Sie versprechen die doppelte Auflösung und die doppelte Bildwiederholrate wie die Vorgängermodelle und sollen dabei doppelt so gute Leistung bei geringem Licht bieten. Die Black Edition bietet die Modi 1080p-60, 720p-120, WVGA-240, 960p-100 und 1440p-48 und darüber hinaus mit geringeren Wiederholraten, dafür aber extrem hoher Videoauflösung 2.7kp-30 and 4kp-15. Wer also den kommenden Kino-Blockbuster in 4K-Auflösung drehen möchte ist mit dieser Kamera schon weiter als die meisten Kinos und so manch anderer arrivierter Top-Equipment-Hersteller.
Mit inkludierter WiFi-Fernbedienung ruft GoPro 399,99 US-$ auf der US-Seite auf.
Hier das wieder mal extrem coole Video, dass die Einführung der Hero3 Black Edition begleitet:
Leider kauft man sich für die knapp 400 $ nicht den Gutschein mit den paar Zehntausend Euro ein, die es wohl benötigt, mit entsprechender Crew zu entsprechenden Locations zu reisen und solche Aufnahmen zu machen und anschließend zu editieren… ;-)
Gerade die Black Edition ist sehr vielversprechend und diese Specs in diesem Formfaktor sind schon eine sehr tolle Leistung. Ich kann die GoPros aus eigener Erfahrung auch nur empfehlen.
Ein halbwegs ansehnliches Video zu produzieren, benötigt schon etwas Hingabe. Da der Juli mit Arbeit und vielen wichtigen Gelegenheiten gut gefüllt war, hat es auch etwas gedauert, bis es fertig war.
Aber nun ist es vorzeigbar, denke ich. ;-)
Mein Video vom 26. Maratona dles Dolomites. Ein tolles Event – in allen Dimensionen: Landschaft, herausfordernde Strecke, Organisation, Service (Startpaket-Inhalt, Finisher-Goodies, Verpflegung, Finisher-Verpflegung, Wifi im Zielgebiet die ganze Woche, Pass-Transit- und Finisher-Zeiten per SMS und zeitnah).
[am besten direkt auf Vimeo in HD anschauen :)]
Ich hatte die GoPro HD Hero 2 während des Marathons vorne via dem K-Edge GO BIG Pro Handle Bar Mount am Lenker montiert und ab und an an Laben oder besonderen Stellen angehalten und mit der Sony NEX-5n samt dem 16mm Pancake gefilmt. Die Szenen am Anfang sind meist mit der Canon EOS 7D in den Tagen vor dem Maratona aufgenommen worden.
Das Video ist lang. Es sind bewusst keine wenigen, kurzen Clips effektheischend zusammengeschnitten, um einen kurzweiligen Teaser zu erstellen. Für eine komplette Reportage fehlt einem als Teilnehmer sowieso die Gelegenheit und jede Menge B-Roll, andere Aufnahmewinkel sowie Interviews.
Nein, lasst euch einfach in die Schönheit der Landschaft der ladinischen Täler in den Dolomiten entführen. Träumt euch mit mir die Pässe hoch und die Abfahrten herunter. Genießt es und vor allem…
lächelt.
Denn Lächeln war das Motto des diesjährigen Maratona dles Dolomites.
Ich hatte mir vor wenigen Wochen kurzentschlossen auch mal eine sogenannte Action-Cam bestellt. Also eine dieser sehr kleinen, robusten und meist wasserdichten Videokameras, die für die Montage an diversem Sportgerät (vom Surfboard über Fahrad bis hin zu Motorrädern, Offroad-Fahrzeugen oder sogar Flugzeugen) oder für Helmmontage oder sonstwo am Körper vorgesehen sind. Das schöne dabei ist, dass der Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt sind und die Kameras so ziemlich alles mitmachen.
Klassische Vertreter und wohlmöglich Begründer dieser Geräteart sind z.B. die bekannten GoPro Kameras (man sieht sie auch in vielen Fernsehproduktionen) oder auch die Contour Kameras. Daneben gibt es aber noch weitere Hersteller / Exemplare.
Eines davon ist die Somikon Full-HD Actioncam, die von Pearl vertrieben wird. Andere Bezeichnungen derselben Kamera lauten RD32II oder auch DV-82.aqua.
