Feisol Lenker Stativ

Fotografie, Rad fahren

[Foto: Feisol, www.feisol.de]

Habe ich heute bei Feisol entdeckt. Ein Lenker-Stativ, um Kameras am Lenker eines Fahrrads, Quads, Motorads, o.ä. anzubringen. Oder allgemein ganz kompakt an einer waagerechten Stange.

Gibt es für 25,4 und 31,8 mm durchmessende Lenker.

Ich würde mir allerdings überlegen, ob ich eine komplexere Kamera, wie eine DSLR, dauerhaft an meinem Rennrad montieren wollte. Ungefilterte Weitergabe von Vibrationen und Schlägen würde die Justage von Prisma und weiteren Bauteilen sicher innerhalb kürzester Zeit den Garaus machen. Hier wäre ich an einem entsprechenden Elastomer-Element oder einem speziellen, dämpfenden Kugelkopf interessiert.

Für andere Kameras ohne großartige mechanische Komponenten, für gemäßigte Streckenabschnitte (also temporäre Befestigung) oder für gefederte Frontgabeln (also z.B. am Moutainbike) aber sicher eine gute Sache. Vielleicht auch als Ersatz der bei einer GoPro Hero mitgelieferten Halterung.

October Rides, Part 1: Erndtebrück – Biggesee – Erndtebrück

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Weiter geht’s mit dem Posts nachholen. Jetzt sind wir im Oktober angelangt. Das erste Oktoberwochenende war wunderbar sonnig und fast sommerlich warm. Mithin mehr Sommer im Herbst als im Sommer diesen Jahres. Am Sonntag, den 2.10.2011 machte ich mich zur hier beschriebenen Rennrad-Tour auf.

Übrigens: Wie üblich finden sich alle Fotos, auch mit zusätzlichen kurzen Texten, auch auf meinem Flickr-Account.

Wow – ich glaube, das war der leistungstechnische Höhepunkt meines Rennradjahres. An keiner Steigung habe ich mich mehr geschunden, habe mehr, habe ALLES, hineingelegt, als hier zur Hohen Bracht. Es lief auch super, Form war da, ich war bestens motiviert und durch meine Bestzeitenjagd (Strava ist schon cool ;-)) der letzten Wochen auch auf das quälen über ganze Anstiege geübt. So trieb ich heute den Puls dort auf im Schnitt 173, im Max. 176, hoch und war die letzten Kurven im Wald nahezu in Trance „du bist doch jetzt oben, wie viel Meter Könnens noch sein? Jetzt, jeden Meter muss doch der Turm zu sehen sein…“

Hier das Segment auf Strava: http://app.strava.com/rides/1832865#29636120

Die ganzen Umweltverpester und Lärmkistenfahrer (aka motorradfahrende Raucher und Bierbäuche) sowie weitere Ausflügler, die den Tag in den Außentischen des bewirtschafteten Hohe Bracht Turms genossen guckten ziemlich, als ich da an einem zwar sonnigen und warmen, aber beileibe keinem Hochsommertag pumpend und mit schweissnasser Haut ankam ;-)

Dabei fing alles ganz harmlos und relativ ungeplant an. Auf meiner vorgeplanten Route kam ich vom Biggesee kommend durch Bilstein. Machte erst ein Foto vom unverhofft vor mir auftauchenden Schloss und bog dann in der Folge von der B 55 auf die L 715 ein, die Hohe-Bracht-Straße. Hohe Bracht!? Oha – Moment, da war ich noch nie, aber das ist doch einer der gern und oft genannten „Höhepunkte“ (im wahrsten Sinne) im Rahmen der Bike Arena Sauerland. Und: ein Anstieg, der wird voll gefahren und geschaut, dass eine möglichst gute Zeit für etwaigen Quäldich.de Eintrag bzw. für die stets in Strava gegebene KOM Competition in den Asphalt gebrannt wird :)  Tja, so fing das an.

