Faszination Rennrad: Inspirierende Webseiten, Blogs und Fotografie, Teil 3: Cycling Tips

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Hier nun die dritte Website, die ich im Rahmen der Reihe „Faszination Rennrad: Inspirierende Webseiten, Blogs und Fotografie“ vorstellen möchte.

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Auf CyclingTipsBlog.com habe ich mir die letzten Wochen mit großem Vergnügen alle Beiträge vom aktuellsten bis zu seinem ersten Post (vom September 2009) durchgelesen. Wade Wallace betreibt hier aus Melbourne ein sehr informatives und motivierendes Blog zum Thema Rennrad, Rennen und Training. Selbst kein Profi, aber enthusiastischer Radamateur, schreibt er nahezu täglich einen Beitrag. Seien es Quick-Tipps zu Ausrüstungsteilen, Hinweise und Einblicke zu verschiedenen Renntaktiken, Trainingsdetails, Beiträge zu internationalen und lokalen Rennen (die Weltmeisterschaft in Geelong war natürlich ein gefundenes Fressen), Kommentare zu aktuellen Geschehnissen im Radsport, Interviews oder Schilderungen von Ausfahrten, eigenen Rennteilnahmen etc.

Während natürlich viele seiner Beiträge (wie seine Rennen oder Ausfahrten in Melbourne und co) auch lokaler Natur sind, finden sich immer interessante Aspekte und vor allem jede Menge Motivationsmaterial. Für mich macht das Wesen dieser Seite die Mischung aus Beiträgen von sehr persönlicher, leidenschaftlicher Hobbyauslebung gefärbter Sichtweise einerseits, aber andererseits der Kenntnis von Renntaktiken, Kniffen und Tricks aus, die er selbst aus eigener Erfahrung kennt bzw. im Rahmen seines Blogs erfährt. Ebenso kann er durch sein Blog doch schon den einen oder anderen interessanten Interview-Partner oder Gastautoren gewinnen.

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(Foto: Veraal Patel)

Nicht zuletzt, bzw. mir sehr wichtig: viele seiner Beiträge sind mit guten Fotografien entweder von ihm oder ihm bekannten Fotografen versehen. Und immer wieder gern gesehen sind seine „What you missed this morning“ Beiträge und auch in lockerer Folge veranstalteten Fotowettbewerbe selben Themas.

Faszination Rennrad: Inspirierende Webseiten, Blogs und Fotografie, Teil 2: Velodramatic.com

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Dies ist die zweite Website, die ich im Rahmen der Reihe „Faszination Rennrad: Inspirierende Webseiten, Blogs und Fotografie“ vorstellen möchte.

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Es handelt sich um die Seite und vor allem das Blog VeloDramatic (Cycling Photography) des sich mittlerweile mehr und mehr zum professionellen Fotografen wandelnden und vor allem Bike-interessierten Michael Robertson. Wie sich jeder problemlos auf seinem Blog überzeugen kann, ist Michael nicht der typische Sportfotograf, der auch oder vielleicht hauptsächlich Radsport fotografiert, aber ansonsten nur die typischen News-Agentur Bilder schießt und sonst kaum weitere Verbindung zum Sport hat, sondern zuerst ein engagierter Rennrad-Enthusiast, der selbst gern auf dem Rad sitzt. Wie engagiert, davon zeugen seine Blogbeiträge und auch seine Ausgaben für’s Hobby Radfahren. Oder so nette Details wie Lenkerband als Schutz um die Streulichtblende der Teles (keine schlechte Idee :)).

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Schaut mal rein – bei ihm findet ihr einen bunten Strauß von guten Fotos, Berichten von begleiteten Events (z.B. die Tour for KiKa), News, persönliche Produkt-Tests und mehr.