Somikon Full-HD Action-Cam (Foto: Pearl.de)
Kurzentschlossen deshalb, weil es im Rennrad-News.de Forum ein paar positive Stimmen zu dieser Kamera gab und sie mit 99,- Euro preislich nicht sehr ins Gewicht fällt, somit deutlich günstiger als eine aktuelle GoPro HD Hero 2 ist, aber auch ein ordentliches Produkt zu sein schien, welches deutlich besseres Material (und Handling) liefern sollte, als die ebenfalls viel diskutierten (und nochmals kleineren) Keychain-Cameras.
Tja – am Pfingsten hatte ich erste Tests bei einer Rennrad-Tour unternommen. Und aufgrund der Ergebnisse direkt beschlossen, diese Kamera wieder zu retounieren. Da ich jetzt aber eine Action Camera haben wollte, bestellte ich mir im Anschluss eine GoPro HD Hero 2 (in der Outdoor-Edition), quasi den Platzhirsch unter den ActionCams.
GoPro HD Hero 2 (Foto: Gopro.com)
Im folgenden möchte ich meine ersten Eindrücke zu beiden Kameras schildern und sie mit ein paar relativ einfach produzierten, kurzen Videos untermalen.
Die Sony NEX diente mir in diesem (sehr einfachen und schnellen) Kurzvergleich als Benchmark. Denn sie macht nicht nur als Fotokamera eine herausragende Figur, sondern besitzt auch sowohl von den technischen Daten (Full HD 1080p mit bis zu 60(NTSC) bzw. 50 (PAL) Frames pro Sekunde) als auch in der Praxis (siehe z.B. Sony NEX 5N shoots for BBC oder Booths and Bodies: Short documentary shot on Sony NEX 5N von Philip Bloom) das Rüstzeug für professionelle Videoergebnisse. Natürlich ist sie aber nicht so robust und für die Einsatzzwecke und -Orte vorgesehen, wo die ActionCams glänzen können.
Wie schlagen sich die beiden ActionCams GoPro HD Hero 2 und die Somikon FullHD (aka RD32II aka DV-82.aqua) ihr gegenüber?
Ich habe zu diesem Vergleichszweck allerdings keine großartigen Testreihen durchgeführt, sondern lediglich eine Einstellung an fließendem Wasser zur Basis genommen und alle Kameras für obiges Video zunächst nur in der 1080er Auflösung benutzt. Die GoPro hätte hierbei zwei weitere Bildwinkel-Einstellungen parat gehabt (Wide und Narrow, hier genutzt: Medium), die allerdings in diesem Video nicht gezeigt werden. Demzufolge habe ich an der Sony NEX die 16mm, f/2.8 Festbrennweite genutzt. Habe allerdings keine sonderliche Mühe bezüglich Einstellungsangleichung an die ActionCams oder bestmögliche Videoqualität walten lassen. Einfach ISO 200 und f/5.6 eingestellt, auf den Stein in der Bachmitte fokussiert und laufen lassen. Insofern ist die NEX leider nicht mit der durchgehenden, knackigen Schärfentiefe der GoPro HD Hero 2 vergleichbar. Allerdings ist das Wasser aufgrund der längeren Belichtungszeit bei der NEX schöner dargestellt. Hier hat man also bei der NEX die freie Wahl und die größere Flexibilität – muss aber auch wissen, was man will.
Was mir bei der NEX weiterhin aufgefallen ist, sind die Treppenstufen an den horizontalen Fugen der Fassadenverkleidung oben links im Bild. Das ist bei den anderen beiden Kameras allerdings auch, wenn auch teilweise etwas geringer (sowohl durch Sensorgröße, als auch Bildwinkel), gegeben.
Mit der NEX und dem 16 mm Objektiv beginnt das Video. Es folgt als nächste Einstellung die GoPro mit der Einstellung 1080P25 (also 25 fps, Frames pro Sekunde), dann die Somikon, in der Einstellung 1080P30 (also 30 fps, man kann sie leider nicht PAL-konform einstellen). Das ist natürlich ein krasser Qualitätsabfall. Man sieht allerdings, dass die Bildqualität nicht gleichmäßig schlecht ist, sondern in linken Drittel, bzw. im linken oberen Drittel, recht gut und vergleichbar mit der GoPro ist. Im Zweifel für den Angeklagten und so gehe ich davon aus, dass ich ein mördermäßig dezentriertes oder anderweitig defektes Exemplar erhalten hatte. Ich frage mich allerdings, wie man ein vermutlicherweise wenig komplexes, kleines und fest intern verbautes Videoobjektiv so dermaßen dezentrieren kann.