Lang und schwer ist der Anstieg der L 715 aus Bilstein heraus auch gar nicht. Erst mal. Oben auf der Kuppe weist dann ein Schild nach rechts zur Hohen Bracht. Ok, da geht’s also weiter nach oben. Es war zwar schon etwas später, als ich eigentlich heimkommen wollte, aber da musste ich einfach ganz rauf. Ohne zu zögern fuhr ich voll weiter durch. Immer weiter nach oben. Ich wusste ja nicht, dass es vom Abzweig bis zum Aussichtsturm nochmal so weit, sogar noch etwas weiter war, als von Bilstein hoch bis zum Abzweig. Egal – es war super und ich kann die Hohe Bracht auch nur jedem empfehlen!

Aber halt: hier war ich ja schon 4 Stunden unterwegs. Die Strecke davor war auch nicht ohne. Naja, sie war zweigeteilt. Ich habe eine wunderschöne Teilumrundung des Biggestausees unternommen. Erst gemütlich durch Olpe gerollt, dann entlang der Vorsperre Eichhagen über den direkten Uferweg per Rad gebummelt (viel schneller als Bummeln war zunächst auch nicht drin, da Gott und die Welt bei dem endlich mal wieder sehr schönen Wochenendtag am See entlang flanieren wollte. Um so mehr gab’s zu gucken und die Passanten verloren sich außerhalb direkter Ortsnähe auch sehr schnell. Ich nahm etwas Fahrt auf, genoss aber weiterhin die spätsommerliche Wärme und Sonnenstrahlen sowie die Ausblicke auf den See. Diverse Fotoaufenthalte durften nicht fehlen.

Bis zum Biggesee hin (immerhin knappe 45 km von Erndtebrück entfernt) habe ich aber Richtig mit GA2 bis in den EB hinein zügig Fahrt gemacht. Nennenswerte Steigungen waren da z.B. die Krombacher Höhe, die genommen werden wollte.

Und nachdem ich mich so bis über den Staudamm und einige Fotos später auch zur Waldenburger Bucht voran“spaziert“ hatte, sagte ich dem Biggesee „Auf Wiedersehen“. Und er liess sich nicht lumpen, winkte er mir doch in Form einer süßen, schmalen Waldstraße mit bis an die 15 % Steigung noch einen letzten Gruß hinterher, nachdem ich bisher so lange relativ flach an seinen Gestaden entlang rollen konnte. Das Sträßchen war echt Zucker. Und führte mich nach Bürberg und von dort dann vorwiegend über weitere kleine Wirtschaftswege bis nach Oberveischede. Ab da ging’s an der Seite der B 55 bis zum Eingangs erwähnten Bilstein.

Mit der Hohen Bracht war allerdings der Gipfelpunkt der Tour noch nicht erreicht. Die Cima Coppi wartete in Form des Rhein-Weser-Turms noch auf mich. Nach der Abfahrt von der Hohen Bracht hinunter nach Kirchhundem steigt die Strecke über Würdinghausen bis nach Oberhundem stetig an und bereitet einen schon einmal auf das kommende vor. Der Anstieg von Oberhunden bis zum Rhein-Weser-Turm. Hier haben wir sogar richtige Serpentinen :) Aber aufgrund deren Vorhandensein ist der Anstieg sehr gemäßigt. Gerade mal 4,6 % im Schnitt sind es. Gemäßigt ging ich auch diesen letzten Anstieg des Tages an und fuhr ohne Bestzeiten-Ansprüche aber immer noch im unteren bis mittleren EB-Bereich hoch.

Ein toller Tag bei bestem Wetter samt vollkommener Ausbelastung in herrlicher Landschaft und Bummeln und Sightseeing am See – wunderbare Kombination, Herz was willst du mehr?

