Trainingskilometerstand Ende März 2011

Rad fahren, Uncategorized

Am 3. März mit einer Walking-Einlage (jaa, so langsam ;-)) das offizielle Ende meines ersten Trainings aus dem Buch „The Time-crunched Cyclist“ beschlossen. Also in der 9. Woche von 11 Wochen Gesamtdauer, wobei das Training selbst von Woche 1 bis 8 ansteigend aufgebaut ist und dann von Woche 9-11 das gleiche Programm wiederholt wird. Fand dieses Training für den Winter sehr gut, will nun aber nicht volle Kanne die Erhaltungswochen durchführen, von denen Carmichael selber schreibt, dass es nicht unwahrscheinlich ist, das man in der Renn-Performance nach Woche 10 abnimmt.
Ich wollte lieber sofort etwas in der Intensität runter gehen und mit etwas Fahren frei Schnauze und wieder vermehrt Core-Stärkungs-Übungen (zu denen es im gewünschten Umfang im März leider doch nicht gekommen ist) von den letzten intensiven Einheiten erholen, bevor ich dann im April ein auf mein Saisonziel ausgerichtetes Training aufnehmen würde. Der März war also meine 4- to 6-week recovery/maintenance period, die Carmichael empfiehlt, bevor man ein weiteres Mal ein Time-crunched Trainings Programm (TCTP) wiederholt.

War das TCTP im Winter effizient? Kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Dazu fehlt mir die Erfahrung. Schließlich war es der erste Winter, wo ich einen Rollentrainer zur Verfügung hatte und in dem ich in dieser Regelmäßgikeit trainiert hatte. Erste Vergleichstests auf der Straße über bestimmte Steigungsstrecken waren einerseits ernüchternd, andererseits fielen mir alle bisherigen Ausfahrten dann doch in der Gesamtheit eher leicht und ich denke mal, so gut bin ich noch nie in eine Saison gestartet. Wobei sich „in die Saison starten“ viel zu hochtrabend anhört. Ich hatte bisher keine Saisons, ich hatte Jahre, in dem ich mal mehr, mal weniger mit dem Rad unterwegs war. Oder auch gar nicht ;-). Von daher: besser und effizienter als planlos einfach nur ein bis zwei Stündchen im GA1 auf der Rolle herumzudümpeln, war es auf jeden Fall. Motivierend war es auch.

Wettertechnisch war der März super angenehm und mit vielen herrlichen Sonnentagen super für Rennradtraining geeignet. Dementsprechend findet sich in untenstehender Grafik auch nur eine Rolleneinheit, alles andere wurde draußen durchgeführt. Bin zur Abwechslung (und leider zeitweise aus berufsbedingten erheblichen Zeitmangel, der auch die Gesamtzahl der Trainings reduziert hat) ein paar mal wieder gelaufen. Hat auch diese 3 Wochen mit jeweils einer Laufeinheit gebraucht, bis ich danach keine Probleme mit den Beinen mehr hatte. Typisches Problem: Die Maschine ist da, aber der Antrieb ist die Bewegungsart nicht gewohnt.

Die Laufeinheiten haben natürlich die Gesamtkilometerzahl (und auch die Winterpokalpünktchen) empfindlich reduziert, aber darauf kommt’s ja nicht an, sondern auf den Gesamteffekt für’s Training. Dennoch lag ich mit deutlich über 400 km immer noch im selbstgesetzten Soll. :)

Untere Übersicht ist wieder aus trainingstagebuch.org zusammengestellt. Eine der Stärken dieses Trainingsportals, eine aussagekräftige und gleichzeitig kompakte Übersicht über verschiedene Verteilungen, wie z.B. hier ausgewählt: Distanz, Anteil Sportarten an der Trainingszeit und Herzfrequenzbereiche darzustellen, wie ich finde.

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