere Waldwege zu dieser Jahreszeit wahrlich nicht beschreiben. Die richtige Farbe lautet: Braun. Matschbraun. Daher: Wittgensteiner Strade Marrone. ;-)

Heute keinen Nebel und der bewölkte Himmel war ab und an auch mal etwas heller. Auch die Vögel hörte man zwitschern – ja, das war schon so ein bisschen Frühling.

Direkt hinter der Kurve bei Grünewald war leider ein Verkehrsunfall samt Feuerwehrabsperrung. Ich bin dann mal den Waldweg hoch, um so doch noch Richtung Berghausen zu kommen. Und wo ich doch schon mal im Wald war, hab‘ ich auf Erkundungsmodus geschaltet. Bin dann, nach dem ich wieder unten an der Hauptstraße angekommen bin, in die Trufte abgebogen. Da war ich bisher noch nicht. Bin den Bach entlang in das Wiesental aufwärts gefahren, bis der Asphalt aufhörte; Und noch ein Stückchen weiter. Ich hätte hier sicher schön einen Bogen schlagen können und wäre dann bei Berleburg oben am Trufter Hain herausgekommen. Habe aber lieber gedreht und bin den Berg auf feinstem, neuen Asphaltsträßchen hoch zum Spielacker über Berleburg und weiter bis zum Schützenplatz gefahren.

Ja, da war wieder Ende mit Asphalt. Ist der Ruf erst ruiniert… Von zwei Wegen nahm ich dann doch lieber den unteren Weg, weil ich zum Eichenweg gelangen und am Café Hof Mühlbach, das eine nette Einkehr mit schöner Aussicht über Berleburg bietet, vorbei fahren wollte. Der schottrige Weg ging aber bald in einen ziemlich erdigen, äh, sehr erdigen ;-) Weg über. Braun also mal wieder. Braun war der Weg auch schon beim Grünewald. Strade Marrone halt. Bin heute mit dem Wilier mehr über Crossstrecken gefahren als mit dem Crosser die ganzen letzten Ausfahrten zusammen. Aber das muss das Boot abkönnen. ;-)

Das Runterrutschen bis zum Cafè und damit wieder Asphalt unter den Rädern schulte das Gleichgewicht, sorgte aber natürlich für eher entspannten Puls. Unten in Berleburg angekommen, konnte ich dann wieder mit guter Kadenz Geschwindigkeit aufnehmen. Jetzt hätte es ja eigentlich weiterhin Zone 1-2 sein sollen, aber es lief halt so schön und so war ich ab Markhausen solide im oberen Tempobereich Zone 3, wenn nicht sogar schon in Zone 4. Naja, ich beschwere mich nicht ;-)

Winterpokal: 319 + 8 = 327 Punkte

Distanz: 47,51 km, Höhenmeter: 490 m, Zeit: 2 h 10 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,9 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 24,8 km/h, Durchschnitts-HF: 137

auf Strava:

http://app.strava.com/runs/4788872/embed/6714a51c96121b28ae429edb9194684ab9533191

 

 

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