Es folgen einige Slides, die die Bilder von der Sony, der GoPro und der Somikon nebeneinander stellen. Hierbei durfte die Somikon ihre starke Bildseite zeigen. Dennoch konnte sie mich von der Bildqualität überhaupt nicht überzeugen.
Mein Eindruck über die Somikon FullHD (aka RD32II aka DV-82.aqua):
Die überwiegend matschige Fläche des Bildes wäre absolut indiskutabel. Aber auch das gute Drittel kann mich nicht ganz zufriedenstellen. Vor allem, da mir ein paar weitere Sachen an der Somikon nicht gefallen (ich hatte sie auch mal bei einer Rennrad-Tour dabei, währenddessen allerdings nur aus der Hand gefilmt):
Farben. Mal quietschend, mal eher ungesättigt und etwas verblaut (bin farblich aber nicht die letzte Instanz, so zu sagen ;-))
bei leichtem Gegenlicht bereits hohe Gefahr von starker Kontrastminderung und Regenbogenreflexfächern im gesamten Bild. Die Ursache wird hier sicher die Frontscheibe der Camera sein. Vielleicht kann man da die Ränder der Frontscheibe schwärzen und eine kleine Gegenlichtblende basteln, um dieses Problem etwas zu lindern oder sogar ganz zu entfernen.
Jello Galore. D.h. waberndes und wechselweise gestaucht und wieder gestrecktes Bild (ein Effekt, dem latent alle zeilenweise ausgelesenen Sensoren unterliegen). Gut, die extreme Stärke des Effekts, dass kann am Halten liegen. Wobei leichte Abfahrten auf sehr glattem Asphalt mit frei gehaltener Kamera noch mit am besten scheinen. Auf den Lenker aufgelegt oder auch hart an den Bremshoodie angepresste Kamera (sollte eigentlich unbeweglicher als so ziemlich jeder Halter sein – aber lege da noch nicht meine Hand für ins Feuer) gibt gnadeloses Jello und tanzende Baumwipfelkantenlinien, eieiei. Getestet hatte ich das in der Einstellung 1080P 30fps.
Die Standbilder stellen mich überhaupt nicht zufrieden. Den Bildausschnitt bei einem Standbild nicht festlegen zu können ist ohnehin mehr als schlecht. Hinzu kommt, dass die Farben echt schlimm sind (flauer als Video, Blaustich) und sich auffällige Randunschärfe nachteilig auswirkt. Bei auch nur einem Fitzelchen Qualitätsanspruch definitiv nicht nutzbar!
Montagemöglichkeiten ungenügend. Der mitgelieferte Lenkerhalter kommt nicht mit normalgroßen Rennradlenkern klar (nur mit dünnen, klassischen Lenkerrohren) und kann alleine ohne weitere Maßnahmen die Kamera nicht ruhig halten (soweit Erfahrungsberichte aus dem Rennrad-News.de Forum). Der Helmhalter, den ich mir als optionales Zubehör gekauft hatte, machte keinen vertrauenerweckenden Eindruck.
Ton: ob mit oder ohne rückseitigen Stopfen (stellt Wasserdichtigkeit der Kamera her und verdeckt dabei Mirco-SD-Card Slot, Mikrofonöffnung und proprietären Micro-USB-Port) nicht gut.
Sehr ungewöhnliches Videoformat im AVI-Container.
Was mir bei der Somikon hingegen gefallen hatte:
Formfaktor: sehr geschmeidig aus der Rückentasche zu zaubern und auch darin wieder zu verstecken. Lässt sich auch relativ gut halten und auch grob “zielen”.
Vibrationsrückmeldung bei Tastendruck
Mein Eindruck über die GoPro HD Hero 2:
Was gefällt mir nicht so:
zum SD-Karte entnehmen muss jedesmal das Außengehäuse geöffnet und die Kamera entommen werden.
Möchte man eine externe Stromversorgung nutzen, muss ein gesondertes Gehäuse (Skeleton) gekauft und verwendet werden.
Ton bei wasserdichtem Gehäuse nicht gut, auch bei offener Klappe kaum besser (aber immerhin besser als bei der Somikon).
Was gefällt mir:
Montagemöglichkeiten. Jede Menge Optionen und Halter bereits durch GoPro selbst. Da die GoPros auch quasi das Synonym für ActionCams sind, gibt es obendrein jede Menge Zubehör von Drittherstellern.
