Wilier GranTurismo – mia nuova bicicletta da strada

Fotografie, Produkttests, Rad fahren

Erst im letzten Sommer bin ich richtig in’s Rennradfahren eingestiegen. Hatte wieder mehr Zeit und vor allem Spaß am Radfahren gefunden und fand Gefallen am Design aktueller Rennräder, am teils mühelosen Dahinrauschen auf glatten Asphaltstrecken, am Drumherum des Rennradsports (wenn auch nicht schonungslos leistungsorientiert, denn mehr als stetiger Ansporn der eigenen Fitnessverbesserung bei gleichzeitigem Genuss der heimatlichen Region). Und hatte mir ein sehr schönes Cube Streamer zugelegt (wie’s dazu kam und meine damaligen Eindrücke siehe hier).

Mittlerweile habe ich über 6000 tolle Kilometer mit ihm zurückgelegt. Unter anderem auch meinen ersten Alpenbesuch mit dem Rennrad – der Teilnahme am Dreiländergiro in Nauders im letzten Monat.

Und jetzt, nicht mal volle 12 Monate später, habe ich mir einen Traum erfüllt. Schon seit letztem Winter immer mal wieder angeschaut und nicht nur als wunderschönes, sondern sowohl von den Leistungsdaten und vom Potenzial, als auch von der Herkunft (klassisch italienisch) als ein Traumrad angesehen:

Ein Wilier Triestina GranTurismo!

7,8 kg komplett mit Campagnolo Chorus 11 und Fulcrum Racing 3 Laufrädern.

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Natürlich gibt es noch teurere (wesentlich teurere) Räder. Und es musste auch nicht unbedingt ein Wilier sein. Auch Bianchi hat z.B. ein paar wunderschöne Räder und in meiner Sammlung, wo ab und an immer mal ein Bild von tollen, aufsehenerregenden oder besonders edel aufgebauten Rennrädern hinein wandert, finden sich ein Reihe von weiteren tollen Rennrädern unterschiedlicher Provenienz. Aber so ein Rad muss natürlich nicht nur toll aussehen und sich toll fahren, es muss vor allen Dingen von der Geometrie her passen und auch halbwegs bezahlbar sein.

Wie findet man nun ein solches Bike? Nur aus dem Katalog bzw. eher Internet? Nein! Räder solcher Preisklasse muss man im Wortsinn „erfahren“, ausprobieren, Design und Fertigungsqualität persönlich in Augenschein nehmen. Leider, so schön unsere Region im Wittgenstein, Siegerland und angrenzendem Sauerland ist, geht das hier bei uns nicht. Es gibt keinerlei ernsthaftes Fahrradgeschäft in meiner direkten und erweiterten Nachbarschaft, was eine adäquate Auswahl hinsichtlich Marken und entsprechend hochwertiger Räder bieten würde. Immer wieder Zeitschriften und Foren lesend sowie im Internet nach guten Rennradläden mit passender Auswahl suchend, hatte ich schließlich die Faxen dicke. Ohne Urlaub und mindestens 100 km Anfahrtstrecke würde ich in meinem Ansinnen nicht weiter kommen.

Letzten Montag passte es endlich und ich konnte mir einen Tag Urlaub nehmen. Am Wochenende hatte ich mir eine Tour Richtung Bonn und Bad Honnef zurecht gelegt. Über die A4 Richtung Köln und dann den Rhein abwärts. Mit der Option der Verlängerung bis nach Koblenz, um evtl. sogar mal bei Canyon im Showroom vorbei zu schauen. So weit musste es aber Gott sei Dank nicht kommen. ;-)