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Was dem Deich seine Schafe…

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Dämme und Deiche wollen gepflegt und geschützt werden. Das an der Küste Schafe an den (gar nicht so schrägen) Deichen die wichtige Grasnarbe pflegen, ist ja bekannt. Das im Alpenraum aber auch Staumauern von einer anderen Sorte Vierbeiner „begangen“ werden, war mir neu. Und das ist in der Tat „schräg“ ;-)

Natürlich „pflegen“ die Steinböcke die Staumauer hier nicht, sondern sie scheinen auf der Suche nach Mineralien zu sein, die sie durch Lecken der Steine und Fugen aufnehmen.

Steinböcke auf der nahezu senkrechten Luftseite der Staumauer des Lago Cingino im Valle Antrona, Italien: hier mit weiteren Fotos und Videos (via).

 

Faszination Rennrad: Inspirierende Webseiten, Blogs und Fotografie: Rapha.cc

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Seit einiger Zeit hat mich ja wieder das Thema Radfahren, und momentan ganz besonders das Rennrad fahren, in den Bann gezogen. Trainingsreize sind wichtig, aber was einen voran bringt, ist die richtige Regeneration nach den Trainingsreizen und die Faszination und Freude, danach wieder auf das Rad zu steigen.

Der Großteil von letzterem liegt natürlich im Genießen des Radfahrens und der Freude an der Bewegung und Leistung auf dem Rad, dem Erleben der Landschaft und dem Erobern der Strecke und der Hügel und Berge. Aber ich habe mittlerweile auch eine Menge an Zielen im Web entdeckt, die an Style, an Transport der Faszination Rennrad, an Motivation und Information weit über dem Durchschnitt der schnöden Web-Basiskost liegen. Sei es durch wirklich enthusiastische, ausführliche und persönliche Schilderungen von RTF- oder Renn-Teilnahmen, sei es durch motivierende und hilfreiche Tipps, die sowohl Jedermänner als auch Lizenzfahrer interessieren könnten oder sei es durch inspirierende und schöne Fotografie.

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In loser Folge möchte ich solche Webseiten vorstellen und den Anfang macht Rapha.cc. Rapha ist zunächst ein Hersteller von Radsportbekleidung, aber das wäre zu kurz gegriffen. Unter „About“ findet sich: „Rapha was created to celebrate road riding and develop the best performing and most stylish cycling clothes and accessories in the world.“ Über das „best performing“ kann ich mangels eigener Erfahrung keine Auskunft geben. Aber Style haben sowohl deren Produkte als auch die Website. Und das nicht zu knapp. „Celebrating road riding“, dass tun sie ganz sicher. Raphas Produkte werden durch eine, wie ich finde, ganz exquisite und stylische Fotografie inszeniert und auf der Website finden sich sowohl Blogbeiträge und Filme über durch Rapha organisierte Radsport Events, Reportagen und Dokumentationen. Sehr Interessant ist auch der Bereich Prints & Publications mit z.b. Büchern wie „The Great Road Climbs of the Southern Alps“.

 

Herrliches Herbst- und Bike-Wochenende

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Wunderbares Wetter und strahlend blauer Himmel. Das gab’s am Samstag und am Sonntag. Herrlich! :)

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Am Samstag war ich knappe 3 Stunden unterwegs, GA1 mit 3 x 20 Min GA2-Intervallen. Hier hatte es mich in’s Siegerland gezogen und ich bin die schöne Runde Erndtebrück – Netphen – Deuz – Hainchen – Lahnhof – Feudingen – Bermershausen – Leimstruht – Erndtebrück gefahren: 66,54 km, 559 HM, 2h 53 Min, Durchschnittsgeschwindigkeit: 23,0 km/h, Durchschnitts-HF: 138.

Heute am Sonntag standen 4 Stunden GA1 auf dem Plan. Die gewählte Tour habe ich

„Lahn runter und Eder wieder rauf“

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genannt. Von dieser stammen auch die Foto-Impressionen und die Karte samt Höhenprofil. Wie immer auf meinen Radtouren stammen die Fotos vom iPhone. Aber auch wenn mir sonst nur die vollständige DSLR-Ausrüstung samt Stativ gut genug ist und ich da bisher keine Alternativen sah – im Moment grübele ich schon über eine gute Kompaktkamera für die Trikottasche. Vielleicht eine Panasonic Lumix LX-3?