Distanz: 117,37 km, Höhenmeter: 1523 m, Zeit: 5 h 49 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,2 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 24,8 km/h, Durchschnitts-HF: 126

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/118683187

http://app.strava.com/rides/1832865/embed/a5a95ce3aeefb56c99cec17651b84a5e88d3164a

Wow! Die neue GoPro HD HERO2 – das Promo Video

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Das ist mal ein hammerhart cool editiertes Video! Exzellent in Verbindung mit dem super passenden Audiotrack. So wird’s gemacht, Leute :)

Mehr zur GoPro gibt’s hier: http://gopro.com/hd-hero2-cameras/

Hmmm. Sehr interessant – hatte ja schon mal mit der ursprünglichen GoPro HD Hero geliebäugelt…

Indian-Summer-Tour vom Wittgenstein ins Hessen und zurück: Sackpfeife, Wetter, Münchhausen und Battenberg

Rad fahren

Die letzten Wochen waren sehr ereignisreich. Tolle Fahrten, ein kurzer, aber toller Urlaub in den Dolomiten aber auch einiges zu Tun, um das alles und die Arbeit samt einer Konferenz zu ermöglichen. Von daher komme ich erst jetzt dazu, die letzten Ausfahrten Revue passieren zu lassen und samt den Fotos und Trackdaten ins Blog zu stellen.

Am Samstag, den 24. September, wollte ich das tolle Wochenend-Wetter nutzen und nach fast einem Jahr nochmal Richtung Sackpfeife aufbrechen und plante also noch eine weitere Schleife durch das angrenzende Hessen über Wetter und Battenberg. Zum letzten (und man höre und staune überhaupt zum ersten) Mal war ich da am 10. Oktober letzten Jahres.

Wie schon die letzten Ausfahrten (hmm, eigentlich seit dem Dreiländergiro) war ich komplett ohne Trainingsplan, dafür aber mit Riesenlaune, einfach „reinzuhalten“ und zu schauen, wohin es mich (von den Reserven her) führt, unterwegs. Man könnte auch Sweet Spot Training dazu sagen. Und ja, diese Ausfahrten vor allem mit All-Out Anstrengungen, um an Anstiegen möglichst gute Bestzeiten hinzulegen, die scheinen mir echt viel zu bringen. Heute war das Ziel, die Südanfahrt zur Sackpfeife voll zu nehmen, um zu schauen, was geht.

Trotzdem hielt ich mich vorher auch nicht zurück. In den knapp 26 km bis zum Einstieg beim Kreisverkehr in Ludwigshütte war ich mit einem passablen Schnitt von 31 km/h unterwegs. Ab dem Kreisverkehr verläuft der Anstieg über 7,0 km und 339 Höhenmeter bis zum Eingang der Aufweitung des Parkplatzes oben bei der Sackpfeife. 22 Minuten an der Schwelle später war ich oben, resultierend in einem Schnitt von 18,9 km/h und einer rechnerischen Durchschnittsleistung von 236 Watt.

Hier das Segment bei Strava: http://app.strava.com/rides/1738257#27823895

Auf Quaeldich.de ist die Sackpfeife (Quäldich.de-Eintrag) auch eingetragen, leider geht die Quäldich-Definition bis zum Sendemast; das ist mir aber nicht allgemein genug, da viele wohl zur Sackpfeife selbst fahren werden. Zum Sendemast müsste man noch ein paar Meter links ab in den Wald auf einem Stück Asphalt.

Wie ich letztes Jahr schon schrieb: Die Sackpfeife ist ein lohnenswertes Ziel mit dem Bike. Schöne Anfahrt und schöne Gegend da oben. Ich genoss erst mal einen Riegel und beschäftigte mich mit dem Anfertigen von Selbstportraits mit Bike. ;-)

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Nachdem das Wetter so herrlich war, wollte ich aber nicht einfach wieder weiter fahren, sondern wollte mal schauen, was es mit dem Aussichtsturm auf sich hat, dessen Existenz verschiedene, in den Wald weisende Wanderschilder versprachen. Neugierig machte ich mich mit meinem Wilier Triestina auf in den Wald. Manch einer mag vielleicht mit dem Rennrad vor Waldwegen zurückschrecken; wohlmöglich beim Gedanken an die Kombination Carbon und Schotter Alpträume bekommen… aber das muss das Material abkönnen. Mit Gedanken an Paris-Roubaix bzw. mehr noch Strade Bianche rollte ich durch lichten sonnendurchfluteten Spätsommerlaubwald.