Zuerst war ich in Bonn bei Hoening & Röhrig (http://www.cervelo-bonn.de/). Ahhh, richtige Rennräder. Mehrere. In Toll und Teuer. ;-)  Aber auch preiswert. Da fühlte ich mich schon mal sehr gut beraten und konnte ein Cervélo R3 (noch in der 2010er Version, die mir sowieso besser als die aktuelle gefällt) Probe fahren. Tolles Rad, ging sehr gut. War auch ein Super Preis. Ich lies es mir erst mal reservieren, begrabbelte noch mal kurz das brandneue Cervélo S5 (die Zugführung geht leider gar nicht) und den R5ca Rahmen (uff, leicht!) und machte mich wieder auf den Weg – weiter nach Bad Honnef. Zuerst nach Radsport Borens. Ja – auch da eine rennradkundige Beratung und von den vorhandenen Marken eine gute Auswahl präsent. Aber leider weniger auf Vorrat und aufgebaut. Allerdings hatte ich hier Gelegenheit, ein recht nett aufgebautes Müsing Probe zu fahren und dabei gleichzeitig mal die SRAM Force Schaltung auszuprobieren.  Preis-Leistungs-Verhältnis und vielfältige Aufbaumöglichkeiten (bis hin zu frei wählbarem Farbschema) waren schon mal nicht schlecht. Aber Müsing… da fehlte mir die Emotion. Also weiter, zum heimlichen Hauptziel des heutigen Tages, nach il Diavolo direkt in Bad Honnef!

Ja, so muss ein Rennradladen aussehen! Cento Unos, GranTurismos, Izoards, BMCs, Specialized Tarmacs, Pinarello Rahmen, etc. … ja, Mehrzahl… stehen da und lassen sich bewundern. Auch am Beratungsgespräch und der knappen Vermessung samt Testeinstellung auf einem Einstellbock habe ich nix zu bemängeln. Und vor allem: Genau das, was ich insgeheim schon das ganze Jahr haben wollte, stand nun live und 1:1 vor mir und ich konnte es in verschiedenen Ausstattungsvarianten begutachten. Und es enttäuschte nicht! Und so stand ich dann vor der schwierigen Wahl: welche Ausstattung, vor allem, welche Schaltgruppe sollte es denn sein?

Shimano, SRAM oder Campagnolo? Ich bin da überhaupt nicht ideologisch vorbelastet. „An einen Italiener muss unbedingt eine italienische Schaltgruppe“ …nein, das läge mir fern. Funktion zuerst, dann Design, dann der Rest. Funktion bei Shimano? Tadellos, über jeden Zweifel erhaben. Die Ergonomie mit den Schalthebeln finde ich auch super. Weniger schön, bzw. auf jeden Fall auszutauschen, sind die Kurbelgarnituren von Shimano. Viel zu monolithisch und aktuell noch im silbergrauen Finish nicht wirklich gut zu eigentlich jeder Lackierung passend. Aber die kann man ja austauschen. SRAM? Heute zum ersten Mal ausprobiert. Schaltet schön knackig, sieht toll aus. Allerhöchstens die Höcker der Hoods sind mir etwas zu gering ausgeprägt. Das bietet nicht ganz so guten Halt bei der Bremsgriffhaltung. Campagnolo? Der Daumenschalter ist schon ein Rückschritt gegenüber Shimano und SRAM. Die billigen Shimanogruppen (Sora) haben so einen Daumenschalter. Definitiv der größte Nachteil von Campagnolo. Der Bremsgriffkorpus hingegen… schön schlank ausgeführt, nicht so massiv wie bei Shimano. Lässt sich daher noch besser umgreifen und auch der Höcker geht weit nach oben und ist etwas nach innen gezogen – lässt sich super anfassen und sogar als Hörnchenlenker in einer Art Triathlonpose umfassen. Das gefiel mir schon sehr. Mit dem Daumenschalter kam ich dann doch zurecht und so gab dann die Griffkörpergeometrie und die 11fach Kassette den Ausschlag pro Campagnolo. Schließlich war ich bis jetzt 3fach gefahren und wechselte nun auf 2fach Compact. Da kommt mir die um 1 Ritzel feiner gestufte Kassette gerade recht.  Und vom Design… Schaut euch nur die Fotos an. Ja, Campagnolo muss es sein und so findet sich es auch passend: italienische Gruppe am italienischen Renner!

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Mir wurde noch am selben Nachmittag mein ausgewähltes Rad fertig aufgebaut: Sattelstütze gewechselt, Ritzelpaket gewechselt, Lenker dran etc.

Ein guten Batzen ärmer und mit einem tollen Rad im Kofferraum verließ ich dann gegen halb 6 abends glücklich Bad Honnef und fuhr nach heim.

