Sony NEX Farbprofile für Adobe Lightroom

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Von meinen Canon DSLRs war ich es bisher in Adobe Lightroom und Camera Raw gewohnt, auf die Profil-Presets, die ich für JPGs in der Camera auswählen könnte (Neutral, Portrait, Landschaft etc.) auch in der Kamerakalibrierung innerhalb von Lightroom zugreifen zu können.

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Für die Sony NEX-5n gab es da bisher leider nichts. Allein das Adobe Standard fand sich als einziges Profil in der entsprechenden Drop-Down Box. Dank Maurizio Piraccini ist das nun (sogar schon seit Ende letzten Septembers) anders. Er hat sich dankenswerterweise einen GretagMacbeth ColorTable geschnappt, ihn mit verschiedenen Sony und Minolta Kameras fotografiert und diverse Sony Kreativ-Profile (und mehr) mit dem Adobe DNG Profile Editor erstellt.

Die Farbprofile für die Kamerakalibrierung in Adobe Lightroom und Adobe Camera Raw gibt es hier zum Download:

Additive Bag

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Interessante Taschenlösung für das Hauptdreieck von Fahrradrahmen. Gibt es in verschiedenen Größen. Ab 129 € und bis 13 l Fassungsvermögen. Interessante Sache für Citybikes und zum Pendeln, möchte ich meinen. Für’s Touren und erst recht für’s Rennradfahren würde sie mich wohl zu sehr stören. Auch wenn die Tasche relativ durchdacht erscheint, wird man wohl doch mit den Beinen dran streifen. Das ist vielleicht nicht so dramatisch für das lockere cruisen auf dem Mountainbike und mit dreifach Kettenblättern und O-Beinen ;-) Aber sauberes Pedalieren auf einem Rennrad mit ordentlich schmalem Q-Faktor… damit ist es wohl eher nicht kompatibel. Leider müsste man sich auch neue Plätze für die Trinkflaschen suchen. Obwohl, Additive hat auch da was für

Nichtsdestotrotz, interessantes Konzept.

Canon EF Lens auf Sony NEX Smart Adapter

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Das aufhorchend machende Wort im Titel ist „Smart“. Adapter für die Sony NEX gibt es viele. Ja, das ist geradezu eine der Stärken des Sony NEX Systems: das man aufgrund des sehr geringen Auflagemaßes so ziemlich jedes übliche Objektiv an die kleine NEX theoretisch adaptieren kann. Und nicht nur theoretisch. Für so ziemlich jedes aktuell oder früher handelsübliche Bajonett-System gibt es für die NEX entsprechende Adapter. SLR-Systeme wie Canon FD, Nikon, Minolta-M, das altehrwürdige M42 Schraubgewinde oder auch Meßsucherobjektive für Leica, Contax und und und.

Das sind dann im Grunde Metalltuben entsprechender Länge, die kameraseitig das Sony NEX-Bajonett und objektivseitig das entsprechende Bajonett des Fremdsystems aufweisen. Systembedingt bedeutet das natürlich, dass man zwar auch Autofokus-Objektive adaptieren kann, den Fokus aber selbst manuell einstellen muss (sieht man von den Sony-Adaptern für die Sony Alpha Objektive ab, die im Grunde ein vollständiges AF-Modul beeinhalten und daher entsprechend groß und teuer sind).

Das ist aber gar kein großer Hinderungsgrund. Im Gegenteil, viele Fotografen schätzen das bewusste Spiel mit dem manuellen Fokus. Und das muss auch gar nicht mal langsam sein. Die Sony NEX Kameras unterstützen das manuelle Fokussieren auch hervorragend durch (auf Wunsch auch automatische) Bildschirmlupe und einstellbares Focus-Peaking (Kontrastkanten werden künstlich durch Farbmarkierungen hervorgehoben und zeigen den Punkt optimaler Schärfe (Kontrastes) schnell erkenntlich an.

Da es also bei den üblichen Adaptern keinerlei elektrische Verbindung zwischen Kamera und Objektiv gibt, muss auch bei modernen Objektiven die Blende mechanisch am Objektiv eingestellt werden. So, wie man es halt von früher her kennt. Tja… Was macht man mit aktuellen Canon-Objektiven mit EF-Bajonett für die EOS-SLRs? Bisher: nichts. Bzw. man konnte sich auf zwei Arten behelfen:

Einen üblichen mechanischen Adapter kaufen. Die gibt es. Man kann dann aber an der NEX keine Blende einstellen und fotografiert immer mit der am Objektiv eingestellten Blende. Das bedeutet in der Regel: mit voll offener Anfangsblende. Es gibt da zwar einen Trick, aber der ist für die Alltagsnutzung nicht praktikabel: EF-Objektive behalten ihre Blendeneinstellung, wenn die Blende per DOF-Vorschautaste an einem EOS-Kameragehäuse geschlossen wird (auf die an der Canon Kamera eingestellte Blende) und während gedrückter DOF-Vorschautaste das Objektiv vom Strom getrennt, also vom Canon-Gehäuse gelöst wird.