Weiteres Zubehör wie Displaybacks, WiFi-Steuerungsmodule und und und verfügbar.
Bildqualität. Richtig gut. Der Maßstab bei den Action Cams. Und sogar die Standbilder sind nutzbar.
Vielzahl der Modi: Verschiedene Auflösungen, Bildwinkel, Pal/NTSC Bildwiederholfrequenzen, Upside/Down Modus (für Überkopfmontage), Standbild, Timelapse, Selbstauslöser, Burstmode.
Verschiedene Anschlussmöglichkeiten, z.B. externes Mikrofon
Nutzt H.264 Codec in einem MP4 Container. D.h. problemlos in alle ordentliche Schnittprogramme wie z.B. FinalCut oder Adobe Premiere einlesbar.
Video 2 Actioncam-Kurzvergleich
OK, die Somikon ist raus. Obiges Video zeigt daher in Kürze einige verschiedene Einstellungen der Sony NEX (zusätzlich zum Pancake-Festbrennweiten Objektiv mit 16 mm Brennweite in einer zweiten Einstellung die Verwendung des VCL-ECU1 Vorsatzes, der eine Brennweite von 12 mm ergibt), dann die GoPro in der Einstellung 1080P25, Wide. Dann 1080P25, Medium und dann 1080P25, Narrow. Das sind die drei verschiedenen Bildwinkel, die für 1080P einstellbar sind. Bisher hatte ich stets das wasserdichte Gehäuse der GoPro geschlossen. In der nächsten Einstellung öffnete ich diese Klappe, um einen Tonvergleich zu haben.
Es folgt nochmals die Einstellung 1080P25, Medium, um einen direkten Vergleich zur folgenden Zeitlupe zu geben. Diese Zeitlupe wurde einfach durch Abspielreduktion auf 25 % erreicht. Demzufolge läuft das Bild effektiv mit 6,25 Bildern pro Sekunde und ruckelt daher entsprechend. Besser und überzeugend gelingen solche Zeitlupen, wenn von vorneherein mit höherer Bildrate aufgenommen wird, als man für das abspielen mit 25 fps benötigt. Nimmt man beispielsweise direkt mit 50 fps auf, kann man die Abspielgeschwindigkeit auf 50 % reduzieren, hat aber immer noch 25 Bilder pro Sekunde für absolut flüssige Bewegungen zur Verfügung. Leider können fast alle Consumer (und Prosumer, und nicht wenige Profi) Kameras 1080P nur mit 25 bzw. 30 fps aufnehmen. Hier ist die Sony NEX die rühmliche Ausnahme). Höhere Bildraten sind nur bei geringeren Auflösungen möglich. Bei 720P beherrscht die GoPro bis zu 50 bzw. 60 fps (PAL/NTSC). Und bei WVGA (848 x 480 Bildpunkte) sogar bis zu 100/120 fps. Letztere Modus wurde in der folgenden Einstellung genutzt, musste natürlich hochskaliert werden. Dafür kommt man in den Genuss 4facher Zeitlupe ohne Kompromisse in der flüssigen Wiedergabe der Bewegung, nimmt aber geringe Auflösung bzw. Bildqualität in Kauf.
Damit wir wieder einen Eindruck von der realen Fließgeschwindigkeit des Wassers und auch des Auflösungsvorteils der 1080P-Auflösung bekommen, schliesst sich wieder eine 1080P25 Einstellung an, die ich in der Folge mit einer 720P Einstellung vergleiche, die auf 1080er Auflösung hochskaliert wurde.
Den umgekehrten Test habe ich in Video 3 gemacht:
Die GoPro HD Hero 2 einmal nativ in der Auflösung 720P25 und im Vergleich gegenübergestellt: eine Aufnahme nativ in 1080P25 aufgenommen und auf 720er Auflösung herunterskaliert.
Hier fällt es mir selbst am Originalmaterial schwer, definitive Unterschiede zu erkennen. Geschweige denn im durch die Konvertierung des Videoportals höher komprimierten Videoclip.
In Video 4 habe ich weitere Beispiele verschiedener Zeitlupen-Modi dargestellt.