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Wenige hundert Meter weiter und ein paar Meter höher leuchtete der Aussichtsturm, der Kaiser Wilhelm II.-Turm,  in hellem Weiß auf einer Lichtung voraus. Zu seinen Füßen steht die Schutzhütte des OHGV Biedenkopf, die samstags und sonntags geöffnet und bewirtet ist (Samstags 11-18:00 und sonntags 10-18:00 Uhr) und mit echt fairen Preisen – etwa 1,- € für ein Bier oder einen Kaffee – lockt. Tipp!

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Nach weiteren Fotos war es an der Zeit, der Sackpfeife auf Wiedersehen zu sagen und weiter ging’s Richtung Nordwesten. Weniger Kurven später wird die B 253 verlassen und auf die L 3091 eingebogen, die mich rund 15 km später nach Wetter bringt.

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Bevor ich da ankam, war aber erst mal Zeit für… Pandaaaa! ;-)

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Wetter selbst ist ein hübsches kleines Städtchen mit einem engen mittelalterlichen Kern. Es macht mir immer viel Spaß, auf dem Rad solche Orte im Rahmen einer Ausfahrt zu erkunden. Hier z.B. ein Foto des Diebsturms.

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Von Wetter fuhr ich auf der B 252 nach Battenberg. Ziemlich auf der Mitte der Strecke liegt Münchhausen. Ob das was mit dem gleichnamigen Baron zu tun hat? Bevor ich mir dies beim Durchfahren von Münchhausen durch den Kopf gehen lies, schob ich allerdings erst einmal eine kleine Motorpacing-Aktion hinter etwas Verkehr ein. 55 km/h auf ebener, gaaaanz leicht ansteigender Strecke – nicht schlecht, aber auch nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Wo ich aber doch schon mal weit oben im Puls war, hielt ich auch auf der folgenden Strecke gut rein, um aus dem im Vergleich zum Rothaargebirge hier eher flachen hessischen Ederbergland wieder an die Kante des Rothaargebirges zu kommen. Dies hatte ich dann in Battenberg an der Eder erreicht. Dessen historischer Ortskern thront samt Schloss auf einer Bergkuppe über der Eder und folglich bietet sich ein weiter Blick entlang der Eder Richtung über Allendorf Richtung Frankenberg.

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Übrigens war das Schloss Battenberg (erstmals im Jahre 1214 erwähnt) Sitz der Grafen von Wittgenstein. 1231 erfolgt dann die Teilung in die Grafschaft Wittgenstein und die Grafschaft Battenberg. 1310 war’s aber schon wieder mit dem Battenberg’schen Zweig zuende. Tja, so kann’s gehen. Erst seit Mitte des 19. Jahrunderts ist der Name Battenberg wieder als Adelsname in Gebrauch; es bestand Bedarf, ein paar Zöglingen des Großherzogs von Hessen wohlklingende Prinzen und Prinzessinnennamen zu verpassen ;-) Und mit ein paar weiteren Wendungen findet sich der anglizierte Name „Mountbatten“ als Bestandteil des englischen Königshauses wieder (http://www.battenberg-eder.de/texte/seite.php?id=25204). Soweit der Exkurs in die Adelsgeschichte.