Übrigens kann man auch mit Start in Erndtebrück sehr schön direkt vom Fleck weg das Dille zum Aufwärmen hochfahren. Sehr angenehm im größten Ritzel und Kette links mit gemütlichem 127er Puls. Hätte ich vorher nicht gedacht (alter Kaltstart-Anstiegsverweigerer ;-)) – kann man also gern öfters machen. Nach diesem ersten Berg und der anschließenden Abfahrt nach Rüppershausen findet man sich kurz darauf auf sehr angenehmer ebener und reizvoller Strecke im Lahntal wieder. Bin auch seit ewigen Zeiten nochmal direkt durch Wallau und Ludwigshütte gefahren – seit die Bundesstraße vor einigen Jahren rechts an den Hang gelegt wurde, lässt man diese Orte immer links liegen, wenn man mit dem Auto Richtung Biedenkopf oder Marburg fährt.

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In Ludwigshütte ging’s in Ortsmitte dann links hoch in die Hainbachstraße Richtung Sackpfeife. Leider ist das eine Bundesstraße, wo doch das eine oder andere Kfz, oder am Sonntag auch Motorräder, etwas schneller unterwegs sind; trotz Geschwindigkeitsbeschränkung 80. Oben am Scheitel der Straße wiess dann ein Schild links in eine kleine Seitenstraße: Sackpfeife. Da ich da noch nie war, wollte ich mir das mal ansehen. Hier ging es dann auf 3 km etwas steiler durch den Wald und ab und an überholende oder entgegenkommende Fahrzeuge deuteten auf ein gut besuchtes Ausflugsziel hin. Was beim heutigen strahlenden Sonnenschein auch kein Wunder war.

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Was soll ich sagen, dass lohnt sich: Misch- und Laubwald dort oben versprechen tolle Wanderungen, Spaziergänge und sicher auch Mountainbike-Ausflüge. Im Winter gibt’s dort auch viele gespurte Loipen und Liftbetrieb gibt es das ganze Jahr. Die Berghütte hätte sich sicher exzellent für eine Pause mit lecker Kaffee oder einem Snack geeignet und war auch gut besucht. Ich hatte mich aber mit einem Riegel aus der Satteltasche begnügt, die Aussicht und Sonne genossen und ein paar Fotos gemacht.

Dann ging’s auch schon weiter durch das schöne Ederbergland über Eifa, dort am Ortsausgang endlich wieder von der Bundesstraße runter auf die L 553 nach Hatzfeld. In Hatzfeld wurde die Eder überquert und kurz vor Beddelhausen wieder Nordrhein-Westfälischer und gleichzeitig Wittgensteiner Boden erreicht (Puh, den Hessen wieder entkommen ;-)).

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Immer weiter und angenehm im Tal ging es nun der Eder stromauf folgend durch Schwarzenau, Arfeld und Dotzlar nach Raumland.

Puh, nach 3 Std. wurd’s aber etwas beschwerlich (also seit Schwarzenau) – musste zum Po entlasten dann doch mal öfters aus dem Sattel, einfach nur zum erholen, obwohl die Strecke recht flach war. Mit ein paar Wiegetritt-Einlagen konnte ich dann aber doch schön weiter gleichmässig kurbeln und fand mich bald durch Weidenhausen kommend oben auf der Leimstruther Höhe wieder. Ab hier kann man es fast bis Heim nach Erndtebrück rollen lassen.

Tolle Tour, toller Herbst, Kilometer sammeln sich an, Form steigt: Alles Prima :)

Daten der Tour:

Distanz: 77,86 km, Höhenmeter: 802,6 m, Zeit: 4h07m, Durchschnittsgeschwindigkeit: 18,9 km/h, Durchschnitts-HF: 122