Hier mache ich nochmals den oben genannten Zusammenhang zwischen der Bildwiederholrate des Aufnahmeformats und der Abspielgeschwindigkeit deutlich. Zeige aber auch, dass man mit entsprechenden Möglichkeiten verschiedener Schnitt- oder Effektprogramme durchaus auch stärkere Zeitlupen bei glatten Bewegungsabläufen hinbekommen kann, als es das Ausgangsmaterial eigentlich erlauben würde. Nämlich indem man entsprechende Zwischenframes rendern lässt. Nehme ich beispielsweise mit 50 FPS auf, kann ich eine zweifache Zeitlupe (oder eine Verlangsamung auf 50 %) bei vollen 25 FPS ohne Kompromisse erhalten, indem ich im Schnittprogramm einfach angebe: Dieser Clip wird nicht in der originalen Bildwiederholrate von 50 FPS abgespielt, sondern nur mit 50 % davon. Resultat ist, dass die Abspielzeit um das doppelte gedehnt wird und wir, bei immer noch für flüssige Bildübergänge ausreichenden 25 FPS, nun eine zweifache Zeitlupe erhalten haben. Für eine vierfache Zeitlupe mit gleicher Qualität müssten wir im Original mit 100 FPS aufnehmen. Liegen diese nicht vor, soll aber trotzdem eine vierfache Zeitlupe dargestellt werden, muss das Material mit nur noch 12,5 FPS abgespielt werden. Jetzt können aber deutlich ruckende Bewegungen wahrgenommen werden; die Bildwiederholrate ist für die flüssige Wiedergabe nicht mehr hoch genug. Verschiedene Programme (z.B. Adobe After Effects) können in so einem Fall zwischen den Originalframes Überblendungen errechnen, und so das Ausgangsmaterial mittels dieser interpolierten Frames wieder auf 25 FPS bringen.
Die Güte dieser Ergebnisse steht und fällt natürlich mit dem Grad der Verlangsamung und mit der Art der Bewegung im Bild, die der Interpolationsalgorithmus möglichst geschickt berücksichtigen muss. Das kann oft selbst bei vierfacher Verlangsamung noch gut aussehen, kann aber schon je nach Motiv bei zweifacher Verlangsamung deutlich erkennbare Artefakte liefern. Im obigen Video kann man es am weissen Strömungsmuster unter dem mittigen Stein gut erkennen.
Im Video 5 zeige ich abschließend noch einen Kurztest der GoPro am Rennrad, befestigt mit dem K-Edge GoBig GoPro Handle Bar Mount
Hier zeige ich einfach nur zwei Einstellungen, mit dem ich mir einen ersten Eindruck vom Bildeindruck (vor allem Vibrationen und Jello / Rolling Shutter) am hauptsächlich vorgesehenen Einsatzort – am Rennrad – machen wollte. Hierzu hatte ich mir den K-Edge GoBig GoPro Handle Bar Mount bestellt. Von K-Edge habe ich bereits einen Chain-Catcher. Und als ich sah, das es von denen auch elegante und ganz augenscheinlich grundsolide Spezialhalter für die GoPro gibt, war klar, dass es genau das ist, was ich brauche. Kein unnötiges Geraffel aus großen Schrauben, Plastikschellen und Plastiggelenkauslegern am Lenker, sondern ein kleines Teil, welches die GoPro absolut unbeweglich und in diversen Positionen am Lenker befestigt und dabei ein sehr aufgeräumtes Gesamtbild bewahrt.
Ich bin sehr zufrieden. Tonmäßig ist natürlich die Hölle los. Bei den gezeigten Clips war die GoPro im Gehäuse mit der geschlossenen Klappe. Werde auchmal die offene Klappe testen, denke aber, dass vor allem die Gehäuse-Vibrationen gedämpft werden müssten, um wirklich halbwegs verwendbaren Ton zu erhalten.
Ergebnis:
Ich habe es direkt Eingangs ja schon vorweggenommen: die Somikon FullHD Action-Cam sagt mir in der Summe ihrer Eigenschaften und Möglichkeiten nicht zu. Bei der sehr schlechten Bildqualität gehe ich davon aus, dass ich ein fehlerhaftes, oder zumindest außerhalb der Toleranzen liegendes Exemplar hatte. Das kann das Gesamturteil über die Somikon allerdings nicht retten.
Die GoPro HD Hero2 werde ich behalten. Für sie spricht die Bildqualität, das gesamte Konzept und das umfangreiche System an Zubehör, dass es nicht nur vom Hersteller, sondern auch von vielen Drittherstellern gibt.