Wenn ich mal vom Adel zu Exklusivität komme (einfach nur als Überleitung, kein zwingender Zusammenhang meinerseits hergestellt…): Mein Wilier Triestina GranTurismo ist schon recht exklusiv ;-) Wurde ich doch kurz nach dem Wochenende im Rennradforum per PM angeschrieben, ob gerade ich das gewesen wäre, der am Samstag durch Battenberg gefahren sei. Der Fragesteller fährt selbst ein GranTurismo und hat mich dort gesehen. Aufgrund meines Blogs dachte er, dass ich das wohl gewesen sein könnte… Bingo! :)

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Von Battenberg folgte ich weiter der Eder flussaufwärts. Über Dodenau, dann Hatzfeld bis hin Arfeld. Dort wandte ich mich von der Eder ab und fuhr über kleine Wirtschaftswege quer über die Hügel von Dotzlar nach Weidenhausen. Diese Strecke führt einen direkt an den Windrädern oberhalb von Weidenhausen vorbei.

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Erstmal von Weidenhausen oben an der Leimstruther Höhe angelangt, ist man auch fix wieder in Erndtebrück. Nach der sanften Abfahrt bis Leimstruth folgt eine im Schnitt 1,1% abfallende Rollerstrecke, die immer viel Spaß macht und in kürzester Zeit heim führt.

Distanz: 117,71 km, Höhenmeter: 1394 m, Zeit: 5 h 36 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,0 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 26,2 km/h, Durchschnitts-HF: 132

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/116757463

http://app.strava.com/rides/1738257/embed/781a1e3978a3fde3c039c84cd3f85230ba2a5ed2

Was ein Kontrast – Zwei Rennradfahrten

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Puh – was ein Kontrast!

Am Wochenende: Tagsüber gefahren, strahlender Sonnenschein, kurz-kurz, goldener Oktober, Spätsommer, Wilier GranTurismo Carbonrenner unter 8 kg, geschmeidige Ultremo ZX mit Maxxis Ultralight-Schläuchen.

Heute: Abends, komplett grauer Himmel, dadurch schon quasi ein Nightride, oben lang, unten 3/4 Hose, Herbst, Cube Streamer Aluhobel mit knapp 10 kg, Michelin Lithion.2 mit 08/15 Butyl-Schläuchen.

Habe das Cube ausgewählt, weil es zu Beginn erst ganz leicht nieselte und ich das Cube zum Herbst/Winter-Bike auserkoren habe. D.h. es hat ein Steckschutzblech hinten, Befestigung für Beleuchtung (Rückleuchte am Wilier kann erst wieder montiert werden, wenn ich eine gerade Sattelstütze habe) und 3M-Speichenreflektoren.

Ich kam mir teilweise (besonders ab Volkholz) so vor, als ob die Reifen förmlich auf der Straße kleben und mich zurückhalten. Zudem fiel mir das richtige reinpowern aufgrund der Dunkelheit erst mal wieder schwer. Ja, am Dille hoch fuhr ich geradezu wackelig, weil die Orientierung fehlte. War fast wie in Watte gepackt (obwohl es nicht neblig war).

Die Knog White Beetle Led-Frontleuchte ist ja auch nur ein Positionslicht und überhaupt nicht für die Straßenausleuchtung vorgesehen. Das hiess, dass es heute mit ihr auf der Eisenstraße schon grenzwertig war. Und je dunkler es wurde, um so mehr stört sie den Fahrer selbst. Während sie bei moderatem Umgebungslicht (in früher Dämmerung oder in den Lichtern geschlossener Ortschaften) nicht stört, lenkt sie, je dunkler es wird, den Blick des Fahrers um so mehr ab. Sie hilft auch nicht bei der Wegbeleuchtung sondern im Gegenteil verhindert die Dunkeladaption des Auges, so dass man von der Umgebung eher weniger sieht, als ganz ohne Leuchte. Aber sie ist halt wichtig, um gesehen zu werden.

Wird Zeit, dass meine bestellte Airstream Supernova ankommt.

War dann froh, als ich zu Hause war. Aber auch froh, draußen gewesen zu sein.