Durch die Wittgensteiner Schweiz

Rad fahren, Uncategorized

Am Samstag, der ersten Wochenende-Einheit einer Woche mit etwas zurückgenommener Trainings-Intensität um die Trainingsreize der vergangenen drei Wochen zu verarbeiten, führte mich mein Weg zunächst von Erndtebrück Richtung Bad Berleburg. Der Gegenwind war dabei nicht von schlechten Eltern: 40 km/h direkt von vorn – das bremst mal gewaltig.

Aus Berleburg führt die Sählingstraße (L 717) hoch nach Laibach (Quaeldich.de Eintrag). Am Gasthof Laibach, eigentlich Gasthof „Zur Erholung“, öffnet sich ein wunderbarer Blick Richtung Norden. Zum Laibach führen dabei zahlreiche Anfahrten. Diese waren aber nicht alle mein Ziel, sondern ich wollte einfach dort oben lang und mal bei Christianseck vorbeischauen. Das ganze Gebiet östlich von Berleburg wird auch als Wittgensteiner Schweiz bezeichnet. Kurz hinter dem Gasthof „Zur Erholung“ zweigt die schmale Kreisstraße K 40 rechts Richtung Elsoff ab. Hier steht auch nach wenigen Metern am Abzweig eines Wanderwegs der Grenzstein 18. Die kleinen Waldstraßen in Wittgenstein sind alle mehr oder weniger ruppig und haben oft rauhen Asphalt, Rinnen, Riefen und Schlaglöcher. Aber die K 40 im Bereich Christianseck bis nach Elsoff… Weia, die ist besonders übel…   Aber halt wie so viele Strecken im Wittgenstein wunderbar einsam und reizvoll. Auf der linken Seite der Abfahrt vom Laibach Richtung Elsoff (K 40) liegt Hof Teiche und dort der Landgasthof „Wittgensteiner Schweiz“. Auf der rechten Seite liegt Christianseck, eine Streusiedlung von 24 Einzelhäusern auf etwa 9 km². Ich habe dort eine kleine Schleife gezogen und bin dann der K 40 weiter Richtung Elsoff gefolgt. Vor Elsoff bin ich dann über den Arfelder Berg nach Schwarzenau gefahren. Von dort oben kommend, bietet sich über Schwarzenau ein toller Blick in das Edertal. Schon eine hübsche Wohngegend, der Kohlrücken, Sonnenhang und Schöne Aussicht.

Ein Blick auf die Uhr zeigte mir, dass ich mich aufgrund dem heftigen Gegenwind Richtung Berleburg und dem Gebummel wegen Gegend angucken, Fotos machen und über heruntergekommene, schmale Waldsträßchen zu rollen schon 2 der angepeilten 3 Stunden unterwegs befand. Das Harfeld (Quaeldich.de Eintrag) sollte allerdings noch über die Anfahrt von der Richsteiner Mühle unter die Räder genommen werden (kaum eine Ausfahrt kommt ohne wenigstens eine 11 bis 13% Steigung aus ;-)). Nach dem ich mich dann entlang der L 718 wieder hoch Richtung Sassenhausen bis zum Abzweig nach Stünzel hochgearbeitet hatte, konnte ich endlich den starken Wind als Rückenwind genießen. Entsprechend zügig ging’s über Leimstruth und Schameder zurück nach Erndtebrück.

Distanz: 62,6 km, Höhenmeter: 972 m, Zeit: 3 h 20 m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,6 km/h, Durchschnittsgeschw. in Bewegung: 21,2 km/h, Durchschnitts-HF: 118

http://connect.garmin.com:80/activity/embed/82555523

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s