Die erste richtige Fahrt auf heimischen Geläuf konnte ich dann schon am folgenden Dienstag machen. Zuerst musste ich allerdings erst mal auf die Rolle. Einsteigen üben mit den neuen Look-Pedalen und Platten. Dann Cleat-Einstellen; hab sie noch etwas gedreht. Sattelposition mit Lot durch Kniescheibe und Pedalachse passte. Schaltung musste ich im größten Ritzel noch etwas fein tunen. Hmm, leichter Faux Pax, il Diavolo – ihr habt das Rad doch extra mit zwei Leuten der üblichen kurzen Probefahrt vor Auslieferung unterzogen.

Dann bin ich aber endlich nach draußen. Obwohl’s gar dunkel dräute. Aber – was will man machen…? ;-) Es blieb auch erst trocken. Erst…

Eigentlich wusste ich noch nicht, ob ich mich auch aufgrund der fortgesetzten Uhrzeit auf eine komplette Trainingsrunde aufmachen, oder einfach nur mal kurz testrollen wollte. Aber das ging vom ersten Millimeter so gut… wow! Das GranTurismo beschleunigte mühelos und passte auf Anhieb. Ehe ich’s mich versah‘, habe ich richtig reingetreten und ich nahm die LPGCoIW unter die Räder.

Tja… Wilier verleiht Flügel, kann ich da nur sagen. Prompt habe ich eine neue Bestzeit und den höchsten von mir je gefahrenen Schnitt auf den Asphalt gebrannt. Im Stil eines Einzelzeitfahrens hatte ich einen Schnitt von 33,5 km/h auf zugegebenermaßen für das Wittgenstein flachstmöglichen Strecke in rd. einer Stunde aufgestellt. Wow! :)

Ok, ein solcher Wert wäre sicher auch mit dem Cube Streamer für mich nicht mehr unmöglich, letztendlich hatte ich auf dieser Strecke, auf der ich meist per Rekom oder leichten Intervallen unterwegs bin, noch nie versucht, einen Rekord zu setzen. Aber die rd. 2kg weniger Gewicht und die leicht andere Sitzposition sowie fast die komplette Strecke in den Drops gefahren, die haben sicherlich ihren Teil dazu getan und sind dem GranTurismo zu verdanken :)

Natürlich – ich war mit neuen Schuhen unterwegs – wurde ich dann gegen Ende der Strecke doch noch komplett gewaschen. Ich muss jetzt endlich mal bei den richtigen Schuhen angelangt sein, sonst wird das ein nasses Jahr. Jedesmal, wenn ich mit neuen Schuhen eine Testrunde gedreht habe, konnte ich die in der Folge komplett unter Wasser gesetzt erst mal über Nacht mit Zeitungspapier ausstopfen… Naja, so wurde das Wilier bei der Jungfernfahrt direkt auch mit echtem Wittgensteiner Regen getauft. :)

Distanz: 34,57 km, Höhenmeter: 196 m, Zeit: 1 h 01 m 55 s, Durchschnittsgeschwindigkeit: 33,5 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 33,5 km/h, Durchschnitts-HF: 151

Trainingsdetails in Garmin.Connect:

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/100368171

Trainingsdetails in Strava:

http://app.strava.com/rides/977509/embed/344b47da6ba563d086a1d58d20d8ccdd00940fd5

Vergleich einer bisherigen, zügigen Fahrt zum Einzelzeitfahren am Dienstag:

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Wandern im Regen

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Regen, Regen, Regen. Also definitiv kein Wetter für’s Rennrad. Oder irgendwelche anderen Räder. Wer hätte gedacht, das man im Juli schon in diesem Maße mit Ausgleichssport beschäftigt ist? Aber man macht natürlich das Beste draus. Radfahren im Regen ist gar nicht schön – Wandern im Wald bei Regen hingegen… Das kann ganz wunderbar sein. Frisches, nassglänzendes Grün allerorten, frisch glucksende Bäche, das Prasseln des Regens auf das Blattwerk und die Wanderwege – herrlich. Obendrein will ich in Kürze eh die Siegerlandhütte in den Stubaier Alpen per Pedes von Sölden aus besuchen und werde dabei (egal bei welchem Wetter) selbstverständlich auch wieder den vollen Fotorucksack samt Stativ dabei haben. Dabei hoffe ich natürlich vor allem nachts auf „clear skies“, um wieder so Fotos wie dieses hier zu machen.