Dann gibt es auch ein paar mechanische Adapter, die zusätzliche Blendenlamellen eingebaut haben. Das geht bei weitwinkligen Objektiven etwas, aber bei Telebrennweiten vignettiert es zunehmend und die Bildqualität leidet. Ich habe einen solchen Adapter mal getestet und kann das wirklich nicht empfehlen. Im Gegenteil: Finger weg.

Könnte man nicht eine elektronische Verbindung zwischen Objektiv und Kamera (samt Intelligenz, die zwischen den inkompatiblen Systemen übersetzt) schaffen? Ja, ist aber nicht einfach und die Probleme sicherlich vielfältig. Gibt es aber jetzt. Gut, gab es sogar schon seit letztem Jahr. Und zwar in Form des recht teuren und auch von der Konzeption her nur für das Filmen und die Verwendung im Rig vorgesehenen Adapter von Redrockmicro.

Aber nun ist der schon im letzten Jahr als Konzept vorgestellte Adapter von Conurus als fertiges Produkt erwerbbar: Der Canon EF Lens to Sony NEX Smart Adapter von Metabones und Conurus. Soll wahrlich auch nicht ganz billige 399 $ kosten und bietet dabei (fast – Autofokus anyone? ;-)) alles, was man von so einem Adapter erwarten kann: alle Programme der Kamera nutzbar; die Blende wird ganz normal wie bei einem originalen Sony-Objektiv angesteuert und die entsprechenden Daten landen auch in den EXIF-Daten des aufgenommenen Fotos. Sehr fein.

Sicher nichts für den unbeschwerten Sonntagsspaziergang (da hat man ja die NEX dabei, weil man gerade nicht riesig große und schwere L-Objektive schleppen möchte) aber doch gut, um das eine oder andere Spezialobjektiv für die NEX verfügbar zu machen oder besondere Aufgaben wahrzunehmen. Etwa für Teleaufnahmen oder auch für Filmprojekte mit der NEX.

Apropos Filmprojekte. Natürlich ist dieser Adapter auch hervorragend für die Sony FS100 Videokamera geeignet, die ebenfalls das Sony E-Mount verwendet. Hier findet sich vielleicht sogar auch der viel größere Interessentenkreis. Viele Canon EF-Objektive werden nämlich sehr gerne für Videoaufnahmen genutzt. Und das nicht nur mit EOS HDSLRs sondern z.B. auch adaptiert an diversen Kameras bis hin zu REDs. 

Sonnige Januarausfahrt ohne Schnee

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Hatten wir letzten Winter wenigstens im Dezember richtige Schneemengen, so sieht es diesen Winter in Sachen Schnee mehr als Mau aus. Bin ja mal gespannt, wie sich das in den folgenden Wochen noch Darstellen wird. Schön und der Jahreszeit angemessen wäre ordentlich Schnee ja schon. Im Hinblick auf das Autofahren, Schnee schaufeln und frühe Ausfahrten im Jahr kann ich aber auch ein klein wenig drauf verzichten.

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Sei es drum: Also zwar kein Schnee, dafür aber wenigstens trockenes Wetter und sogar Sonnenschein. Da macht das lockere Dahinrollen doch gleich nochmal so viel Spaß. Lockeres GA1 bzw. Zone 1 bis 2 sollte es auch sein: habe mir letztes Wochenende meinen Trainingsplan für dieses Jahr erstellt. Nach einer trainingsverhindernden Erkältung in der zweiten Dezemberhälfte habe ich mich in der ersten Januarwoche erst mal wieder langsam an Training gewöhnt und bin jetzt seit der gerade abgelaufenen Woche in der dreiwöchigen Prep-Phase. Anschließend kommt je 4 Wochen Base 1, Base 2, Base 3 und daran anschließend je 4 Wochen Build 1 und Build 2 (frei nach Friel). 2 weitere Wochen später ist dann auch schon der erste Jahreshöhepunkt, der Maratona dles Dolomites.

Es war heute die dritte Outdoor-Einheit für dieses Jahr (in der ersten Januarwoche hatten wir echt mieses und tristes Regenwetter) und die zweite Outdoor-Radeinheit. Auch wenn in Anbetracht von Wetter, Arbeitszeiten (d.h. Rollentraining) und etwas Crosstraining im Januar sicher nicht sehr viele Km draußen zustande kommen werden, hatte ich mich bei Strava doch mal beim Base Mile Blast angemeldet. Einfach nur so, um auch mal bei einem Strava-Event teilnehmen zu können. Gibt ja leider nur sehr wenige. Da geht es darum, möglichst viele Base Miles im Januar zu sammeln. Nennenswerte Einträge werden nur leider nicht zustande kommen, da das Event nur bis Ende Januar läuft und z.B. keine Einheiten auf dem Rollentrainer zugelassen sind.

Dem lockeren Charakter der Ausfahrt entsprechend, bin ich mal wieder den LPGCoiW (Least Possible Gradient of inner Wittgenstein), allerdings mit ein paar kleineren Crosser-Umwegen, gefahren.

Distanz: 36,4 km, Höhenmeter: 265 m, Zeit: 2 h 06 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 17,3 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 22,5 km/h, Durchschnitts-HF: 121

auf Strava:

http://app.strava.com/runs/3366007/embed/4c69df74f99db103c54a3e869b09b6db27f1c476