Was ist in deinen Taschen?

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Angeregt vom „What’s in your Pockets“ Aufruf von Rapha, bei dem man leider aber offiziell nur per „Fail“book teilnehmen konnte, möchte ich auch mal zeigen, was ich in meinen Taschen habe. Hier auf meinem Blog.

Da hat natürlich jeder seine eigenen Präferenzen und Bedürfnisse. Manch einer nimmt gar nichts mit (außer dem Wohnungsschlüssel) ist ganz puristisch. Andere mögen vielleicht den halben Hausstand dabei haben, um für alles gerüstet zu sein. Mancher mag vielleicht gar nichts im Trikot, bzw. am Rücken haben und seine Notwendigkeiten lieber in einer, dann auch gerne etwas größeren, Satteltasche mit sich führen. Oder er fährt sogar gerne mit einem Rucksack, vielleicht so einem kleinen Camelback-Typ o.ä.

Schlussendlich kommt es natürlich auch darauf an, welche Witterungsbedingungen zu erwarten sind und wie lang die geplante Strecke werden soll. Zwischen kurzer Sommer-Feierabend-Runde und Alpenmarathon mit wechselhaftem Wetter liegt eine weite Spanne.

 

Was hatte ich nun am z.B. am letzten Wochenende in meinen Trikottaschen? Nun, genau das, was ich bei einer typischen Rennradausfahrt, ob in der Woche oder am Wochenende, ob 1h oder 5 bis 6h, eigentlich immer dabei habe:

Fangen wir mal von links an:

1.) Tempo Taschentuch, eins. ;-) Muss reichen. Und ja, dafür muss Zeit sein, einfach so schniefen ist nicht.

2.) Joby Gorillapod Original. In Verbindung mit der Canon Powershot S95 in der mittleren Rückentasche mein „Fotostudio“ für Unterwegs. Super praktisch, leicht und vielseitig. Genau richtig, um eine kleine Kompaktkamera wie die S95 (oder auch eine Handykamera) an so ziemlich allem fest zu machen, was man so am Wegesrand findet: Leitpfosten, Zaunpfähle, Baumstämme etc. Ich nutze es für Selbstaufnahmen von mir selbst in der Vorbeifahrt (per Zeitauslöser-Serienaufnahme), für Aufnahmen in der Dämmerung oder in ganz seltenen Fällen, wenn ich eine Belichtungsreihe für spätere „Digitale Verlaufsfilter“ Technik anfertigen möchte.

Beispiel-Fotos, aufgenommen mit der Kombo Joby Gorillapod und Canon S95 (mehr davon natürlich immer hier im Blog und auf meinem flickr Account):

3.) Schlüssel im Schlüsseltäschchen. Mein normaler Schlüsselbund. Hat den Vorteil, dass ich die Schlüssel während der Fahrt im Etui verschwinden lassen kann. Und innen drin auch ein paar Münzen und Geldscheine mitführen kann. Falls ich dochmal einen Café-Besuch unterwegs einschieben sollte. Oder für alle Fälle.

4.) Canon Powershot S95. Das iPhone4 als Kamera ist gut und schön. Und besser als nichts. Aber da kann Instagram und Co noch so grausliche Filter drüber laufen lassen – am Ende fehlt es doch an Auflösung, Qualität und Flexibilität. Diese bietet die S95 in kompaktester Form (so weit das in so einem Sensorformat halt möglich ist). Was mir wichtig ist: Die Canon bietet RAW-Format und manuelle Kontrolle. Top!

Ich könnte die S95 sicher auch in einer Plastiktüte in die Tasche stecken, aber ich wollte etwas mit ein klein wenig Polsterung und so steckt die Kamera in einer Bilora Mini S Kameratasche. Das war das kompakteste, was ich finden konnte. Und das Handling der Tasche, was Schutz und Einfachheit der Entnahme und des wieder Einsteckens der Kamera betrifft, ist super.

5.) Verpflegung. Bei allem, was über 2 h hinausgeht, nehme ich eine Kleinigkeit zu Essen mit. Ich halte nichts von den „Stammtisch“-Parolen, die man öfters in Rennradforen liest á la „unter 100 km nehme ich gar nichts mit, möchte ja schließlich den Fettstoffwechsel trainieren…“ Papperlapap – nach 2 h hätte ich spätestens auch ganz ohne körperliche Anstrengung, einfach nur im Bürostuhl hockend, Hunger. Selbstverständlich gehört zu einer halbwegs langen oder halbwegs intensiven Ausfahrt auch Treibstoff an Bord. Das können ganz einfache Riegel aus dem Supermarkt sein. Oder z.B. Powerbar Ride Riegel. Aber sehr gerne auch die guten, alten Silberlinge. Also irgendwas selbstgemachtes in Frischhaltefolie oder Alufolie (daher der Name Silberlinge). Das kann mal ein Schinkensandwich sein. Oder Waffeln oder Milchbrötchen und dazwischen Nutella und Frischkäse. Oder wie letzten Samstag: lecker selbstgemachte Reiskuchen. Ab und an mache ich mir mal ein halbes Backblech voll und friere dann fertig verpackte Riegel ein.

6.) iPhone4. In einer bugatti Neoprenhülle. Die allein böte schon etwas Schutz gegen Transpirationsfeuchte bei moderaten Einheiten. Aber normalerweise stecke ich das iPhone samt Hülle in einen 1l Allzweck-Gefrierbeutel, der per Ziplock wiederverschließbar ist. So bleibt das iPhone auch bei intensivsten Einheiten (oder auch in einem Gewitterschutt) schön trocken.

7.) Topeak Micro Rocket AL Miniluftpumpe. Schön leicht und kompakt und kriegt auch (nach schweisstreibender Pumporgie) Rennrad-Reifen tauglichen Druck hin.

 

Das habe ich also im Regelfall in den Trikottaschen. Wenn’s mal wirklich eine hochintensive, kurze Einheit werden soll, dann verzichte ich auch schon mal auf das Joby Gorillapod und die S95. Was ich aber darüber hinaus immer dabei habe, das steckt in der sehr hübschen und kompakten Topeak WedgePack 2 Micro Satteltasche:

Ein Notfallgel oder Riegel, ein Knog Porno Patches Flickzeug Kit, ein Topeak Hummer 2 Minitool und außen an der Tasche per Clipaufnahme befestigt: eine Smart Superflash LED Rückleuchte.

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