Also passt das ganz gut, den Bewegungsapparat mal wieder auf das Wandern mit Marschgepäck zu trimmen. Was passiert, wenn ein trainiertes aerobes System auf ein unangepasstes „Fahrwerk“ trifft, weiß mir sicher jeder Radfahrer nachzuempfinden, der „einfach mal so“ nach Monaten eine Stunde Laufen geht…

War heute also eine Win-Win-Situation: herrliches Ausspannen im regnerischen, einsamen Wald; aerob eine Rekom-Einheit; für Rücken, Schultern und Beine eine Belastungseinheit. Und obgleich ich den Fotorucksack heute extraschwer gemacht und nur als Trainingsgewicht betrachtet habe, habe ich sogar ein paar Fotos mitgebracht. :)

Für Ende Juli und August wäre ich aber definitiv für ein Wetter, das von Temperatur und Sonnenscheindauer auch dem Sommer zu Ehre gereicht.

Planlos in Winterberg ;-)

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Es sollte eine GA 1 Ausfahrt werden. Es wurde eigentlich eine Rekom/GA 1 Ausfahrt. Also eigentlich ein lockeres Radwandern anstelle einer Trainingsausfahrt.

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Eigentlich war ja die Grenzlandrunde der Sauerland Bike-Arena geplant. Rund 154 km über Bad Berleburg, Girkhausen, Züschen, Winterberg, Meschede und über Schmallenberg und Jagdhaus zurück. Zuzüglich die Anfahrt von Erndtebrück nach Berleburg; vermutlich also rund 170 bis 180 km.

Ich haderte zuerst mit dem Wetter. Nicht richtig sonnig, sehr windig und morgen sollte es schon wieder regnen…

Dann haderte ich mit dem Garmin Edge 800. Sonst ja ganz brauchbar, zickte er heute zuerst extrem rum. Merke: Gewisse Prozeduren müssen(!) eingehalten werden, auch wenn sie nicht unbedingt offensichtlich sind und vom Gerät auch nicht abgefangen oder anders geführt werden. In diesem Fall anscheinend: Nie, nie, niemals eine umfangreiche Strecke erst nach dem Losfahren laden und berechnen lassen, wie ich es heute (also bzw. letzten Samstag) aus Versehen tat. Erschwerte Bedingungen: Die geplante Strecke war zum Zeitpunkt des Berechnen lassens auch noch rd. 15 km entfernt. Der Edge brauchte recht lange bis 80% Streckenberechnung, hing dann auf 80% für mind. 8 Minuten oder länger, bevor er dann langsam auf 100% weiterrechnete und hing dann eingefroren auf einer nicht weiter aktualisierten Kartenansicht bei 100% bis ich ihn hinter Hemschlar (nach 30 Min Fahrtzeit) ausschaltete. Beim Wiedereinschalten begrüßte mich ein total auf die Grundeinstellungen zurückgesetztes Gerät auf englisch! Dreck! Bevor es weitergehen konnte, musste ich also erst mal sämtliche Grundeinstellungen wieder vornehmen. Sprache, Alter, Gewicht, Trittfrequenz/Herzfrequenz/Leistungssensor ja/nein?, Kartendarstellung, aktivierte Karten, dargestellte Displayseiten – alles.

Daher ist auch der unten verlinkte Track auf Garmin Connect 10 km zu kurz. Als ich dann endlich weiterfahren konnte, war auch von versprochenen heiteren Himmel auch nichts zu sehen und ich bekam sogar 2 Tropfen (Gott sei Dank die einzigen des Tages) ab. Entsprechend missmutig radelte ich erst mal locker weiter. Meine Stimmung besserte sich erst wieder etwas, als ich im Kraftsholz am Angelhof links abbiegend die K51 verließ und für mich Neuland befuhr. Schönes kleines Waldsträßchen zum Hof/Pension Dambach und weiter über einen kleinen Kamm nach Girkhausen. Hier bin ich sehr selten, eigentlich fast nie. Letzte Woche bin ich allerdings von der anderen Richtung aus Züschen her kommend während der Hochsauerlandklassiker RTF durch Girkhausen durch gekommen. Dabei ist mir aber gar nicht die sehr interessante Kirche des Ortes aufgefallen. Die habe ich mir dann auch gleich mal von außen näher angeschaut. Reinschauen ging leider nicht; die Tür war zu. In Girkhausen merkt man auch gleich die Nähe zum Hochsauerland bzw. zu Winterberg. Ein recht hübscher Ort mit sauber und aufwendig präsentierten Wanderwegshinweisschildern – das kennt das zentrale Wittgenstein so nicht; es ist halt anders als das Sauerland keine klassische Fremdenverkehrsregion.

Nachdem ich ein paar Fotos der Kirche gemacht hatte, ging es im Radwandermodus weiter. Schöne Strecke über Schmelzhütte und Mollseifen nach Züschen. Von Züschen nach Winterberg muss man die B 236 nutzen, da hat’s leider etwas mehr Verkehr. Aber dafür ist man auch zügig in Winterberg. Nachdem ich auf dem Marktplatz etwas lustlos mein Brot und einen Reiskuchen verzehrte (denn bei dem Wetter waren irgendwie nicht so viele Leute draußen unterwegs und es gab weder hübsche Geschöpfe in sommerlicher Kleidung, noch Radlerkollegen samt zu bewunderndem Carbongestühl zu sehen… nur normale Tagestouristen, die die Caféstühle besetzten).

Ich wollte noch etwas die Strecke über Silbach weiterfahren und dann über Altenfeld, Bödefeld und Sonderhof abkürzen, da ich bei meinem Radwandertempo die über 150 km heute sowieso nicht hinbekommen hätte. Aber wenigstens wollte ich noch etwas neue Strecken kennenlernen und insgesamt zu einer mehrstündigen ganz lockeren GA1 Einheit kommen. Aber prompt: Vollsperrung der L740 zwischen Winterberg und Silbach wegen Straßenerneuerung… Na toll. Bin erstmal weitergefahren, bis es aufgrund Absperrung und quergestelltem Straßenfertiger samt Bagger nicht mehr weiterging. Naja, dachte ich mir dann, schaust du dir halt mal diese Nebenstraße und den Golfplatz hier an und solltest dann über ein kleines Sträßchen dann wieder auf die B480 Richtung Altastenberg kommen.

Dabei kam ich an einem pfuschneuen Reservat für Käsefr… äh, das wäre politisch nicht korrekt… ich kam also an einer neuen Retorten… ich kam an einem ganz neuen Ferienpark mit lauter Ferienhäusern vorbei, den ich mir mal angeschaut habe. Hmm, naja – nicht soo mein Fall. Könnte mal ganz nett werden, aber viel zu einheitlich. Seltsames Gefühl da. So neu und leer. Die Preise (hatte im Web nachgeschaut) hauen mich nun auch nicht wirklich vom Hocker. Wäre sonst vielleicht mal eine Option gewesen, wenn man mal für ein Fotoprojekt oder ein Hochsauerlandwochenende die Homebase nach Winterberg legen wollte – aber so… nee.

Naja, weiter ging’s nach Altastenberg und auch hier entschied ich mich für eine bis dato nicht unter die Räder genommene Streckenvariante: Ich fuhr nicht Richtung Sorpetal, sondern folgte der Abfahrt über die K18 durch Nordenau nach Oberkirchen. Ab da dann die übliche Strecke weiter nach Schmallenberg und über die Steigung nach Jagdhaus und dann Wingeshausen zurück nach Erndtebrück.

Distanz (samt den am Anfang fehlenden km): 105,79 km, Höhenmeter: 1299 m, Zeit: 5 h 41 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,4 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 21,2 km/h, Durchschnitts-HF: 115

 

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/99598393

Dynafit Bike Tragerucksack X4 Performanze

Rad fahren, Uncategorized

Weg vom Strand (siehe vorheriges Posting des Almond X Summer Bikes), rauf in die Berge: Das ist ein sehr interessantes Konzept für die Leute, die sich öfters mit dem MTB auf alpinen Trails wiederfinden, wo das Bike geschultert oder anderweitig getragen werden muss (was einem übrigens auch durchaus hier im Wittgenstein passieren kann…). Der Dynafit Bike Tragerucksack X4 Performanze bietet einen niftigen kleinen Haken, mit dem man erstaunlich praktisch ein Bike auf verschiedene Weisen am Körper tragen kann. Oder sich mit dem zugesauten Bike ganz cool die Klamotten verdrecken kann. Egal – wie’s geht, zeigt das Video :)